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  • Es werde Licht!

    „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ (1.Mose 1,3a) Es werde Licht! Nachdem Gott das ganze Universum mit einer unzählbaren Menge an Galaxien und Sternen geschaffen hatte, beschäftigt Er sich am ersten Schöpfungstag weiter mit der Erde, die noch „wüst und leer“ war. Hier spricht Gott zum ersten Mal in der Bibel. Jetzt sollten wir gut aufpassen, denn wenn Gott spricht, dann ist es immer von Bedeutung und gerade hier mit großartigen Folgen verbunden. „Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ Es heißt hier nicht, dass Gott an dieser Stelle das Licht erschaffen hat, sondern dass Er es in gewisser Weise einfach herbeiruft, um die noch herrschende Finsternis zu durchdringen und zu erhellen. Dabei dürfen wir das Licht, was Gott am ersten Schöpfungstag ruft, nicht mit der Erschaffung von Sonne und Mond am 4. Schöpfungstag verwechseln. Welche Art von Licht hier beschrieben wird, bleibt offen. Aus 1. Joh 1,5 wissen wir jedoch, dass „Gott Licht ist“. „Licht“ beschreibt Sein eigenes Wesen und gleichzeitig bewohnt Gott ein „unzugängliches Licht“ (1.Tim 6,16). In 2.Kor 4,6 verbindet Paulus den „Licht-Ruf Gottes“ mit der Bekehrung eines Menschen. Der Heilige Geist wirkt am Herzen eines Menschen und Gott lässt durch die Bibel Sein Licht in das Herz eines Menschen strahlen, sodass der Mensch erkennt, wer er ist und was noch viel wichtiger ist - wer der ewige Gott ist! Hat Gott Seinen Lichtstrahl schon in Dein Herz hineinfallen lassen? Dann werden jede Sünde und Schlechtigkeit sichtbar, auch in den versteckten Kammern Deines Herzens. Du wirst zur Buße und zum Bekenntnis geführt und Gott wirkt in Dir die Neugeburt durch Seinen Geist (Joh 3,5). Von Herzen wünschen wir Dir, dass Du Gott persönlich kennenlernst. Nachdem Gottes Licht aufgedeckt hat, spendet es auch eine liebevolle Wärme.

  • Im Anfang schuf Gott

    Unvermittelt beginnt die Bibel mit dem Bericht der Erschaffung des Universums, der Himmel und der Erde an sich: „Im Anfang schuf Gott …“ Dabei wird nicht der „Anfang“ definiert oder etwas darüber gesagt, woher Gott kam. Gott war schon immer da, Er ist ewig. Und das was uns fast den Atem raubt, ist Seine Allmacht, dass Er ein Schöpfungswerk beginnen kann, ohne schon existierende Materie zur Verfügung zu haben, aus der etwas geschaffen werden kann. Er ruft „das Nichtseiende, wie wenn es da wäre.“ (Rö 4,17) Unser Gott benötigt das alles nicht! Er muss nur ein Wort sprechen und das, was Er will, geschieht! Welche Macht liegt allein in Seinen Worten?! (Ps 33,6.9) Im Anschluss an diese einleitenden Worte beschreibt Gott die verschiedenen Schöpfungstage, um uns Stück für Stück ein bisschen mehr mitzuteilen, wie Er die Erde so vorbereitete, dass wir Menschen darauf leben könnten. Ist das nicht krass, dass Gott die Erde zu einem extra Wohnraum für uns Menschen geschaffen hat? „Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen (er ist Gott), der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet): Ich bin der HERR, und sonst ist keiner!“ (Jes 45,18) Wir möchten Dich ermutigen, Gott beim Wort zu nehmen und auch daran im Glauben festzuhalten, dass das Universum und diese Erde ein Meisterstück Gottes sind. Glaub nicht den vielen Theorien und Hypothesen der Wissenschaft, die Gottes Allmacht in der Schöpfung in Frage stellt. Der Herr Jesus selbst ist der Schöpfer und gerade durch die Schöpfung zeigt Er uns Seine wunderbare Herrlichkeit! „Durch Glauben verstehen wir, dass Gott die Welten gemacht!“ (Heb 11,3)

