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  • Erkennst Du eine falsche Lehre?

    „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesus Christus im Fleisch kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.“ (2.Joh.7) Vielleicht hast Du Dich auch schon einmal gefragt woran man erkennen kann, ob eine Gruppe oder ein einzelner Gläubiger ein „echter“ Christ ist. Dazu sollte man natürlich unterscheiden können zwischen denjenigen, die sich nach Gottes Wort richten und sogenannten Irrlehrern, die über die Lehre in der Bibel hinausgehen oder Dinge davon ignorieren. Leider finden wir heute beides häufig. Doch das war auch zu Zeiten von Johannes schon ein bekanntes Problem, als die Apostel noch auf der Erde lebten. Im 2. Brief des Johannes an eine vermutlich hochgestellte Frau, die uns nicht weiter beschrieben wird, ist diese Frage das Hauptthema. Seine deutliche Botschaft lautet: „Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.“ (2.Joh.9) Unser Eingangsvers zeigt, dass jeder Mensch, der Jesus Christus als Gottes Sohn und wahren Menschen (im Fleisch) ablehnt, kein wahrer Gläubiger sein kann. Vers 9 geht noch weiter und sagt, ein solcher Mensch „hat Gott nicht“. Das mag im ersten Moment hart klingen, aber es handelt sich dabei um die Grundlage des christlichen Glaubens. Kein Mensch kann zu Gott kommen ohne den Herrn Jesus! „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Joh.14,6b) Was sollen wir mit denen tun, die diese Lehre ablehnen? „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht.“ (2.Joh.10) Damit sind natürlich keine Menschen gemeint, die wir unwissentlich ins Haus lassen oder Ungläubige, die wir zu uns einladen. Es geht um bewusste Gemeinschaft mit solchen, die Jesus Christus ablehnen und uns von anderen Lehren überzeugen wollen, denn „dies ist der Verführer und der Antichrist.“ So wie vor fast 2000 Jahren müssen wir auch heute noch auf der Hut sein! #lehre #irrlehre #glaube #jesus #christus #mensch #gott #haus #jesuserlebt

  • Die Beherrschung verlieren?

    „... sodass er unbedacht redete mit seinen Lippen.“ (Psalm 106,33) Als das Volk Israel in Kadesch über den Wassermangel murrte, sagte Gott zu Mose, dass Wasser aus dem Felsen kommen würde, wenn er diesen anredete. Aber Mose hatte inzwischen genug von dem Volk, sodass er es mit den Worten geißelte: „Höret doch, ihr Widerspenstigen! Werden wir euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen?“ Dann schlug er den Felsen zweimal mit seinem Stab. Durch diese zornigen Worte und seine ungehorsame Handlung repräsentierte er Gott vor dem Volk in verkehrter Weise. Dadurch verspielte er das Vorrecht, die Kinder Israel in das verheißene Land zu führen (4. Mose 20,1-13). Ein Mann mit einem brennenden Eifer verliert anderen Gläubigen gegenüber leicht seine Beherrschung. Er selbst ist im Glauben gewachsen, während sie immer noch mit Kinderkrankheiten kämpfen. Er hat so viel Erkenntnis, und sie verstehen immer noch wenig. Aber was er lernen muss, ist, dass sie trotz allem Gottes geliebte Kinder sind und dass der Herr jähzornige Ausfälle gegen sie nicht durchgehen lässt. Es ist eine Sache, das Wort Gottes mit solcher Vollmacht zu predigen, dass Menschen überführt und im Innersten zerbrochen werden. Aber es ist etwas ganz anderes, sie als Ausdruck persönlicher Verärgerung mit harten Worten zu verletzen. Dadurch verspielen wir viel von Gottes herrlicher Belohnung. Wenn Davids Helden in 2. Samuel 23 aufgeführt werden, fällt ein bekannter Name durch seine Abwesenheit auf - nämlich der von Joab, Davids Oberbefehlshaber. Warum fehlt sein Name? Manche glauben, den Grund darin zu sehen, dass Joab das Schwert gegen einige von Davids Freunden gebraucht hat. Als Jakobus und Johannes, die Donnersöhne, Feuer vom Himmel auf die Samariter herabfallen lassen wollten, sagte der Herr Jesus: „Ihr wisset nicht, wes Geistes ihr seid“ (Lukas 9,55). Wie viel mehr gilt diese Zurechtweisung erst für uns, wenn wir unbedacht mit unseren Lippen gegen die reden, die dem Herrn nicht nur aufgrund der Schöpfung gehören (wie die Samariter), sondern auch aufgrund der Erlösung. #wut #zorn #ungehorsam #aufregung #jesuserlebt

