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  • The Walking Dead

    Vielleicht hast Du schon einmal den Titel dieser US-amerikanischen Horrorserie gehört, die in einer fiktiven apokalyptischen Welt voller Untoter spielt. Ich will hier natürlich keine Werbung für diese Serie machen und auch keine Rezension abgeben. Doch der Titel hat mich Anfang der Woche zum Nachdenken angeregt, daher spricht das Nachfolgende zuerst zu mir. Bist Du Dir bewusst, dass wir als Christen quasi - um in der Szenerie zu bleiben - in einer Zombieapokalypse leben? Das hört sich jetzt provokant an, aber wir sind umgeben von geistlich Toten, so wie wir es auch einmal waren! Tot für Gott, unfähig etwas aus uns selbst zu bewirken. "Auch euch, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, … Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat, als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht, – durch Gnade seid ihr errettet..." - Epheser 2,1+4; vergleiche Kolosser 2,13 Jeder Mensch hat Angst vor dem Tod, weil jeder einmal sterben muss, weshalb er unter der Herrschaft Satans versklavt ist (vgl. Hebräer 2,14f.). Doch mit dem Tod ist ja noch nicht alles aus: "Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht..." - Hebräer 9,27 Die Menschen um Dich sind wie Halbtote, denn sie erwartet der Tod und danach das Gericht, der ewige Tod, die ewige Trennung von Gott, die Hölle. "Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken...Dies ist der zweite Tod, der Feuersee." - Offenbarung 20,12+14b Und jetzt die Frage, die der Herr an mich und vielleicht im Moment auch an Dich stellt: Was macht das mit mir? Berührt mich das überhaupt noch? Bin ich gewillt, andere vor dem ewigen Tod zu warnen oder einfach "nur" glücklich + dankbar, selbst gerettet zu sein? Nicht zu unrecht heißt das Spin-off der titelgebenden Serie "Fear the Walking Dead". Habe ich Angst um meine Mitmenschen, die dem Gericht entgegenwanken? (s. Sprüche 24,11) "Da sprachen sie einer zum anderen: Wir tun nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen." - 2. Könige 7,9 "Wenn ich zu dem Gottlosen spreche: Du sollst gewisslich sterben; und du warnst ihn nicht und redest nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird er, der Gottlose, wegen seiner {O. durch seine} Ungerechtigkeit sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern." - Hesekiel 3,18 Darum: "Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen... Lasst euch versöhnen mit Gott" - 2. Korinther 5,11+20b #jesuserlebt #jesus #gott #god #thewalkingdead #fear #gospel #evangelium #lebendig #tot #dead #alive #jesuserlebt #apokalypse

  • Mann und Frau - die Schöpferordnung (5)

    „Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, das Haupt des Christus aber Gott.“ (1.Kor 11,3) Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen Mann und Frau? Gibt es Wertunterschiede oder Rollenunterschiede? Das Thema, was uns in 1.Kor 11,3-9 vorgestellt wird, ist von höchster gesellschaftlicher Brisanz. Du wirst schnell bemerken, dass die Realität in unserer Gesellschaft ganz anders aussieht als hier beschrieben. Es geht um die Rollen von Mann und Frau in der Schöpferordnung Gottes. Eines möchte ich explizit noch einmal herausstellen: Das was in 1.Kor 11,3-16 beschrieben wird, ist keine spezielle Angelegenheit, die nur die Korinther betrifft, kein Thema, was ausschließlich die Gemeindezusammenkünfte angeht, sondern es geht hier um grundsätzliche Anordnungen Gottes für Dein und mein Leben. Das was Paulus beschreibt, leitet er aus der Schöpfung in 1. Mose 1-3 ab. Es gilt also grundsätzlich für unser Leben. Nun, was sagt Gott zur Schöpferordnung? In Vers 3 beschreibt Gott die Schöpferordnung in Form einer Rangordnung wie folgt: Ganz oben als Haupt über Alles steht Gott, dann folgt Christus als Mensch, darunter dann der Mann und dann die Frau. Um das einmal gleich zu sagen: Es geht hier nicht um eine Unterscheidung der Wertigkeit, sondern um den Platz in der Schöpferordnung Gottes. Es geht um Verantwortung und Unterordnung. Paulus sagt etwas später, dass der Mann zuerst geschaffen wurde und dann die Frau (Vers 8) - das führt er als Beweis dafür an, dass die Frau sich dem Mann unterordnen soll. Der Mann soll die Frau nicht hin- und her scheuchen oder sie dirigieren, vielmehr trägt er die Verantwortung in den Entscheidungen des Lebens und er soll es ihr so leicht wie möglich machen, sich ihm unterzuordnen. Der Mann wiederum steht unter Christus als seinem Haupt. Christus als Mensch ist jetzt verherrlicht im Himmel, aber der Mann wird immer wieder im Gebet fragen wie er sich in der einen oder anderen Situation verhalten soll – in der Familie, im Beruf, in der Gemeinde, usw. Christus als Mensch ist das beste Vorbild für Unterordnung und die Einhaltung der Schöpferordnung. In jedem Augenblick seines Lebens hat er nach dem Willen Gottes gefragt und das getan, was Gott wollte. Der Herr Jesus wollte gar nichts anderes, selbst als es darum ging am Kreuz auf Golgatha zu sterben („Doch nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe.“ – Lk 22,42). Gottes Ordnung zu beachten bringt großen Segen für unser Leben und gleichzeitig werden wir ja auch aufgefordert „einer den anderen höher zu achten als sich selbst!“ (Phil 2,3) Dann wird das Miteinander und Füreinander gelingen. #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #gottistgut #bibel #bible #ordnung #diversity #1mo222 #partner #marriage #friendship #ehe #marburg #dauphe

