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  • Von Gott verlassen.

    „Um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, Eli, lama sabachthani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27,46) Es war etwa 15 Uhr am Nachmittag, ein Stück außerhalb der Stadt Jerusalems, als Jesus mit lauter Stimme schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Eine Frage, die in diesen Augenblicken für den Herrn Jesus ohne eine Antwort des Himmels blieb, auf die wir aber aus Gottes Wort eine Antwort finden können und finden müssen. David schrieb in Psalm 37,25, dass er den Gerechten „nie“ von Gott verlassen sah. Und im Psalm 22,2, der auch aus der Feder des Königs und Hirten David stammt, finden wir die Worte, die Jesus am Kreuz ausrief. Wenn David einmal so, und ein anderes Mal so schreibt, liegt der Hinweis nahe, dass David in Psalm 22 prophetisch von einem Anderen schreibt. Er schreibt nicht von sich, sondern vorausschauend von dem Herrn Jesus, der genau diese Worte am Kreuz von Golgatha ausrufen würde. „Mein Gott, mein Gott!“ – Jesus hatte ein unverbrüchliches Vertrauen in Seinen Gott, obwohl Er in den finsteren Stunden erlebte wie Sein Gott Ihn verließ. „Warum?“ – Die Antwort auf diese Frage liegt nicht in dem Herrn Jesus selbst, sondern sie liegt in Deiner und meiner Schuld. Wegen unserer Sünden musste Gott den Herrn Jesus allein lassen (1. Petrus 2,24). Er musste sich gegen Ihn wenden, weil der Herr Jesus meine Sünden auf sich nahm. Er hat sich vollständig mit meiner Schuld identifiziert. „Hast du mich.“ – Warum gerade der Herr Jesus? Gerade Er war doch in Seinem Leben der Einzige, der Gott wirklich gefallen hatte, der ein Leben ohne Sünde und für Gott gelebt hatte (Matthäus 3,17). Jesus tat keine Sünde (1.Petrus 2,22), Er kannte Sünde nicht (2. Korinther 5,21) und Sünde war nicht in Ihm (1. Johannes 3,5). Jesus ist perfekt, völlig tadellos und gerade deshalb der Einzige, der in der Lage war, die Sünde aus der Welt zu schaffen und das Opfer zu werden. „Verlassen!“ – Der Herr Jesus hatte es erlebt wie Seine Jünger Ihn alle verließen, Er von Judas verraten und von Petrus verleugnet wurde. Doch jetzt erlebte Er das Schrecklichste, was wir uns ausdenken können. Die Verbindung zu Seinem Gott war völlig abgeschnitten und der Herr Jesus war dem Gericht Gottes über unsere Sünden völlig ausgesetzt. Er wurde im Gericht zerschlagen! (Jesaja 53,10) In Psalm 22,4 finden wir eine weitere Antwort auf die Frage des Herrn: „Doch Du bist heilig!“. Gott ist heilig, völlig abgesondert von der Sünde – deshalb kann Er keine Gemeinschaft mit der Sünde haben und musste Seinen Sohn Jesus Christus verlassen! Danke Herr Jesus, dass Du das alles für mich erduldet hast und jetzt der Sieger von Golgatha bist!

  • Mann und Frau - Kopfbedeckung, Haare und die Schöpferordnung (7)