  • Zwei Gefahren für das Beste

    Zwei Gefahren. In 1. Korinther 12 geht es um den Heiligen Geist, die Gaben, die der Heilige Geist gibt und die Aufgaben, die jeder einzelne Gläubige am Leib Christi hat. Ab Vers 12 benutzt Paulus das Bild eines menschlichen Körpers und seinen Gliedern und Funktionen, um zu zeigen wie es mit dem Leib Christi, der Gemeinde oder Versammlung Gottes ist. Gerne möchte ich an der Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass jeder wiedergeborene Christ ein Glied am Leib Christi ist. Glieder sind nicht irgendwelche Gruppen von Christen, Gemeinden oder Kirchen, sondern einzelne Gläubige, die durch das Blut Jesu erlöst sind. Sag mal, bist Du schon ein Glied am Leib Christi? Ab Vers 14 beschreibt Paulus zwei aktuelle Gefahren, mit denen die Glieder am Leib Christi konfrontiert werden: Da ist zum einen die Gefahr des Neides oder der Bequemlichkeit (V.15-17). Gott selbst hat jedes einzelne Glied am Leib gesetzt wie es Ihm gefällt und am besten für das Glied und den ganzen Leib ist. Du bist von Gott an den Platz gestellt, wo Du jetzt bist. Du hast Aufgaben und Gaben bekommen, die Gott Dir gegeben hat. Bist Du damit zufrieden? Ich meine nicht selbstzufrieden – aber, kannst Du Gott dafür danken? Vergleiche Dich nicht mit anderen – Deinen Freunden, Geschwistern oder Gliedern Deiner Ortsgemeinde, weil Du glaubst Du seist zu kurz gekommen oder würdest mit Deinen Gaben nicht gebraucht. Das ist eine große Lüge! Die zweite Gefahr ist Hochmut (V. 21ff), dass Du denkst andere nicht zu brauchen. Dann glaubst Du vielleicht, dass nur Du für einen bestimmten Dienst oder eine spezielle Aufgabe zu gebrauchen bist. Kennst Du das Gefühl über andere „erhaben“ zu sein und Dir selbst auf die Schulter zu klopfen? Auch Du brauchst die Glieder am Leib, die aus Deiner Sicht vermeintlich „minderwertiger“ sind. Gott hat jedes Glied am Leib so platziert, dass wir einander zum Nutzen sein können. Kennst Du persönlich eine der beiden Gefahren? – Dann bitte den Herrn Jesus, dass Er Dir hilft diese Gefahren zu meistern und Dein Denken zu verändern.

  • Christus, der Bürge

    "Schmachtend blickten meine Augen zur Höhe: O Herr, mir ist bange! Tritt als Bürge für mich ein! - Was soll ich sagen? Dass er es mir zugesagt und es auch ausgeführt hat." Jesaja 38, 14b + 15 Ein Bürge ist jemand, der für einen anderen eine Schuld bezahlt, wenn dieser unvermögend und außerstande ist, das selbst zu tun. Gegenüber dem Gläubiger tritt der Bürge auf und steht für die Zahlung der Forderung gerade. Dabei hängt viel von der Person und der Verlässlichkeit des Bürgen ab. Auch Jesus Christus ist unser Bürge gegenüber Gott geworden, indem er für die Schuld, die wir durch unsere Sünden auf uns geladen haben, einsteht. Das Gesetz fordert vom Menschen Gehorsam gegenüber Gott und Seinen Geboten. Aber keiner konnte und kann es jemals halten. - Bis auf Ihn - Jesus Christus stellt sich quasi vor Gott hin und sagt, dass Er die Schuld bezahlen will, weil wir es niemals können. "Und euch, als ihr tot wart in den Vergehungen und in der Vorhaut eures Fleisches, hat er mitlebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat; als er ausgetilgt den uns entgegenstehenden Schuldbrief in Satzungen, der gegen uns war..." Kolosser 2,13 + 14 Das kann Er tun, weil "Er, da Er reich war, um unseretwillen arm wurde, damit wir durch Seine Armut reich würden." (2. Korinther 8,9) Diese Armut bestand einerseits darin, dass Er als Mensch auf diese Erde gekommen ist, aber andererseits, indem Er gehorsam wurde bis zum Tod. ( vgl. Philipper 2,6 ff.) Gott hat diese Bürgschaft angenommen. Jesus Christus hat die Schuld all derjenigen bezahlt, die an Ihn glauben, als Er am Kreuz von Gott verlassen und bestraft wurde. Bevor Er Sein Leben selbständig gegeben hat, sagte Er "Es ist vollbracht!" (Johannes 19,30). Der im griechischen Urtext verwendete Begriff wurde damals unter eine Rechnung oder einen Schuldschein geschrieben und bedeutete: Es ist bezahlt - die Schuld ist beglichen! Gott sei Dank ist Jesus Christus unser Bürge geworden! Er sagt uns die Befreiung von unserer Schuld zu und hat dafür schon alles bezahlt. Soll Er nicht auch für dich als Bürge eintreten? Und wenn Er schon dein Bürge ist, dann verherrliche Gott in deinem Leib, denn du bist um einen Preis erkauft worden! (siehe 1. Korinther 6,20)