  • Mann und Frau - Die Ehe (4)

    „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.“ (1. Mose 2,24) Wie denkt Gott eigentlich über die Ehe? Ist die Ehe eine menschliche Erfindung? Ehe für Alle, alternative Lebensformen und das auch noch jeder auf seine Weise – hat sich unser Schöpfer das wirklich alles so ausgedacht? Wir wollen wieder die Bibel, Gottes Wort, fragen. Nachdem Gott für Adam mit Eva ein passendes Gegenüber geschaffen hatte, sagt Er jetzt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen …“ Wir könnten sagen: Mit der Erschaffung von Eva, hat Gott auch die monogame Ehe eingeführt, in der ein Mann und eine Frau zusammengehören. Dabei fällt auf, dass Gott die Ehe einsetzt, bevor der Mensch in Sünde gefallen ist und sich jemals irgendein Mensch über das Zusammenleben von Menschen äußern konnte. Klarer Fall: Die Ehe ist eine Erfindung des Schöpfer-Gottes! In der Ehe verlässt ein Mann seine Eltern und gründet eine völlig neue und unfassbare tiefe Beziehung und Einheit mit seiner Frau. Wenn Du heiratest, verändert sich Deine Beziehung zu Deinen Eltern grundlegend, weil die Beziehung zu Deiner Frau, nach Deiner Beziehung zu Gott, jetzt den ersten und höchsten Stellenwert in Deinem Leben hat. Völlig klar ist, dass Du Deine Eltern weiterhin ehrst (Eph 6,2) und schätzt – sie haben Sich schließlich in der Regel ihr ganz Leben lang für Dich aufgeopfert, damit Du jetzt in eine neue Beziehung eintreten kannst. Bemerkenswert ist, dass die Initiative nach Gottes Gedanken vom Mann ausgeht. Das ist nicht unwichtig, nebensächlich oder „oldschool“, sondern Gottes gute Anweisung für den Beginn einer Ehe. Lieber Bruder, es ist Dein Part den ersten Schritt zu gehen, wenn Dir vor Gott klar ist, dass Du eine Beziehung mit dem Ziel der Ehe eingehen willst. Liebe Schwester, lass dem Mann den Vortritt. Drängle nicht oder werde initiativ, sondern bete liebe für den Mann, an den Du in Deinem Herzen denkst. Gott hat das alles im Griff und lässt Dich nicht im Stich. Das im Text verwendete Wort „anhangen“, kann auch mit „ankleben“, „kleben“ oder „anhaften“ übersetzt werden. Du siehst: Aus dem ersten Kennenlernen und der anschließenden Verlobungszeit, wird eine immer festere und innigere Beziehung, die schließlich in der Ehe mündet. Zwei Menschen geben sich ein „JA“ für ein ganzes Leben vor Gott. Es ist wirklich ein krasses Wunder, wenn Gott eine Ehe schenkt! Mann und Frau werden ein „Fleisch“. Das ist eine wachstümliche Einheit nach Geist, Seele und Körper. Die körperliche Vereinigung folgt schließlich im Rahmen der Ehe (1.Kor 7,9). Gott hat wirklich einen guten Plan für Dein und mein Leben! Lass Dich ermutigen nach Gottes Gedanken eine Ehe zu gründen. #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #help #hilfe #inhisimage #inseinembild #gottistgut #bibel #bible #ordnung #diversity #1mo222 #partner #marriage #friendship #ehe

  • Mann und Frau (2)

