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  • Autoritäten im Leben des Christen - Die Regierung (1/2)

    Aktuell gibt es Vieles auf politischer Ebene, das uns direkt oder indirekt betrifft: z.B. ein chaotischer Wahlkampf in den USA oder Corona-Maßnahmen der Regierung und Länder, die unser persönliches und gemeinsames Leben stark einschränken. Manches ist nicht nachvollziehbar, manches macht uns Angst oder sogar wütend. Doch wie sollten wir als Christen auf die politischen Geschehnisse reagieren? Wie soll man Stellung beziehen und was unternehmen? Wie in den meisten Fragen gibt uns die Bibel direkte Antworten und „Leitplanken“ an die Hand, in denen wir uns bewegen sollten. Wenn wir die Bibel auf das Verhältnis des Christen zum Staat bzw. der Regierung hin untersuchen, wird eines ganz klar: Die Haltung eines Christen sollte nicht durch Ungehorsam oder Aufmüpfigkeit gekennzeichnet sein. Vielmehr sollen wir uns den Gewalten unterwerfen und sie fürchten. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir unsere Steuern und sonstigen Abgaben zahlen. (siehe Matthäus 22,21 und Parallelstellen) „Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein; niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde, alle Sanftmut erweisend gegen alle Menschen.“ – Titus 3,1f. Die Regierung ist in unserer heutigen Zeitepoche von Gott in die Hand von Menschen gegeben worden, um gewisse Moralgrundsätze zu vertreten und die Ordnung aufrecht zu halten. Strafen für Vergehen werden ausdrücklich durch Gottes Wort befürwortet und schützen uns vor Anarchie, Willkür und Gewalt durch Menschen. Vergleiche hierzu einmal die Stellen in Römer 13,1-7 und 1. Petrus 2,13-17! “Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, außer von Gott, und diese, die sind, sind von Gott verordnet. Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen.” - Römer 1,1f. “Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein; niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde, alle Sanftmut erweisend gegen alle Menschen.” - Titus 3,1f. Dabei werden die Anweisungen, die Gott uns hinterlassen hat, umso ernster, wenn wir uns in die Zeit zurückversetzen, in der sie verfasst wurden. Sowohl Paulus als auch Petrus wandten sich an Christen, die unter der römischen Herrschaft standen. Und die ist durchaus nicht vergleichbar mit der freien und geschützten Umgebung, in der wir uns bewegen dürfen. Trotzdem sollten sie die Regierung achten und sich unterwerfen, um damit ein Zeugnis für Gott vor den Mitmenschen zu sein. Da versage ich leider oft und vielleicht geht es dir genauso. Man lässt sich zu Kommentaren über Donald Trump hinreißen, kritisiert die aktuelle Entwicklung und Bestimmungen der Regierung, möchte gerne mal die eigene Meinung sagen. Doch so sollten wir uns als Christen, ich zuerst, nicht verhalten, sondern eine besondere Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Nicht weil die Regierung so gut ist – denk nur mal über die Christen unter der Herrschaft von Kaiser Nero nach – sondern wir sollen uns im Herrn und mit dem Herrn vor Augen so verhalten, dass es Ihn ehrt. Daher sollten wir Gott geben, was Ihm gebührt und in erster Linie mit Seinem Willen beschäftigt sein und dann auch der Regierung geben, was sie von uns verlangen und fordern. Die Grundannahme ist doch, dass Gott alles in der Hand hält und somit auch die Regierungen dieser Welt bestimmt und in gewissen Bahnen lenkt. „Und er ändert Zeiten und Zeitpunkte, setzt Könige ab und setzt Könige ein;“ – Daniel 2,21 „Gleich Wasserbächen ist das Herz eines Königs in der Hand des HERRN; wohin immer er will, neigt er es.“ – Sprüche 21,1 #autorität #christ #regierung #trump #vongott #gott #jesus #könig #respekt #corona #politik #jesuserlebt

