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- Nimm das Land ein
„Da sprach Josua zu den Kindern Israel: Wie lange werdet ihr euch lässig zeigen, hinzugehen, um das Land in Besitz zu nehmen, das der HERR, der Gott eurer Väter, euch gegeben hat?“ (Jos.18,3) Das Volk Israel hatte die sichere Zusage, dass Gott selbst sie in das verheißene Land Kanaan führen würde. Damit war natürlich Sicherheit verbunden, denn Gott hält Seine Zusagen immer ein. Er selbst ist die Wahrheit und kann deshalb niemals lügen (s. Joh.14,6). Doch was bedeutet das für das Volk Israel? Einfach zurücklehnen und abwarten bis sie im Land sind? Gottes Wort zeigt uns, dass ihnen das Land zwar versprochen war, aber sie mussten dennoch kämpfen um es einzunehmen! In vielen Liedern wird das „promised land“ (= das verheißene Land) besungen und auf den Himmel übertragen, wo alle wahren Gläubigen einmal sein werden. Dieser Gedanke darf uns natürlich freuen, allerdings ist er nicht ganz zutreffend, denn im Himmel werden wir keinen Kampf mehr haben. Den Gedanken “das Land einzunehmen”, können wir auf die geistlichen Segnungen übertragen, die der Herr Jesus uns versprochen hat. Doch es liegt an uns diese in Anspruch zu nehmen: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus,…“ (Eph.1,3) Wenn Du als Christ dem Herrn nachfolgen willst, ist das sehr schön. Doch wenn du geistlich „lässig“ bist, wirst Du nicht im Glauben wachsen und Sein Wort besser kennenlernen. Wir müssen unser himmlisches „Land“ wirklich in Besitz nehmen. Wo finden wir diese geistlichen Segnungen? In Christus. Wo finden wir Christus? In Gottes Wort. In der Welt die uns umgibt, kann das wirklich ein Kampf sein, denn es gibt so viel was uns davon abhalten will. Aber denke daran, das Land gehört schon Dir. Nimm es ein! „Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten,“ (Phil.3,20) #himmel #segen #promisedland #kanaan #mühe #inchristus #jesuserlebt
- Christen und Alkohol
Deutsche, die älter als 15 Jahre sind, trinken laut Studien mehrere Liter Alkohol pro Woche. Diese Zahl ist schockierend. Wie sieht das bei uns Gläubigen aus? Was sagt die Bibel zu diesem Thema? Dürfen Christen überhaupt Alkohol trinken? Wenn ja, wie viel ist erlaubt? Gottes Wort schweigt hier nicht. Grundsätzlich kann man sagen: Alkohol ist dem Gläubigen erlaubt. Die Bibel verbietet es an keiner Stelle, außer dem Nasiräer im Alten Testament, der sich für eine Zeit / ein Leben ganz Gott weihen wollte (4.Mo.6,3). Auf der Hochzeit in Kana gab es zu wenig Wein, sodass der Herr Jesus Sein erstes Wunder tun konnte (Joh.2). Auch bei der Einführung des Gedächtnismahls (Abendmahl) nimmt Jesus Brot und Kelch (wahrscheinlich Wein) als Symbole (Luk.22,14f). Hätte Er etwas dagegen, dass wir Christen Alkohol trinken, hätte Er es uns sicher wissen lassen. Auch Timotheus bekommt Wein von seinem Freund Paulus empfohlen, um sein Unwohlsein in den Griff zu bekommen (1.Tim.5,23). Damit kommen wir zu einem entscheidenden Punkt. Paulus sagt ein wenig Wein. Alles hat seine Grenzen. Sehr schnell übertritt man diese. Gottes Wort warnt vor dem Betrunkensein. Hier ein paar Beispiele: „Und berauscht euch nicht mit Wein, in dem Ausschweifung ist.“ (Eph.5,18) „Denn der Aufseher muss untadelig sein als Gottes Verwalter … nicht dem Wein ergeben.