    „Und Gott der HERR ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er entschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch; und Gott der HERR baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau, und er brachte sie zu dem Menschen.“ (1.Mose 2,21.22) Wie hat Gott die Frau erschaffen? Was war der Bauplan? – auf was hat Gott Wert gelegt als Er Eva „baute“? Um für Adam ein passendes Gegenüber zu schaffen, lässt Gott Adam in einen tiefen Schlaf fallen. Es heißt sogar, dass er entschlief. Ein todesähnlicher Schlaf, wobei Adam völlig hilf- und wehrlos dem Handeln Seines Schöpfers „ausgeliefert“ war. Er konnte selbst nicht eingreifen. Aber während Adam dort liegt, nichts kann und schläft, führt Gott Seine unfassbaren Pläne der Liebe zugunsten Adams aus und gibt ihm genau das, was er braucht. Gott bildet eine Frau aus der Rippe Adams. So darfst Du Dich auch Deinem allmächtigen Gott ausliefern – Er hat immer das Beste für Dich im Sinn! In dieser Szene dürfen wir auch daran denken, dass der Herr Jesus tatsächlich entschlafen, also gestorben ist, um sich Seine Braut zu erwerben (Eph 5,25). Das ist die Gemeinde, bestehend aus allen Menschen seit Pfingsten, die an Ihn als ihren Erretter glauben. Die erste Frau, Eva, wurde aus der Rippe Adams und nicht aus dem Kopf gebildet. Gott möchte nicht, dass die Frau über den Mann herrscht (1.Tim 2,12). Er möchte nicht, dass die Frau die Stellung des Mannes einnimmt. Liebe Schwester, wie verhältst Du Dich gegenüber Deinem Mann oder Männern im Allgemeinen? Eva wurde auch nicht aus den Füßen Adams erschaffen. Daraus können wir lernen, dass der Mann auch ganz gewiss nicht seine Frau als Magd behandeln soll, die ihm duckmäuserisch stets zu Diensten steht. In der ganzen Bibel finden keine derartigen frauenfeindlichen Äußerungen. Lieber Bruder, Gott will nicht, dass Du Dich als Macho oder Pascha aufspielst. Liebe Deine Frau von ganzem Herzen (Eph 5,28). Gott baute Eva aus der Rippe Adams. Die Frau soll einen Platz nahe am Herzen des Mannes haben. Der Mann soll seine Frau lieben, für sie da sein und sie umsorgen. Die Rippe kommt aus der Mitte des Körpers, unterhalb des Armes. Der Mann soll auch eine Schutzfunktion für seine Frau wahrnehmen. Auch hier kann schon etwas davon erkannt werden, dass Mann und Frau von Gott unterschiedlich „programmiert“ sind. Die Frau ist in aller Regel mehr auf das „Herz“ fokussiert, sie ist emotionaler und sehnt sich besonders nach der Liebe des Mannes. Der Mann hingegen ist meistens vielmehr „sachorientiert“ unterwegs. Unsere Gesellschaft möchte Mann und Frau in jeder Hinsicht „gleichschalten“ und die von Gott perfekt erdachten Geschlechtereigenschaften verdrehen. Ist es nicht genial wie sich Gottes Schöpferweisheit in der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau zeigt? #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott#god #help #hilfe #inhisimage #inseinembild #gottistgut #bibel #bible #ordnung#diversity #1mo222

  • Der Herr, der Herzenswandler (Lukas 24,32)