  • Gott ist Liebe

    "Gott ist Liebe." (1.Johannes 4,8) Das Kommen Christi brachte der griechischen Sprache ein neues Wort für Liebe - 'agape'. Es gab bereits ein Wort für Freundschaft ('philia') und eines für die leidenschaftliche Liebe ('eros'), aber es gab keines, das die Art von Liebe hätte ausdrücken können, die Gott an den Tag legte, als Er Seinen eingeborenen Sohn gab, und von der Er wünscht, dass auch die Seinen sie einander erzeigen. Das ist eine ander-welt-liche Liebe, Liebe mit neuen Dimensionen. Die Liebe Gottes hatte keinen Anfang und sie kann auch kein Ende haben. Es ist eine Liebe, die keine Begrenzung kennt, die niemals ausgemessen werden kann. Sie ist absolut rein, frei von jeder Befleckung durch Fleischeslust. Sie ist aufopfernd und kein Preis ist ihr zu hoch. Diese Liebe zeigt sich im Geben, denn wir lesen: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass Er ... gab" und "... gleichwie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat" . Liebe trachtet unaufhörlich nach dem Wohlergehen der anderen. Sie streckt sich nach den Reizlosen ebenso aus wie nach den Liebenswerten. Sie streckt sich nach ihren Feinden ebenso aus wie nach ihren Freunden. Sie wird nicht durch irgendeine Schönheit oder Tugend in ihren Objekten hervorgerufen, sondern allein durch die Güte im Geber. Sie ist absolut selbstlos, erwartet niemals eine Gegenleistung und beutet niemals andere im Hinblick auf persönliche Vorteile aus. Sie führt nicht Buch über erlittenes Unrecht, sondern legt gütig einen Schleier über zahllose Kränkungen und Beleidigungen. Liebe zahlt jede Unhöflichkeit mit Freundlichkeit zurück und betet für ihre zukünftigen Mörder. Liebe denkt immer an die anderen und achtet sie höher als sich selbst. Aber Liebe kann auch konsequent sein. Gott züchtigt die, die Er liebt. Die Liebe kann Sünde nicht ertragen, weil Sünde schädlich und zerstörerisch ist, die Liebe aber die von ihr Geliebten vor Schaden und Zerstörung bewahren möchte. Die größte Offenbarung der Liebe Gottes war die Hingabe Seines geliebten Sohnes, der für uns am Kreuz auf Golgatha gestorben ist. Wer kann Deine Liebe, o Gott, ermessen, Die Liebe, die für uns ihren Geliebten zermalmte, Ihn, in dem all Dein Wohlgefallen war, Christus, den Sohn Deiner Liebe? William MacDonald (* 07.01.1917; † 25.12.2007) - aus "Licht für den Weg", 25. Januar #gott #liebe #love #jesus #jesuserlebt #gottistliebe

  • Wie der HERR führen möchte

    "Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich beraten, mein Auge auf dich (richtend)." Psalm 32,8 Der Herr ist es, dessen Stimme wir in diesen Worten vernehmen. Und was der Herr hier David zusagt, war gerade das, was er nötig hatte. Er, der unser Heiland ist, will auch unser Lehrer sein. Er lässt sich herab, selbst seine Kinder zu unterweisen, wie sie in den Wegen der Gerechtigkeit wandeln können; sein heiliges Wort und die Mahnungen seines Geistes sind die Führer der Gläubigen in ihrem täglichen Wandel. Die göttliche Erziehung ist eine Segnung, die uns aufgrund unserer Kindesstellung zugesichert ist. Unterweisung durch Erfahrung ist die beste Lehrmethode. Das sind glückliche Menschen, die, obwohl sie nie zu den Füßen Gamaliels gesessen haben und von Aristoteles nichts wissen und auch in der scholastischen Moral ganz unbewandert sind, doch gelernt haben, dem Lamme zu folgen, wohin irgend es geht. Der Herr möchte uns mit seinen Augen leiten. Wie einem treuen Diener ein Blick oder Wink seines Herrn genügt, so sollten wir den leisesten Andeutungen unseres Meisters folgen und keine Donnerschläge brauchen, die uns aus unserer Trägheit aufrütteln müssen. Ein freundlicher Blick und ein leises Flüstern des Herrn sollten uns genügen. Leider ähneln wir sehr oft den Tieren, denen man Zaum und Zügel ins Maul legen muss. Ist es nicht traurig, dass wir oft erst sehr gezüchtigt werden müssen, bevor wir gehorsam sind? Wir sollten uns wie eine Feder im Wind von dem Hauch des Heiligen Geistes willig hin und her bewegen lassen. Aber ach, die Zügel, mit denen Gott oft unsere Kraft binden und uns zu schwachen, ohnmächtigen Geschöpfen machen muss, sind ein Zeugnis dafür, wie störrisch und zügellos unser Wille ist. Wir würden nicht wie Maultiere behandelt werden, wenn nicht soviel Eselsart an uns festzustellen wäre! Wollen wir durchaus widerspenstig sein, so müssen wir uns darauf gefasst machen, dass Gott die Zügel straff anzieht und uns kürzer hält, als uns lieb ist. Charles Haddon Spurgeon (* 19.06.1834; † 31.01.1892) #führen #leiten #führung #leitung #weg #willegotte #wille #jesus #jesuserlebt #spurgeon