  • Lustvolle Blicke

    “Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen.” (Mt 5,28) Gottes Maßstab für sexuelle Reinheit ist hoch, aber gleichzeitig klar und deutlich. Jeder, der seine Blicke schweifen lässt und der Lust Platz macht, der begeht Ehebruch. Es ist völlig normal, dass Du dich als junger Mann oder als junge Frau zu dem anderen Geschlecht hingezogen fühlst. Die Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern kommt von Gott und ist nicht per se böse. Aber die böse Lust, die mit der Sünde in unseren Gedanken bzw. unserem Herzen beginnt, kommt nicht von Gott. Sie kommt aus unserem sündigen Fleisch und damit letztlich vom Teufel. Der Herr Jesus beschreibt in dem obigen Vers ein Problem, was viele von uns fast täglich begleitet. Es geht darum, dass wir rein bleiben und unseren Blicken nicht erlauben einfach umherzuschweifen. Nein, es ist nicht verboten, dass Du eine Frau oder einen Mann ansiehst! Aber wir brauchen die Gnade des Herrn, dass unsere Blicke von guten Motiven begleitet sind und wir uns nicht versündigen. Hiob beschreibt es sehr treffend, was er unternommen hatte, um mit diesen Herausforderungen umzugehen: “Ich habe mit meinen Augen einen Bund geschlossen, und wie hätte ich auf eine Jungfrau geblickt!” (Hi 31,1) Unter keinen Umständen, wollte Hiob sich durch seine Augen versündigen. Vielleicht denkst Du Dir, während Du das hier liest: “Was ist schon dabei? Das ist doch nicht wirklich schlimm, man wird doch mal hinschauen dürfen?!” Vielleicht bist Du verheiratet oder verlobt - dann kannst Du etwas nachempfinden, wenn jemand anderes deinen Partner oder deine Partnerin mit lustvollen Blicken durchlöchert. Er will etwas haben, was ihm nicht gehört. So ist es auch, wenn wir unsere Blicke schweifen und unter Umständen der Phantasie freien Lauf lassen. Jesus beschreibt die Konsequenzen dieses Verhaltens unmissverständlich: Wenn wir diese Sünde nicht kompromisslos aus unserem Leben entfernen, sind wir auf einem Weg, der in der Hölle endet. (Mt 5,29) Deshalb ist es so wichtig, dass wir mit Sünde in unserem Leben radikal umgehen. Raus damit! #ehe #ehebruch #blick #lust #sünde #jesuserlebt

  • Gebet eines Gerechten

    „denn die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Flehen;...“ (1.Pet.3,12a) „...das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel.“ (Jak.5,16b) In diesen Versen ist es auffällig, wie Gerechtigkeit und Gebet miteinander verknüpft werden. Das Gebet ist eine sehr persönliche Sache. Es ist eine intime Unterhaltung mit Deinem Gott. Normalerweise reden wir nicht gerne mit Menschen, deren Leben uns völlig abstößt. Es ist daher nicht überraschend, dass Gott Sich über ein „Gespräch“ mit jemandem freut, der danach strebt, Ihm zu gefallen. Das können wir tun, indem wir uns praktisch vom Bösen (der Sünde) fernhalten und ein Leben führen nach Gottes Gedanken. Wenn wir Kraft in unserem Gebetsleben haben wollen, sollte unser tägliches Leben durch Reinheit gekennzeichnet sein. #gebet #gerecht #rein #leben #kraft #gott #jesuserlebt

