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  • Im Schutz des Höchsten

    „Wer im Schutz des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen. Ich sage von dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Gott, auf ihn will ich vertrauen“ (Ps 91,1.2) Die Gegenwart Gottes ist der sicherste Ort, den es gibt. Viele Gläubige des Alten Testaments und der Kirchengeschichte haben die Erfahrung des Psalmisten gemacht, der schreibt: „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen … ich will Zuflucht nehmen zum Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist“ (Ps 46,2; 57,1). Das gilt zuerst für innere Anfechtungen und Versuchungen, die uns begegnen, kann aber auch hinsichtlich äußerer Gefahren der Fall sein. „Bewahre mich, Gott, denn ich suche Zuflucht bei dir!“ (Ps 16,1). Das war das Gebet des Herrn Jesus hier auf der Erde. Er war oft Gefahren ausgesetzt, doch Gott bewahrte Ihn vor dem Hass der Menschen, bis die Zeit gekommen war, dass Er in die Hände sündiger Menschen überliefert werden sollte. Einmal führten sie an den Rand eines Berges, um Ihn von dort hinabzustürzen. „Er aber ging durch ihre Mitte hindurch und ging weg“ (Lk 4,30). Ein anderes Mal versuchten sie Ihn im Tempel zu greifen. Doch wieder ist die bewahrende Hand Gottes da: „Niemand legte die Hand an ihn, weil seine Stunde noch nicht gekommen war“ (Joh 7,30). Sadrach, Mesach und Abednego erlebten Gottes wunderbare Rettung im feurigen Ofen, während der Sohn Gottes sie durch Seine Gegenwart beschützte. Daniel wurde von Gott vor dem Rachen der Löwen gerettet - „und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte“ (Dan 6,23). Viele Jahre später hat David Livingston in Afrika erlebt, wie Gott Ihn bei dem Angriff eines Löwen bewahrt hat - wobei er die Spuren dieses Angriffs ein Leben lang mit sich herumgetragen hat. D.L.Moody hat viele Häuser besucht, um Menschen das Evangelium zu bringen. An einem Samstag Abend fand er in einem Haus eine Flasche Whiskey, die dort für ein Gelage, dass am nächsten Tag stattfinden sollte, aufbewahrt war. Nachdem er mit der Frau des Hauses über das Problem des Alkohols sprach, überzeugte er sie, ihm die Erlaubnis zu geben, die Flasche auf der Strasse auszugießen. Das tat er dann auch, bevor er sich auf den Heimweg machte. Am nächsten Morgen kam er wieder zu diesem Ort, um die Kinder zur Sonntagschule abzuholen. Einige Männer lagen auf der Lauer, um sich ihn vorzuknüpfen. Es war für ihn unmöglich wegzulaufen, da er von allen Seiten von Männern umgeben war. Doch bevor sie ihn berühren konnten, sagte Mr. Moody: „Hört zu, bevor ihr mich verprügelt gebt mir bitte kurz Zeit, um zu beten.“ Diese Bitte war eher ungewöhnlich; vielleicht war das der Grund, warum sie ihm gewährt wurde. Mr. Moody fiel auf seine Knie und betete ein so außergewöhnliches Gebet, wie es niemand dieser rauen Männer jemals zuvor gehört hatte. Während sie interessiert zuhörten verflog ihr Zorn immer mehr. Als Moody geendet hatte, gaben sie ihm die Hand - ohne ihm etwas anzutun. So verließ er schließlich unbeschadet das Haus mit den Kindern, die er zur Sonntagschule abgeholt hatte. „Du hast dich genaht an dem Tag, als ich dich anrief; du sprachst: Fürchte dich nicht!“ (Klgl 3,57). #schirm #schutz #gott #sicherheit #moody #bewahrung #jesus #jesuserlebt