“ (Tit.1,7) „Die alten Frauen ebenso … nicht Sklavinnen von vielem Wein …“ (Tit2,3) Oft entsteht aus einer kleinen Gewohnheit mehr. Wie schnell ist man nicht mehr nüchtern oder gar in der Sucht. Sprüche 23,29-35 beschreibt es gut: Der Wein lockt, er sieht gut aus, schmeckt prima, aber er ist giftig wie eine Schlange, man gerät in einen nicht mehr zu kontrollierenden Zustand – wie traurig! Bedenke gut, wenn Du das nächste Bier oder den nächsten Wein trinkst, dass Du immer im nüchternen Zustand bleibst! Ein letzter Gedanke noch. Was denken andere, wenn sie Deinen Umgang mit Alkohol sehen? Gleichst Du den Ungläubigen? Ziehst Du andere, vielleicht auch Jüngere, in eine Sünde? „Es ist gut, kein Fleisch zu essen noch Wein zu trinken, noch etwas zu tun, woran dein Bruder sich stößt oder sich ärgert oder worin er schwach ist.“ (Röm.14,21) #alkohol #wein #jesuserlebt #bier #jesus
- Die 7 Sendschreiben - Philadelphia
„Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand zu schließen vermag;...“ (Off.3,8a) Der Herr stellt sich dieser Gemeinde vor als „der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel des David hat, der öffnet, und niemand wird schließen, und schließt, und niemand öffnet:“. Mit diesem Schlüssel ist die absolute Autorität Gottes verbunden. Wir stellen fest, dass die Gemeinde in Philadelphia nur gelobt wird. Der Herr kennt ihre (guten) Werke, ihre kleine Kraft und dass sie das Wort bewahrt und Seinen Namen nicht verleugnet hatte (V.8). So gab der Herr eine „geöffnete Tür“. Sie hatten die Möglichkeit das Evangelium allen zu predigen, die bereit waren zu hören. Es ist egal wie klein unsere Kraft ist, der Herr will sie gebrauchen. Die selbsternannten Juden, die die Gemeinde anfeindeten, werden einmal erkennen, dass diese Christen zur Gemeinde Gottes gehören. Sie sind Lügner, die behaupteten Gottes auserwähltes Volk zu sein, doch in Wirklichkeit sind sie Werkzeuge Satans (V.9). In Vers 10 finden wir eine wunderbare Zusage an die Gläubigen in Philadelphia, die uns heute noch Mut machen darf: „Weil du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird…“ (V.10) Wir werden vor den Gerichten bewahrt, die nach der Entrückung der Gläubigen über diese Erde kommen werden. Das Schreiben an Philadelphia endet mit einer Aufforderung, die auch für uns immer wieder wichtig ist: „Ich komme bald; halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!“ (V.11) Lassen wir uns nicht abziehen durch das, was um uns her geschieht. Die Überwinder (d.h. Gläubige, s. 1.Joh.5,4) werden drei Namen erhalten: „den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes,...und meinen neuen Namen.“ Diese Namen machen ganz klar zu wem man gehört und geben absolute Sicherheit. Mit Blick auf die Kirchengeschichte sieht man in Philadelphia oft die Zeit der Erweckung im 18. und 19. Jh. In dieser Zeit gab es weltweit große missionarische Tätigkeiten (vgl. die geöffnete Tür). #sendschreiben #offenbarung #philadephia #tür #jesuserlebt
- Angst vor dem Ungewissen
Stehst Du aktuell vor wichtigen Entscheidungen in Deinem Leben? Hast Du Angst vor dem Ungewissen? Wird Gott wirklich mit Dir gehen? Jakob erlebte auch solche weitreichenden Veränderungen in seinem Leben. Er war schon alt geworden. Doch endlich hatte er davon gehört, dass sein Sohn Joseph noch lebte. Wenn er ihn wiedersehen wollte, musste er alles hinter sich lassen, was sein Leben bisher geprägt hatte. Sein Zuhause, seinen Besitz, manche Freundschaften, usw. Sollte er sich wirklich auf den Weg nach Ägypten machen? Hatte nicht sein Großvater Abraham schlechte Erfahrungen in Ägypten gemacht (1.Mo 12)? Auch sein Vater Isaak wurde von Gott gewarnt, nicht nach Ägypten hinabzugehen (1.Mo 26,2). Würde Gott mit ihm gehen? “Und Gott redete zu Israel in den Gesichten der