    „[…] denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre. Denn wenn eine Frau nicht bedeckt ist, so lasse sie sich auch das Haar abschneiden; wenn es aber für eine Frau schändlich ist, dass ihr das Haar abgeschnitten oder sie geschoren werde, so lass sie sich bedecken. Denn der Mann freilich soll nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; die Frau aber ist des Mannes Herrlichkeit.“ (1.Korinther 11,5b-7) Wir haben bereits darüber nachgedacht, dass die Frau sich bedecken soll, wenn sie öffentlich und laut hörbar betet oder weissagt. Der Mann hingegen soll sich nicht bedecken, um zu bezeugen, dass er in der sichtbaren Schöpfung kein Haupt über sich hat. In den nächsten Versen macht Paulus deutlich, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Kopfbedeckung und den Haaren der Frau besteht. Paulus sagt, dass wenn eine Frau unbedeckt betet oder weissagt und das sichtbare Zeichen, was Gott gegeben hat, nicht beachten will, es dasselbe wäre wie, wenn sie geschoren wäre. Darüber müssen wir kurz nachdenken: Meines Wissens gibt es zwei Stellen im AT, die davon sprechen, dass einer Frau das Haar komplett abgeschnitten bzw. sie geschoren wurde. In 4. Mose 5,18 hatte eine Ehefrau nicht mehr das ganze Vertrauen ihres Ehemannes, da er sie der Untreue verdächtige. In 5. Mose 21,12 wird eine Frau beschrieben, die in Kriegsgefangenschaft und in eine neue Beziehung zu einem fremden Mann geraten war. Auch sie wurde geschoren. In beiden Fällen war die enge Beziehung zu dem eigenen Ehemann angetastet. Also spricht das lange Haar der Frau (Off 9,8) von Treue. Aber es spricht eben auch wie die Kopfbedeckung von Unterordnung. Wie wir bereits gesehen haben, geht es hier um die Unterordnung der Frau unter den Mann, der Schöpfungsordnung entsprechend. In Vers 6 schlussfolgert Paulus nun, dass eine Frau, die sich nicht bedecken will und dadurch ihre Stellung der Unterordnung verlässt, sich auch das Haar abschneiden lassen kann, da es eben auch ein Zeichen der Unterordnung ist. Am Ende von Vers 6 dreht er den Spies dann wieder um: Da es für eine Frau aber offensichtlich eine Selbstverständlichkeit ist, dass kurz geschnittenes oder geschorenes Haar eine Schande ist, so soll sie sich lieber bedecken und dadurch ihre Unterordnung in der Schöpfungsordnung zum Ausdruck bringen. Liebe Schwester, sind diese Verse nicht eine wirkliche Ermutigung Dein Haar lang wachsen zu lassen und nicht kurz zu schneiden? Nebenbei bemerkt – sie sind Dir zu Deiner Ehre gegeben (vgl. v. 15). Der Mann hingegen soll sich nicht bedecken (V.7), da er der sichtbare Repräsentant Gottes (Bild Gottes) in der Schöpfung sein soll. Er hat im Besonderen die Aufgabe das Wesen und die Charakterzüge Gottes durch sein Leben zu zeigen. Lieber Bruder, lass uns zu Gott beten, dass er uns dabei hilft! Zum Schluss sagt Gott uns noch, dass die Frau die Herrlichkeit des Mannes ist. Die Frau darf durch ihre Schönheit die Herrlichkeit des Mannes vermehren. Dabei besteht die Schönheit der Frau besonders in ihrem Verhalten und Auftreten, in dem wie sie sich gibt (vgl. 1. Petr 3,4). „Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone […]“ (Spr 12,4) #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #gottistgut #bibel #bible #ordnung #diversity #1mo222 #partner #marriage #friendship #ehe #marburg #dautphe #kopfbedeckung #hair #haare

  • Dienst - Was soll ich tun, Herr?

    "Und es sind Verschiedenheiten von Diensten, und derselbe Herr;" (1. Korinther 12,5) So wie es verschiedene Gnadengaben gibt, hat der Herr Jesus auch verschiedene Dienste gegeben. Im Grunde hat jeder Gläubige einen anderen Dienst. Der Dienst oder auch die geistliche Aktivität, setzt allerdings eine Gabe voraus. In Matthäus 25 hatte „ein Mensch, der außer Landes reiste“ seinen Knechten seinen ganzen Besitz (Talente) übergeben, damit sie damit Handel treiben und den Besitz im besten Fall vermehren sollten. Wenn er wiederkäme, dann würde die Abrechnung mit jedem einzelnen Knecht zeigen, wie treu er gewesen war. Gott, der Heilige Geist, hat auch uns die Geistesgaben nicht gegeben – Er hat jedem eine Gnadengabe geschenkt - damit wir sie verkümmern lassen oder gar nicht erst gebrauchen. Ganz im Gegenteil hat der Herr Jesus natürlich das Ziel, dass wir die Gaben im Dienst am Volk Gottes, bzw. den einzelnen Gläubigen, aber auch an Ungläubigen zu seiner Ehre gebrauchen. Dabei sind wir vom HERRN abhängig – es geht um Seine Autorität. Er sagt uns, wann wir was und wo tun sollen. Du und ich werden nicht von einer Gemeinde oder Ältesten zum Dienst ordiniert oder angestellt. Das tut allein der Herr! Natürlich ist es dabei gut, dass wir unsere Dienste in Übereinstimmung und in Rücksichtnahme auf die Gläubigen unserer Heimatgemeinde tun. Wir wollen also lernen, den Herrn Jesus zu fragen, welche Aufgaben Er für uns hat. „Herr, was soll ich heute für Dich tun?“ Wenn wir Ihn so aufrichtig fragen, wird Er uns ganz bestimmt auch Aufgaben zeigen und Dienste „vor die Füße legen“. Dann dürfen wir all das fröhlich für Ihn anpacken.