  • Wenn Gottes Seele ungeduldig wird

    “Und sie taten die fremden Götter aus ihrer Mitte weg und dienten dem HERRN; und seine Seele wurde ungeduldig über die Mühsal Israels.” - Richter 10,16 Wieder einmal war das Volk Israel auf dem Weg weg von Gott. Die Bibel macht eine Bestandsaufnahme, indem sie sagt, dass die “Söhne Israel” taten “was böse war in den Augen des HERRN”. Das Volk war auf ganzer Linie dem Götzendienst verfallen. Die Baalim, die Astarot, die Götter Syriens, Sidons, Moabs und die Götter Ammons und der Philister hatten den wahren und alleinigen Gott Israels aus ihren Herzen und ihrem Leben verdrängt. Doch dadurch, dass sie den lebendigen Gott gegen tote Götzen eingetauscht haben, bekommen sie jetzt auch den Druck zu spüren, den diese Götzen in ihrem Leben ausüben. 18 Jahre verkauft Gott Sein Volk in die Hand ihrer Feinde. Nach schweren Jahren der Unterdrückung, Ausbeutung und Bedrängung fängt das Volk endlich wieder an, nach Gott zu schreien. Die Reue setzt ein und ein Sündenbewusstsein kommt in ihren Herzen auf. Gottes Wirken hat sein Ziel nicht verfehlt, denn die Götter, denen sie so viele Jahre gedient hatten, können sie jetzt unmöglich retten. Aber das Bekenntnis der Schuld (1.Joh 1,9) allein ist nicht ausreichend. Nur dadurch, dass die verkehrten Götzen aus ihrem Leben radikal weggetan werden, können sie beweisen, dass ihre Buße aufrichtig ist. Die Geschichte des Volkes Israel ist die Geschichte der Gemeinde in unserer Zeit. Es ist Deine und meine Geschichte. Dadurch, dass wir immer wieder anderen Dingen außer Gott den Platz auf dem Thron unseres Herzens einräumen, verlassen wir Gott und kommen unter die Autorität von Götzen in unserem Leben. Es gibt unzählige Götzen und für jeden kann es etwas anderes sein! Vielleicht ist der größte Götze unserer Zeit das “eigene Ich”, der Egoismus. Alles muss sich um meine Bedürfnisse, mein Wohlergehen, meine Freizeit, usw. drehen. Wenn es nur um Dich und mich geht, ist für Gott kein Platz mehr. Ein anderer beherrschender Götze in 2021 ist die Gesundheit. Seit Corona geht es vermeintlich nur noch um unsere Gesundheit. Es geht um die Spritze, die unsere Gesundheit absichern und die Freiheit garantieren soll. Bitte doch einmal den Herrn Jesus Christus, dass Er Dir die Götzen in Deinem Leben zeigt! Räume alle Thronräuber aus Deinem Herzen und mach Platz für Deinen Heiland und Herrn. Auch für uns gilt, dass ein Bekenntnis nicht ausreichend ist, wenn die Buße echt sein soll. “Wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen.” (Sprüche 8,13) In unserem Leitvers haben wir einen wunderbaren Ausdruck gelesen: Gottes Seele “wurde ungeduldig über die Mühsal Israels”. Gott ist es nicht egal, wenn die Zuneigung unserer Herzen nicht ganz Ihm gehört. Wenn in unserem Herz Platz für fremde Götter ist, lässt das Gott “nicht kalt”. Er wartet sehnlichst darauf, dass wir Ihm endlich wieder den ersten Platz in unserem Leben geben. Warte nicht länger! Lies einmal 1.Mose 35, wo Jakob die fremden Götter aus seiner Familie entfernt und nimm Dir ihn zum Vorbild. Dann wird Gott Dich wieder segnen – vielleicht nach einer langen geistlichen Durststrecke. #gott #seele #götzen #ungeduldig #ungeduld #herz #thron #herr #jesus #gemeinde #richter #jesuserlebt #liebe

  • Bedingungslos

    Sieh dorthin, mein Herz, wo Dein Herr hat gebetet, nachdem Er zu den Jüngern über Seine Leiden geredet. Doch sie verstanden nichts von dem, was vor Ihm stand, stritten sich über ihre Größe, waren in Ehrsucht verrannt! Tadelt der Herr sie? Hört Er auf, sie zu lieben und lehren, weil sie nur an sich dachten, anstatt Ihn zu lieben und ehren? Nein, der Herr liebte die Seinen bis ans Äußerste, ans Ende, sodass Er für sie litt und starb, ihnen schon vorab diente. Seine Liebe ist bedingungslos, ohne Anspruch und Maßen, auch wenn Seine Jünger gefühllos und am End´ Ihn verlassen. Er stellt sich den Feinden, den Sündern, die nur konnten hassen. Ließ sich anfeinden für Seine Liebe, die nie konnte verblassen. Nein, diese Liebe strahlt umso heller, stärker und reiner, wo sie bekam´ nur Hass, Missachtung, sie erwiderte keiner. Vor dem Dunkel, der Verlorenheit der menschlichen Herzen, leuchtet und wärmt sie durch Sein Leid, Not und Schmerzen. Es war ohne Grund und ohne Ursache, die in Ihm je gefunden, dass sie Ihn anspuckten, schlugen, Seinen Rücken geschunden. Er war allen in Liebe und Wahrheit, mit offenen Armen begegnet, ging umher wohltuend, heilend, befreiend, sie nur hat gesegnet. Und trotz Fragen, was Er denn Böses getan, was verbrochen, blieb ihr Hass und ihre blinde, rasende, Wut ungebrochen. Die Liebe Gottes den Menschen in Ihm entgegenstrahlte, und doch auf das Dunkel der Herzen, ungezähmten Hass, prallte. Was sollte Gott nun tun, diesen, die Seinen Sohn umbrachten, die Seine Liebe, Seine Hinwendung, Sein Höchstes, verlachten? Würde Er sie nicht töten, wie die Weingärtner und Sich rächen, war „Sein Blut komme über uns“ nicht ihr eigenes Versprechen? So hättest du es wohl gemacht, du menschlich verdorbenes Herz, und gestillt deine Wut, deine Trauer durch des Anderen Schmerz. Aber Gott ist so anders, obwohl Licht und gerecht, voll ew´ger Liebe, dass Er den Menschen gerade aufgrund dieser Tat zu Sich triebe. Ja, Seine Vergebung ist wie Seine Liebe ohne Anlass in uns Sündern, unsere Natur und unser böses Herz, Seinen Plan nicht kann hindern. Nun erstrahlt die Liebe Gottes umso größer im Schatten vom Kreuz, wenn ein Sünder verurteilt sein Leben, anerkennt Gott und bereut´s. Alles, was er dann empfängt: Vergebung, Erlösung und Frieden, ist nur aus Gnade, unverdient, entspringt allein Gottes Lieben. Die Liebe Gottes endet nicht und geht von Ewigkeit zu Ewigkeit, sie macht den Sünder in Christus für ein Leben im Himmel bereit. Kannst du das fassen, mein Herz, diese Schönheit, diesen Plan? Egal, wie lange du nachdenkst, begreifst du nicht, was Er getan! Drum komm, fall nieder, bewundere, lobe und preise Ihn, bete an! Und birg dich in Seiner Liebe, die nie endet und keinen Anlass nahm! #liebe #love #bedingungslos #ohneende #grenzenlos #jesus #christus #herr #gott #leiden #kreuz #golgatha