  • Gott hat geredet.

    "Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn." (Hebräer 1,1.2a) Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, was passiert wäre, wenn Gott nach Seinen Erfahrungen mit uns Menschen in der Zeit des Alten Testaments, das Buch zugeklappt hätte? Stell Dir vor, Gott hätte ein für allemal einen Schlussstrich gezogen? Wurde nicht sowieso all Sein Reden und Bemühen von uns Menschen abgelehnt? Propheten wie Jesaja, Jeremia oder auch die ganzen kleinen Propheten, hatten es oft mit einem unbußfertigen Haufen von Menschen zu tun. Obwohl sie die Buße predigten, kehrte nur der kleinste Teil wirklich zu Gott um. Gott sei Dank geht die Geschichte nach dem Versagen im Alten Testament weiter - und wie! Gott spricht ab sofort nicht mehr ausschließlich durch Seine Propheten und Diener, sondern jetzt spricht Er in der Person Seines eigenen Sohnes. Jetzt ist es soweit, dass Gott Mensch wird und in unser Verderben hinabsteigt. Unfassbare Liebe, dass Gott uns nach so viel menschlicher Misere noch nicht aufgegeben hatte. Aber jetzt kommt die Krönung; Gott wird Mensch, um in Jesus Christus am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden zu sterben. Tiefere Liebe kann man gar nicht haben. Und diese Liebe richtet sich an Dich und mich ganz persönlich. Gottes Reden "im Sohn", ist Gottes persönliches Reden zu Deinem Herzen. Vertraust Du Ihm schon? Hast Du eine persönliche Beziehung zum Sohn Gottes?

  • Freche Fragen

    Freche Fragen. Vielleicht hast Du schon einmal den Propheten Maleachi gelesen – dabei ist Dir möglicherweise auch aufgefallen, dass die Empfänger der Botschaft Gottes mit Fragen antworten. Und um ehrlich zu sein, es sind wirklich „freche Fragen“. Wir wollen uns heute eine dieser Fragen anschauen. Maleachi ist der letzte Prophet des Alten Testaments, nach ihm gibt es ca. 400 Jahre Schweigen im Reden Gottes. Gott zieht in gewisser Weise einen Schlussstrich unter den moralischen Zustand des Volkes Israel, bevor Er dann nach 400 Jahren seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde schickt, um erneut „im Sohn“ (Hebr 1,2) zu den Menschen zu reden. Das Volk war zum Teil aus der babylonischen Gefangenschaft zurück nach Jerusalem gekommen und der Altar als auch Tempel waren wieder aufgebaut worden. Unter Nehemia wurde sogar die Stadtmauer Jerusalems wieder errichtet (Neh 3) und es gab zeitweise eine wirkliche Erweckung unter den Gläubigen in Israel. „Ich habe euch geliebt, spricht der HERR; aber ihr sprecht: „Worin hast du uns geliebt?““ (Maleachi 1,2) Leider gehörte das jetzt alles der Vergangenheit an. Obwohl Gott Sein Volk erneut daran erinnert, dass Er sie geliebt hatte, antworten sie voller Gleichgültigkeit und stellen Gottes Liebe in Frage: „Worin hast Du uns geliebt?“ Brauchten sie wirklich noch mehr Beweise? Gott hatte sie erwählt, aus Ägypten herausgeholt und in das verheißene Land gebracht. Er hatte Seine Liebe wirklich übermäßig ausgeschüttet. Auch in Deinem und meinem Leben kann sich Gleichgültigkeit gegenüber Gottes Liebe breitmachen, so dass wir Seine Liebe zu uns ebenso in Frage stellen. Dann liegt es nahe, dass wir selbst unsere erste und beste Liebe verlassen haben (Offb 2,4). Wo stehst Du gerade? Empfindest Du noch wie sehr Gott Dich geliebt hat, dass Er seinen eigenen Sohn für Deine Sünden hingegeben hat?

