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  • Er kennt Dich!

    “Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne.” - Johannes 10,14f. Ich möchte darauf hinweisen, wie vollkommen der Her Jesus als der gute Hirte Seine Schafe kennt. Er kennt ihre Zahl; Er wird nie eines verlieren. Er wird sie erneut zählen, wenn die Schafe wieder unter Seine Hand kommen, und dann wird Er genaue Rechnung machen. “Die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen.” Er kennt die Zahl derer, für die Er den Erlösungspreis gezahlt hat. Er kennt den Charakter und das Alter jedes der Seinen. Er versichert uns, dass selbst die Haare auf dem Haupt gezählt sind. Der Herr Jesus hat keine Schafe, die Ihm unbekannt sind. Es ist nicht möglich, dass Er eines übersehen oder vergessen haben sollte. Er hat eine so gute Kenntnis von denen, die Er durch Sein kostbares Blut erlöst hat, dass Er nie eins mit dem andern verwechselt oder falsch beurteilt. Er kennt ihr Gemüt, Er kennt die Schwachen, die Nervösen, die Schreckhaften, die Starken; die, welchen eine Neigung zur Schwindsucht haben; die Tapferen, die Kranken; die Sorgenvollen, Ermatteten oder Verwundeten. Er kennt diejenigen, die der Teufel jagt, die sich zwischen den Klauen des Löwen befinden und geschüttelt werden, bis sie fast das Leben verlieren. Er kennt unsere innersten Gedanken und Gefühle besser als irgendjemand von uns selbst. Er kennt unserer Prüfungen - die besondere Prüfung, unter der du jetzt niedergebeugt bist. Und die Schwierigkeiten, die besondere Schwierigkeit, die dir gerade jetzt innerlich in den Weg tritt, mein Bruder. Alles, was unser Leidenskelch enthält, ist ihm bekannt. Es ist unmöglich, sich eine Kenntnis zu denken, die vollkommener ist als die, die der Vater von Seinem eingeborenen Sohn hat und ebenso unmöglich ist es, sich eine Kenntnis zu denken, die vollkommener ist als diejenige, welche Jesus Christus von jedem Seiner Erwählten hat. #gott #jesus #hirte #erkenntdich #schwach #nervös #schreckhaft #angst #stark #krank #sorgen #verwundet #traurig #tefel #satan #jesuserlebt #spurgeon

  • Ohne Worte

    Lies am besten erst einmal Markus 2, 1-12 Die folgende Begebenheit zeigt uns, wie wichtig es ist Glauben zu haben und danach zu handeln - vielleicht auch eine Ermutigung für dich, wenn du kein guter “Redner” bist. Als der Herr Jesus in Kapernaum war, bekamen die Menschen das natürlich mit. Er war in einem Haus und sofort war eine Menschenmenge versammelt und niemand konnte mehr zu Ihm durchdringen. Doch da waren vier Männer, die einen gelähmten Freund hatten und sie wussten genau, dass Jesus die einzige Rettung für ihn war. Das lässt sich auch sehr gut in unsere Zeit übertragen. Der Gelähmte zeigt uns einen ungläubigen Menschen, der geistlich “gelähmt” ist, d.h. er selbst kann unmöglich aus eigener Kraft zu Gott kommen. Was machen diese vier Männer nun? Sie wissen, wo der Herr sich aufhält und bringen den Kranken genau dorthin. Da dieser auf einer Trage liegt, ist dazu natürlich Anstrengung nötig - das kann auch für uns der Fall sein. Sie bringen den Mann auf das Dach des Hauses und finden heraus (vielleicht indem sie der Stimme folgen), wo der Herr Jesus sich aufhält (V.4). Da sie den Kranken bis zu Jesus bringen wollen, decken sie nun das Dach ab und lassen den Mann genau dort herunter. Sie hätten ihn auch vor der Tür hinlegen können, sodass der Herr Jesus ihn später sieht - aber das war ihnen nicht genug! Auch wir sollten nicht auf halber Strecke aufgeben, sondern Menschen bis zu Ihm bringen. Was nun in Vers 5 folgt, ist bemerkenswert! Als der Herr Jesus “ihren Glauben sah”, fängt er sofort an zu handeln, vergibt dem Gelähmten seine Sünden und macht ihn gesund. Vielleicht ist dir aufgefallen, wie hilflos der Gelähmte in der ganzen Szene ist und dass die vier Männer kein Wort gesprochen haben (zumindest wird uns davon nichts berichtet). Und trotzdem wird der Gelähmte gerettet. Wie oft machen wir viele Worte und kennen uns sogar gut in der Bibel aus. Das ist auch gut. Aber unser Wissen oder Reden reicht nicht aus. Um einen Sünder zur Umkehr und Buße zu bewegen, wirkt der Herr Jesus selbst. Aber natürlich dürfen und sollen wir Werkzeuge sein, die er gebrauchen kann - auch ganz ohne Worte. “Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Überfülle der Kraft sei Gottes und nicht aus uns.” (2. Kor. 4,7) #schweigen #reden #ohneworte #leise #glauben #helfen #freunde #ausdauer #kreativität #vertrauen #anstregnung #ermutigung #jesus #jesuserlebt #gelähmt #laufen #bett #gott