  • Eine fast perfekte Gemeinde/Versammlung mit Makel.

    „Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tu Buße und tu die ersten Werke;“ (Offenbarung 2,4.5a) Eine fast perfekte Gemeinde/Versammlung mit Makel. Wenn man das Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus zu lesen beginnt, könnte man meinen, man hätte eine vollkommene Gemeinde vor sich. Es gab Werke und Arbeit, geistliche und gemeindliche Aktivität. Darüber hinaus war den Geschwistern in Ephesus Gemeindezucht extrem wichtig, denn sie konnten das Böse nicht ertragen. Es wurde geprüft, was ein- und ausging - der Ältesten- und Aufseherdienst funktionierte offensichtlich tadellos. Und selbst bei Schwierigkeiten und Widerstand aufgrund ihres Glaubens an den Herrn Jesus, blieben sie standhaft und fielen nicht einfach um. War diese Gemeinde in der heutigen Türkei nicht auch der Empfänger des Epheserbriefes gewesen, wo wir einen geistlichen Gipfelsturm erleben und unfassbare „Segnungen in den himmlischen Örtern“ (Eph 1,3) vorgestellt bekommen? Paulus hatte den Christen in Ephesus sogar das Geheimnis der Gemeine/Versammlung lüften können, was das ganze AT über verborgen gewesen war (Eph 3,9). Doch dann kommt der Makel, nur eine Sache, die der Herr gegen sie vorbringen musste: Sie hatten ihre erste Liebe verlassen! (V.4) Die erste Liebe, ist Deine beste, Deine frischeste Liebe für Deinen Heiland und Herrn. Sie entspringt einem brennenden Herzen, was an nichts anderem interessiert ist, als an seinem Herrn und Erlöser. Die erste Liebe zu verlassen, geschieht auch nicht von heute auf morgen, so wie Du Deinen Ehering verlieren kannst. Nein, es setzt gezielte Aktivität von unserer Seite voraus. Wir lassen es zu – vielleicht manchmal auch unbewusst – dass anderen Dinge die erste Liebe zukommt. Dann werden möglicherweise unsere Hobbys, der Beruf, die Karriere, das Studium, der Garten, oder was auch immer, wichtiger als unsere Beziehung zum Herrn Jesus. Man kann also aktiv sein, Glaubenswerke vollbringen, dienen, predigen, usw., ohne dass das Herz beteiligt ist. Das was bei Dir und mir persönlich möglich ist, kann auch ganze Gemeinden betreffen. Wenn das so ist, dann wird mit der Zeit alles zur Routine und Form – die Liebe unter den Gläubigen erkaltet und wird auf Dauer durch Härte und Lieblosigkeit ersetzt. Aber weißt Du, Gott ist es nicht egal, wenn wir unsere „erste Liebe“ verlassen haben und unser Herz nicht mehr für Ihn brennt. Er möchte Dich und mich wieder ganz für sich zurückgewinnen, ohne „Wenn und Aber“. Dafür ist Buße nötig! Ein Umdenken und Zurückbesinnen auf den Zeitpunkt, wo wir den Herrn aus dem Blick verloren haben (V.5). Nur so können wir auch wieder zu der Frische der ersten Liebe und den ersten Glaubenswerken zurückkehren. Bitte den Herrn Jesus, dass Er Dir Klarheit über Deinen aktuellen geistlichen Zustand gibt, Dir zeigt, wo Du stehst und dann tue Buße, damit Er Deine Liebe neu entfachen kann. Auch als ganze Gemeinden sollten wir vor dem Herrn immer wieder Buße tun.