  • Wenn man sich nicht mehr zu Gott bekehren kann

    „Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, […]“ (2. Thessalonicher 2,11) Wenn die Gemeinde zu Jesus Christus entrückt ist, wird eine Zeit kommen, wo man nicht mehr an Gott glauben und sich bekehren kann. Sehr bald nach der Entrückung, wird hier auf der Erde der Abfall kommen und der Antichrist seine Herrschaft beginnen. Die Bibel spricht davon, dass er in aller Macht, mit allen Zeichen und Wundern der Lüge die Menschen verführen wird, die dann noch auf der Erde leben. Der Antichrist wird direkt von Satan inspiriert und sich selbst als Gott anbeten lassen, dabei ahmt er die wahren Wunder Jesu nach. Die Verführung des Antichristen richtet sich besonders an die Menschen, die vor der Entrückung der Gemeinde nicht glauben wollten. Was dann übrig bleibt, ist eine Christenheit ohne Christus. Völlig verblendet von den Lügen des Antichristen, werden sie ihm zum Opfer fallen. Gott will alle Menschen retten (1.Tim 2,4), Er gebietet ihnen Buße zu tun (Apg 17,30). Leider gibt es aber viele Menschen, die einfach nicht glauben wollen. Sie werden für immer verloren gehen, weil sie die „Liebe zur Wahrheit“ (V.10) nicht angenommen haben und ungehorsam waren. An Gott zu glauben und das Rettungsangebot anzunehmen, ist eine Sache des Herzens, nicht des Intellekts. Es geht um die „Liebe zur Wahrheit“. Sie hätten gerettet werden können. Gott hat sich auch an ihnen nicht unbezeugt gelassen, sondern seine Leute immer wieder losgeschickt, um ihnen zu sagen, dass sie sich mit Gott versöhnen lassen müssen (2.Kor 5,20). Dann aber kommt eine Zeit, wo Gott das Herz der Menschen verhärtet (2.Mo 9,12), wie Er es zur Zeit Moses auch bei dem Pharao getan hat. Gott sendet den Menschen, die das Evangelium gehört haben, aber es ganz bewusst abgelehnt haben, eine „wirksame Kraft des Irrwahns“, sodass sie nicht mehr glauben können, sondern der Lüge glauben müssen. Sie werden glauben, dass der Antichrist Gott ist und nicht Jesus, der Messias. Ist der Herr Jesus Christus schon Dein Retter oder lehnst Du Ihn noch ab? Ich bitte Dich von Herzen Ihn noch heute anzunehmen, damit nicht auch in Deinem Leben der Augenblick kommt, wo Du nicht mehr glauben kannst. Wer nicht glauben will, wird einmal von Gott selbst gerichtet werden. #glauben #antichrist #verführung #teufel #gott #ungehorsam #unglaube #abfall #entrückung #gericht #jesuserlebt #prophetie #verhärtung #gehorsam