  • Spurensuche im Alten Testament - Der Wunderbare

    “Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, …" (Jesaja 9,5a) Christus ist der Wunderbare. Jesaja beschreibt in unserem Leitvers den Messias, der als Kind geboren wird, aber gleichzeitig der ewige Sohn Gottes ist. Es ist unschwer erkennbar, dass es sich in diesem Vers, um den Herrn Jesus Christus handelt. In naher Zukunft wird Jesus als König in Seinem 1000-jährigen Friedensreich über diese Erde regieren. Jesaja beschreibt darüber hinaus 5 Namen, die dem Herrn Jesus gegeben werden. Wir wollen einmal über den ersten Namen nachdenken. Es wird sich lohnen, das verspreche ich Dir! Jesus Christus ist der Wunderbare – und dieser Name ist wirklich allein Ihm vorbehalten. Dieser Name des Herrn Jesus ruft Bewunderung, Staunen und Ehrfurcht bei uns hervor. Denk einmal an die Schöpfung, die gerade jetzt in voller Blüte dasteht. Alles, was Gott geschaffen hat, trägt den Stempel, dass Er der Wunderbare ist. Schau Dir einmal den Mikrokosmos, aber auch den Makrokosmos an. Die Tiefe an Schöpfungsdetails in jeder einzelnen Sache, lässt uns über den Wunderbaren staunen. “Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl.” (Ps 139,14) Gott hat aber auch Sein eigenes Volk auf wunderbare Weise aus Ägypten heraus und in das verheißene Land Kanaan hineingeführt. Über 40 Jahre in der Wüste hat Er immer wieder gezeigt, dass Er der Wunderbare ist, der auch Wunder zugunsten Seines Volkes tut. Und in der Zukunft wird Gott Sein Volk auf wunderbare Weise in das Land der Verheißung zurückbringen, sie durch die Gerichte bewahren, um sie schließlich in das Friedensreich einzuführen. Der Herr Jesus wird mit einem Mal das zustande bringen, was keine politischen Gremien, Kriege und Friedensverhandlungen zustande gebracht haben. Er wird ein Reich in Frieden und Gerechtigkeit gründen. Er bleibt der Wunderbare! “Wer ist dir gleich unter den Göttern, HERR! Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtbar an Ruhm, Wunder tuend!” (2.Mo 15,11) Aber Jesus Christus tut nicht nur Wunderbares, sondern Er ist durch und durch wunderbar. Manoah, der Vater des Richters Simson, fragte den Engel des HERRN (im AT die Verkörperung des Sohnes Gottes) einmal nach Seinem Namen. Als eindrückliche Antwort bekam er: „Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!“ (Ri 13,18) Als der HERR zu Besuch bei Abraham war, antwortete Er ihm im Hinblick auf die Verheißung des Sohnes Isaaks: “Ist für den HERRN eine Sache zu wunderbar?” (1.Mo 18,14) Nein, für Deinen und meinen Herrn ist keine Sache zu wunderbar. Alles steht in Seiner Hand. Der Herr Jesus möchte sich auch in meinem und Deinem Leben als der Wunderbare offenbaren! Er will Dir und mir zeigen, dass auch heute keine Sache “zu wunderbar” für Ihn ist. Darauf darfst Du vertrauen. Er meint es gut mit Dir. “Erweise wunderbar deine Gütigkeiten … ” (Ps 17,7) #spurensucheimat #messias #jesus #jesuserlebt #wunder #wunderbarer #gott #sohngottes