  • Spurensuche im Alten Testament - Das Speisopfer (2)

    „Und wenn du als Opfergabe eines Speisopfers ein Ofengebäck darbringen willst …“ (3. Mose 2,4) „Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer in der Pfanne ist …“ (3. Mose 2,5) „Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer im Napf ist …“ (3. Mose 2,7) (Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 2,1-16) Ab Vers 4 in 3. Mose 2 werden dann die „Darbringungsvarianten“ für das Speisopfer beschrieben. Die Zutaten in Form von Feinmehl, Öl und Weihrauch blieben immer gleich, aber es gab Unterschiede, wie man das Speisopfer zubereiten konnte. Die verschiedenen Varianten sprechen von den verschiedenen Formen der Erprobung, welche der Herr Jesus auf dieser Erde erlebt hat. Zunächst konnte das Speisopfer als ein Ofengebäck dargebracht werden. Die Öfen in der damaligen Zeit waren so gebaut, dass man nicht hineinsehen konnte. Es sind also die von außen nicht sichtbaren Versuchungen, die der Herr Jesus besonders durch den Teufel in der Wüste erlebt hatte. Dort war sonst niemand anwesend, es waren äußerlich nicht sichtbare Versuchungen. „Der Teufel aber sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, dass er zu Brot werde.“ (Lukas 4,3) Zudem sollte das Ofengebäck mit Öl gemengt und mit Öl gesalbt werden. Öl ist ein Bild vom Heiligen Geist. Die Unterscheidung in „Mengen“ und „Salben“ ist deshalb wichtig, da der Herr Jesus zum einen vom Heiligen Geist gezeugt wurde (vgl. Lukas 1,35) und zum anderen mit dem Heiligen Geist getauft wurde (vgl. Lukas 3,22). Einerseits gehörte der Heilige Geist zur göttlichen Natur des Herrn, andererseits wurde Er für Seinen Dienst für Gott auf der Erde extra mit Heiligem Geist gesalbt. Als Nächstes konnte das Speisopfer in der Pfanne gebracht werden. Das Backwerk war in der Pfanne sichtbar. Somit ist das ein Vorausbild auf die von außen sichtbaren Versuchungen, die der Herr Jesus tagtäglich erfahren hat. Besonders denken wir da an die Versuchungen der Menschen, die ihn ablehnten und töten wollten. „Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen.“ (Lukas 4,29) Als dritte Darbringungsvariante gab es noch das Speisopfer im Napf. Der Napf hat keine bestimmte Form, so können wir hier an ganz allgemeine Versuchungen denken, die dem Herrn Jesus immer wieder begegnet sind, z.B. innerhalb seiner eigenen Familie. Das gesamte Speisopfer, egal in welcher Darbringungsform, durfte aber zwei Zutaten nicht enthalten: Sauerteig und Honig. Sauerteig ist ein Bild des Bösen und der Sünde. Honig ist alles das, was wir an völlig natürlichem Genuss haben dürfen (z.B. familiäre Beziehungen), wo aber die Gefahr besteht, dass wir diesen irdischen Genuss über die Dinge Gottes stellen. Wir dürfen uns gegenseitig jeden Tag neu motivieren auf IHN, den Hochheiligen zu blicken und IHN und Seinen Willen in der Bibel zu suchen. #spurensucheimat #spurensuche #vorbilder #messias #typologie #prophetie #speisopfer #mehl #weihrauch #opfer #öl #herrlichkeit #heiligergeist #leben #sündlos #rein #feinmehl #jesuserlebt #gott #priester #honig #sauerteif #ofen #napf #pfanne #versuchung