  • Ruhezeiten

    König Asa und das ganze Land Juda hatten eine Zeit des „Aufräumens“ und „Saubermachens“ hinter sich. Das Südreich Israels war von den schlimmsten Arten des Götzendienstes befreit worden – die Folge war, dass Gott selbst ihnen Ruhe gab. Schon am Ende von 2. Chr. 13 lesen wir, dass es unter König Asa eine 10-jährige Ruhezeit gab. Keine Überraschungsangriffe der Feinde, keine übermäßige Rebellion von Innen. Der HERR hatte dem König und seinem Reich Ruhe verschafft! „Und er baute feste Städte in Juda; denn das Land hatte Ruhe, und es war kein Krieg gegen ihn in jenen Jahren, denn der HERR hatte ihm Ruhe verschafft.“ (2. Chronika 14,5) Heute müssen wir schon fast in die Geschichtsbücher schauen, um zu realisieren wie lange wir in Deutschland eigentlich schon in Ruhe leben können. Seit 1945 gibt es keinen Krieg mehr, wir haben weitestgehend stabile Regierungen gehabt und als Christen dürfen wir nach wie vor unseren Glauben ausleben. Gott sei Dank! Das ist nicht selbstverständlich. Nun wieder zu Asa: Er nutzte die Zeit der Ruhe, um sein Reich zu befestigen und Städte, Mauern, Tore, Türme und weitere Sicherungssysteme zu bauen. Er wappnete sich für die kommenden Angriffe der Feinde. Wie nutzen wir eigentlich die Zeit der äußeren Ruhe hier in Deutschland? Du in Deinem Leben – in der Gemeinde, wo Du zu Hause bist? Durch Asa werden wir angespornt, uns aufzumachen und mitzubauen an der Gemeinde Gottes auf dieser Erde. Wir brauchen gesunde Gemeinden, Brüder und Schwestern, die eifrig sind, um das Evangelium weiterzusagen, damit noch Menschen gerettet werden. In den Gemeinden brauchen wir auch heute noch Gemeindezucht, damit Gott die Ehre bekommt und die Sünde draußen bleibt (1. Kor 5). Wir brauchen Aufseher und Älteste, die Wachen sind, um die Gefahren von innen und außen zu erkennen, denn auch die evangelikale Welt wird zunehmend von Charismatik, Managementmethoden, Materialismus und Klerikalismus durchdrungen. Bitte den Herrn Jesus, dass Du ganz persönlich die Zeit der Ruhe nutzen kannst, um Reichgottes Arbeit zu tun (1. Kor 15,58).