  • Ein Gebot Gottes

    „Und dies ist sein Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er uns ein Gebot gegeben hat.“ (1.Joh.3,23) Gott spricht in Seinem Wort sehr deutlich, doch hören wir manchmal gerne weg? Vielleicht gefällt Dir eine Aussage in der Bibel sogar sehr gut, aber mit der zweiten Hälfte eines Satzes hast Du Schwierigkeiten. Das könnte zum Beispiel in unserem Einleitungsvers der Fall sein. Der Apostel Johannes geht in seinem Brief besonders auf das Thema Liebe ein. Er erklärt dabei, dass Gott uns zuerst geliebt hat und Er Seinen Sohn in den Tod gegeben hat, um uns zu erretten. „Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden.“ (1.Joh.4,10) Diese göttliche Liebe können wir nie ganz verstehen. Doch hier hört er nicht auf. Diese Liebe Gottes sollte sich auch in unserem Leben auswirken und zwar ganz besonders anderen Gläubigen gegenüber. Wenn wir also den ersten Teil des Verses: „Und dies ist sein Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben“ annehmen, können wir den zweiten Teil nicht einfach weglassen: „und einander lieben, wie er uns ein Gebot gegeben hat.“ „Wer sagt, dass er in dem Licht sei, und hasst seinen Bruder, ist in der Finsternis bis jetzt.“ (1.Joh.2,9) Wie wir gelesen haben, handelt es sich um ein Gebot (Befehl) Gottes. Wenn wir uns diesem Befehl widersetzen, heißt das im Umkehrschluss, dass wir nicht wirklich wiedergeboren sind. Das bedeutet, dass eine echte Umkehr zu Gott ohne Bruderliebe gar nicht geht. In der Praxis sollen wir deshalb nicht nur darüber reden, sondern auch tätig werden und ehrlich sein: „Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.“ (1.Joh.3,18) Der Apostel macht hier im Übrigen keinen Unterschied, in welche von Menschen gemachte Gemeinde dein Glaubensbruder (oder Schwester) geht. Es geht um einen Gläubigen am Leib Christi, denn er gehört zu Seiner Gemeinde. Und es gibt nur diese eine. „Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.“ (1.Joh.4,8) #liebe #jesuserlebt #leben #gottistliebe #befehl

  • Was bedeutet es “verloren zu gehen”?

    Was bedeutet es eigentlich, wenn ein Mensch “verloren geht”? Man könnte das griechische Wort “apollymi” auch mit folgenden Bedeutungen übersetzen: vergehen, umkommen, zugrunde gehen, verderben, untergehen oder vertilgen. Die Umschreibungen für “verloren gehen”, sind ganz schön harter Tobak … Es geht also nicht um ein irdisches Schicksal. “Verloren gehen” bedeutet nicht krank zu werden, einen Unfall zu erleiden oder ein anderes schlimmes Erleben hier auf der Erde. Die Bibel spricht sehr deutlich davon, dass es sich um ein ewiges Verderben nach unserem Leben hier auf der Erde handelt. Jeder Mensch geht von Natur aus auf eine Katastrophe zu, die die Bibel als “Verdammnis” (Rö 8,1) oder “Hölle” (Mt 23,33) bezeichnet. Die Hölle beschreibt einen Zustand ohne Freude, ohne Liebe und Zuneigung, bei gleichzeitig ewiger Existenz und vollem Bewusstsein. Die Hölle ist der Ort, wo jeder Mensch, der nicht an den Herrn Jesus Christus als Seinen Retter glaubt, sein gerechtes Gericht für die eigenen Sünden empfängt. Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene zu erretten. (Mt. 18,11) Jetzt müssen wir einen Stopp einlegen, denn es gibt eine gute Nachricht: Jesus Christus ist auf diese Erde gekommen, um verlorene Menschen zu retten. Er ist gekommen, um Sünder vor dem ewigen Gericht zu retten! Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. (Joh. 3,16) Glaubst Du schon an Herrn Jesus? Dann bist Du gerettet und nicht mehr verloren.