    Die Bibel berichtet uns einerseits, dass Gott als Schöpfer unser Herz vollkommen (er-)kennt und (er-)forscht, d.h. unser Innerstes, alle Gedanken, Überlegungen und Motive. Eben das, was vor Menschen verborgen ist, bis es durch Taten, Reden oder vielleicht nur unseren Gesichtsausdruck nach außen dringt. Das macht einen Teil Seiner Gottheit aus! Andererseits will Er auch uns gerne zeigen, was in uns steckt -und das ist nichts Gutes. Das hat Er vor allem durch Seinen Sohn, Jesus Christus, getan, indem Er Ihn in unsere Welt schickte. Der Mensch hat angesichts Seiner Liebe und Perfektion völlig gezeigt, was in ihm ist! Er hat den Sohn Gottes abgelehnt und unschuldig, aus Hass, Neid und purer Bosheit, getötet. Aber jeder, der sich selbst mit Gottes Augen als unverbesserlich böse erkennt und dieses Opfer, das Jesus Christus gebracht hat, dankbar annimmt, kann mit Gott ins Reine kommen. Dann ist die Schuld bezahlt! - Aber wie sieht es in dem so geretteten Menschen aus? Den Zustand jedes Menschen von Natur aus und damit das, was in meinem und deinem Herzen ist, erklärt der Herr Jesus selbst in einer Situation: "Denn von innen aus dem Herzen der Menschen gehen hervor die schlechten Gedanken: Ehebruch, Hurerei, Mord, Diebstahl, Habsucht, Bosheit, List, Ausschweifung, böses Auge, Lästerung, Hochmut, Torheit; alle diese bösen Dinge gehen von innen heraus und verunreinigen den Menschen." - Markus 7,21 Aber durch den Glauben an den Herrn Jesus und die darauf folgende Vergebung der Sünden, hat sich eine gewaltige Veränderung in jedem Glaubenden vollzogen. Gott schenkt ihm ein neues Leben und den Heiligen Geist, der jetzt in Ihm, d.h. in seinem Herzen wohnt. (vgl. 2. Korinther 1,22 + Epheser 1,13) Dadurch hat Gott sein Herz erst einmal grundsätzlich gereinigt und erneuert. "Und Gott, der Herzenskenner, gab ihnen Zeugnis, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, wie auch uns; und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, indem er durch den Glauben ihre Herzen reinigte." - Apostelgeschichte 15,8 Das drückt auch eine etwas kompliziertere Stelle in Titus 3,4-7 aus. Da haben wir den Heiligen Geist, der eine Erneuerung unserer Lebenseinstellung und Gedankenguts bewirkt. Der Glaubende ist von neuem geboren, hat das ewige Leben und eine neue Hoffnung, ein neues Ziel, einen neuen Antrieb für sein Leben. Soweit erst mal der Teil, der Gott betrifft. Von Ihm aus steht da jetzt ein neuer Mensch mit einem neuen Herzen, neuer Perspektive und Lebensausrichtung. Trotzdem kommt es in meinem - und ich vermute einfach mal - auch in deinem Leben immer wieder vor, dass wir eben noch andere Motive haben. Wir tun Dinge aus Neid, beleidigen und verletzen andere, schaden uns selbst. Vielleicht sogar bis hin zum Äußersten, wie die Sünden, die der Herr Jesus in Matthäus 15,19 aufzählt. Das passiert, weil wir eben immer noch unser menschliches Herz haben, die Bibel nennt das die alte Natur, das Fleisch. Lies dazu mal in Römer die Kapitel 7+8! Dort entdeckst du einen Gläubigen, der genau diese Erfahrung durchmachen und erkennen muss, dass irgendetwas bei ihm noch nicht stimmt. Leider ist das unumgänglich, weil "das Fleisch gegen den Geist gelüstet, der Geist aber gegen das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt." - Galater 5,17 Und jetzt kommt das, was wir dazu beitragen können, damit unser verwandeltes Herz auch zur Geltung kommt. Eigentlich sollte es ganz einfach sein, wie Galater 5,16 sagt: "Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen." Logisch oder? Rein theoretisch sicher! Dazu ist es nötig, dass wir offen vor unserem Herrn sind und Ihn immer wieder bitten, uns zu zeigen, was schief läuft bzw. wenn nötig, die Sünden bekennen und lassen sowie mit allen Mitteln vermeiden. (s. Sprüche 28,13; Römer 13,14) So hat es auch schon König David ausgedrückt, obwohl er noch deutlich weniger Hilfsmittel hatte, als wir heute: - „Prüfe mich, HERR, und erprobe mich; läutere meine Nieren und mein Herz!“ Ps 26,2 - „Schaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in meinem Innern einen festen Geist!“ Ps. 51,12 - „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken!“ Ps. 139,23 Dann wird unser Blick für die wichtigen Dinge wieder neu geschärft, unsere Motivation angefacht, ein Leben mit und für den Herrn zu leben. Manchmal muss der Herr mir zum Beispiel meinen Hochmut (Lukas 9,47), meine Trägheit und mein Unverständnis (Lukas 24,25) oder auch meinen Kleinglauben (Matthäus 16,8) vor Augen halten. Sein Ziel ist immer, dass unsere Herzen neu für Ihn brennen und wir unseren Lebensweg zu Seiner Ehre gehen. Das wünsche ich dir und mir für heute und jedes Mal, wenn der Herr uns wieder einmal herzlich verändern muss. "Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete, [und] als er uns die Schriften öffnete?" Lukas 24,32 „So spricht der HERR der Heerscharen: Richtet euer Herz auf eure Wege!“ Haggai 1,5+7 #jesuserlebt #heart #herz #jesus #change #greatchange #sin #sünde #vergebung #forgiveness #fight #kampf #god #gott #bible #herzenswandler #herzenskenner #lk2432

  • Mann und Frau (3)