  • Anklage bei Gott

    “Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt gegen Israel...” - Römer 11,2 Die Bibel, bestehend aus Altem und Neuem Testament ergibt ein Ganzes und erst durch so manche geistliche Anwendung oder Erklärung, die uns im Neuen Testament gegeben wird, können wir die Bedeutung von Berichten aus dem Alten Testament deutlich erkennen. Umgekehrt verstehen wir Grundsätze, die im Neuen Testament erarbeitet werden, z.B. bezüglich unserer Stellung als Gläubige und Himmelsbürger, besser, wenn wir sie in den Lebensgeschichten der Männer und Frauen aus der alten Zeit wiederentdecken. Gerade durch die Personen im Alten Testament wie Abraham, Mose, Josef, Jakob, gibt uns Gott Anschauungsunterricht für unser Glaubensleben. Er erzählt die Lebensgeschichten der Gläubigen in ihrem vollen Umfang. Anders als bei Biografien mit menschlichen Autoren wird nichts beschönigt oder “unter den Teppich gekehrt”. Doch im Neuen Testament werden, mit einer Ausnahme, keine Fehler und Sünden dieser Glaubenshelden mehr ausdrücklich erwähnt. Das zeigt, wie vollkommen Gottes Berichterstattung, aber auch Seine Vergebung und Gnade, sowie Sein Blick auf das Leben der Seinen ist. Nun schauen wir uns die einzige, obenstehende Aussage aus dem Römerbrief an, in der Gott uns von einem Fehler berichtet. Es geht um die Geschichte von Elia, der mutig für Gott aufgetreten ist, als scheinbar alle von Gott abgewichen waren und taten, was sie wollten. Nachdem er Siege für Gott erkämpft hat, ist er am Ende seiner Kraft und entmutigt. Er klagt das Volk Israel vor Gott an und meint, er wäre der einzige Treue, der Gott noch dient, anstatt die Götzen anzubeten. Weil sein Blick so eingeschränkt ist und er Gottes Volk verklagt, muss Gott ihn zurechtweisen und seinen Dienst beenden, indem Er ihn Elisa als seinen Nachfolger einsetzen lässt. Was hat das Dir und mir zu sagen, dass Gott so auf diesen Fehler Elias pocht? Gott hatte Sein Volk erwählt und würde es tragen, Er würde zu Seinem Ziel kommen und hatte Sich immer einen Überrest aufbewahrt. So ist es auch in unserer heutigen, christlichen Zeit: “Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit!” - 2. Timotheus 2,19 Der Herr hat Seine Leute und zwar zu allen Zeiten und unsere Aufgabe ist: “strebe aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.” (2. Timotheus 2,22) Wir müssen sie nicht zählen, akkreditieren oder denken, dass alles am Ende ist und am Wenigsten, die Mitchristen vor Gott verklagen. Klar sind wir manchmal deprimiert, wenn wir den Zustand der Christenheit, der offiziell so benannten Christen und Kirchen, sehen. Aber dann ist unsere Aufgabe, uns mit unter diesen schlimmen Zustand zu beugen und unser eigenes Versagen vor Gott zu bekennen, sowie für Sein Volk zu beten. Hierzu hat der geschätzte Bibelausleger Harm Wilts eine kurze Begebenheit erzählt, die ich versuche, in eigenen Worten wiederzugeben. Bei einer Vortragsreise traf er einen Bruder, der ihm und den Geschwistern immer wieder von Problemen in dieser oder jener Gemeinde erzählte und den schlimmen Zustand in Gottes Volk anprangerte. Bruder Wilts entgegnete ihm, dass dies für niemanden zur Erbauung oder zum Segen sei und fragte ihn, warum er meinte, die Arbeit Satans übernehmen zu müssen. Denn Satan ist “der Verkläger der Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt” (Offenbarung 12,10). Außerdem wisse der Satan ja vielmehr Fehler und Sünden als er und hätte eine viel größere Erfahrung. Er brauche nicht zu denken, den Job besser tun zu können als Satan. Wie schlimm ist es, wenn wir über unsere Mitchristen herziehen, uns beschweren und das am Ende noch vor Gott bringen! Dann nutzen wir die Waffe des Gebets in Form von Fürbitte nicht, sondern zweckentfremden sie, sodass wir sogar ein Werkzeug des Teufels sein können. Im Einstehen für Gottes Volk im Gebet aber, wissen wir uns verbunden mit großen Glaubensmännern wie Daniel oder Jeremia, welche fürbittend und demütig zu Gott kamen, um Erweckung und Heilung für Sein Volk zu erflehen. Ja, wir sind in diesem Gebet sogar mit dem Herrn Selbst verbunden. “Ich bitte ..., dass du sie bewahrest vor dem Bösen … damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.” - Johannes 17,15-21 Also lassen wir uns ermuntern, füreinander einzustehen anstatt gegeneinander aufzustehen! #anklage #ermutigung #satan #teufel #ermunterung #fürbitte #gebet #bruder #schwester #elia #erweckung #heilung #waffe #jesus #jesuserlebt

  • Sommer 2021 - Bist Du vorbereitet?