  • Licht in der Dunkelheit

    „Und er (Josia) tat, was recht war in den Augen des Herrn; und er wandelte auf allen Wegen seines Vaters David und wich weder zur Rechten noch zur Linken ab.“ (2.Kö.22,2) Im AT regierte König Josia über 800 Jahre nach Mose und 400 Jahre nach König David. Das Volk Israel hatte sich in dieser Zeit immer weiter von Gott abgewendet. Dann kam mit Josia ein König an die Macht, der wirklich zu Gott stand und so ein Zeugnis war in einer Zeit des Niedergangs. Kurz nach seiner Regierung ging die Zeit der Monarchie zu Ende und Gott führte das Volk in die Gefangenschaft (Gericht Gottes). Diese historischen Ereignisse lassen sich gut auf die heutige Zeit anwenden, in der wir leben. Ungefähr 2000 Jahre nachdem der Herr Jesus hier auf der Erde gelebt hat, sehen wir überall Dunkelheit und Abkehr von Gott. Aber gerade dann dürfen die Gläubigen noch ein Zeugnis und Licht sein, bevor Gott sein Gericht ausführen wird. Schon ganz zu Beginn seiner Regierung erinnerte sich Josia an die Wege, die sein Vorgänger König David gegangen war und im Alter von 20 Jahren fing er an die Götzenbilder und Altäre abzureißen (2.Chr.34,3ff), die in Juda und Jerusalem aufgebaut worden waren. Josia tat das in der letzten Zeit bevor Gott das Volk richten musste. Schon kurz zuvor, als König Manasse regierte, musste Gott deutlich sagen: “...ich will Unglück über Jerusalem und Juda bringen...Und ich werde den Überrest meines Erbteils verstoßen und sie in die Hand ihrer Feinde geben,...Weil Manasse, der König von Juda, diese Gräuel verübt und Böses getan hat, mehr als alles, was die Amoriter getan haben,...” (2.Kö.21,11-15). Josia war sich dessen bewusst. Sind wir uns bewusst, dass Gericht über die Welt kommen wird, nachdem der Herr Jesus seine Gemeinde zu sich geholt hat? So wie damals, gibt es auch heute in der Christenheit Reformen, die aber leider oft nur dem äußeren Schein nach stattfinden. Es findet keine echte Umkehr zu Gott statt. (Lies dazu Jer. 3,10). Auch heute suchen viele Menschen Reformen, doch der Herr kennt alle Herzen und weiß wer wirklich ihm gehört. Auch zur Zeit Josias gab es treue Leute, die das Haus Gottes (den Tempel) wiederaufbauen wollten (2.Chr.34,9-12). So sollten auch wir treu sein und die Wahrheit über die Gemeinde (Haus Gottes) festhalten und den Dienst für Ihn hier auf der Erde weiterführen. Weil Gott sah, dass Josia treu war und zu Ihm stand, musste er das kommende Gericht nicht miterleben (2.Chr.34,28). So wird es auch uns ergehen, die wir an den Herrn Jesus glauben. Er wird uns entrücken bevor die Gerichte über die Menschen in der Dunkelheit und ihrem Unglauben kommen werden. Bist du dankbar dafür? Wir sollten beachten, welche Dienste und Anordnungen Gottes Josia damals wieder einführte und was wir daraus lernen können: Die Bundeslade bekam ihren richtigen Platz -> Welchen Platz hat der Herr Jesus bei uns? Die Priester taten ihren Dienst -> Führen wir unseren Dienst als Priester aus? Die Worte des Buches wurden gelesen -> Welchen Wert hat das Wort Gottes für uns? Das Passah wurde geschlachtet -> Denken wir beim Gedächtnismahl an sein Opfer? Gott redete über die Zukunft -> Beschäftigen wir uns mit der Prophetie in Gottes Wort? #licht #dunkel #dunkelheit #prophetie #josia #gemeinde #gericht #treue #jesus #jesuserlebt

  • Ja, ich komme bald!

    "Ja, ich komme bald." Es ist prophezeit, dass, je näher wir dem Ende dieser Zeit entgegengehen, viele Menschen die Hoffnung darauf, dass die Wiederkehr Jesu Christi jeden Moment geschehen kann, aufgeben. Aber die Wahrheit bleibt bestehen, ob die Menschen sie nun vertreten oder nicht. Die Tatsache bleibt bestehen, dass der Herr Jesus jederzeit wiederkommen kann. Wir wissen weder Tag noch Stunde, wann der Bräutigam kommt, um Seine Braut zu holen; das bedeutet auch, dass Er heute schon kommen könnte. Es gibt keine Prophezeiung mehr, die noch erfüllt werden müsste, bevor wir Seinen Ruf, die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes hören werden. Es stimmt schon, auf die Gemeinde Gottes wartet noch eine schwere Zeit, während sie noch auf Erden lebt, aber die Schrecken der Zeit der großen Trübsal sind nicht Teil ihrer Bestimmung. Wenn die Gemeinde durch diese Trübsal hindurch muss, dann würde das gleichzeitig bedeuten, dass der Herr nicht vor Ablauf von mindestens sieben Jahren kommen könnte, weil wir jetzt natürlich noch nicht in dieser Drangsal stehen; und wenn sie kommt, dann wird sie ja sieben Jahre dauern. Es gibt reichlich Bibelstellen, die uns lehren, dass wir immer bereit sein sollen für die Wiederkunft des Herrn. Lesen wir nur einmal die folgenden Verse: "... denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir zum Glauben kamen" (Römer 13,11). "Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe" (Römer 13,12). "Der Herr ist nahe" (Philipper 4,5). "Denn noch eine ganz kleine Weile, und der Kommende wird kommen und nicht säumen" (Hebräer 10,37). "... denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen" (Jakobus 5,8). "Siehe, der Richter steht vor der Tür" (Jakobus 5,9). "Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge" (1. Petrus 4,7). Diese Verse scheinen alle geschrieben worden zu sein, um bei uns der Eindruck zu erwecken, dass das Kommen des Herrn unmittelbar bevorsteht. Es ist ein Ereignis, nach dem wir Ausschau halten und auf das wir warten sollen. Wir sollen dabei eifrig sein im Dienst Gottes und treu unsere Arbeit als Seine Haushalter tun. R.A. Torrey hat einmal gesagt: "Die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft unseres Herrn ist das große Argument der Bibel für ein reines, selbstloses, hingebungsvolles, weltabgewandtes und aktives Leben im Dienst für Ihn. In vielen von unseren Predigten drängen wir die Menschen, ein heiliges Leben zu führen und fleißig zu arbeiten, weil der Tod uns so schnell überrascht; aber so argumentiert die Bibel nie. Sie sagt immer nur: Christus kommt wieder; seid bereit, wenn Er kommt." Unsere Verantwortung ist ganz klar. Unsere Lenden sollen gegürtet sein und unser Licht soll brennen, wir sollen so sein wie die Knechte, die auf ihren Herrn warten (s. dazu Lukas 12,35.36). Wir wollen nicht auf diejenigen hereinfallen, die lehren, dass wir gar kein Recht haben, Jesus Christus jeden Augenblick zu erwarten. Lasst uns lieber an seine bevorstehende Wiederkunft glauben, mit großer Freude davon reden und diese Wahrheit in unserem Leben aufleuchten. William MacDonald (* 07.01.1917; † 25.12.2007) #entrückung #ichkommebald #jesus #rapture #jesuserlebt #willammacdonald

