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  • Wahrheiten (3) - Du kannst Dich selbst nicht retten

    In den verschiedenen Religionen dieser Welt gibt es unzählige Rituale, um Gott versöhnlich zu stimmen. Schon die alten Inkas brachten Kinderopfer dar, um Annahme bei Gott zu erlangen. Auch im Christentum gibt es jede Menge Anstrengungen, mit denen Christen versuchen Gottes Sicht auf ihr Leben zu verändern. Sie spenden Geld, um gute Christen zu sein. Sie gehen in die Gemeinde oder Kirche, um ein gutes Christenleben vorzeigen zu können. Sie lassen sich taufen, um in den Himmel zu kommen. Sie nehmen das Abendmahl, um dadurch mit Gott in Verbindung zu kommen. Sie tun gute Werke, sind sozial engagiert, um unter den “Guten” zu sein. Sie heiraten kirchlich, um Gottes Segen zu bekommen. Sie werden christlich beerdigt, um bei Gott zu ruhen. Diese Aufzählung könnte fortgesetzt werden und vielleicht findest Du Dich in der Aufzählung sogar wieder. Doch im Grunde genommen ist es eine große und verheerende Lüge, dass wir glauben, wir könnten Gott mit unserem Leben oder unseren guten Werken beeindrucken oder sogar günstig stimmen. "Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.” (Röm 3,20) Gottes Wort macht unmissverständlich klar, dass wir ohnmächtig vor dem lebendigen Gott stehen. Kein Mensch, kann sich durch eigene Werke vor Gott in Position bringen. Kein Mensch kann sich selbst retten, sondern steht als verdammungswürdiger Sünder vor Gott. Die Rettung von unseren Sünden und unserem Verlorensein geschieht allein durch Glauben und allein aus Gnade! “Aber wissend, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus, …" (Gal 2,16) Du kannst Dich selbst nicht retten! #wahrheit #rettung #werke #gesetz #sünde #glaube #jesuschristus #jesuserlebt

  • Vorbilder im Kleinen - Johannes Markus

    Eine Besonderheit des biblischen Berichtes ist es, dass Menschen ungeschönt, mit allen Schwächen, vorgestellt werden. So mancher hat eine wechselhafte Laufbahn hinter sich. Das trifft auch auf Johannes Markus zu, den wir uns heute anschauen und zum Vorbild nehmen möchten. Sein erster Name Johannes bedeutet “Jehova hat begnadigt”; sein zweiter Name, der ihm wohl von anderen verliehen wurde “Der Hammer oder Männliche, Streitbare”. (Apg.12,12) Er war ein Sohn von Maria, die auch eine Christin war und ist eventuell durch Petrus zum Glauben gekommen, der ihn sein Kind nennt. (1.Pet.5,13) Als Paulus und Barnabas zu ihrer ersten Missionsreise aufbrachen, hat er sie begleitet. (Apg.12,25) Allerdings nur bis Perge, wo er die beiden Missionare verließ. Als dann die zweite Reise anstand, wollte Paulus ihn nicht mitnehmen, weil er ihn wohl für unbrauchbar hielt. Barnabas, sein Onkel, zerstritt sich daraufhin mit Paulus und nahm Johannes auf eine Reise mit. (Apg.15,37ff.) Später wird er von Paulus ausdrücklich den Kolossern und auch Philemon empfohlen und Paulus kann ihn wieder seinen Mitarbeiter nennen. (Phlm.24; Kol.4,10) In seinem letzten Brief bittet Paulus Timotheus ihn mitzubringen und fügt hinzu, dass er ihm zum Dienst nützlich ist. (2.Tim.4,11) Zur Krönung seines Dienstes wird Johannes Markus von Gott, dem Heiligen Geist, benutzt um das Markus-Evangelium zu schreiben. In diesem wird der Herr Jesus als vollkommener Diener und abhängiger Knecht Gottes vorgestellt. Wir können also von ihm lernen, dass Gott mit jedem von uns zu Seinem Ziel kommt und uns gebrauchen möchte. Zwar liegen manchmal Strecken auf unserem Lebensweg, wo wir vielleicht nicht nützlich für Ihn waren, aber Er kann und wird wieder mit uns anknüpfen, wenn wir uns vor Ihm demütigen. Auch die Versöhnung mit unseren Glaubensgeschwistern ist in dieser Haltung möglich. Verletztes Vertrauen und zerbrochene Beziehungen können wiederhergestellt werden. Bei Gott ist keiner abgeschrieben! Es ist nicht zu spät für Dich, jetzt nochmal neu mit Ihm durchzustarten und ein nützlicher Diener zu sein! Pack es an und pflüg dir einen Neubruch! (Hosea 10,12) #vorbilder #johannes #markus #dienst #jesuserlebt