  • Vielfalt und Einheit

    "Es sind aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber derselbe Geist;" (1.Korinther 12,4) Gott, der Heilige Geist, ist der Geber der Gnadengaben am Leib Christi. Er ist der Ursprung jeder Gabe. Dabei ist augenfällig, dass der Geist Gottes niemals Uniformität bewirkt, sondern Vielfalt bei gleichzeitiger Einheit. Es gibt viele verschiedene Gaben am Leib Christi, wie z.B. die Gabe der Weissagung, das Wort der Weisheit oder die Gabe Geister zu unterscheiden. Bei den Korinthern gab es vor ihrer Bekehrung unzählige böse Geister, die wiederum unzählige geistliche Wirkungen hervorbrachten, die einander widersprachen und keine Ordnung erkennen ließen. Gefährlich wird es heutzutage, wenn der Dienst und die Gaben in den Gemeinden / Versammlungen geregelt werden, einzelne Gaben besonders hervorgehoben werden (wie z.B. die Sprachenrede bei den Korinthern) und dadurch durch menschliches Eingreifen verhindert wird, dass die einzelnen Gaben sich zum Nutzen der Anderen entfalten können. Gott hat ganz bewusst verschiedene Gabe gegeben! Dabei sei noch betont, dass jeder wiedergeborene Christ von Gott eine Gnadengabe bekommen hat. Es sind nicht nur die hervorstechenden Brüder und Schwestern, die von Gott eine Gabe bekommen, sondern jeder: Auch Du und ich (siehe auch 1.Kor 12,7). Nicht nur die Prediger, die vor Tausenden ihre Botschaft weitergeben oder sogar die TV-Bühne nutzen. Es sind auch die Gaben, die im Hinterzimmer ausgeübt werden, die keiner sieht. Prüfe einmal aufrichtig, ob der Dienst in Deiner Gemeinde in gewisser Weise durch Einsetzung von Pastoren usw. schon soweit reglementiert ist, dass die Entfaltung der Gaben eingeschränkt ist. Können wirklich alle Gaben frei entfaltet werden? Kann der Geist frei wirken?

  • Atemräuber

    „Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren;“ (1.Mose 1,14) Atemräuber. Am 4. Schöpfungstag schuf Gott Sonne, Mond und Sterne; Er füllte damit das Universum und wies den geschaffenen Himmelskörpern spezielle Funktionen zu. Sie sollten erstens der Bestimmung von Tag und Nacht dienen, dann waren sie zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten, Tagen und Jahren. Letztlich schien ihr Licht auf die Erde, um diese zu erhellen. Ohne Sonne und Mond würden wir hier auf der Erde verhungern, erfrieren und könnten nicht existieren. Schon die Entfernung, die Gott der Sonne zur Erde zugewiesen hat, ist optimal vom Schöpfer gewählt, um uns perfekte Lebensbedingungen zu ermöglichen. Ein Stück näher – unfassbare Hitze, ein Stück weiter entfernt – arktische Kälte wäre die Folge. Wenn Du in sternenklarer Nacht auf unserer Nordhalbkugel den Himmel beobachtest, kannst Du mit bloßem Auge ca. 3000 Sterne entdecken. Genauso viele Sterne siehst Du mit bloßem Auge auch auf der Südhalbkugel. Für uns sichtbar sind also rund 6000 Sterne, was schon eine unvorstellbar große Menge ist. Die Astronomen gehen heute davon aus, dass bei einer Anzahl von ca. 1 Billion Galaxien, also Ansammlungen von Sternen, wie unsere Milchstraße, insgesamt ca. 10^25 Sterne existieren. Das ist eine 1, gefolgt von 25 Nullen. Kommst Du noch mit? Ich nicht. Gott sagte, dass die Sterne zu Zeichen sein sollten. Ich bin überzeugt, dass sie in erster Linie ein Zeichen für die Größe und Herrlichkeit des Schöpfers sein sollten! Mir raubt es den Atem, wenn ich über die Größe meines Schöpfers nachdenke, der dieses unfassbar herrliche Universum durch ein Wort seiner Macht geschaffen hat. In 6 Tagen, ohne Millionen von Jahren zu benötigen. „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk. (Psalm 19,2) Und jetzt wird es noch herrlicher: Der Schöpfer, Jesus Christus, ist auch das Kind in der Krippe von Bethlehem, das später mehr als 30 Jahre in Demut über diese Erde gegangen ist und unter Sündern gelebt und gedient hat. Dieser gewaltige Schöpfer ist auch der Mann von Golgatha, der gehorsam wurde bis „zum Tod am Kreuz“, um für meine und Deine Sünden zu sterben!