  • Bevor du eine Liebesbeziehung beginnst ...

    Sehnst Du Dich nach einem Partner, mit dem Du Dein Leben teilen kannst? Sehnst Du Dich nach Liebe und Vertrauen in einer Partnerschaft und Ehe? Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ Dieses ist das große und erste Gebot. Das zweite aber, ihm gleiche, ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Mt. 22,38-40) Wir wollen einmal darüber nachdenken, welche Voraussetzungen es gibt, um eine Liebesbeziehung zum anderen Geschlecht einzugehen, damit der Segen Gottes mit Dir sein kann. In wunderbarer Weise fasst der Herr Jesus in obigen Versen die Verpflichtung “Gott zu lieben” in dem größten und ersten Gebot zusammen. Unsere ganze Willenskraft ist nötig, um zunächst Gott, dann aber auch unseren Nächsten zu lieben. Es geht nicht um eine Gefühlsduselei, denn die kann man nicht gebieten. Nein, es geht um eine bewusste Entscheidung, die aus unserem Herzen hervorkommt und sich in unseren Empfindungen für Gott, unserem Willen, unserem Tun und in unseren Gedanken zeigen wird. Wir können nur dann unseren Nächsten lieben, wenn wir zuerst Gott lieben. Und wenn wir unseren Nächsten lieben, setzt das voraus, dass wir auch Gott lieben. Es geht erst um die “vertikale” Beziehung zu Gott und dann um die “horizontalen” Beziehungen zu den Menschen. Wenn Du Dich nach einem Ehepartner sehnst und eine Liebesbeziehung zu einer jungen Frau oder einem jungen Mann beginnen möchtest, dann ist es extrem wichtig, dass Deine Beziehung zu Gott intakt ist. Nur, wenn Du Gott aus ganzem Herzen liebst, kann auch Deine Partnerschaft wirklich gelingen. Prüfe Dich einmal, wie es aktuell um Deine Liebe zur Bibel aussieht? Verbringst Du jeden Tag intensive Zeiten mit Gott im Gebet und im Lesen der Bibel? Liebst Du Deine Glaubensgeschwister und besuchst Du die Gemeindestunden? Bevor Du eine Liebesbeziehung beginnst, brauchst Du eine intakte Beziehung zu dem Herrn Jesus Christus. #liebe #beziehung #bibel #mann #frau #jesuserlebt #ehe

  • Er muss wachsen

    "Er muss wachsen, ich aber abnehmen.” (Joh. 3,30) In diesem einen Vers wird der ganze Dienst von Johannes dem Täufer zusammengefasst. Ihm ging es darum, dass der Herr Jesus in den Herzen seiner Zuhörer an Wert gewann. Johannes wollte Jesus groß machen und dabei selbst ganz in den Hintergrund treten. Als Vorläufer des Herrn hatte Johannes einen besonderen Dienst, doch er bildete sich ganz und gar nichts darauf ein. Von sich selbst sprach er als “von der Stimme eines Rufenden in der Wüste”. Immer wieder betonte er, dass er nicht “der Christus” sei. Johannes hatte überhaupt kein Problem damit, dass er an Popularität verlor und Jesus an Ansehen und Jüngern zunahm. Kein Neid, keine Eifersucht. Er freute sich darüber, dass er als der “Freund des Bräutigams” seinem Herrn zuhören und Ihm Ehre verschaffen konnte (V.29). Wenn Du dem Herrn Jesus dienen und dabei selbst in den Hintergrund treten möchtest, dann kann Jesus in den Herzen der Menschen “wachsen”. Es geht um Jesus – nicht um Dich und mich. Worum geht es in Deinem Dienst? #dienst #fürihn #johannes #wachsen #vorläufer #abnehmen #jesuserlebt