  • Der in den Riss tritt

    Der Begriff "in den Riss treten" oder vielleicht eher geläufig mit "in die Bresche springen" kommt aus der Militärgeschichte. Bei der Belagerung einer Stadt oder Burg konnte es sein, dass die Angreifer ein Loch in die Mauer gerissen hatten und durch dieses angreifen wollten. Dann suchte man nach mutigen Kämpfern, die die Lücke füllten, Hilfe brachten und den Feind abwehrten, was sie oft mit ihrem Leben bezahlten. Dieses Bild wird auch in der Bibel gebraucht und zwar in Bezug auf den Kampf, den Gott mit dem Menschen führen muss. Gott ist nicht der Feind des Menschen, aber Gott kann Sünde nicht dulden und muss sie strafen. Außerdem sind durch die Sünde alle Menschen von Natur aus in Feindschaft gegen Gott. So muss Gott im Alten Testament bezogen auf sein Volk Israel klagen: "Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riss treten würde für das Land, damit ich es nicht verderben würde; aber ich fand keinen.“ Hesekiel 22,30 "Und er sah, dass kein Mann da war; und er staunte, dass kein Vermittler (Fürbittender) eintrat.“ Jesaja 59,16 Eine Ahnung, was es bedeutet, vor Gott für Andere in den Riss zu treten, vermittelt uns Mose, der immer wieder für das Volk Israel zu Gott betete und sich selbst sogar stellvertretend von Gott töten lassen wollte. (z.B. 2. Mose 32,12 - 14) "Da sprach er, dass er sie vertilgen wollte, wenn nicht Mose, sein Auserwählter, vor ihm in den Riss getreten wäre, um seinen Grimm vom Verderben abzuwenden." Psalm 106,23 Doch der wahre "Breschenspringer", der echte Auserwählte ist Jesus Christus, der " … die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan hat." (Jesaja 53,12) Er hat sich wirklich für uns Verlorene eingesetzt und für jeden, der an Ihn glaubt, die Feindschaft mit Gott beendet und die Lücke gefüllt, die die Sünde geschlagen hat. Als Gerettete brauchen wir jetzt keine Angst mehr vor einem zornigen Gott zu haben! (vgl. Johannes 3,36) Das hat Ihn alles gekostet, sogar sein Leben. - Dank sei Ihm dafür! "Es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle (der Gottheit), in ihm zu wohnen und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen, – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln. Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod" Kolosser 1,20 + 21 "Denn wenn wir, die wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, die wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden." Römer 5,10

  • Beispiels-weise

    Wer hat nicht schon vor einem komplizierten Thema gesessen und ist einfach nicht durchgestiegen? Oft hilft es hier ein Beispiel einzubringen, indem durch eine bildhafte Darstellung und anschließende Übertragung (Abstraktion) ein Sachverhalt verdeutlicht wird. So hat es auch Jesus Christus gemacht, als er hier auf der Erde lebte: Er redete in Gleichnissen (Matthäus 13, 35; Markus 4,2), um die Prinzipien seiner Lehre zu erklären (z.B. die Gleichnisse vom Reich der Himmel in Matthäus 13) und die Menschen zum Nachdenken anzuregen. (Lukas 18,9) Zum Teil waren Seine Zuhörer aber auch in einem schlechten Zustand, sodass er nicht offen reden konnte. (Markus 4,33; Johannes 10,6; Johannes 15,25) Letzten Endes war es auch ein Gericht Gottes an dem Volk der Juden. (Matthäus 13,13; Lukas 8,10) Doch das Großartigste ist, dass Er Selbst ein Beispiel für dich und mich geworden ist und wir uns Ihn zum Vorbild nehmen können. Wir benötigen keine Idole oder Stars dieser Welt, um uns nachahmenswerte Eigenschaften zu zeigen! „Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt." 1. Petrus 1,21 Der nächste Vers zeigt, wie wir uns generell verhalten, aber insbesondere in Drucksituationen und bei Widerstand (speziell im Dienst für Ihn) reagieren sollen: „…der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden, der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet…“ 1. Petrus 2,22 + 23 Darin können wir Sein Verhalten imitieren, von Ihm lernen, wie Er es Selbst in Matthäus 11,29 sagt: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ Doch in einem können wir Ihm nicht folgen bzw. das Gleiche tun, weil Er einmal die Grundlage für unsere Errettung und den Empfang des ewigen Lebens gelegt hat - Gott sei Dank. „der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat“ 1. Petrus 2,24 Da müssen und dürfen wir einfach nur dankbar sein, dass Er „mit einem Opfer für immer die vollkommen gemacht hat, die geheiligt werden.“ (Hebräer 10,14) und aus Dankbarkeit „den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben“ (1. Petrus 2,24). Aber durch das Anschauen Seines Vorbilds im Reden und Handeln, können wir Ihm ähnlicher (Kolosser 3,9) und an Seinem Beispiel weise für unser tägliches Leben und den Umgang mit den Menschen in unserem Umfeld werden. (Jakobus 3,13 ff.) Insbesondere sollen wir einander dienen, damit die Gemeinschaft mit dem Herrn wieder neu genossen und vertieft werden kann. Das zeigt uns Jesus Christus ganz praktisch in der Fußwaschung der Jünger in Johannes 13 und fordert uns auf, es Ihm nachzumachen. „Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit, wie ich euch getan habe, auch ihr tut.“ Johannes 13,15 Die Fußwaschung bedeutet in der Übertragung, dass wir den Anderen in einer demütigen Haltung (sich beugen, um an die Füße zu kommen) durch das Wort Gottes (im Bild des Wassers) von der Beschmutzung durch die sündige Welt, die uns alle umgibt und auf uns abfärbt, reinigen. So kann er wieder voll die Gemeinschaft, das Teil mit Ihm (Johannes 3,8), genießen und echte Freude erleben. (1. Johannes 1,3+4) Wenn wir uns so durch Seinen Geist und in Seiner Kraft von Ihm verändern lassen und Ihm ähnlicher werden, dann geben wir Sein Beispiel an andere weiter. Wir können sogar selbst Vorbilder sein, immer auf Ihn hinweisend, Der das perfekte Vorbild ist. „Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi.“ 1. Korinther 11,1 „Seid zusammen meine Nachahmer, Brüder, und seht hin auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.“ Philipper 3,17 Den Aufgaben und der Verantwortung, die Er uns gegeben hat, können wir dann einfach und in Treue nachkommen, so dass unser Handeln und Reden zueinander passen und dadurch Zeugniskraft haben. (1. Tim. 4,12; Titus 2,6 + 7; Hebräer 13,2 + 3) Dann hat unser Leben und das, was wir tun, ewigen Wert, ist aber auch jetzt schon wertvoll für Ihn und unsere Mitmenschen. So schließt sich der Kreis: Werde durch Sein Beispiel weise, lebe vorbildhaft, sei nachahmenswert!