  • Wie Gott seine Gemeinde sieht

    „Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht; als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“ (Matthäus 13,45+46) Gerade in Corona-Zeiten brauchen wir immer mal wieder einen Perspektivwechsel. Gefühlt jede Woche kommen neue Beschränkungen. Maßnahmen werden verschärft, gelockert und wieder verschärft. Jeder hat zu allem eine Meinung, die Diskussionsstoff für den ganzen Tag liefert. Solche Diskussionen machen vor uns Gläubigen auch nicht Halt und wir können uns sehr leicht darin verlieren. Gerade in Bezug auf die Gemeindestunden müssen wir uns auch mit den aktuell gültigen Regelungen beschäftigen. Manche Dinge sind klar vorgegeben, manche Dinge lassen Interpretationsspielraum. Das Gewissen des einen tickt anders als das Gewissen des anderen. Leider kommt es dazu immer wieder zu Streitigkeiten unter den Gläubigen. Wir pochen zu sehr auf unsere Meinung und verachten die Ansicht des anderen. Dadurch entstehen Risse und im schlimmsten Fall kommt es zu Parteiungen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, müssen wir uns immer wieder neu bewusst werden, wie Gott die Gemeinde (Versammlung, Kirche) sieht. Gott hat seinen Sohn, den Herrn Jesus auf die Erde gesandt um am Kreuz zu sterben. Dadurch wurde die Grundlage gelegt, dass überhaupt sündige Menschen zu Gott kommen können. Aber nicht nur das, sondern durch den Tod des Herrn Jesus hat Gott sich die Gemeinde erworben und Ihn zudem als das Haupt der Gemeinde eingesetzt. „ … die Versammlung Gottes, die er sich erworben hat durch das Blut seines Eigenen.“ (Apostelgeschichte 20,28) „ … und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben.“ (Epheser 1,22) Somit hat Jesus Christus die volle Autorität als Haupt der Gemeinde. Und wir dürfen auch nie vergessen, was es den Herrn gekostet hat. Er war dieser Kaufmann, der diese eine sehr kostbare Perle (die Gemeinde) erworben hat und dadurch alles aufgegeben hat, was Ihm als Sohn Gottes zustand, um am Kreuz als der einzig sündlose Mensch zu sterben. Er ist das Haupt der Gemeinde und wir sind der Leib als Ganzes und die Glieder im Einzelnen. Der Leib besteht aus allen Gläubigen. Die einzelnen Glieder sind aber nicht alle gleich, sondern haben unterschiedliche Funktionen und Aufgaben. „Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die Vielen.“ (1. Korinther 10,17) „ … aus dem der ganze Leib, wohl zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk der Darreichung.“ (Epheser 4,16) Ein großes Kennzeichen der Gemeinde Gottes ist die Einheit. Gott sieht die Gemeinde immer noch als ein Ganzes, auch wenn wir in unserer Verantwortung versagt haben. Wie muss es für Gott sein, wenn er die Gläubigen sieht, die diskutieren, streiten und nicht mehr abhängig, sondern unabhängig voneinander eigene Wege gehen? Als der Herr Jesus hier auf dieser Erde war, hatte Er ein besonderes Ziel, welches uns im Johannesevangelium beschrieben wird: „Jesus, der zu sterben im Begriff stand, damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammelte.“ (Johannes 11,52 inkl. Anmerkung) Dafür hatte Gott Ihn gesandt, auch dafür ist Er gestorben. Was bedeutet uns das? Wir nehmen das Werk des Herrn Jesus für uns persönlich gerne an, aber in Bezug auf die Einheit der Kinder Gottes gehen wir so getrennte Wege? „ … der Christus, der die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.“ (Epheser 5,25) Lasst uns im gegenseitigen Miteinander mehr die Liebe im Blick haben. Und lasst uns nie vergessen, wie wertvoll dem Herrn Jesus die Gemeinde ist, wovon Er das Haupt und wir die Glieder sind. #gemeinde #versammlung #kirche #gott #gottessicht #kostbar #wertvoll #perle #golgatha #kreuz #einheit #trennung #gemeinschaft #jesuserlebt