    "Und lehrend durchzog er nacheinander Städte und Dörfer, während er nach Jerusalem reiste." (Lukas 13,22) Der Sommer 2021 weckt Hoffnungen. Hoffnung auf etwas mehr Normalität. Die Inzidenzwerte gehen zurück, die Impfquote nimmt stark zu. Lockerungen von Seiten der Bundesregierung werden in Aussicht gestellt. Endlich ... nach Wochen und Monaten des Lockdowns und verschärfter Kontaktbeschränkungen endlich wieder etwas mehr Normalität. Dass nicht alles auf einen Schlag normal wird, ist uns bewusst. Aber zumindest ansatzweise wollen wir doch unser altes Leben vor Corona zurück. Willst Du das wirklich? Willst Du genauso weitermachen, wie Du vor Corona aufgehört hast? Wie wichtig ist Dir die Gemeinschaft untereinander geworden, in Zeiten, wo es nur eingeschränkt ging? Wie wichtig sind Dir die Gemeindestunden geworden, da diese krass eingeschränkt wurden und zeitweise nicht stattfinden durften? Wie wichtig ist Dir die Arbeit im Werk des Herrn geworden, da doch so viele Aufgaben während des Lockdowns gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich waren? Wie wichtig ist Dir das Kommen des Herrn geworden, wo Du klar an den Zeichen der Zeit erkennen kannst, dass der Herr Jesus nicht mehr lange wartet, um die Gläubigen in den Himmel zu holen? Willst Du wirklich nur Deine Freiheit genießen und alles das nachholen, was Du seit über einem Jahr verpasst hast? Wie hat der Herr Jesus Seine Zeit hier auf der Erde genutzt? Er war immer in einer abhängigen Verbindung zu Seinem Vater im Himmel. Jeden Morgen hat Er intensiv gebetet und ließ sich das Ohr wecken (vgl. Jesaja 50,4). Tagsüber war Er ständig unterwegs um zu lehren und Menschen von ihren Krankheiten zu heilen. Und Er hatte ein Ziel vor Augen: Jerusalem. Der Ort, wo Er für Deine und meine Sünden am Kreuz gestorben ist. Deswegen nochmal die Frage: Willst Du wirklich Dein altes Leben vor Corona zurück und Deine Freiheiten genießen? Oder bist Du vorbereitet auf den Sommer 2021? Vorbereitet, um in Abhängigkeit im Werk des Herrn mitzuarbeiten? Vorbereitet auf die vielen Bedürfnisse der Menschen, um ihnen zu helfen? Vorbereitet, um in den letzten Tagen nochmal klar das Evangelium zu predigen? Vorbereitet, um die sich bietenden Möglichkeiten für den Herrn Jesus zu nutzen? Vorbereitet auf das Kommen des Herrn? Bereite Dich jetzt durch intensives Gebet und Lesen des Wortes Gottes vor. Vielleicht wirst Du bald gefordert ... #vorbereitung #sommer #2021 #jesus #gott #dienst #aufgabe #hingabe #jesuserlebt #lockdown #corona #hoffnung #normalität

  • Sie war am Ende

    „Und eine Frau, die zwölf Jahre Blutfluss hatte und von vielen Ärzten vieles erlitten hatte und ihre ganze Habe verwandt und keinen Nutzen davon gehabt hatte – es war vielmehr schlimmer geworden –, […]“ (Mk. 5,25+26) Kommt Dir das bekannt vor? Bist Du gerade am Ende? Da ist so viel falsch gelaufen und Du hast keine Ahnung, wie es weiter gehen soll? Dieser Frau im Markusevangelium ging es genauso. Sie litt seit 12 Jahren an einer unheilbaren Krankheit und hatte ihr gesamtes Vermögen ausgegeben, um gesund zu werden. Sie hatte viele Ärzte aufgesucht und „vieles erlitten“. Doch es war alles ohne Erfolg – ja, es war sogar noch schlimmer geworden. Dazu kam, dass kranke Menschen zur damaligen Zeit sehr strikt gemieden wurden. Man kann also davon ausgehen, dass die Frau die letzten zwölf Jahre weitgehend in Einsamkeit verbracht hatte – sie war wirklich am Ende! Doch es gibt einen Ausweg! Auch heute noch! Die Frau hatte von Jesus gehört (V.27) und wusste sofort, dass Er ihr einziger Ausweg, die einzige Rettung war. Und dann tat sie genau das Richtige. Noch unsicher und in einer Menschenmenge versteckt, kam sie zu Jesus, rührte Ihn an und wurde sofort von ihrer Krankheit geheilt (V.29). Der Herr Jesus hatte natürlich bemerkt was geschehen war und suchte nun den direkten Kontakt. Nun kam die Frau aus der Deckung und schüttete alles vor Ihm aus. Sie „sagte ihm die ganze Wahrheit.“ (V.33) „Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage.“ (Mk. 5,34) Auch heute noch darfst Du zum Herrn Jesus kommen und Ihm die ganze Wahrheit sagen. Alles, was dich quält. Alles, was in deinem Leben schon falsch gelaufen ist. Er hat auch für Dich gelitten und ist am Kreuz stellvertretend für Deine Sünden gestorben. Er will Dich retten und Dir ewiges Leben schenken! Die Frau wurde nicht geheilt, weil sie den Herrn anrührte. In Vers 34 lernen wir, dass nur der Glaube sie retten konnte. Nimm das Werk des Herrn Jesus heute im Glauben an und beginne ein Leben mit Ihm! „[…] was muss ich tun, um errettet zu werden? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, […]“ (Apg. 16,31) #evangelium #rettung #frau #krankheit #sünde #kreuz #heil #jesus #bekehrung #glaube #amende #gott #jesuserlebt