Nacht und sprach: Jakob! Jakob! Und er sprach: Hier bin ich. Und er sprach: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters; fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen;” (1.Mose 46,2.3a) Aus der Geschichte wird deutlich, dass Jakob nur mit der festen Überzeugung, dass Gott mit ihm gehen würde, losziehen wollte. Bevor er aus seinem Land wegzieht, bringt er Gott ein Opfer, um Ihn zu ehren und sich seiner Nähe sicher zu sein. Als es dann Nacht wurde, offenbarte sich Gott Jakob, um Ihm zu versichern, dass Er mit Ihm gehen würde und Jakob keine Angst vor dem Unbekannten zu haben brauchte. “Ich selbst ziehe mit dir nach Ägypten hinab”, sagte Gott zu Jakob (Vers 4). Gott spricht Jakob an, in dem Er seinen Namen doppelt nennt: “Jakob, Jakob”. Immer dann, wenn Gott einen Namen doppelt ruft, folgt eine sehr wichtige Botschaft. So auch hier. Gott kannte die Furcht Jakobs vor der Zukunft, deshalb nennt Er ihn bei seinem Namen. Gott kennt auch Dich und Deine Angst vor dem Ungewissen. Er möchte auch Dir die Zusicherung Seiner Gegenwart geben, wenn Du auf den Wegen des Herrn gehst. Gott will auch mit Dir gehen! Gott kann dann persönlich zu uns sprechen, wenn es ruhig um uns herum wird und der Lärm des Alltags nicht alles andere übertönt. Zu Jakob sprach Er bei Nacht. Auch zu Dir und mir kann Gott nur dann reden, wenn wir in der Lage sind zuzuhören. #angst #entscheidung #zukunft #gott #jesuserlebt
- Hinzufügen oder wegnehmen
„Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, wovon in diesem Buch geschrieben ist.“ (Off.22,18+19) Vielleicht geht es Dir auch manchmal so, dass Du von einer Predigt in deiner Gemeinde oder einem Vers aus Gottes Wort in Deinem Bibelstudium direkt angesprochen wirst. Da zeigt Gott Dir etwas, was geändert werden sollte. Ich kenne diese Situation gut. Es ist Gottes Ziel mit Deinem und meinem Leben, Ihm ähnlicher zu werden. In seinem ersten Brief schreibt der Apostel Petrus: „sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig in allem Wandel!“ (1.Pet.1,15) Um dieses Ziel verfolgen zu können, hat Er uns Sein inspiriertes Wort gegeben. Er hat uns darin „ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt;“ (1.Pet.2,21) Es kann also nicht sein, dass wir selbst entscheiden, wie wir leben und was wir aus Seinem Wort annehmen und was nicht, weil es uns vielleicht unangenehm ist. Im letzten Buch der Bibel lesen wir die drastischen Folgen, wenn wir so handeln. Es hat zu viel Streit, Trennung und Frust unter Christen geführt, weil man Gottes Wort nicht so angenommen hat, wie Er es uns gegeben hat. Es geht dabei allerdings nicht um kleine Einzelheiten bei der Auslegung, sondern um bewusstes „Wegnehmen“ oder „Hinzufügen“. Wir sollten in diesem Bereich sehr vorsichtig sein. Vielleicht hast Du auch schon Bemerkungen gehört wie: „Damals waren ja auch die Umstände völlig anders“. Glauben wir wirklich, Gott wusste nicht wie die Umstände später (in unserer Zeit) einmal sein würden? Muss Sein Wort deshalb aktualisiert werden? Gott kennt den Menschen durch und durch, denn Er hat ihn erschaffen. Er hat diese Verse ganz bewusst für uns aufschreiben lassen. „Glückselig der Mann, der...seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!“ (Ps.1,1+2) #gotteswort #wegnehmen #hinzufügen #jesuserlebt #uptodate
- Jesus Christus ist Gott