  • Aktiv in der Nachfolge

    „Danach aber bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, dass er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm seinen Leib ab. Aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund.“ (Johannes 19,38+39) Als gläubige Christen sind wir alle Nachfolger des Herrn Jesus. Doch wie sieht unsere praktische Nachfolge im Alltag aus? Joseph von Arimathia gibt uns dazu ein schönes Beispiel, welches in allen vier Evangelien beschrieben wird. Joseph war ein verborgener Jünger, er hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht offiziell zu seinem HERRN bekannt. Warum jetzt diese Veränderung? Joseph hatte den Tod des Herrn Jesus miterlebt, der Blick zum Kreuz hatte ihn verändert. Und jetzt sah er die Möglichkeit wirklich aktiv zu werden. Für Aktivität in der Nachfolge ist es nie zu spät. Lassen wir uns neu motivieren aktiv zu werden? Machen wir es uns neu bewusst, was unser Heiland für uns getan hat. Joseph ging kühn (oder: furchtlos, mutig) zu Pilatus. Vielleicht hat ihm die Überlegung dazu Kopfschmerzen bereitet, aber er ging. Bringen wir solchen Mut für unseren HERRN auf? Joseph war ein angesehener Ratsherr im Synedrium (oberster Gerichtshof der Juden). Durch diese Aktion setzte er seine ganze Karriere aufs Spiel. Welchen Stellenwert hat die berufliche Karriere in unserem Leben? Bleibt noch Zeit und Motivation für Aktivität in der Nachfolge des HERRN übrig? Joseph, der angesehene Ratsherr, lief zum Kreuz und nahm den Leib des Herrn Jesus ab. Er war sich dafür nicht zu schade. Lassen wir unsere Bequemlichkeit und unsere Eitelkeit außen vor, um aktiv für den HERRN zu werden? Joseph hatte Wochenende. Es war Freitagabend (Vorsabbat) und er hätte jetzt die Beine hochlegen können. Aber nein, abends wurde er noch aktiv, noch später wälzte er sogar einen großen Stein vor die Gruft. Wie verbringen wir unsere freie Zeit am Wochenende oder abends? Nur für uns und unsere Interessen? Joseph war nicht alleine, Nikodemus kam dazu, und so wurden sie zusammen aktiv für den HERRN. Inwieweit motivieren wir andere für den HERRN aktiv zu werden, lassen wir uns auch mal von anderen motivieren? Und schätzen wir wirkliche Dienstgemeinschaft unter Gläubigen? Joseph war reich. Er besaß eine besondere Grabstätte, in die er den Herrn Jesus legte. Er kaufte feines Leinentuch und Nikodemus gab Myrrhe und Aloe dazu. Lassen wir uns Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her auch etwas kosten? Inwieweit investieren wir wirklich Geld und Besitz in Arbeit für den HERRN? Aktivität in der Nachfolge für unseren Herrn Jesus lohnt sich immer. „Siehe ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“ (Offenbarung 22,12) #nachfolge #juengerschaft #aktiv #passiv #mann #frau #junge #mädchen #vorbild #joseph #nikodemus #jesus #jesuserlebt #lohn #motivation