  • Tiefe Wurzeln

    „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun.“ (Joh.15,5) Vor kurzem waren wir in einem Weinanbaugebiet und es war auffällig wie saftig und grün die Weinberge aussahen, obwohl es seit Monaten sehr heiß war und kaum geregnet hatte. Alle Wiesen rund herum waren braun und dürr. An heißen Tagen führte das sogar dazu, dass sich das dürre Gras entzündete und es kleine Brände gab. Zunächst war unsere Vermutung, dass die Weinstöcke bewässert wurden, doch das ist bei einem Großteil nicht der Fall. Es werden nur Jungpflanzen bewässert, die noch keine tiefen Wurzeln gebildet haben. Die Bewässerung aller Pflanzen wäre zu teuer und unwirtschaftlich. Eine ältere Weinpflanze hingegen kann (je nach Alter und Boden) 15 – 20 Meter tiefe Wurzeln bilden. So kommen die Weinpflanzen auch an Wasser und Nährstoffe, die tief im Boden sind. Der Herr Jesus spricht im Johannes-Evangelium von Sich selbst als dem „wahren Weinstock“ (Joh.15,1). Die Gläubigen, die Ihm nachfolgen, sind die Reben. Was für ein schönes Bild für uns. Gerade in einer Dürre und harten äußeren Umständen, dürfen wir wissen, dass es dieser Weinstock ist, der uns versorgt. Wenn vieles um uns her auch trocken und kraftlos erscheint, will er die Seinen weiter stärken, damit sie „viel Frucht bringen“. „Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle.“ (Jes.40,29) #wurzeln #kraft #wein #reben #weinstock #jesus #jesuserlebt

  • Bibelverse auswendig lernen

    Weiß Du noch, was der Herr Jesus dem Teufel in den 3 Versuchungen in der Wüste entgegnete? Er schickte ihn nicht einfach weg, weil Er wusste, dass Er sowieso der Sieger sein würde. Nein, Jesus antwortete auf jede der Versuchungen mit einem Zitat aus dem 5. Buch Mose. Die Worte, die Jesus zitierte, trafen ins Schwarze. Passender hätten die Antworten nicht sein können. Auf die Versuchung “Steine zu Brot zu machen”, machte Jesus dem Teufel klar, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt, sondern von jedem Wort, was aus dem Mund Gottes hervorgeht. Vom Teufel herausgefordert ihn anzubeten, um anschließend die Macht über alle Reiche der Erde zu bekommen, antwortete Jesus klar und deutlich, dass nur Gott allein angebetet werden soll. Zu guter Letzt versucht der Teufel den Herrn, indem Er ihn aufforderte von der Zinne des T empels zu springen, um Gottes Bewahrung zu erleben. Jesus machte ihm klar, dass man Gott nicht versuchen soll. Der Herr kannte die Worte der Thora in- und auswendig. Er musste nicht erst in einer Schriftrolle nachlesen oder in der Synagoge einen Gelehrten fragen. Er ist ja selbst das Wort Gottes (Joh 1,1). So konnte Er dem Teufel in der richtigen Weise begegnen. Uns geht es heute nicht anders. Wenn wir vom Teufel versucht werden, müssen wir ihm mit dem Wort Gottes und in der Kraft des Heiligen Geistes widerstehen. Jakobus sagt dazu: “Unterwerft euch nun Gott. Widersteht aber dem Teufel, und er wird von euch fliehen.” (Jak 4,7) Wir widerstehen dem Teufel, wenn wir uns in der Versuchung an Gottes Worte klammern und sie dem Teufel “entgegenhalten”. Dafür müssen wir die Worte der Bibel aber zunächst kennen und das am besten auswendig, damit der Heilige Geist uns diese in Erinnerung rufen kann. In der Versuchung haben wir nämlich oft keine Zeit und Energie die Bibel aufzuschlagen, um nach einem passenden Wort zu suchen. David erwähnt in Psalm 119 wiederholt, dass Er Gottes Gesetz “nicht vergessen” wollte (z.B. V.16.63.81). Dafür musste er es auswendig lernen. Lernst Du auch regelmäßig Bibelverse auswendig? Hast Du Lust auf eine neue Challenge, um Dich für die Versuchungen zu wappnen? #bibel #versuchung #auswendiglernen #keepinmind #teufel