  • Nahe bei Ihm

    Ich bin Joseph. [...] Tretet doch zu mir her! (1. Mo. 45,3-4) Josephs Brüder mochten es nicht in seiner Nähe zu sein, also verkauften sie ihn. Zeitsprung zum Ende der Geschichte. Der mächtige Joseph hat jetzt die Möglichkeit seine bettelnden Brüder zu vertreiben, so wie sie es Jahre zuvor mit ihm getan hatten. Was sagt Joseph nun? “Tretet doch zu mir her!” Welche Liebe! Aber damit nicht genug, er sagt es noch einmal: “Und du sollst im Land Gosen wohnen und nahe bei mir sein,” (1.Mo. 45,10). Da erkennen wir etwas von Gottes Herz uns gegenüber. Er war nicht nur daran interessiert uns zu begnadigen. Er möchte uns, die wir “einst fern” waren, nahe bei sich haben. Aber wie ist sowas möglich? Wir sind “durch das Blut des Christus nahe geworden.” (Eph. 2,13) Übersetzt aus dem Kalender “Choice Gleaning 2021”

  • Heute könnte der letzte Tag Deines Lebens sein.

    Er konnte alles haben, was er sich wünschte. Mit seinem landwirtschaftlichen Unternehmen war er so erfolgreich, dass das Wachstum gar keine Grenzen mehr zu kennen schien. Um die Weizenernte überhaupt noch ordentlich unterbringen zu können, riss er die alten Scheunen ab und baute viele größere neue Scheunen. Dorthin brachte er dann all sein Vermögen und den Weizen der letzten Ernten. Jetzt endlich war der Zeitpunkt gekommen, wo er sich ausruhen und das Leben genießen wollte. Geld genug hatte er ja. “Nach der Arbeit kommt das Vergnügen”, so sagt man schließlich. Jetzt würde er es sich gut gehen lassen, gut essen und einfach fröhlich sein. Dann passierte etwas, womit er niemals gerechnet hatte. Gott selbst sprach zu ihm: “Du Tor (Dummkopf)! In dieser Nacht fordert man deine Seele von dir; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? So ist der, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist in Bezug auf Gott.” (Lk 12,20) Er glaubte im Leben alles unter Kontrolle zu haben - aber er hatte die Rechnung ohne den lebendigen Gott gemacht. Als er das Leben genießen wollte, war es auch schon vorbei. Was für eine Tragik! Der letzte Tag in seinem Leben war angebrochen, bald hatte die letzte Stunde seines Lebens geschlagen. Es würde alles umsonst gewesen sein. Ein Leben, das ohne Gott und den Blick auf die Ewigkeit gelebt wird, ist ein verschwendetes Leben. Auch in Deinem Leben kommt der Tag, wo Du sterben musst. Niemand anderes außer Gott selbst, Dein Schöpfer, bestimmt den Tag Deines Todes. Ich will Dir keine Angst machen, aber heute könnte der letzte Tag in Deinem und meinem Leben gewesen sein. Der Mann in unserer Geschichte hatte ein riesiges Vermögen aufgehäuft, aber war bettelarm in Bezug auf Gott. Bist Du schon reich in Bezug auf Gott? Hast Du eine Beziehung zu dem lebendigen Gott und Seinem Sohn Jesus Christus, der für Dich und Deine Lebensschuld am Kreuz von Golgatha gestorben ist? Es gibt nichts Wichtigeres in unserem Leben, als zu wissen, ob Gott selbst unser Lebensretter ist oder einmal unser Richter sein wird! Du kannst nichts von dem mitnehmen, was Du hier auf der Erde an Vermögen besitzt: Weder das fette Aktiendepot, noch Deine Gesundheit, Deinen Job nicht, kein Haus, keinen Garten, keine Filme oder Games. Nichts von dem, was in der Welt zählt, hat Wert für den Himmel. “Glaube an den Herrn Jesus und Du wirst errettet werden.” (Apg 16,31), das ist die Botschaft die Du verstehen und für Dich persönlich umsetzen musst. Diese Nacht könnte die letzte Nacht in Deinem Leben sein. Es steht alles auf dem Spiel: Himmel oder Hölle. Für ewig bei dem liebenden Gott oder für immer an dem Ort, wo Gott nicht mehr hinschaut und “das Weinen und Zähneknirschen” (Mt 13,42) sein wird. Du hast die Wahl – triff sie bitte heute. Morgen kann es zu spät sein. Du kannst jetzt im Gebet zu Gott kommen. Wenn Du Fragen hast, schreib uns gerne ... #entscheidung #leben #tod #nacht #tag #evangelium #mann #frau #heute #nichtmorgen #jesus #jesuserlebt #gott

  • Arbeite!