  • Der eingeborene Sohn

    Wann hast Du eigentlich das letzte Mal darüber nachgedacht, dass Du ein Kind Gottes bist? Ich meine, dass der ewige, allmächtige Gott Dein Vater geworden ist. Da kann man nur staunen! Gott hatte schon zu Mose gesagt (2.Mo 33,20), dass es unmöglich ist, das Angesicht Gottes zu sehen und am Leben zu bleiben. Der ewige Gott bewohnt ein „unzugängliches Licht“ und niemand hat Ihn jemals gesehen, kann Ihn je sehen oder erfassen (1. Tim 6,16). Gott ist zu groß, zu heilig und unfassbar für unseren menschlichen Verstand. In seiner Gegenwart würden wir wirklich augenblicklich verzehrt werden (Hebr 12,29). Doch jetzt kommt es: Jesus Christus hat als der eingeborene Sohn des Vaters, Gott geoffenbart! Er hat uns zu 100% gezeigt, wer Gott ist und wie Er ist. Der Herr Jesus ist das Bild, das perfekte Abbild, des unsichtbaren Gottes (Kol 1,15). Einmal kam der Jünger Philippus zu Jesus und bat Seinen Meister, dass Er ihnen den Vater zeigen sollte. Die Antwort des Herrn ist eindeutig: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!“ In Jesus Christus ist das liebende Herz des Vaters offenbar geworden. Durch Ihn allein sind wir als Kinder Gottes in eine einmalige Beziehung zu Gott dem Vater gekommen. Der Herr Jesus ist der eingeborene Sohn – das bedeutet, dass Er der einzige oder einzigartige Sohn des Vaters ist. „Eingeboren“ bedeutet nicht, dass der Herr Jesus einen Anfang hätte. Er ist das ewige Wort (Joh 1,1-3) und dem Vater in Seiner Gottheit völlig gleich. Er ist einzigartig, es gibt keinen wie Ihn in Seiner Beziehung zu Seinem Vater. Es gibt auch keinen wie Ihn, der den Plan Gottes mit uns Menschen erfüllen konnte. Gott hat wirklich das Beste gegeben! Niemand anderes konnte uns den Vater so zeigen wie es Jesus getan hat. Danke Gott dafür, dass Du sein Kind sein darfst und der Herr Jesus der eingeborene Sohn ist.