  • Berichte dem Vater

    "Und berichtet meinem Vater alle meine Herrlichkeit in Ägypten und alles, was ihr gesehen habt;" (1.Mo.45,13) Joseph ermutigte seine Brüder, alles was sie in Ägypten gesehen hatten, ihrem Vater Isaak zu berichten. So werden auch wir ermutigt unserem himmlischen Vater alle Herrlichkeiten Seines Sohnes zu berichten. Er wartet darauf, etwas zu hören, was den Herrn Jesus Christus betrifft. Was bewirkt der Herr in Deinem Leben? Wie hat Er Dich heute gesegnet? Welche Gedanken über Ihn hast Du in Seinem Wort gefunden? Der Vater freut sich, wenn wir Ihm im Gebet davon berichten. #bericht #vater #herrlichkeiten #jesus #gott #sohn #jesuserlebt

  • Von Anfang an

    „Ihr, was ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in euch.“ (1.Joh.2,24) Zu der Zeit als Johannes seine Briefe schrieb, standen die Gläubigen in der Gefahr durch die sogenannten „Gnostiker“ (gr. gnosis = Erkenntnis) stark beeinflusst zu werden. Diese Irrlehrer behaupteten besondere Erkenntnisse zu haben, um wirklich gerettet zu werden. Um diesen Lehren klar entgegenzutreten schrieb der Apostel Johannes seine beiden Briefe. Er spricht darin 10-mal von Dingen, die „von Anfang an“ sind. Dabei geht es um die Grundlagen des christlichen Glaubens, auf die sich die Leser zurückbesinnen sollten. Gleich zu Beginn des ersten Briefes lesen wir: „Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben, betreffend das Wort des Lebens…“ (1.Joh.1,1) Damit ist natürlich niemand anderes gemeint als der Herr Jesus selbst, den Johannes selbst angeschaut und betastet hatte. Er selbst ist das Wort des Lebens (vgl. Joh.1,1). Er ist in die Welt gekommen, um für uns zu leiden und am Kreuz zu sterben. Das ist die Grundlage unseres Glaubens. Als nächstes schreibt er, woran sich Gläubige orientieren sollen: „Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.“ (1.Joh.2,7) Wir haben die Bibel, das Wort Gottes, das sich niemals verändert und auch heute noch vollgültig ist. Sie beinhaltet den Weg zur Errettung sowie Gottes Anweisungen für unser Leben. Wie viel Not ist schon entstanden, durch Gebote oder Gesetze der Menschen, die von Gottes Wort abweichen. Wenn wir mit neuen Lehren konfrontiert werden, sollten wir immer prüfen, was Gottes Wort dazu sagt. Das gilt besonders, wenn es um grundlegende Wahrheiten geht. Alles, was wir zur Errettung und für den Glaubensweg nötig haben, hat Gott uns mitgeteilt. „Wenn sie (die Lehre) neu ist, dann ist sie nicht wahr, und wenn sie wahr ist, denn ist sie nicht neu.“ (Dr. H.A. Ironside) #von #anfang #an #lehre #grundlagen #basics #glauben #jesuserlebt