    "Sohn, mache dich auf und arbeite heute in meinem Weinberg!” - Matthäus 21,28 Ich kenne Menschen, die die Aufforderung “Arbeit!” nicht lieben und sehr finster dreinblicken, wenn ihnen etwas von Pflicht gesagt wird. Wer mit dieser Anordnung nicht zufrieden ist, ist mit Gott unzufrieden; das möge er bedenken. Wer den praktischen Teil des Christentums nicht liebt, mag mit den Lehren tun, was ihm beliebt; aber ihm fehlt das Wichtigste. Der Text sagt: “Arbeite!” Das ist etwas Praktisches, etwas Wirkliches, Arbeite! Er sagt nicht: “Mein Sohn, denke und grüble, mache merkwürdige Versuche, finde neue Lehren und überrasche deine Mitmenschen mit deinen eigenen Grillen und Seltsamkeiten.” Es heißt hier nicht: “Besuche eine Konferenz nach der andern – das ganze Jahr hindurch – und lebe in einem fortwährenden Wirrwarr verschiedener Meinungen. Gehe von einer religiösen Versammlung und von einer religiösen Tätigkeit zur anderen und nähre dich von dem Fetten.” Alles dieses ist an seinem Platz wohl richtig, aber hier heißt es: “Arbeite!” Wie viele Christen scheinen stattdessen zu lesen: “Mache Pläne!” Sie haben immer wunderbare Pläne für die Bekehrung der ganzen Welt, aber man findet sie nie bei der Arbeit, auch nur ein Kind zu bekehren; nie hört man sie ein Wort auch nur zu dem kleinsten Sonntagschüler sagen. Sie planen immer, aber nie führen sie etwas aus. Der Text aber sagt: “Sohn, arbeite!” O ja, aber die, welche selbst nicht arbeiten mögen, beweisen ihre umwälzenden Fähigkeiten dadurch, dass sie bei denen, die arbeiten, Fehler entdecken. Sie erfassen auch sehr klar die Fehler und Gebrechen der besten Arbeiter, die sich durch Eifer und Fleiß auszeichnen. Der Text sagt aber nicht: “Kritisiere!”, sondern ganz bestimmt: “Arbeite!” Die Menschen gehen scharenweise ins Verderben, aber wir verbringen unsere Zeit damit, über diese oder jene Form, etwas zu tun, zu diskutieren. Wir wählen Komitees, die etwas beraten und beschließen sollen – und das Werk bleibt ungeschehen. Die beste Methode ist, Gottes Werk zu tun. Gott gebe, dass wir gehorsam sind! Aus “Auf Dein Wort” von C.H. Spurgeon

  • Danken nicht vergessen

    „Zuerst einmal danke ich meinem Gott durch Jesus Christus.“ (Römer 1,8) In Pandemiezeiten „DANKE“ zu sagen fällt uns wohl allen schwer. Dabei ist es so wichtig und es gibt viele Gründe zum Danken. Bevor der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer auf die eigentliche Thematik zu sprechen kommt, möchte er zuerst danke sagen. Und zwar richtet sich sein Dank an seinen Gott. Wie ist das bei uns? Danken wir nur aus Routine, oder vergessen es sogar ganz? Der Dank an Gott sollte an erster Stelle in unseren persönlichen und gemeinsamen Gebeten stehen. Dadurch ehren wir Gott und beten Ihn an. Es gibt so viele Gründe um Danke zu sagen. Die Liste wäre endlos. Aber wir sehen oft nur auf genau die Dinge, für welche wir gerade jetzt kein Dank sagen können. Aber würden wir selbst in den „negativen“ Dingen nicht auch Gründe zum Danken finden, wenn wir unser eigenes Ego einmal beiseite tun? Der Apostel Paulus hatte den richtigen Blick dafür. Er konnte ohne Übertreibung sagen, dass er „nicht aufgehört hat, für euch zu danken, euch erwähnend in meinen Gebeten“ (Epheser 1,16). Wir sollten das Danken nie vernachlässigen. Insbesondere sollten wir dem Herrn Jesus dafür Danke sagen, dass er für Dich und mich am Kreuz gestorben ist. Dieser Dank wird bis in die Ewigkeit andauern. Hast Du heute schon „DANKE“ gesagt? #danken #dank #gott #jesus #gebet #dankbar #thankyou #jesuserlebt #heute #ehren #herr #kreuz #römer #pandemie #corona