  • Gott, der Herzenskenner (Apostelgeschichte 15,8)

    Die Bibel berichtet uns einige interessante Eigenschaften von Gott, die Ihn ausmachen: Er ist z.B. - allmächtig - allwissend - allgegenwärtig (vgl. dazu den Psalm 139) Das macht Ihn als Gott aus: Fähigkeiten und Eigenschaften, die wir Menschen für unmöglich halten, nicht haben und die unseren Rahmen sprengen. Aber Er als Schöpfer und Erhalter von allem, ist über Seiner Schöpfung und ihren Regeln hoch erhaben. Deshalb ist Er auch der Einzige, der wirklich in das Herz schauen kann und es durch und durch kennt. Vor Ihm sind wir wie ein offenes Buch! "… tu und gib jedem nach allen seinen Wegen, wie Du sein Herz kennst – denn Du, Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder." - 1. Könige 8,39 / 2. Chronika 6,30 Als Herz wird in der Bibel nicht nur das fantastische Organ bezeichnet, das heute noch jeder Pumpe und jedem Motor überlegen ist. Es bezeichnet unser ganzes Inneres, den Ort, wo wir Entscheidungen fällen, sich unser Charakter bildet und unsere Lebensausrichtung prägt. (vgl. Sprüche 4,23) Aber Gott kennt dein und mein Herz nicht nur, weil Er der Schöpfer aller Menschen ist, sondern es ist eine Seiner "Lieblingsbeschäftigungen". Er erforscht und prüft das Herz des Menschen: "Von der Stätte Seiner Wohnung schaut Er auf alle Bewohner der Erde, Er, der ihrer aller Herz bildet, Der auf alle ihre Werke achtet.“ - Psalm 33,14 f. "…würde Gott das nicht erforschen? Denn Er kennt die Geheimnisse des Herzens.“ - Psalm 44,22 Wie unfassbar erstaunlich, dass Er, "Der zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen." (Psalm 147,4), sich gleichzeitig um das Herz des Menschen sorgt und über es wacht. Das hat Er von Anfang getan und dabei doch nichts Gutes entdeckt, wie uns die Beschreibung der Menschen vor der Sintflut zeigt: "Und der HERR sah, dass des Menschen Bosheit groß war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.“ 1. Mose 6,5 Ja, wenn du und ich ehrlich sind, ist es schrecklich, was alles in unserem Herzen ist. Die Bibel sagt dazu in Jeremia 17,9: "Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verdorben ist es; wer mag es kennen?" Gott! Er kennt dich und mich und das meistens besser als wir uns selbst! Und trotzdem liebt Er uns! Menschen gegenüber können wir leicht etwas vormachen und uns besser darstellen, als wir eigentlich innerlich stehen und sind. Dann sind wir vielleicht eine äußerlich angenehme und liebenswerte Person. Aber Gott gegenüber funktioniert das nicht! Er schaut in die Tiefen und die Abgründe des Herzens und bringt unser Dunkel ans Licht. (vgl. 1. Korinther 4,5 + Johannes 1,9) "Denn der HERR sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der HERR sieht auf das Herz." - 1. Samuel 16,7 Das sollten wir bedenken, bei allem, was wir tun und lassen. Es gibt Einen und das ist der allmächtige und allwissende Gott, der dein und mein Herz bis ins Kleinste kennt. Ihm können wir nichts vormachen und nichts verbergen! Musst du davor noch Angst haben? Vor diesem Gott, Der alles sieht und beurteilt? Ja und nein. - Ja, denn Gott sagt: „Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, und zwar um jedem zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Handlungen.“ Jeremia 17,10 Das heißt, wenn Gott dich beurteilt und dich danach behandelt, was muss Er dann von dir sagen und mit dir machen? Sei ehrlich zu dir selbst! - Aber auch nein! Entschieden nein! Wenn du an Jesus Christus und Seinen stellvertretenden Tod geglaubt und Ihm deine Sünden bekannt hast, dann hast du Frieden mit Gott. (Vgl. Römer 5,1) Du bist eine neue Schöpfung, besitzt ein erneuertes und gereinigtes Herz und brauchst dich nicht mehr vor Gott zu fürchten, sondern darfst zuversichtlich zu Ihm kommen. "Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." 2. Korinther 5,17 Dafür wollen wir Ihm immer dankbar sein und Ihn loben!