  • Kampf ohne Waffen

    „Und es war kein Schmied zu finden im ganzen Land Israel; denn die Philister hatten gesagt: Die Hebräer sollen sich weder Schwert noch Speer machen! […] Und es geschah am Tag des Kampfes, da wurde weder Schwert noch Speer gefunden in der Hand des ganzen Volkes […]“ (1.Sam.13, 19+22) Zu der Zeit als Saul König über Israel wurde, war das Volk geistlich gesehen in keinem guten Zustand. Sie hatten vergessen, was Gott für sie getan hatte und forderten einen König: „Nun setze einen König über uns ein, dass er uns richte, gleich allen Nationen.“ (1.Sam.8, 5). Gott gewährte dem Volk diesen Wunsch. Doch schon bald zeigte sich, dass auch der König regieren würde, ohne nach Gott zu fragen. Zu dieser Zeit hatten die Philister die Oberhand über die Israeliten und taten alles, um das Volk möglichst schwach zu halten - vor allem militärisch. Deshalb gab es schon bald keine Schmiede mehr in Israel und man musste sogar zu den Philistern kommen, um Arbeitsgeräte wie Sicheln oder ein Beil schärfen zu lassen. Kurz darauf bahnt sich ein Krieg mit den Philistern an und der Großteil des Volkes stand ohne Waffen da! Zunächst klingt das nicht nach einem Problem für unsere Zeit. Doch im NT lesen wir: „Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das Gottes Wort ist, […] (Eph.6, 17). Das Schwert ist also ein Bild von Gottes Wort und das brauchen auch wir zum Kampf in unserer Zeit. Die „Philister“ können heute sehr unterschiedlich auftreten. Da gibt es viele Dinge, die über uns herrschen wollen: Falsche Lehren, Internet und Streaming Portale, Spielsucht, der Job usw. Sicher sind die fremden Herrscher nicht für jeden gleich – doch ihr Ziel ist immer Unterdrückung. Gott will uns helfen gegen sie zu kämpfen. Wir müssen Sein Wort ergreifen und darin lesen, um zu erfahren, wie Er uns frei machen will! Dazu gehört besonders auch das Gebet. Das finden wir ebenfalls in Eph.6, 18: „[…], zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geist, […]“. Zu jedem Kampf will Er uns die Kraft geben durch Sein Wort und indem wir Ihn um Hilfe bitten. „Und die Bauenden hatten jeder sein Schwert um seine Hüften gegürtet und bauten.“ (Neh. 4,12) #kampf #waffen #gebet #bibel #gotteswort #entwaffnet #feinde #netflix #jesus #jesuserlebt #geistlicherkampf

  • Was ist Pfingsten?

    Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Ort beisammen. (Apg 2,1) Pfingsten – war ursprünglich ein Erntedankfest, dass Gott dem Volk Israel als drittes Fest im Jahr gegeben hat. Wir lesen von diesen Festen in 3.Mose 23. Das erste jährlich wiederkehrende Fest war das Passah. Es deutet auf den Tod von Christus hin, der unser Passah ist (1.Kor 5,7) und am (Kar-) Freitag starb. Das zweite Fest fand an dem Tag nach dem Sabbat (Samstag) nach dem Passah statt, also am ersten Tag der Woche. An diesem Tag wurde Gott die erste Gerstengarbe der angefangenen Getreideernte dargebracht. Sie spricht von der Auferstehung Christi als dem Erstling am Ostersonntag (1.Kor 15,20). Das dritte Fest fand 50 (griechisch: pentekoste → Pfingsten) Tage später, wieder an einem Sonntag statt. Hier wurden Gott zwei Brote gebracht, die aus dem Mehl der abgeschlossenen Weizenernte gemacht waren. Diese Brote sind ein Bild der Gemeinde, die durch das Herabkommen des Heiligen Geistes gebildet wurde (1.Kor 12,13). Apg 2,1-4 beschreibt nicht die Durchführung dieses Festes, sondern seine prophetische Erfüllung. Dabei fanden zwei äußere Zeichen statt, 1. Ein hörbares Zeichen: Das Haus, wo die etwa 120 Personen versammelt waren, wurde von einem Brausen, wie von einem gewaltigen Wind erfüllt. Dies Zeichen verdeutlicht, dass die ganze Gemeinde die Wohnung des Heiligen Geistes ist (1.Kor 3,16). 2. Ein sichtbares Zeichen: Zerteilte Zungen wie von Feuer setzen sich auf jeden einzelnen. Der Heilige Geist wohnt auch in jedem einzelnen Gläubigen. Die Zungen sprechen davon, dass die Gläubigen jetzt das Evangelium verkündigen würden (s. Apg 2, 14 ff.) Sie sind zerteilt, weil sich die Botschaft an Juden und Heiden richten würden. Sie sind von Feuer, weil der Heilige Geist auf die Gläubigen eine reinigende Wirkung hat. Die Feuerzungen haben nichts damit zu tun, dass der Herr, wie Johannes der Täufer gesagt hat mit Heiligem Geist und Feuer taufen würde (Mt 3,11). In Apg 2 wurden die Gläubigen mit Heiligem Geist getauft, das hatte der Herr auch selbst so gesagt (Apg 1,5; 11,16). Das Taufen mit Feuer ist noch zukünftig und bedeutet das Gericht (s. Mt 3,12). Die Taufe mit dem Heiligen Geist war ein einmaliger Vorgang, der nur an diesem in Apg 2 erwähnten Tag stattfand, als der Heilige Geist vom Himmel herabkam. Wir haben den Heiligen Geist ohne äußere Begleiterscheinungen empfangen, als wir dem Evangelium geglaubt haben (Eph 1,13). #taufe #pfingsten #pentekoste #heiligergeist #geist #feuer #zungen #gemeinde #erntedankest #passah #christus #jesus #jesuserlebt

  • Spurensuche im Alten Testament - Diener auf ewig

    „Wenn aber der Knecht etwa sagt: Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder, ich will nicht frei ausgehen, so soll sein Herr ihn vor die Richter bringen und ihn an die Tür oder an den Pfosten stellen, und sein Herr soll ihm das Ohr mit einem Pfriem durchbohren; und er soll ihm dienen auf ewig.“ (2. Mo. 21,5+6) Im zweiten Buch Mose finden wir neben den 10 Geboten noch weitere Anweisungen, die Mose direkt von Gott empfängt. Darunter auch Anweisungen, wie mit einem hebräischen Sklaven zu verfahren war. Nachdem ein Sklave 6 Jahre seinem Herrn gedient hatte, sollte er freigelassen werden. War er allein (wörtl. mit seinem Leib) gekommen, sollte er auch allein freigelassen werden. Wenn er der Ehemann einer Frau war, sollte sie mit ihm freigelassen werden. Trat allerdings der Fall ein, dass ein Sklave in der Zeit bei seinem Herrn heiratete und Kinder bekam, so sollten die Frau und die Kinder dem Herrn gehören. Nun konnte der Sklave sich entscheiden, freiwillig Sklave zu bleiben. Dann sollte sein Ohr durchbohrt werden, damit jeder sehen konnte, dass er bis an sein Lebensende seinem Herrn dienen wollte. Was für ein treffendes und beeindruckendes Vorbild auf den Herrn Jesus, den vollkommenen Diener. Er nahm einen menschlichen Körper an, kam auf diese Erde und diente Seinem Gott bis in den Tod. (Mk. 10,45; Phil. 2,6ff.). Er war sich vollkommen bewusst, was Ihm bevorstand und sagte dennoch: Ich liebe meinen Herrn (seinen Gott und Vater), meine Frau (die Gemeinde, vgl. Eph. 5,31+32) und meine Kinder (jeden persönlich), ich will nicht frei ausgehen. Ja, Er wollte nicht frei sein, sondern lieber den Willen Seines Gottes tun und das Kreuz erdulden. Unvorstellbar und doch tat Er es für Dich und mich! Doch mit Seinem einzigartigen Erlösungswerk am Kreuz hört Sein Dienst noch immer nicht auf. Wir würden es nicht wagen auszusprechen, doch in Lk. 12,37 lesen wir: „Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen.“ Danke dem Herrn Jesus immer wieder für alles, was Er für Dich getan hat! #spurensucheimat #diener #dienen #jesus #sklave #knecht #christus #hebräischerknecht #jesuserlebt #messias #leiden #golgatha #kreuz