  • Der Antichrist wird kommen

    „Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens.“ (2.Thessalonicher 2,3) Wenn die Gemeinde bereits zu Jesus entrückt ist, wird auf dieser Erde der kollektive Abfall hereinbrechen. Alle Glaubenswahrheiten, die bis dahin noch Wert und Bestand hatten, werden abgelehnt werden. Die Menschheit wird in einem moralischen Chaos versinken, sodass es keine absoluten Maßstäbe mehr geben wird. Jede „Leitplanke“ im gesellschaftlichen Wertesystem verschwindet. Der allgemeine Abfall in der Christenheit, die sich zu Christus bekennt, aber kein Leben aus Gott hat, wird darin gipfeln, dass plötzlich der Antichrist auftreten wird. Die Bibel spricht von dem Antichristen (es bedeutet so viel wie „gegen Christus“ oder „anstelle von Christus“) als dem „Mensch der Sünde“, weil sich die Sünde in diesem Menschen auf abscheulichste Weise entfalten wird. Er wird durch die Sünde regiert und ist durch „Verderben“ geprägt, um schließlich selbst ins „Verderben“ zu gehen. Ein besonderes Merkmal des Antichristen ist, dass er einerseits als Führer des abgefallenen Judentums den Messias verwerfen wird, andererseits als abgefallener Christ auch den Vater und den Sohn verwirft (1.Joh 2,22.23). Wenn dieser Mann auftritt, der möglichweise heute schon lebt, aber noch nicht sichtbar in Erscheinung tritt, wird er jede religiöse Macht an sich reißen (V.4). Er wird eine okkulte Einheitsreligion etablieren und jeden echten Gottesdienst verbieten. Indem er sich selbst von den Menschen auf der Erde als Gott anbeten lässt (Dan. 12,36-39), wird er Gott für sich von dem Thron stoßen. Der Antichrist wird sich in Jerusalem in den Tempel setzen (V.4), um dort die Anbetung entgegen zu nehmen. Zu dieser Zeit, nicht lange nach der Entrückung der Gemeinde, wird also in Jerusalem wieder ein Tempel existieren. Wann dieser gebaut werden wird, können wir heute nicht genau sagen. Das ganze Auftreten des Antichristen wird durch Satan selbst inspiriert (V.9) sein, der in der Mitte der Drangsalszeit auf die Erde herabgeworfen wird (Off 12,9). Voller Wut und in dem Bewusstsein, dass sein Schicksal bald besiegelt sein wird, setzt er noch einmal alle Energie ein, um die Menschen zu verführen. Doch Gott sitzt auf Seinem Thron und hat alles unter Kontrolle. Dann kommt der Tag des Herrn, an dem Christus erscheinen und den Antichristen mit dem Hauch seines Mundes vernichten und für immer in die Hölle werfen wird (V.8; Off 19,20). #antichrist #christ #christus #jesus #abfall #endzeit #prophetie #christenheit #thron #tempel #sünde #verderben #gott #jesuserlebt #verführung #gemeinde #entrückung

  • Nachgedacht - Abba Vater

    „Abba Vater, alles ist dir möglich“ Lies dazu Markus 14,32-36 Bewegende Szene dort im Garten Gethsemane. Der Heiland sieht klar und deutlich vor sich, was in den nächsten Stunden passieren würde. Das machte Ihn „sehr bestürzt und beängstigt“. „Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod“, hatte Er Seinen Jüngern gesagt. Er würde zur Sünde gemacht werden! In Seinem ganzen Leben ist Er der Gott ergebene Diener gewesen. Nie hat Er etwas anderes getan, als einfach den Willen Seines Vaters. Aber das, was jetzt kommen würde, war so furchtbar für Ihn, dass Er zum ersten Mal bittet, dass Gott es an Ihm vorübergehen lassen möchte. „Abba Vater, alles ist dir möglich“. Dabei benutzt Er die Anrede Abba. Das aramäische Wort für Vater – ähnlich wie unser Wort Papa. Schon kleine Kinder können dieses Wort sagen. Es drückt eine besondere Nähe und enge Vertrautheit aus. Eine Vertrautheit eben, die nur Jesus Christus zu Seinem Vater hatte und kannte. Er benutzt diese Anrede in der schwersten Stunde Seines Lebens. Er wusste, dass Seinem Abba alles möglich war! Und doch, Er bleibt der Gehorsame und Ergebene. Obwohl Seine Seele niemals zur Sünde gemacht werden wollte, fügt Er hinzu: „Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!“ So ist Er dann nach Golgatha gegangen. Er hat das getan, was der Vater wollte. Mit unseren Sünden beladen und zur Sünde gemacht, hat Er Sein Leben gegeben – ist in den Tod gegangen. Drei Tage vergehen. Jesus Christus steht aus den Toten auf. Er hat eine Begegnung mit Maria Magdalena. Ihr vertraut Er an, dass es für die Gläubigen jetzt neue Beziehungen geben würde. Sein Gott würde unser Gott und Sein Vater unser Vater. Bewegend! Der Allmächtige, Allwissende, Allgegenwärtige ist mein Vater geworden. Ich bin aus Gott geboren – habe Seine Natur… (1.Joh.5,1). Wie eng und vertraut die Beziehung für mich geworden ist, macht Römer 8 in Vers 15: „Ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba Vater!“ Ich darf Ihn anreden, wie Sein Sohn Ihn angeredet hat! Das ist unglaublich nah und vertraut. In dieser Beziehung bin ich wirklich geborgen und sicher – eben ein echtes Kind Gottes! #abba #vater #vertrauen #sohn #kind #gott #jesus #gehorsam #jesuserlebt #gethsemane #kreuz #leiden