  • Gott sieht Deine Tränen

    Jeder hat schon einmal Tränen vergossen. Wie viele Tränen werden wohl allein heute geweint worden sein? Tränen sind ein Ausdruck unserer Empfindungen. Wenn wir traurig sind, weil wir persönliches Leid erfahren, vergießen wir manche Träne. Mancher hat geweint und Tränen vergossen als er erkannte, dass er ein verlorener Sünder ist und Jesus Christus als Retter unbedingt brauchte. Schon die kleinsten Kinder vergießen Tränen, wenn sie sich weh getan haben oder sich nach Mama und Papa sehnen. In der Schule wird manche Träne geweint, wenn Schüler sich gegenseitig das Leben schwer machen, gemobbt werden oder mit einer schlechten Klausur im Gepäck nach Hause kommen. Manche Kinder weinen aber auch viele Tränen, wenn sie sehen wie sich ihre Eltern streiten und auseinanderleben oder sie Opfer von Missbrauch geworden sind. Auch in unserer Zeit werden viele Tränen geweint, weil Menschen Angst vor einer Infektion haben oder die Einsamkeit nicht mehr ertragen. Wer nimmt Kenntnis von den vielen vergossenen Tränen? Vielleicht hast Du es auch schon erlebt, dass Du in Deiner Traurigkeit allein warst. Wo waren die anderen, die nach Dir gefragt haben als es Dir schlecht ging? Menschen können versagen und enttäuschen, aber Jesus vergisst Dich nie. Er vergisst nicht die Säuglinge, die kleinen Kinder, Teenager, Erwachsenen und auch keinen der vielen alten Menschen in unserer Gesellschaft. “Mein Umherirren zählst du. Lege in deinen Schlauch meine Tränen; sind sie nicht in deinem Buch?” (Psalm 56,9) Gott registriert Deine Tränen, Er allein nimmt Kenntnis von jeder Träne. Er versteht Dich und legt Deine Tränen “in Seinen Schlauch”. Sie sind bei Ihm nicht vergessen. Gott lässt Dich nicht einfach mit Wunden auf Deiner Seele zurück. Als der Herr Jesus Christus hier auf der Erde lebte, hat Er selbst Tränen vergossen als Er mit Tod und Trauer konfrontiert wurde (Joh 11,35). Jesus allein hat vollkommenes Mitgefühl! Ich habe eine gute Botschaft für Dich: Wenn Du den Herrn Jesus Christus schon als Deinen persönlichen Retter kennst, dann wird ein Moment kommen, wo Gott selbst “jede Träne von Deinen Augen abwischen wird.” “Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.” (Off 21,4) Gott selbst wird nach der Entrückung der Gläubigen, den Gerichten über diese Erde und dem 1000-jährigen Friedenreich auf dieser Erde, Seine ewige Gottesherrschaft beginnen. Dann wird es keine Sünde mehr geben, der Tod wird ein für alle Mal verschwinden, jede Trauer ist Vergangenheit und Gott selbst wird die Tränen trocknen. Aber nicht nur das, Er selbst wischt die Tränen von Deinen Augen ab. Er nimmt jede Erinnerung an die Trauer weg. Er macht alles gut und ersetzt die Traurigkeit durch ewige Freude! #träne #traurig #traurigkeit #weinen #abwischen #empfindung #gefühl #jesus #jesuserlebt #gott #augen #tod #trauer #geschrei

  • Spurensuche im Alten Testament - Das Speisopfer (1)