    „Und er brachte sie zu dem Menschen. Und der Mensch sprach: Diese ist nun Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist die genommen.“ (1.Mose 2,22.23) Wie finde ich eigentlich den richtigen Partner? Einen Partner fürs Leben? Es muss ein unfassbar glücklicher Augenblick für Adam gewesen sein, als er wieder aus dem tiefen Schlaf erwachte und Eva durch Gott persönlich zu ihm gebracht wurde. „Seine“ Eva, die Partnerin, nach der er sich so sehr gesehnt hatte. Eines ist ganz sicher: Eva war ein Wunderwerk des Schöpfers! Adam erkennt sofort, dass sie von ihm genommen und jetzt für ihn bestimmt war. Endlich, ja, endlich, hatte auch er ein Gegenüber. Eine Hilfe, die ihm wirklich entsprach. So wie Adam vorher allen Tieren Namen gegeben hatte, gibt er jetzt auch Eva einen Namen: Sie sollte „Männin“ („ishshah“) heißen, was unmissverständlich klar machte, dass sie ihm entsprach. Gott sagt in Sprüche 18,22: „Wer eine Frau gefunden, hat Gutes gefunden und hat Wohlgefallen erlangt von dem HERRN.“ Adam nahm Eva direkt aus der Hand Gottes an – und sie war wirklich ein großartiges, gutes Geschenk! Es ist etwas Einzigartiges, wenn zwei Menschen zueinander finden – oder besser gesagt, wenn Gott zwei Menschen füreinander bestimmt hat, sie eines Tages zusammen führt und sie sich lieben und schätzen lernen. So wie bei Adam und Eva, weiß Gott natürlich am allerbesten, wer zusammenpasst und welchen Partner gerade Du brauchst. Wir möchten Dich gerne ermutigen, dass Du anfängst für den richtigen Partner zu beten. Sag es dem Herrn Jesus im Gebet, dass Du Dich nach einem Ehepartner sehnst! (1.Mose 2,20) Und dann vergiss nicht in der Bibel danach zu forschen, welche Eigenschaften ein Ehepartner nach Gottes Gedanken haben sollte. Gleich das, was Du in Gottes Wort findest, auch immer wieder ehrlich mit Deinen Vorstellungen und Wünschen ab. Gegebenenfalls lass Dich auch korrigieren. Willst Du das auch gerne erleben, dass Gott Dir den Partner zeigt, den Er für Dich bestimmt hat? Er trifft definitiv die beste Wahl für Dich. „Eine tüchtige Frau, wer wird sie finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen.“ (Sprüche 31,10) #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #help #hilfe #inhisimage #inseinembild #gottistgut #bibel #bible #ordnung #diversity #1mo222 #partner #marriage #friendship #ehe

  • Mann und Frau (1)

    „Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. […] Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber für Adam fand er keine Hilfe, die ihm entsprach.“ (1. Mo 2,18.20) Nachdem Gott Adam geschaffen und ihn im Garten Eden angesiedelt hatte, gab Er ihm die Aufgabe allen Tieren einen zu ihnen passenden Namen zu geben. Adam muss eine unglaubliche Einsicht in die Schöpfungswerke Gottes gehabt haben, um jedes Tier seinem Charakter entsprechend zu benennen. Ich stelle mir vor wie Gott alle einzelnen Tiere zu Adam brachte und sie nacheinander und paarweise an ihm vorüberzogen. Plötzlich muss Adam aufgefallen sein, dass ihm etwas fehlte, was die Tiere aber hatten – jedes Tier hatte einen Partner des anderen Geschlechtes. Es waren immer Männchen und Weibchen, Männchen und Weibchen. Doch für Adam gab es noch kein ihm entsprechendes Gegenüber. Es ist schön zu sehen, dass Gott schon beschlossen hatte, Adam ein ihm entsprechendes Gegenüber zu geben, bevor ihm überhaupt aufgefallen war, dass ihm eine Partnerin fehlte. Gott handelt in Seiner Weisheit immer vorausschauend. Dann sagte Gott, dass Er Adam eine „Hilfe“ machen wollte, die ihm entsprach. Zunächst einmal ist die Frau also eine „Hilfe“ für den Mann. Falls Du jetzt entrüstet aufschreien möchtest – eine „Hilfe“ ist durchaus keine despektierliche oder abwertende Bezeichnung für eine „Frau“. Selbst Gott bezeichnet sich als eine „Hilfe“ reichlich gefunden in Drangsalen (Ps 46,6) oder ganz direkt als „unsere Hilfe“ (Ps 33,20). Die Frau sollte eine Entsprechung für den Mann sein: Das bedeutet zunächst einmal, dass sie auch im Bild Gottes geschaffen wurde und Gott hier auf dieser Erde repräsentieren soll. Es bedeutet aber auch, dass die Frau nach Gottes Plan perfekt zu dem Mann passt. Gottes „Bauplan“ für den Mann, ist perfekt auf den „Bauplan“ der Frau abgestimmt – sowohl körperlich also auch geistig und seelisch. Gotte Schöpferordnung in der heutigen Zeit zu beachten, bringt Heilung für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, Familien und Ehen. Und Gottes Gedanken sind ganz und gar nicht antiquiert oder frauenfeindlich. Wenn Du eine Frau bist: Ist es nicht ein geniales Vorrecht eine Helfereigenschaft zu tragen, die auch Gott, Dein Vater, trägt? #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #help #hilfe #inhisimage #inseinembild #gottistgut #bibel #bible #ordnung #1mo218

  • Nimm Gott beim Wort!