“ …aus denen, dem Fleisch nach, der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.” (Römer 9,4) Ist Jesus Christus wirklich Gott? Das würde bedeuten, dass Er Mensch ist und gleichzeitig Gott. Der obige Vers aus Römer 9 steht am Ende einer beeindruckenden Aufzählung von Vorrechten (V.4-5), die dem Volk Israel zu eigen waren. Sie hatten Verheißungen von Gott bekommen. Das Gesetz hatte Gott Seinem Volk gegeben, um das Leben für sie so einfach wie möglich zu gestalten. Gott wohnte inmitten Seines Volkes. Sie erlebten die Herrlichkeit Gottes in der Wolke, die sie begleitete und in der “Stiftshütte” wohnte (2.Mo 40,34). Den krönenden Abschluss der verschiedenen Vorrechte bildet die Tatsache, dass Christus “dem Fleisch nach” aus dem Volk Israel stammte. Seine Abstammung als Mensch ist jüdisch. Er wurde von Maria geboren und wurde damit wahrer Mensch. Doch das ist nicht alles. Damit nicht der Eindruck entsteht, dass Christus auf einer Stufe mit den Glaubensvätern des Volkes stehen würde, betont Paulus, dass Er über allem ist. Er überragt alles und alle. Paulus schreibt in Kol 1,16, dass alle Dinge “durch Ihn und für Ihn” erschaffen wurden. Als Sohn Gottes, aber auch als Mensch, hat Er eine Vorrangstellung vor allem anderen. In Epheser 4,6 wird das Gleiche von dem Vater gesagt, der “über allen und durch alle und in uns allen ist”. Christus ist nicht “nur” über allem. Nein, Er selbst ist Gott, “gepriesen in Ewigkeit”! Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch in einem. Das ist ein Geheimnis, was ich Dir nicht erklären kann, was uns die Bibel aber sehr deutlich zeigt. Du darfst den Herrn Jesus Christus dafür anbeten! “Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.” (1.Joh 5,20) #jesuschristus #mensch #gott #wahrheit #bibel #jesuserlebt
- Der Anfang und das Ende
„Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.“ (Off.21,6) Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. In der Bibel, dem inspirierten Wort Gottes, gibt sich Gott Selbst diesen besonderen Namen. Darin erkennen wir, dass Er der Anfang und das Ende von allem ist, was wir uns vorstellen können und sogar darüber hinaus. Zum Einen trifft das auf die Bibel zu, denn sie beginnt im 1. Buch Mose mit der Schöpfung und endet in der Offenbarung damit, dass Gott einmal alles neu machen wird. Eine völlig neue Schöpfung ohne Sünde, Tod und Trauer für alle, die im Glauben zu Ihm kommen (Off.21,4). Unvorstellbar, oder? Andererseits treffen das Alpha und Omega auf Gott Selbst zu, denn Er ist ewig. Das kannst Du mit dem Verstand nicht begreifen. Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Dasselbe trifft auch auf Seine Macht zu. Sie ist absolut grenzenlos. „Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“ (Off.1,8) Und schließlich trifft dieser Gedanke auf die Schöpfung zu. Die Erde auf der wir leben. Gott ist der Ursprung und das Ziel der Schöpfung. Um die Erde und alles was darauf ist zu erschaffen, brauchte Er keine vorhandene Materie. Er rief sie aus dem Nichts. „vor dem Gott..., der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;“ (Rö.4,17) Doch so wie Gott einen Anfang mit der Erde gemacht hat, so wird auch nur Er ein Ende machen. Und niemand sonst. Er ist das Omega. Doch an diesem Ende wird es auch um Gericht für alle gehen, die Seinem Wort nicht geglaubt und Jesus Christus nicht als ihren persönlichen Retter angenommen haben. „...die Elemente aber im Brand werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr werden verbrannt werden.“ (2.Pet.3,10) Aber der Ewige und Allmächtige bietet Dir noch heute das Wasser des Lebens an - umsonst. Das ist das ewige Leben. Das gibt es nur im Glauben an den Herrn Jesus und Sein Opfer am Kreuz. Lehne dieses Angebot nicht ab!