  • Licht vs. Finsternis

    Als Jesus in diese Welt kam, war Er das Licht der Welt. Licht hat nicht nur die Eigenschaft alles zu erleuchten und hell zu machen, sondern Licht erzeugt auch Wärme. Die Gesellschaft und das Umfeld, in das der Herr Jesus kam als Er Mensch wurde, war von einer totalen geistlichen Finsternis geprägt und von Kälte erfasst. Finsternis steht für die Entfremdung und Entfernung des Menschen von Gott, für die katastrophalen Auswirkungen der Sünde und alles das, was die Menschen ohne Gott tun. Gott ist Licht (1. Joh 1,5), das ist Sein Wesen – Jesus war das Licht der Menschen und das Licht der Welt (Joh 1,4). Ohne den Herrn Jesus hätten wir wirklich keine Ahnung, wer Gott ist, wer wir Menschen sind, wie das ganze Universum entstanden ist und wohin unser Weg führt und welchen Weg wir gehen sollen. Wir hätten wirklich keinen Plan vom Leben. Aber als Jesus in diese Welt kam, wurde die Finsternis mit dem Licht konfrontiert! Da schien das Licht in die Dunkelheit. Was für ein Glück! – Und doch haben nur wenige verstanden, was da vor sich ging und wer Jesus Christus wirklich war. Jeder Mensch wurde in der Gegenwart des Herrn Jesus erleuchtet (Joh 1,9), was nicht bedeutet, dass jeder Mensch eine innere Kenntnis von Jesus besaß, sondern vielmehr, dass jeder einzelne Mensch „ins Licht gestellt“ wurde. In der Gegenwart Jesu fielen die Masken und Fassaden der Menschen einfach herunter. Alles wurde in Seinem Licht offenbar und transparent. Der Herr machte sichtbar, was im Herzen der Menschen war! Mal ehrlich: Hast Du auch schon in Seinem durchdringenden Licht gestanden, hast Du Dich schon einmal so gesehen wie Er Dich sieht? Wenn Du in einem dunklen Raum das Licht einschaltest, dann werden Dinge sichtbar, die Du im Dunklen nicht sehen konntest. Vielleicht wird Dir klar, dass Du Staub wischen, aufräumen und noch andere Sachen in Ordnung bringen musst. Genau so ist es, wenn Jesus in Dein Leben hineinleuchtet – sag mal, kennst Du Ihn schon?

  • GZSZ – Gute Zeiten, schlechte Zeiten?!

    Wahrscheinlich hat fast jeder schon mal zumindest den Namen der deutschen Fernsehserie gehört, wie in der Überschrift verwendet. In dieser Seifenoper werden dem Zuschauer die täglichen kleinen und großen Freuden/Sorgen der Charaktere erzählt, meist mehr als genug für ein ganzes Leben. Das kann aber wohl kaum für den Ernstfall helfen oder Anleitung für das eigene Leben geben. Also was tun, wenn es mal schlecht läuft oder auch super geht? Wenn du in einer lebendigen Beziehung zu deinem Herrn und Retter Jesus Christus stehst, dann kannst du in guten wie in schlechten Zeiten Gebetszeiten (Psalm 102 + 103) und stille Zeiten (Psalm 19,8; 119,18 + 107) mit Ihm einlegen. Das ehrt Ihn, denn Er ist besorgt für dich (1. Petrus 5,7) und will gerne, dass du alles mit Ihm teilst. (Markus 6,30) Außerdem hilft es von dir selbst, den Problemen und Freuden wegzuschauen, hin auf Ihn, Der dein Problemlöser und der Geber aller guten Gaben ist. (1. Kor. 10,13; Jakobus 1,12) Also: Egal was in deinem Leben gerade ansteht oder du erlebt bzw. durchgemacht hast, Kopf hoch! - Nicht lapidar, sondern richte deinen Blick auf IHN! Er will dich trösten und deine Freude vermehren! „Sie blickten auf ihn und wurden erfreut, und ihre Angesichter wurden nicht beschämt.“ Psalm 34,6 „Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet, indem ihr in euren Seelen ermattet.“ Hebräer 12,3

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