  • Christus, der Herzensoffenbarer (Apostelgeschichte 1,24)

    Das letzte Mal haben wir gesehen, dass es niemanden gibt, der in das Herz des Menschen, in sein Inneres schauen kann, als nur Gott. (Übrigens auch nicht der Teufel, wie gut!) Und trotzdem lesen wir von einem Menschen, der "alle kannte und nicht bedurfte, dass jemand Zeugnis gebe von dem Menschen; denn er selbst wusste, was in dem Menschen war." Johannes 2,24 f. Es ist Jesus Christus, Der "in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch befunden..." wurde. (Philipper 2,7 f.) Doch gleichzeitig als Mensch auf der Erde ist Er Gott geblieben. Er " ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." (1. Johannes 5,20) und "der Christus, der über allem ist, Gott , gepriesen in Ewigkeit." (Römer 9,5). Schau dir die Berichte in den vier Evangelien und vor allem das Johannesevangelium genau an, in dem der Herr Jesus als der ewige Sohn Gottes vorgestellt wird. Dann findest du immer wieder in Seiner Kenntnis der Herzen die Beweise Seiner ewigen Gottheit. Er sah die Gedanken, die in den Herzen der bösen Menschen um Ihn herum aufkamen: „Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich überlegten, und sprach zu ihnen: Was überlegt ihr dies in euren Herzen?“ - Markus 2,8 "Als aber Jesus ihre Überlegungen erkannte, antwortete und sprach er zu ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen?" Lukas 5,22 Er kannte auch die Gefühle der Menschen und ob sie sich Ihm öffnen würden oder ihn ablehnten: „Und er blickte auf sie umher mit Zorn, betrübt über die Verstockung ihres Herzens…“ - Markus 3,5 Er wusste auch alles, was in Seinen Jüngern und Freunden vorging: „Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen?“ Lk. 24,38 Er kennt das Herz des Menschen und weiß ganz genau wozu es fähig ist. Und das hat Er in Seinem Leben hier auf der Erde offengelegt und den Menschen einen Spiegel vorgehalten. (vgl. dazu Matthäus 15,18 ff.; Lukas 6,45) Dazu wurde Er unter anderem auch in diese Welt geboren: "Siehe, dieser ist gesetzt … zu einem Zeichen, dem widersprochen wird,... damit die Überlegungen vieler Herzen offenbar werden." Lukas 2,34 f. Wenn wir wirklich verstehen wollen, was im Herz des Menschen ist, dann wird das vor allem an einem Ort deutlich: Schau nach Golgatha und sieh dir an, was wir Menschen mit dem Sohn Gottes getan haben! Da hat Jesus Christus uns ganz klar gezeigt, wie böse das menschliche Herz ist, aber auch dass Gott Liebe ist. Und so wie damals, so ist auch jeder Mensch heute. Grundsätzlich verändern wir uns nicht, "weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott..." Römer 8,7 "Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken..." Kolosser 1,21 Genauso zeigt sich auch heute an dem Herrn Jesus, was in einem Menschen ist. Entweder ist man für Ihn oder gegen Ihn. Bist du noch gegen Ihn, in Feindschaft gegen Gott? Komm doch zu Ihm, er bietet Dir Frieden und echte Gemeinschaft, Erfüllung und Freude an, wenn du Ihm deine Sünden sagst und glaubst, dass Jesus Christus dafür an deiner Stelle bestraft wurde. (Lies bitte Römer 5,8-10 + 2. Korinther 5,20 f.) Und wenn du die Versöhnung mit Gott und den Frieden mit Ihm schon kennst, dann ist es etwas Wunderbares, dass Er dein Herz kennt und dir zeigen kann, was darin noch verkehrt läuft. Er wird dann auch mit und an dir arbeiten! Das schauen wir uns beim nächsten Mal an. =)