- Die Gefahr des Murrens
“Murrt auch nicht, so wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden.” (1.Korinther 10,10) Hast Du auch manchmal ein Problem mit “murren”? Das Volk Israel fand immer wieder eine Gelegenheit seine Unzufriedenheit durch murren zum Ausdruck zu bringen. Sie murrten, weil sie nichts zu trinken hatten. Sie murrten auch, weil sie sich an die “Fleischtöpfe” Ägyptens erinnerten und unzufrieden mit Gottes Versorgung in der Wüste waren. Immer wieder liest Du von dem Murren der Israeliten - es ist eine der häufigsten Sünden des Volkes Israel und auch für uns kein Fremdwort. Es ist schon fast ein Stück weit Ironie, wenn Du Dir mal überlegst, wie viele Wörter in der deutschen Sprache existieren, um unsere Unzufriedenheit auszudrücken: murren, meckern, mosern, maulen, brummeln, beschweren, schimpfen, usw. Du könntest die Liste wahrscheinlich ohne Mühe fortsetzen. Deshalb warnt Paulus nicht ohne Grund vor dem Murren. Unzufriedenheit mit den Wegen Gottes und den Umständen (Jud 16), in denen wir uns befinden und an denen wir oft auch nichts ändern können, macht unser Herz traurig. Wir werden undankbar für all das Gute, was Gott uns in Jesus Christus geschenkt hat und was wir tagtäglich erleben dürfen. Durch murren verschwindet die Freude still und unbemerkt aus unserem Leben und unsere Zeugniskraft für den Herrn Jesus lässt nach. Bist Du zufrieden mit Deiner Rolle als Hausfrau und Mutter? Bist Du zufrieden in Deiner Rolle als Versorger Deiner Familie und dem Beruf, den Gott Dir gegeben hat? Meckerst Du über Deine Wohnung? Beschwerst Du Dich über Corona und die Hürden, die es im Alltag mit sich bringt? Paulus fordert uns auf: “Tut alles ohne Murren und zweifelnde Überlegungen” (Phil.2,14), anstatt Gott durch unsere ständige Unzufriedenheit “auf die Anklagebank zu setzen”. Überleg doch einmal neu, wofür Du dankbar sein kannst! #jesuserlebt #murren #meckern #unzufrieden
- Hast Du heute schon gefrühstückt?
Petrus und seine Kollegen hatten eine arbeitsreiche Nacht hinter sich. Sie hatten eine große Menge Fische gefangen und waren von der Arbeit erschöpft. Am Ufer angekommen, hatte Jesus schon ein Frühstück für Seine Jünger vorbereitet. Jetzt fordert Er sie auf zu frühstücken. "Jesus spricht zu ihnen: Kommt her, frühstückt!" (Johannes 21,12) Die Jünger dürfen sich Zeit nehmen, um in aller Ruhe ein Frühstück zu sich nehmen, was ihnen der Herr sogar selbst anreicht. Die Aufforderung Jesu an Seine Jünger ermutigt mich, es auch zu machen. Dabei geht es mir nicht um die Frage, ob Du wirklich an jedem Morgen ein gesundes Frühstück zu Dir nimmst, sondern darum, ob Du jeden Tag aufs Neue ausreichend "geistliche Nahrung" zu aufnimmst. Der Morgen eines jeden Tages ist hervorragend dafür geeignet, um in der Stille Gemeinschaft mit Gott zu haben. Am Morgen, bevor der Job, die Schule, der Haushalt, die Familie oder andere Dingen rufen, dürfen wir im Gebet mit Gott allein sein. Durch die Bibel können wir Wegweisung für jeden neuen Tag bekommen. Wir dürfen schon am Morgen die Herausforderungen des Tages mit Gott teilen und dadurch geistlich gestärkt in den neuen Tag gehen. Jesus selbst ist sehr oft früh aufgestanden und hat sich an einen ungestörten Ort zurückgezogen, um vor dem Getriebe des Alltags Gemeinschaft mit Seinem Vater im Himmel zu haben (Vgl. Mk 1,35). Bei einer anderen Gelegenheit ging Jesus frühmorgens in den Tempel, um sich mit dem Wort Gottes zu beschäftigen es andere zu lehren (Joh 8,2). Auch König David stand oft früh am Morgen auf, um Gott zu suchen und zu Ihm zu beten (Ps 5,4). Das "geistliche Frühstück" beschränkt sich nicht nur auf eine Tageszeit, sondern gibt uns auch einen Hinweis darauf, dass wir so wie Petrus, nach jeder für den Herrn getanen Arbeit und vor jedem neuen Dienst, eine Zeit der "geistlichen Nahrungsaufnahme" brauchen. Wenn wir uns keine Zeit nehmen, um geistlich aufzutanken, werden wir geistlich verhungern oder führen nur noch ein Leben aus der "Konservendose". Das, was wir dann an Nahrung zu uns nehmen ist abgestanden und nicht mehr frisch. Deshalb nochmal die Frage an Dich: Hast Du heute schon gefrühstückt?