  • Gemeinschaft und Gastfreundschaft

    Die richtige Prioritätensetzung hat einen großen Einfluss darauf, wie Gott uns gebrauchen kann und, wie sich unser geistliches Leben entwickelt. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass wir immer wieder mal unsere Prioritäten aufrichtig prüfen und, wenn nötig, auch korrigieren. Viele Christen haben den Wunsch, Gott zu dienen. Das ist grundsätzlich ein sehr guter Wunsch. Aber es gibt eine Sache, die noch wichtiger ist als Dienst für den Herrn: Und das ist der Herr selbst! Was das für unser Leben bedeutet, schauen wir uns jetzt einmal zusammen an. Es geht um eine Person, die Gott zweimal beim Namen gerufen hat, weil Er ihre ganze Aufmerksamkeit haben wollte, um ihr etwas Wichtiges mitzuteilen. Dieses Mal geht es um Martha. In Lukas 10 steht: „Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf; eine gewisse Frau aber, mit Namen Martha, nahm ihn in ihr Haus auf“ (Lk 10,38). Es gab hier auf der Erde einen Ort, wo der Herr zwischendurch mal zur Ruhe kommen konnte, wo er Wertschätzung von Menschen bekommen hat, die Ihn wirklich willkommen geheißen haben. Das war dieses Haus in Bethanien. Dort wohnte eine Familie, die Ihm Gastfreundschaft gezeigt hat - und das war eine echte Erfrischung für Seine Seele. Apropos Gastfreundschaft: Das ist auch für unsere Zeit ein sehr wichtiges Thema. Denn heute versucht der Teufel, die Gläubigen auseinander zu treiben. Er versucht sie zu isolieren und davon abzuhalten, Gemeinschaft zu haben. Dabei ist Gemeinschaft wirklich ein Grundbedürfnis für das geistliche Leben. In der Apostelgeschichte 2,42 steht: „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ Die Gemeinschaft ist eine der vier Säulen, die die ersten Christen damals praktiziert haben. Wir dürfen uns die Gemeinschaft nicht nehmen lassen, sondern sollen sie heute unbedingt praktizieren. Wir sollen auch darin Gott mehr gehorchen als den Menschen. Deshalb sollen wir u.a. auch Gastfreundschaft zeigen. Paulus sagt im Römerbrief: „Nach Gastfreundschaft trachtet“ (Röm 12,12). Der Herr Jesus selbst hat Mut dazu gemacht, dass wir anderen Gläubigen dienen sollen. Er hat einmal gesagt, dass das, was wir irgendeinem der geringsten seiner Brüder getan haben, wir Ihm selbst getan haben. Dafür werden wir unseren Lohn nicht verlieren. Gemeinschaft und Gastfreundschaft sind wichtige Dinge in unserem Glaubensleben, die wir praktizieren sollen - und nicht aufgeben dürfen! #gemeinschaft #gastfrei #gastfreundschaft #dienst #einladen #jesus #gott #jesuserlebt

  • Die Perle

    „Wiederum ist das Reich der Himmel wie ein Kaufmann, der schöne Perlen sucht; als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“ - Matthäus 13,45.46 Ein Kaufmann ging aus, schöne Perlen zu suchen, und ruhte nicht, bis der Erfolg war zu verbuchen. Er fand alles was gesucht, die Perle, die eine, für ihn überaus kostbare, vollkommne und reine. Da konnt er nicht anders, er musste es wagen, und alles, was er hatte, zusammen nun tragen, damit er alles verkaufe, entäußere, einsetze, und sie erwerbe, erkaufe, für immer besitze. Denn diese Perle, so glänzend, rund, rein, die sollte für immer zu seiner Freude sein. Weil sie perfekt, einzigartig in seinen Augen, durfte kein anderer sie jemals ihm rauben. Und wie die Perle durch der Muschel Leiden entsteht, die Versammlung durch den Schmerzensmann besteht. Denn er gab sein Höchstes, was er hatte, sein Leben, um für die eine, teure Gemeinde, den Grund zu legen. Dafür verbarg Er Seine Herrlichkeit und Gottheit, kam herab in menschlichen Leib, in Raum und Zeit. Er, Der da reich war, wurde arm um unseretwillen, um den Preis zu zahlen, Seine Sehnsucht zu stillen. Was muss Ihm Seine Kirche bedeuten, die Braut, dass Er alles zu geben nicht als Verlust anschaut! Wie denken wir Menschen von der Perle zu klein, beflecken Sein Eigen, verachten, was eins und rein! Dann sollten wir lesen, was Er am Kreuz getan, um uns zu erwerben, wieviel Er auf Sich nahm! So können wir die Perle mit Seinen Augen sehen, und ihren Wert und Schönheit, Seine Liebe verstehen. #perle #muschel #leiden #jesus #kaufmann #gemeinde #kirche #versammlung #braut #schönheit #jesuserlebt #gedicht

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