  • Für ewig bei Gott

    „Und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein.“ (1. Thessalonicher 4,17) Ewig … Ein Wort was wir uns nicht richtig vorstellen können, da es unendliche Ausmaße hat. Laut Duden kann „ewig“ oder „Ewigkeit“ auch mit „unvergänglich“, „immerwährend“, oder „nicht endend“ übersetzt werden. Und genauso ist unsere Zukunft – ewig. Als Gläubige erwarten wir den Herrn Jesus. Er hat versprochen, dass er wiederkommt, um die Gläubigen zu sich in den Himmel zu holen. Dieser Augenblick kann jede Sekunde eintreffen. Aber haben wir eine Vorstellung davon, was uns in der Zukunft erwartet? Die Bibel spricht an nicht vielen Stellen über den „ewigen Zustand“, also die Zeit, die niemals enden wird. Die ersten Verse aus Offenbarung 21 geben uns einen kleinen Einblick in diese „Zeit“. Es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben (Vers 1). Kein Klimawandel, kein Bäumesterben und keine Dürreperioden. Zudem wird es kein Meer mehr geben. Das Meer spricht von Trennung. Keine räumliche Trennung unter den Gläubigen und keine zwischenmenschlichen Schwierigkeiten. Das Meer spricht auch von Unruhe. Unruhe und Hektik kennzeichnen unsere heutige Zeit, jeder erfährt das jeden Tag in seinem Alltagsleben. Auch das wird nicht mehr sein, alles wird in Ruhe und harmonisch ablaufen. Gott selbst wird bei den Menschen wohnen (Vers 3). Diese Menschen werden nicht mehr unterschieden in arm und reich, intelligent und naiv oder schön und hässlich. Das alles sind Kategorien, in die Menschen andere Menschen einordnen, bei Gott gibt es sowas aber nicht und deswegen kann es das auch im Himmel nicht geben. Wir werden alle Gläubigen dann endlich mal kennenlernen. Freuen wir uns darauf, in ewiger Gemeinschaft mit allen Gläubigen zu sein? Der 4. Vers auf Offenbarung 21 gibt Kraft und Mut, wenn wir momentan in schweren Situationen sind. „Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein.“ Alles was uns im Moment noch belastet, wird in der Zukunft im Himmel weggetan sein und auch nie mehr wieder zurückkommen. Auch Sünde wird es nicht mehr geben. Das Größte von allem ist aber, dass wir für immer und ewig bei Gott sind. Wir werden ihn sehen, wir werden mit ihm kommunizieren und er wird uns alle Fragen beantworten. Die Gemeinschaft mit Gott selbst wird unvergänglich, immerwährend und nicht endend sein. „Damit Gott alles in allem sei.“ (1. Korinther 15,28) #ewigkeit #ewig #klimawandel #unendlich #himmel #beigott #jesus #fürimmer #herrlich #träne #tod #schmerz #schreien #trennung #jesuserlebt

  • Neidisch auf die Gnadengaben anderer?