- Der große weiße Thron
„Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben,“ (Joh.5,22+27) Was ist der „große weiße Thron“ und wer sitzt darauf? Dieser Thron zeugt besonders von Gericht. Auf ihm sitzt kein Geringerer als der Herr Jesus selbst, denn Ihm ist es gegeben einmal Gericht zu halten (vgl. 2.Tim.4,1). Er ist “groß”, da das Gericht alle Ungläubigen treffen wird und “weiß”, da er vollkommen rein ist. „Die Übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren...Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren,“ (V.5+13) Daraus lernen wir, dass alle Ungläubigen zum Gericht am großen weißen Thron auferweckt werden. Dabei spielt es keine Rolle, wo sie beigesetzt wurden. Es ist für den Schöpfer eine Kleinigkeit Körper und Seele wieder zu vereinen. Zu dieser Zeit sind alle wahren Gläubigen (die Gemeinde) bereits auferweckt und vereint mit Ihrem Retter (V.4). Vor dem Thron werden ALLE erscheinen, „die Großen und die Geringen“. Einflussreiche Menschen genauso wie andere, die ein unscheinbares Leben geführt haben. „und Bücher wurden geöffnet;...Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.“ (V.12) Nun werden Bücher geöffnet. Sie enthalten alle (bösen) Taten der Menschen und nach diesen Taten werden sie gerichtet. Dieses Gericht wird absolut gerecht sein. Bei Gott ist alles genau aufgezeichnet. „und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist.“ (V.12) Doch was ist mit dem Buch des Lebens? Darin finden sich alle Gläubigen verzeichnet, die das Opfer des Herrn Jesus am Kreuz angenommen haben. Sie sind vom Gericht befreit durch das Blut Jesu, das für sie geflossen ist. Niemand, der am großen weißen Thron gerichtet wird, ist im Buch des Lebens eingeschrieben. Nimm das Angebot heute an! Bald kann es für immer zu spät sein, denn aus dem zweiten Tod wird es kein Entrinnen mehr geben. „Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. “ (Off.20,14+15) #thron #gericht #tod #hölle #jesuserlebt
- Die Gefahr Gott zu versuchen
“Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.” (1.Kor 10,9) Meint es Gott wirklich gut mit mir? Wäre nicht ein anderer Weg besser für mich gewesen, als der Weg, den ich jetzt gehen muss? Auf dem Weg durch die Wüste fingen die Israeliten an ungeduldig zu werden und machten ihrer Gemütslage deutlich Luft. Ihre frechen Worte richteten sich nicht nur gegen ihren Anführer, Mose, sondern auch direkt gegen Gott: “Warum habt ihr uns aus der Wüste herausgeführt, dass wir in der Wüste sterben?” (4.Mo 21,4.5) Obwohl Gott sie Tag für Tag versorgte, ekelte sie plötzlich vor dem Manna und sie kamen zu der Überzeugung, dass überhaupt “kein Brot und kein Wasser” in der Wüste vorhanden sei. Als Folge dessen schickte Gott die feurigen Schlangen unter das Volk, sodass viele Israeliten starben. Erst der Blick auf die “eherne Schlange” brachte dem Einzelnen die Rettung! Wer gebissen worden war, musste aufschauen, um geheilt zu werden. In Joh 3,14 kannst Du lernen, dass die “erhöhte” Schlange von Jesus Christus spricht, der für uns am Kreuz auf Golgatha gestorben ist. Er wurde von Gott für uns zur Sünde gemacht, um uns von der