    „Aber auf dein Wort hin will ich die Netze hinablassen.“ (Lk 5,5) Nimm Gott beim Wort. Gott beim Wort nehmen - das ist Gehorsam auf der einen Seite und Vertrauen auf der anderen Seite. Gehorsam Dem gegenüber, Der Dir etwas sagt – und Vertrauen auf Den, Der etwas sagt, was nur zu unserem Segen sein wird (Jer 29,11). Einmal hatten Petrus und Seine Freunde eine ganze Nacht hindurch gefischt und nichts gefangen. Dabei war Petrus ganz und gar kein Anfänger, sondern ein erfahrener Fischer. Der Herr Jesus kommt zu Ihm und bittet ihn mit dem Schiff ein Stück aufs Meer zu fahren, um die Volksmengen zu belehren. Anschließend fordert Jesus Seinen Jünger Petrus auf, erneut zu einem Fischfang hinauszufahren – hinaus auf die Tiefe. Wer war hier eigentlich der Experte? Was den Fischfang betrifft, doch sicherlich Petrus. Und doch hört Petrus auf den Rat des Herrn, der hier auf der Erde als Zimmermann (Mk 6,3) gearbeitet hatte. Gott beim Wort zu nehmen, setzt also Demut (Jak 4,6; 1.Petr 5,5) voraus. Nicht ich weiß alles und kann alles, sondern Gott weiß und kann es viel besser (Hi 42,2). Auch wenn wir meinen, wir seien die Experten! Gott ist viel größer als wir und Er ist viel weiser als wir, Er weiß alles. Petrus tut jetzt etwas, was nicht mit seiner menschlichen Logik übereinzubringen war. Tagsüber halten sich die Fische meistens am Rand des Sees Genezareth auf, jetzt soll er aber mitten auf den See hinausfahren. Im Vertrauen auf das Wort des Herrn Jesus wagt Petrus einen Schritt ins Ungewisse, wo er sich nicht mehr auf seine menschliche Erfahrung stützen kann. Wenn Du Gott gehorsam sein willst, dann ist das nicht immer logisch, aber immer in Übereinstimmung mit dem offenbarten Wort Gottes – der Bibel. Wenn Du Gott gehorsam bist und dabei wie Petrus unter den Eindruck der Größe Gottes kommst, Der sich Dir gerne zeigt und Seine Herrlichkeit offenbaren will, dann hat das auch zur Folge, dass Du Deine eigene Sündhaftigkeit (Jes 6,5) und Kleinheit erkennst. Der Herr Jesus möchte unsere Herzen für Ihn höherschlagen lassen, sodass wir größer von Ihm und kleiner von uns denken (Joh 3,30). Wenn Du Gott beim Wort nimmst - gehorsam bist und Gottes Wort vertraust - dann hat das immer reichen Segen zur Folge! „Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihre Netze begannen zu reißen.“ (Lk 5,6)

  • Gott hat alles unter Kontrolle - immer!

    „Im Todesjahr des Königs Ussija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Thron, und seine Schleppen füllten den Tempel.“ (Jesaja 6,1) Im Todesjahr des Königs Ussija, gab Gott dem Propheten Jesaja eine Vision von dem Thronsaal Gottes. Ussija war eine Institution im Königreich Juda – seine Regierungszeit ging über 52 Jahre und die meisten Jahre seiner Regierung waren dadurch geprägt, dass er tat „was recht war in den Augen des HERRN“ (2. Chr 26). Die Jahre seiner Regierung waren größtenteils von Frieden, Wohlstand und politischer Stabilität gekennzeichnet, doch jetzt ging diese Normalität zu Ende und das Land stand gewissermaßen vor einer nationalen Krise – darin sucht Jesaja den Herrn und zwar im Tempel! Auch in Deinem und meinem Leben gibt es Krisen unterschiedlicher Art – Suchen wir dann auch den Herrn? Es kann familiäre Krisen geben – Probleme mit den Kindern, mit dem Partner oder Tod einer Person, die wir sehr liebhatten. Es kann Glaubenskrisen geben – Zeiten, wo uns der Boden unter den Füßen wegsackt und wir keinen Halt mehr haben. Gemeindekrisen können uns auch Nerven und Kraft kosten, wenn wir z.B. merken, dass man sich nicht mehr in erster Linie nach Bibel ausrichtet, sondern nach dem, was am meisten Leute in die Gemeinden bringt. Wir könnten die Aufzählung beliebig fortsetzen …. DA SAH ICH DEN HERRN SITZEN Menschliche Könige und Herrscher kommen und gehen auch wieder, aber der Herr regiert ewig. Jesaja bekommt eine Schau von dem Thronsaal Gottes, wo er den Herrn auf hohem und erhabenem Thron sitzen sieht. Da sah ich den Herrn – Es ist ein Übernatürlicher Blick in den Thronsaal Gottes. Er sieht den Herrn (adonai), das ist der Herr Jesus selbst (Joh 12,37-41), der erhöhte Herr (Ps. 110,1). Jesaja sieht den Herrscher über alles, den souveränsten und größten König! Der Herr sitzt auf einem Thron (vgl. Off 4,2), Er ist nicht in Unruhe, Eile oder Unsicherheit. Er sitzt auf dem Thron, weil er alles unter Kontrolle hat, nichts entgleitet Ihm, Er wird von nichts überrascht oder aus der Fassung gebracht. Wenn ich weiß, dass der Herr auf dem Thron sitzt – auch gerade jetzt – dann darf ich ruhig werden, über alle Probleme, die in der Familie, im Beruf oder in der Gemeinde auf mich einströmen. Die Last auf meinem Herzen fällt ab, weil für Ihn kein Problem zu groß ist. AUF HOHEM UND ERHABENEM THRON Unser Gott ist ein Gott wie Ihn sonst niemand kennt, Er ist uns auf der einen Seite unendlich nah. Jetzt in diesem Augenblick, ganz nah bei uns! "Denn welche große Nation gibt es, die Götter hätte, die ihr so nahe wären wie der HERR, unser Gott, in allem, worin wir zu ihm rufen?" (5. Mo 4,7) Doch unser Gott ist auch ein unendlich erhabener (über alles, was wir uns vorstellen können) Gott, der sich nicht unsere menschlichen Vorstellungen "pressen" lässt. Er sprengt unsere Vorstellungkraft! Er ist erhaben und bewohnt nach 1.Tim 6,16 „ein unzugängliches Licht!“, „niemand kann Ihn sehen und leben!“ (2. Mo 33,20). Dieser Gott hat alles unter Kontrolle – immer!