  • Du darfst weinen

    „Jesus vergoss Tränen.“ (Joh.11,35) Häufig denken wir gar nicht darüber nach, welche Auswirkungen nur ein Satz haben kann. Viele von uns haben als Kind sicher schon einmal Sätze gehört wie: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ oder „Ein Junge weint doch nicht.“ Was vielleicht nur dazu gedacht war, Tränen oder Kummer zu verhindern bzw. zu unterdrücken, richtet auf die Dauer oft noch viel mehr an. Selbst wenn diese Dinge Kindern gesagt werden, haben Erwachsene häufig noch viele Jahre später, Schwierigkeiten Emotionen zu zeigen. Das kann sogar in Familien und Ehen zu Problemen führen. Was finden wir in der Bibel zu diesem Thema? Als der Herr Jesus auf dieser Erde war hat Er Tränen vergossen. Wir lesen davon als Lazarus gestorben war: „Jesus vergoss Tränen.“ Und das, obwohl Er als Gott jederzeit wusste was geschehen würde. Er war auch vollkommen Mensch und hat sich niemals verstellt. Die Menschen, die diese Szene miterlebten, mussten erkennen: „Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt!“ (Joh.11,36) Der Herr Jesus zeigte Emotionen. Wir dürfen wissen, dass der Schöpfer alles perfekt geschaffen hat und dazu gehören auch die Tränen. Es wäre ein Leichtes gewesen den Mensch ohne Tränen zu erschaffen, doch Gott wollte es so. Im Römerbrief lesen wir: „Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden.“ (Rö.12,15) Es ist eine Aufforderung an Gläubige zur Anteilnahme am Leben anderer. Wenn wir einen vertrauten Umgang zu anderen haben, ist es ein Ausdruck der Gemeinschaft, wenn wir uns mit freuen oder mit weinen können. Dazu sind keine Worte nötig. Und für die Zukunft dürfen wir wissen, dass der Herr Jesus einmal derjenige sein wird, der „jede Träne von ihren Augen abwischen wird“. Dann wird es für alle Erlösten keinen Grund mehr geben, Tränen zu vergießen. Was für eine wunderbare Hoffnung! „Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;“ (Off.21,4) #tränen #trauer #emotionen #gefühle #trost #anteilnahme #jesuserlebt

  • Gott hat seine Leute!

    „Und er sprach: Ich habe sehr geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen; [...]; und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen.“ (1.Kö.19,10) Zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben war Elia in einer Krise. Er hatte für den Herrn gekämpft und einen Sieg errungen (1.Kö.18). Doch jetzt war er niedergeschlagen und auf der Flucht vor Isebel, die ihn umbringen wollte. Nachdem Gott selbst ihn gestärkt hatte, ging er weiter bis an den Berg Horeb. Dort zog er sich in eine Höhle zurück, um zu übernachten. Doch das war nicht der Weg, den Gott für ihn vorgesehen hatte. Er spricht direkt zu Elia und fragt: „Was tust du hier, Elia?“ (1.Kö.19,9b) Die Antwort zeigt uns, was Elia wirklich empfindet. Er hatte für den Herrn gekämpft und nun war er enttäuscht, da das Volk sich von Gott abgewendet hatte. Alles war umsonst und er war allein übrig geblieben. Gott zeigt sich ein weiteres Mal in der Stimme „eines leisen Säuselns“ (V.12). Elia wird hellhörig und kommt aus seinem Versteck. Der Herr stellt ihm die Frage noch einmal und er gibt dieselbe Antwort. Er war davon überzeugt der einzige zu sein, der für Gott kämpfte. War das wirklich so? Es ist interessant, dass der Herr zunächst gar nicht auf die Antwort Elias eingeht. Im Gegenteil: Er gibt ihm den Auftrag auf seinen Weg zurückzukehren. Doch dann kommt die Aussage Gottes, mit der Elia wahrscheinlich nicht gerechnet hatte: „Aber ich habe 7000 in Israel übrig gelassen, alle die Knie, die sich nicht vor dem Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.“ (1.Kö.19,18) Wenn Du vielleicht traurig bist und das Gefühl hast auf „verlorenem Posten“ zu stehen, dann darfst Du mitnehmen, dass Gott immer Seine Leute hat. Auch dann, wenn wir sie nicht sehen. Damals hatte sich der Herr 7000 in Israel übrig gelassen, die treu waren und nicht den Götzen gedient hatten. Du bist nicht alleine! #allein #einsam #gott #elia #traurig #jesuserlebt

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