  • Zerbrochene Herzen

    „der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet.“ (Ps.147,3) Unzählige zerbrochene Herzen sind dem Herrn Jesus in Seinem Leben auf der Erde begegnet. Nie hat Ihn das unberührt gelassen. Oft liest man in den Evangelien, dass Er innerlich bewegt war. Hier nur eins von den vielen Beispielen aus Lukas 7. Ihr Mann war bereits gestorben. Sie war eine Witwe. Einen gemeinsamen Sohn hatten sie gehabt und nun war auch dieser gestorben. Jetzt war sie ganz allein. Alle Menschen, die ihr so nahestanden wie sonst niemand, hatte sie verloren. Aufgebahrt wird der Tote aus der Stadt getragen. Viele nehmen Anteil, aber keiner kann wirklich trösten. Die Witwe weint. Aus der Ferne sieht der Heiland den Zug die Stadt verlassen. Das Leid dieser Frau, ihr zerbrochenes Herz, weckt Sein ganzes Mitempfinden. Er ist innerlich bewegt und geht zu ihr. „Weine nicht“, sagt Er. Dann tritt er an die Bahre, rührt sie an und bringt den Zug zum Stehen. „Jüngling, ich sage dir, steh auf!“. Das Leben kehrt aus den Toten zurück und der Herr gibt ihn seiner Mutter. Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden. Das hat Er immer getan! Immer, wenn jemand mit einer Not zu Ihm kommt und manchmal, so wie hier, tat Er es völlig ungefragt. Das bewegt mich. Er ist wirklich zu bewundern! Aber etwas anderes bewegt mich noch mehr. Auch der Heiland hatte ein Herz – ein Herz, welches gebrochen ist. In Psalm 69 sagt Er: „Der Hohn hat mein Herz gebrochen“. Gab es jemanden, der sich Seiner und Seinem gebrochenen Herzen in dieser Situation angenommen hat? „Ich habe auf Mitleid gewartet und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden.“ (Vers 21). Einsam, still und unverstanden zogst du, Heiland, durch das Land… #zerbrochen #herz #wunden #witwe #heilung #jesus #opfer #retter #jesuserlebt

  • Den Herrn Jesus sehen

    Stell Dir einmal vor, Du hättest einen Brieffreund (wenn es das noch gibt), den Du nach langem Briefwechsel endlich das erste Mal treffen kannst. Was für eine Freude wäre das! Ich habe mir die Frage gestellt, wie es wohl sein wird, wenn wir Jesus, unseren Herrn und Heiland, das erste Mal sehen werden. Dass das schon sehr bald Realität werden kann, hat uns Jesus selbst versprochen. Ganz am Ende Seines Wortes verheißt Er den Lesern, dass ER BALD KOMMT. "Und siehe, ich komme bald." (Off.22,7a) Wir dürfen betonen, dass nichts mehr geschehen muss, bevor Jesus zur Entrückung der Gläubigen kommen wird und wir für immer bei Ihm sein werden (1.Thes.4,15-18). Es wird ein herrlicher Augenblick sein! Als die Jünger nach der Kreuzigung und Auferstehung des Herrn Jesus ihre erste Begegnung mit Ihm hatten, berichtet uns Johannes, dass sie sich FREUTEN als sie den Herrn sahen (Joh.20,20). Der Herr hatte zu diesem Zeitpunkt schon Seinen Auferstehungskörper, mit dem Er auch durch verschlossene Türen zu den Jüngern kommen konnte. Ihre Freude lag darin, dass der Herr ihnen Seine Hände und Seine Seite zeigte. Die Hände trugen die Zeichen der Nägel Seiner Kreuzigung und die Seite war vom Speer eines römischen Soldaten durchbohrt worden. Beides erinnerte die Jünger daran, was ihr Meister wenige Tage zuvor für sie am Kreuz auf Golgatha getan hatte. In Offenbarung 5 wird beschrieben, wie Johannes im himmlischen Thronsaal das Lamm sieht "wie geschlachtet". Um den Thron herum stehen die 24 Ältesten, die die Gläubigen darstellen, die nach der Entrückung im Himmel sein werden. Sie werden alle das Lamm betrachten. Sie fallen vor Ihm nieder und beten es an (Off.5,14). Dieses Lamm ist Dein und mein Heiland, es ist der Herr Jesus. Seine Person und Sein Kreuzestod werden uns zu ewiger Anbetung führen. Der Apostel gibt uns einen wunderbaren Ausblick in die Zukunft, wenn der Herr Jesus offenbar werden wird: "Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist." (1.Joh.3,2) #jesus #sehen #lamm #retter #zukunft #thron