  • Das Beste kommt noch! - Haus des Vaters

    [Zukunft 3] „Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.“ (Johannes 14,1-3) Das Beste kommt noch! Der Herr Jesus hatte den Jüngern in Joh 13,33 bereits angekündigt, dass Er nur noch eine kurze Zeit bei Ihnen sein und dann zu Seinem Vater im Himmel zurückkehren würde. Für die Zeit Seiner Abwesenheit, gab Er den Jüngern das Gebot einander zu lieben, um im Zeugnis für Ihn auf dieser Erde auch wirklich eine durchdringende „Strahlkraft“ zu haben. Wenn Jesus dann als verherrlichter Mensch in den Himmel zurückkehrt sein würde, sollten die Jünger weiterhin an Ihn glauben - so wie sie an Gott glaubten. Das ist übrigens ein typisch christliches Kennzeichen, dass wir nicht durch „Schauen“, sondern durch „Glauben“ leben. Dann aber eröffnet Jesus den Jüngern das Beste überhaupt: Er würde in das Haus Seines Vaters, die ewige Wohnstätte des dreieinen Gottes, zurückkehren, um dort eine „Stätte“ für die zu bereiten, die an Ihn glauben. Das verbindet der Herr Jesus damit, dass Er die Absicht hat, auch Seine Jünger einmal in das Haus des Vaters zu holen. Das Haus des Vaters, der Himmel, ist die wirkliche Heimat der Christen. Es gibt dort viele Wohnungen, d.h. jeder, der an den Herrn Jesus glaubt, findet dort Platz und keiner wird ausgeschlossen. Alle Erlösten werden sich im Himmel wiedersehen. Dass der Herr Jesus hingehen würde, um eine Stätte zu bereiten, bedeutet, dass Er am Kreuz auf Golgatha für Deine und meine Sünde starb, auferstand und dann als erster Mensch überhaupt in den Himmel zurückgekehrt ist. Nie vorher war ein Mensch im Himmel, aber jetzt ist Er – Jesus, der Herr – als erster und gleichzeitig vollkommen sündloser Mensch im Himmel. Das Vaterhaus ist unsere ewige Bestimmung als Kinder Gottes, aber es ist deshalb so schön, weil wir dann bei dem Herrn Jesus sein werden. Du und ich – bei unserem Erlöser! Er möchte uns bei sich haben. Deshalb wird Er einmal wiederkommen, um uns zu entrücken und zu sich zu holen. Mit welcher Perspektive lebst Du eigentlich? Paulus sagt in Philipper 3,20, dass wir „Himmelsbürger“ sind. Unsere eigentliche „Staatsbürgerschaft“ ist himmlisch und wir sind quasi eine Gesandtschaft des Himmels. Wir haben eine Mission zu erfüllen, um „himmlisch“ zu leben und gleichzeitig ein Leben „auf gepackten Koffern“ zu führen. Ständig bereit, sodass der Herr Jesus uns abholen kann.

  • Gibt es eine allgemeine Auferstehung?