    „Und wenn jemand dem HERRN die Opfergabe eines Speisopfers darbringen will, so soll seine Opfergabe Feinmehl sein; und er soll Öl darauf gießen und Weihrauch darauf legen.“ (3. Mose 2,1) (Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 2,1-16) Während es beim Brandopfer in der Anwendung auf den Herrn Jesus um den vollkommenen Gehorsam unter den Willen Gottes in Seinem Tod ging, sehen wir jetzt in dem Speisopfer den Herrn Jesus als den vollkommenen, gehorsamen und sündlosen Menschen, wie Er hier auf der Erde gelebt hat. Das Speisopfer war auch ein freiwilliges Opfer, aber im Unterschied zum Brandopfer war es kein Ganzopfer und auch kein blutiges Tieropfer. Die „Zutaten” waren Feinmehl, Öl und Weihrauch. Somit war es eine Art „Backwerk“, die ein Israelit bringen konnte. „Denn das Brot Gottes ist der, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt.“ (Johannes 6,33) Mehl an sich ist schon sehr fein, wenn du mit deinen Fingern durch eine Schüssel voller Mehl gehst. Hier wird ein besonders feines Mehl erwähnt, also nochmal feiner als normales Mehl. Dieses Feinmehl war vollkommen rein und zeigt den Herrn Jesus in seiner sündlosen und fleckenlosen Menschheit. „Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.“ (Johannes 4,34) Zu diesem Feinmehl kamen jetzt noch Öl und Weihrauch hinzu. Öl ist in Gottes Wort ein Bild vom Heiligen Geist, der in jedem Gläubigen wohnt. Weihrauch ist ein wohlriechendes Harz, welches oft aus Asien importiert wurde und somit sehr wertvoll war. Im Vorausbild auf den Herrn Jesus stellt der Weihrauch Seine Eigenschaften als Mensch dar. Welche Eigenschaften des Herrn Jesus fallen dir da ein? Untersuche mal die Evangelien auf die guten und wunderbaren Eigenschaften des Herrn Jesus. Da das Speisopfer im Gegensatz zum Brandopfer kein Ganzopfer war, blieb ein Teil des Opfers übrig. Dieser Teil war dann zum Essen für die Priesterfamilie von Aaron gedacht, die den Opferdienst durchführten. Der Hohepriester Aaron ist ein Vorausbild auf den Herrn Jesus. Die Söhne von Aaron, die Priester, sind ein Vorausbild auf uns Christen. Somit ist der Weg des Herrn Jesus hier auf der Erde auch für uns zur Nahrung. Nahrung aufsammeln im geistlichen Sinn bedeutet, sich mit dem Herrn Jesus zu beschäftigen, wie Er besonders in den Evangelien als vollkommener Mensch beschrieben wird. Das Speisopfer galt als ein hochheiliges Opfer. Das können wir gut verstehen, da der Herr Jesus in Seinem Leben immer der Hochheilige, d.h. der Abgesonderte, der Andersartige war. Seiner Mutter Maria wurde von dem Engel Gabriel Seine „Hochheiligkeit“ bereits angekündigt. „Darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“ (Lukas 1,35) #spurensucheimat #spurensuche #vorbilder #messias #typologie #prophetie #speisopfer #mehl #weihrauch #opfer #öl #herrlichkeit #heiligergeist #leben #sündlos #rein #feinmehl #jesuserlebt #gott #priester

  • Falsche Entscheidung getroffen?

    Hast du dich nach einer Entscheidung auch schon einmal gefragt, ob du dir wirklich sicher warst? Du hast Gott gefragt, aber fürchtest, dass du Ihn vielleicht falsch verstanden hast? Sicher bist du damit nicht alleine. Jeder kennt wohl dieses Gefühl sich falsch entschieden zu haben, weil plötzlich Zweifel aufkommen. Egal ob die Wahl des Ehepartners, des Berufs oder andere wichtige Fragen. Du hast eine Entscheidung getroffen und jetzt das? Natürlich sollten wir immer auch bereit sein unsere Beweggründe zu hinterfragen. Der eigene Wille muss oft erst “enttarnt” werden. Aber sehr oft will auch der Teufel dich verunsichern und dir die Freude an dem Herrn nehmen. Dabei will Gott dir Ruhe und Frieden schenken, den du im Glauben annehmen darfst (Joh. 14,27). Es ist interessant zu sehen, dass wir den Ausdruck “Gott des Friedens” im AT nicht finden, dafür im NT gleich sieben Mal. Das zeigt uns etwas davon, dass Gott jedem Menschen, durch das Opfer seines Sohnes, Frieden mit Ihm anbieten möchte. Auch für unseren Weg auf der Erde will Er dieser Friede sein. Wenn du dir bei deiner Entscheidung, die du mit dem Herrn getroffen hast, sicher warst, dann bleib dabei und vertraue auf Ihn, denn Er will dir helfen (Josua 1,9). Es gibt viele Beispiele von Glaubensvorbildern, die einen Weg gegangen sind (z.B. als Missionar in ein fremdes Land), auf dem sie viel Widerstand erfahren haben und das oft schon vor der Abreise! War das ein Grund aufzugeben und zurückzukehren? Nein! Sie waren sich bewusst, dass Gott sie zu dieser Aufgabe berufen hatte und so gingen sie mit Gottes Hilfe den Weg weiter. Das Leben von Amy Carmichael ist hier ein treffendes Beispiel. Der Gegenwind den du spürst, zeigt nicht immer an, dass du eine falsche Entscheidung getroffen hast. Im Gegenteil! Wenn du eine Entscheidung bewusst mit dem Herrn triffst, musst du sogar mit Spott oder Verfolgung in der Welt rechnen. Das zeigt uns der Apostel Paulus in 2.Tim.3,12 sehr deutlich. Doch darfst du dir auch sicher sein, dass als Kind Gottes der Heilige Geist in dir wohnt und dein Wegweiser sein will (Apg. 13,4 & Apg. 16,6). Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, und er wird handeln! (Ps. 37,5) #entscheidung #ruhe #frieden #gewissheit #mut #teufel #gott #jesus #gefühl #emotion #jesuserlebt #janeinvielleicht #falschverstanden #gebet #fehler