    „So wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat.“ (2. Petrus 3,15) Neid unter Gläubigen ist eine schlimme Sünde. Leider kommt es oft vor, dass wir neidisch oder eifersüchtig auf andere sind. Dabei geht es gar nicht so sehr um die materiellen Dinge, wie Geld und Besitz, sondern eher um die geistlichen Dinge. Wir sind neidisch auf die geistliche Gabe eines anderen. Wie schlimm in den Augen Gottes, da diese Gaben doch direkt von ihm kommen. Gnadengaben sind Gaben von Gott, um ihm zu dienen. Diese Gnadengaben entsprechen oft unseren natürlichen Fähigkeiten. Jeder Gläubige hat mindestens eine Gabe von Gott bekommen. „Aber jeder seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so“ (1. Korinther 7,7). Diese Gaben sollen wir für Gott einsetzen. Vielleicht hast du deine Gnadengabe, die Gott dir gegeben hat, erkannt und setzt sie auch für ihn ein. Aber du siehst viele deiner Mitgeschwister mit ähnlichen Gaben und meinst, dass diese ihre Gaben viel besser ausführen können wie du selbst. Kommt dann nicht schonmal Neid auf? Im oben beschriebenen Vers aus 2. Petrus 3 schreibt Petrus über seinen „geliebten Bruder Paulus“. Denken und reden wir auch so übereinander? Petrus hatte mal ein Problem mit Heuchelei, da musste Paulus ihn öffentlich zurechtweisen (Galater 2,11). Diese Zurechtweisung nahm Petrus an, sonst hätte er wohl kaum Paulus als „geliebten Bruder“ bezeichnet. Lassen wir uns auch auf einem falschen Weg korrigieren, oder sehen wir uns selbst immer im Recht? In der Zeit der Apostelgeschichte war das Zentrum der ersten Christen Jerusalem. Petrus verkündete dort das Evangelium und hielt Reden vor tausende von Juden. Einmal bekehrten sich sogar an einem Tag 3.000 Menschen (Apostelgeschichte 2,41). Gott konnte Petrus gebrauchen und wirkte Großes unter den ersten Christen. Ab Apostelgeschichte 13 lesen wir nicht mehr viel von Petrus. Jetzt war Paulus an der Reihe. Das Zentrum war auch nicht mehr Jerusalem, sondern Antiochien. Paulus sollte zudem das Evangelium zu den Nationen bringen, ein viel weiterer Wirkungskreis, wie der von Petrus. Wie ist Petrus damit umgegangen, dass der Apostel Paulus jetzt das Evangelium sogar bis zu den Nationen in andere Länder brachte? Er hätte neidisch sein können, da Paulus augenscheinlich viel mehr bewirkte als Petrus in Jerusalem. Aber Petrus machte sich eins mit dem Dienst von Paulus, er unterstützte ihn und er liebte seinen Mitbruder. „Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden.“ (1. Petrus 2,1) „Die Liebe neidet nicht.“ (1. Korinther 13,4) #neid #bruder #schwester #streit #eifersucht #gabe #gnade #gnadengabe #herr #jesus #gott #leib #leibchristi #paulus #petrus #sünde #jesuserlebt #liebe #gemeinde #versammlung

  • Der Abfall kommt.

    „Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall komme […]“ (2.Thessalonicher 2,3a) Wir leben in einer Zeit zunehmender Verführung auf christlichem Gebiet. Selbst in ehemals bibeltreue Gemeinden dringt der Teufel mit seinen Verführungsstrategien ein und verseucht die Gemeinden von innen heraus. Die Thessalonicher standen in Gefahr der Lüge zu glauben, dass der Tag des Herrn schon angebrochen sei. Die Gemeinde war noch nicht entrückt und die Schwierigkeiten und Prüfungen, die sie erlebten, waren kein Gericht Gottes, sondern eine Folge ihrer treuen Hingabe an den Herrn Jesus. Bevor der Tag des Herrn beginnt und der Herr Jesus die Welt und besonders eine abgefallene Christenheit richten wird, muss zunächst der große Abfall kommen. Bei diesem Abfall (griech. apostasia), geht es nicht um den Abfall eines Einzelnen oder eine Gruppe von Menschen, sondern um eine universelle Abwendung vom christlichen Glauben. Überhaupt kann ein wiedergeborener Christ nicht vom Glauben abfallen (Joh 10,28). Wenn der Abfall kommt, zählt die Wahrheit der Bibel nicht mehr. Das geistige Klima was dann vorherrschen wird, können wir uns kaum vorstellen. Mit der Entrückung der Gemeinde werden auf dieser Erde Dämme brechen, die eine Flut an Unmoral, Verbrechen, Gewalt und Selbstverherrlichung zur Folge haben werden. Auch heute schon erleben wir in vielen Bereichen der Christenheit einen „Abfall“ von Glaubenswahrheiten. Vielfach werden fundamentale Wahrheiten wie die vollkommene Menschheit und Gottheit Jesu negiert, die Irrtumslosigkeit der Bibel relativiert und die Jungfrauengeburt lächerlich gemacht. Aber auch Themen wie Homosexualität, Ehe für alle, Gendermainstreaming, Frauenpredigt, Charismatik und das soziale Evangelium halten selbst in viele evangelikale Gemeinden Einzug. Schritt für Schritt öffnen sich Gemeinden der Verführung und damit im Kern der Sünde. Doch das alles ist noch nicht der Abfall, der ganz sicher kommen wird, bevor der Tag des Herrn beginnt. Die Aufforderung „Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen“ kann uns zur Motivation und Ermahnung dienen, in der aktuellen Zeit vor dem Wiederkommen Jesu zur Entrückung, ganz nah am Wort Gottes zu bleiben und darum zu beten, nicht selbst auch verführt zu werden. #abfall #entrückung #apostasie #antichrist #sünde #sin #glaube #wahrheit #verfall #realität #endzeit #bibel #jesus #ehefüralle #homosexualitaet #gender #mann #frau #verführung

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