  • Unterscheide die Geister

    Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Verflucht sei Jesus!, und niemand sagen kann: Herr Jesus!, als nur im Heiligen Geist. (1.Korinther 12,3) Die Korinther hatten sich zu dem lebendigen Gott bekehrt. Aus diesem Grund mussten sie jetzt lernen wie sie die verschiedenen Geisteswirkungen in ihrem Umfeld, aber auch in der Gemeinde unterscheiden konnten. Eine Geisteswirkung konnte entweder ihre Quelle im Heiligen Geist haben oder aber in einem bösen Geist, einem Dämon. Dabei ist es bemerkenswert, dass der Prüfstein für diese wichtige Unterscheidung die Person des Herrn Jesus ist. Das ist heute noch ganz genauso. Gott hat den Heiligen Geist an Pfingsten auf diese Erde gesandt, damit er den Herrn Jesus großmachen (verherrlichen) und ihm allein Ehre geben sollte (Joh 16,14). Ein böser Geist hat genau das entgegengesetzte Ziel: Er möchte einen Fluch über den Herrn Jesus bringen. Wenn also in der Gemeinde jemand aufsteht und schlecht über den Herrn Jesus redet oder einen Fluch über Ihn ausspricht, weißt Du genau, welcher Geist dahintersteht. Achte genau darauf, was über den Herrn Jesus gesagt wird! Der Heilige Geist hingegen wird immer bewirken, dass die Herrschaft und Autorität Jesu anerkannt wird. Ein böser Geist sagt niemals: „Herr Jesus“! Klar, es gibt Menschen, die reden von dem „Herrn“ und sagen sogar „Herr, Herr“, aber in ihrem Leben machen sie ihr eigenes Ding und fragen gar nicht nach Gott (Mt 7,21). Du kannst Dich richtig fromm geben, ohne dass Seine Herrschaft Realität in Deinem Leben ist. Wie redest Du eigentlich von Deinem Erretter? Ist Er für Dich einfach nur „Jesus“ oder ist Er Dein „Herr“? Dann sprich doch auch in Ehrfurcht von Deinem „Herrn“ Jesus. Gib Ihm die Ehre – kein Lippenbekenntnis, sondern in Wahrheit. Ausblick: In der Zukunft wird „jede Zunge bekennen, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“ (Philipper 2,11)

  • Gott oder Satan?

    Als die Korinther noch nicht bekehrt waren, d.h. als sie von „den Nationen“ waren, wurden sie zu den stummen Götzenbildern hingeführt. Sie gingen zu den heidnischen Götzenaltären und brachten dort ihre Opfer dar. Die Götzenbilder redeten zwar nicht mit ihnen oder äußerten sich auf andere Weise, aber sie waren trotzdem nicht weniger gefährlich. Hinter den Götzenbildern und -altären standen real existierende Dämonen (5. Mo 32,17; 1.Kor 10,20). In der Vergangenheit hatten die Korinther erlebt, was es heißt zu willenlosen Menschen zu werden, wenn sie sich nur einmal den Dämonen ausgeliefert hatten. Sie wurden hingeführt (oder auch „fortreißen“) und geleitet (oder auch „in eine bestimmte Richtung lenken“) und waren selbst dabei „passiv“ und nicht mehr Herr über ihre eigenen Sinne und das eigene Verhalten, sondern Sklaven des Teufels. Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass sie wirklich glaubten „frei“ zu sein! Ist das eigentlich heute anders? In Zeiten der neuen Toleranz und der Proklamation des freien Denkens und der freien Lebensentfaltung, glauben die Menschen auch wirklich frei zu sein. Sie geben sich allen möglichen Dinge hin, die Gottes Wort verurteilt, und merken nicht, dass sie vom Teufel und seinen Dämonen versklavt sind: Denk einmal an die Ideologisierung des „Gendermainstreamings“, an das freie Ausleben der eigenen Sexualität, Drogenkonsum, übertriebenes Karrieredenken, etc. Die Gefahr ist, dass wir uns auch wieder unter eine solche „Sklaverei“ bringen lassen, obwohl unser Lebensinhalt eigentlich Christus sein sollte und sonst nichts anderes. Wenn Du von neuem geboren bist, gibt der Herr Jesus Dir Deine Identität und wahre Freiheit. Wie ist es bei Dir und bei mir? Wir wollen auch achtgeben, was heute in den christlichen Gemeinden und Kirchen unter vermeintlichen „Geisteswirkungen“ angepriesen wird. Liebe Schwester, lieber Bruder, prüfe die Quelle dessen, was Du in Deiner Gemeinde erlebst. Kommt es von dem lebendigen Gott und Seinem Heiligen Geist oder aus anderen Quellen – dämonischen Quellen? „Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen“ (1. Kor 14,33) Übrigens: Eine der größten Verführung des Teufels ist es, dass er die Menschen glauben lässt, dass er nicht existiert!