  • Herr über alles

    „Niemand kann zwei Herren dienen“ (Mt 6,24). Jesus ist entweder Herr über alles oder über nichts. Kein Mensch arbeitet gleichzeitig für zwei Fabriken, kein Sklave gehört zwei Herren zugleich. Sieh dich vor, dass, wenn du ihm nach deinem Dafürhalten einen zweitrangigen Platz einräumst, du nicht eines Tages zu spät mit der Entdeckung erwachst, dass er überhaupt nicht mehr da ist. Denn er kann nur ganz oder gar nicht Herr sein. „Niemand kann zwei Herren dienen.“ „Erlaube mir zuerst", sagte ein junger Mann zu Jesus. — O nein, nicht „mir zuerst" — Gott zuerst! Meine Interessen müssen immer seinen Interessen untergeordnet sein, nie kommen sie zuerst. — „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes!" Als Dr. Graham Scroggie aus Edinburgh einmal über dieses Thema gesprochen hatte, wurde er am Schluß der Versammlung von einer jungen Gläubigen angeredet, auf die sein Vortrag großen Eindruck gemacht hatte. „Warum liefern Sie sich Jesus nicht aus?" fragte Dr. Scroggie. — „Ich fürchte, dass ich dann zwei Dinge tun müsste", gab das Mädchen zur Antwort. — „Und welche wären das?" forschte der Prediger. — „Ich spiele Klavier im Konzert und habe Angst, dass ich es aufgeben müsste", erklärte die Gefragte. — „Und das andere?" „Ich habe Angst, dass Gott mich als Missionarin nach China schicken könnte." — Dr. Scroggie verhielt sich der Ängstlichen gegenüber sehr weise. Er schlug seine Bibel auf und erklärte dem jungen Mädchen das ungereimte Verhalten des Petrus in Apostelgeschichte 10,14. Ein Sklave hat sich in gar keinem Fall zu weigern. „O nein" sagen und dann das Wort „Herr" hinzufügen, das ist ausgeschlossen. „Nun", sagte Dr. Scroggie, „ich möchte, dass Sie entweder die Worte ,O nein' durchstreichen und das Wort ,Herr' stehen lassen, oder aber, wenn Sie die Worte ,O nein' schon stehen lassen wollen, dann das Wort ,Herr' ausstreichen.“ Er drückte ihr seinen Bleistift in die Hand und ging ruhig beiseite. Zwei Stunden lang kämpfte sie, bis er zurückkehrte. Als er ihr über die Schulter blickte, sah er auf ein tränennasses Blatt, aber die Worte „o nein" waren durchgestrichen. Mit einem frohen Licht in den Augen verließ sie den Versammlungsraum und ging nach Hause, immer wieder das Wort „Herr" vor sich hinsagend. Nicht länger würde sie ihren eigenen Willen walten lassen. Sie war nun seine Jüngerin und er ihr Herr und Meister. Von nun an würde es heißen „Ja, Vater“, und „Was willst du, dass ich tun soll, Herr?“ „Liebst du mich mehr als diese?" Ich kann mir vorstellen, wie Jesus erst auf die Boote und Netze, die ändern Jünger und schließlich auf Heim und Angehörige des Petrus zeigte. „Wer kommt zuerst, Petrus? Ich? Liebst du mich mehr als diese?" Das ist die Frage, die er uns heute noch stellt. Wollen wir ihm alles übergeben und ihn zum Herrn machen? #herr #lord #gott #dienen #jesus #jesuserlebt #trachtetzuerst

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