Macht der Sünde befreien zu können (Rö 8,3). Aber jetzt zurück zu dem Verhalten der Israeliten, was auch oft genug unser Verhalten ist: Die Israeliten “versuchten” Gott, indem sie Seine Wege in Frage stellten und Gottes Güte anzweifelten. Zweifel an der Güte Gottes tauchen schon ganz am Anfang der Bibel auf. In 1.Mo 3,1 spricht die Schlange zu Eva: “Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baum des Gartens?” Satan persönlich ist es, der bei Eva die Zweifel an der Güte Gottes auslöst. Und Du kannst Dir ganz sicher sein: Wenn Du Zweifel daran hast, ob Gott es wirklich gut mit Dir meint, dann ist es der Teufel, der diese Gedanken in Dein Herz gibt. Es kann nicht anders sein. Was Dir hilft, ist der Blick auf die “eherne Schlange”. Schau auf Jesus, der auf Golgatha für Dich starb und dadurch gezeigt hat, dass Er es gut mit Dir meint. #versuchen #zweifel #schlange #jesus #jesuserlebt
- Selbstüberschätzung
„Und sie kehrten zu Josua zurück und sprachen zu ihm: Es ziehe nicht das ganze Volk hinauf… … da zogen vom Volk etwa dreitausend Mann dort hinauf; aber sie flohen vor den Männern von Ai; und die Männer von Ai … schlugen sie am Abhang.“ (Josua 7,3-5) Das Volk Israel hatte mit der Hilfe des HERRN einen gewaltigen Sieg errungen. Die Stadtmauern der unüberwindbaren Stadt Jericho fielen in sich zusammen und die Israeliten konnten die Stadt einnehmen. Aber schon nach kurzer Zeit fielen die Israeliten wieder in Sünde, indem sie das geplünderte Gut aus Jericho, welches Gott gehörte, für ihre eigenen Zwecke genommen hatten. Wahrscheinlich merkten sie noch nicht einmal die Dramatik dieser Sünde, denn in Josua 7 geht es damit weiter, dass sie Pläne schmiedeten, wie sie wohl die nächste Stadt Ai einnehmen könnten. Jetzt, nach dem Sieg über Jericho, schien alles möglich. 3000 Mann sollten für die Einnahme der Stadt Ai wohl ausreichen, dachten sie. Gesagt, getan. 3000 Mann zogen los, aber sie mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. 36 Mann wurden getötet und der Rest in die Flucht geschlagen. Das Volk Gottes hatte den Plan ohne Gott gemacht, sie hatten sich selbst überschätzt. Kommt Dir das bekannt vor? Du erlebst einen Glaubenssieg. Vielleicht eine groß angelegte Aktion zur Verkündigung des Evangeliums und Gott bewirkt, dass Menschen angesprochen werden und zu Ihm umkehren. Vielleicht hast Du auch einen Glaubenssieg in Deinem Leben errungen. Du liest voller Motivation die Bibel, Deine Gebete werden immer länger und intensiver. Man ist so richtig erfüllt und glücklich. Es ist wunderschön, wenn das bei Dir so der Fall ist. Aber die Gefahr besteht in der Selbstüberschätzung. Gerade nach einem Glaubenssieg wirkt der Teufel sehr aktiv, um uns wieder von unserer Glaubenshöhe runter zu holen. Und wie oft gelingt ihm das, weil wir uns selbst überschätzen. Wir glauben stark genug zu sein, die Sünde kann uns nichts anhaben, jede Aktion wird jetzt wohl gelingen. Aber wenn wir die weiteren Schritte nicht in Abhängigkeit von Gott gehen, dann werden wir fallen. Möge der Herr uns vor Selbstüberschätzung bewahren. #kampf #selbstüberschätzt #mitgott #jesuserlebt