    [Zukunft 2] Gibt es eigentlich eine allgemeine Auferstehung? Du hast bestimmt schon einmal vom „jüngsten Tag“ oder dem „Gericht am jüngsten Tag“ gehört. Dem liegt eine Vorstellung im Christentum zugrunde, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt alle Menschen auferstehen werden, um dann von Gott beurteilt und gerichtet zu werden. Martha aus Bethanien glaubte wohl auch an eine allgemeine Auferstehung am „letzten Tag“ (Joh 11,24). Wenn man das AT las, konnte man auch kaum auf eine andere Idee kommen. Das NT öffnet uns aber wie in so vielen Dingen den Schleier und lässt uns mehr verstehen. Man kommt auf diesen Gedanken, weil man Bibelstellen wie beispielsweise Mt 25,31ff als ein allgemeines Gericht auffasst. Der Textzusammenhang macht jedoch deutlich, dass es dort längst nicht um alle Menschen geht, sondern nur um solche, die die Drangsalszeit auf dieser Erde überlebt haben und dann vor dem Herrn Jesus als Richter stehen werden. Entweder werden sie verurteilt (Böcke), um in das „ewige Feuer“ zu gehen oder aber sie gehen als lebende Gläubige (Schafe) in das 1000-jährige Reich ein, was dann durch den Herrn Jesus regiert werden wird. Die Bibel unterscheidet vielmehr eine Auferstehung des Lebens und eine Auferstehung des Gerichts (Joh 5,29). Es wird also keine allgemeine Auferstehung geben. Die erlösten Gläubigen werden auferstehen, wenn der Herr Jesus zur Entrückung wiederkommen wird (1.Kor 15,51ff). In diesem Zusammenhang spricht die Bibel auch von einer „Auferstehung aus den Toten“ (Phil 3,11). D.h. einige werden auferstehen, die, die nicht geglaubt haben, bleiben in den Gräbern. Von Christus selbst wird auch gesagt, dass Er „aus den Toten“ auferstanden ist (1. Petr 1,3.21) „Die Übrigen der Toten“ werden erst nach dem 1000-jährigen Reich auferstehen, dann aber zum Gericht am großen, weißen Thron (Off 20,5.11ff). Die Gemeinde und alle die jemals an den Herrn Jesus als ihren persönlichen Erretter geglaubt haben, sind also besonders bevorrechtigt. Wirst Du auch bei dieser „ersten Auferstehung“ (Off 20,6) dabei sein? Wenn Du Jesus Christus noch nicht persönlich als Deinen Retter kennst, wird Er einmal Dein Richter sein. Komm doch noch heute zu Ihm!

  • Was bald geschehen muss?

    [Zukunft 1] Worauf warten wir eigentlich als Christen? Was kommt auf uns zu? Was kommt auf diese Welt zu? Wenn es um unsere Zukunft geht, können wir nur Gewissheit bekommen, indem wir die Bibel zu Wort kommen lassen. Ich weiß nicht, ob Du heute schon einmal daran gedacht hast, dass der Herr Jesus heute wiederkommen könnte. Aber stell Dir einmal vor Er käme heute wieder – was würde sich dann in meinem und Deinem Leben ändern? Als Christen glauben wir dem Wort des Herrn, der sagt: „Siehe, ich komme bald!“ (Off 22,7) Jesus kann jederzeit wiederkommen, um Seine Gemeinde zu entrücken und zu sich zu holen. Dann kommt Er nicht auf diese Erde, sondern wir werden Ihm entgegengerückt werden in die Luft, um dann mit Ihm in den Himmel zurückzukehren (1. Thess 4,16ff). Jesus wird mit gewaltiger Stimme rufen, sodass alle, die an Ihn glauben, Ihn nicht überhören, sondern dabei sein werden. Die Entrückung ist die permanente Hoffnung der Christen, es muss wirklich nichts mehr geschehen, bevor Jesus wiederkommt. Und doch wissen wir den genauen Zeitpunkt nicht, deshalb wollen wir jederzeit bereit sein. Wenn Er kommt, werden die, die an Ihn geglaubt haben, aber schon gestorben sind, auferweckt und verwandelt werden. Sie bekommen einen neuen Körper, der passend ist für die Herrlichkeit des Himmels. Die anderen Toten, werden noch nicht auferstehen, sondern erst viel später, um dann gerichtet zu werden (Phil 3,20.21; 1.Kor 15,51ff). Auch Du und ich, werden einen neuen Körper bekommen. In Deinem neuen Körper kannst Du nicht mehr sündigen und bist auch nicht mehr den Begrenzungen Deines jetzigen Lebens ausgesetzt. Wir haben eine geniale Hoffnung! Wenn Er heute kommt, bist Du für immer bei Deinem Erlöser – Du siehst Ihn das erste Mal von Angesicht zu Angesicht! Ich freue mich darauf. „So ermuntert nun einander mit dieser Hoffnung!“ (1. Thess 4,18) Was passiert dann? Das schauen wir uns in den nächsten Tagen an …

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