  • Es werde Licht!

    „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ (1.Mose 1,3a) Es werde Licht! Nachdem Gott das ganze Universum mit einer unzählbaren Menge an Galaxien und Sternen geschaffen hatte, beschäftigt Er sich am ersten Schöpfungstag weiter mit der Erde, die noch „wüst und leer“ war. Hier spricht Gott zum ersten Mal in der Bibel. Jetzt sollten wir gut aufpassen, denn wenn Gott spricht, dann ist es immer von Bedeutung und gerade hier mit großartigen Folgen verbunden. „Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ Es heißt hier nicht, dass Gott an dieser Stelle das Licht erschaffen hat, sondern dass Er es in gewisser Weise einfach herbeiruft, um die noch herrschende Finsternis zu durchdringen und zu erhellen. Dabei dürfen wir das Licht, was Gott am ersten Schöpfungstag ruft, nicht mit der Erschaffung von Sonne und Mond am 4. Schöpfungstag verwechseln. Welche Art von Licht hier beschrieben wird, bleibt offen. Aus 1. Joh 1,5 wissen wir jedoch, dass „Gott Licht ist“. „Licht“ beschreibt Sein eigenes Wesen und gleichzeitig bewohnt Gott ein „unzugängliches Licht“ (1.Tim 6,16). In 2.Kor 4,6 verbindet Paulus den „Licht-Ruf Gottes“ mit der Bekehrung eines Menschen. Der Heilige Geist wirkt am Herzen eines Menschen und Gott lässt durch die Bibel Sein Licht in das Herz eines Menschen strahlen, sodass der Mensch erkennt, wer er ist und was noch viel wichtiger ist - wer der ewige Gott ist! Hat Gott Seinen Lichtstrahl schon in Dein Herz hineinfallen lassen? Dann werden jede Sünde und Schlechtigkeit sichtbar, auch in den versteckten Kammern Deines Herzens. Du wirst zur Buße und zum Bekenntnis geführt und Gott wirkt in Dir die Neugeburt durch Seinen Geist (Joh 3,5). Von Herzen wünschen wir Dir, dass Du Gott persönlich kennenlernst. Nachdem Gottes Licht aufgedeckt hat, spendet es auch eine liebevolle Wärme.

  • Im Anfang schuf Gott

    Unvermittelt beginnt die Bibel mit dem Bericht der Erschaffung des Universums, der Himmel und der Erde an sich: „Im Anfang schuf Gott …“ Dabei wird nicht der „Anfang“ definiert oder etwas darüber gesagt, woher Gott kam. Gott war schon immer da, Er ist ewig. Und das was uns fast den Atem raubt, ist Seine Allmacht, dass Er ein Schöpfungswerk beginnen kann, ohne schon existierende Materie zur Verfügung zu haben, aus der etwas geschaffen werden kann. Er ruft „das Nichtseiende, wie wenn es da wäre.“ (Rö 4,17) Unser Gott benötigt das alles nicht! Er muss nur ein Wort sprechen und das, was Er will, geschieht! Welche Macht liegt allein in Seinen Worten?! (Ps 33,6.9) Im Anschluss an diese einleitenden Worte beschreibt Gott die verschiedenen Schöpfungstage, um uns Stück für Stück ein bisschen mehr mitzuteilen, wie Er die Erde so vorbereitete, dass wir Menschen darauf leben könnten. Ist das nicht krass, dass Gott die Erde zu einem extra Wohnraum für uns Menschen geschaffen hat? „Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen (er ist Gott), der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet): Ich bin der HERR, und sonst ist keiner!“ (Jes 45,18) Wir möchten Dich ermutigen, Gott beim Wort zu nehmen und auch daran im Glauben festzuhalten, dass das Universum und diese Erde ein Meisterstück Gottes sind. Glaub nicht den vielen Theorien und Hypothesen der Wissenschaft, die Gottes Allmacht in der Schöpfung in Frage stellt. Der Herr Jesus selbst ist der Schöpfer und gerade durch die Schöpfung zeigt Er uns Seine wunderbare Herrlichkeit! „Durch Glauben verstehen wir, dass Gott die Welten gemacht!“ (Heb 11,3)

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