  • Mehr von Gott suchen

    „Und er sprach: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!“ (2. Mose 33,18) Als Mose die Herrlichkeit Gottes sah, bat er darum, mehr davon sehen zu dürfen. Als Gott ihm offenbarte, dass er Gnade gefunden hatte, wollte er mehr Gnade. Denke daran: Der Mensch, der am meisten von Gott hat, ist der, der am leidenschaftlichsten mehr von Gott sucht… Ich war außerordentlich und zutiefst darum bemüht, dass du und ich mehr tun als nur zuzuhören; dass wir es wagen, zu Gott zu gehen und uns trauen, Ihn um eine treue, väterliche Wunde zu bitten - vielleicht auch drei davon, wenn es dir gefällt: Uns mit einem Empfinden unserer eigenen sündigen Unwürdigkeit zu verwunden; uns mit den Leiden der Welt und den Nöten der Kirche zu verwunden; und uns schließlich mit dem Verlangen nach Gott zu verwunden, einem Durst, einem heiligen Durst und einer Sehnsucht, die uns in Richtung Vollkommenheit tragen wird… Fast jeden Tag meines Lebens bete ich, dass „ein glückliches Schmachten und Verlangen nach Gott“ die evangelikalen Kirchen wieder erreicht. Wir brauchen dieses Verlangen nach Gott, das unsere geistlichen Fluten und Wirbelstürme des Suchens und der Selbstverleugnung herbeiführt - das hat unsere Mitte fast verlassen. (A.W. Tozer) #mehrvongott #herrichkeit #gott #kirche #gemeinde #evangelikal #durst #sehnsucht #gebet #jesuserlebt

  • Gott hört Dein Gebet

    “Hörer des Gebets! Zu dir wird kommen alles Fleisch.” (Psalm 65,3) Kannst Du Dir vorstellen, dass es einmal einen weltumfassenden Lobpreis Gottes geben wird? Alle Menschen werden sich aufmachen, um Gott anzubeten. Es ist ein herrlicher Ausblick auf die Zeit, wenn Jesus Christus in Seinem Reich auf der Erde als König in Frieden und Gerechtigkeit regieren wird. Wenn das heute auch noch nicht so ist, dann dürfen wir persönlich doch schon tagtäglich erfahren, dass Gott ein “Hörer des Gebets” ist! Gott hört Dein und mein Gebet und Er antwortet uns auch. Vor wenigen Tagen bekam ich die Nachricht eines Bruders, der längere Zeit um Gottes Hilfe in einer speziellen Not gebeten hatte: “Gestern Abend hat Gott sein Schweigen zu mir durchbrochen.” Es ist einfach wunderbar, dass Gott sich kein Stück verändert hat. Deine Not, im Gebet formuliert, kommt ganz gewiss an das Ohr Gottes. Es verhallt nicht einfach in den Weiten des Universums oder bleibt gar an der Zimmerdecke hängen. “Der das Ohr gepflanzt hat, sollte er nicht hören.” (Psalm 94,9) Gott freut sich, wenn Du zu Ihm betest und dadurch zum Ausdruck bringst, dass Du Ihn brauchst: “Aber das Gebet der Aufrichtigen (ist) sein Wohlgefallen.” (Sprüche 15,8) #beten #lobpreis #praise #hören #gott #jesus #könig #not #gebet #hörer #jesuserlebt

  • Sektiererisch oder großherzig?

    „Wird doch auf alle Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch freuen.“ (Phil.1,18) Es ist ein weitverbreitetes Übel unter den Menschen, nichts Gutes außerhalb ihres eigenen privaten Gesichtskreises anzuerkennen. Sie haben gleichsam ein Monopol, was Können und Leistung betrifft, und können unmöglich zugeben, dass irgendjemand sonst etwas Vergleichbares sein oder tun kann. Sie erinnern uns an den ironischen Autoaufkleber: „Ich bin Eins A, du bist so lala.“ Und selbst das würden manche nur zähneknirschend zugeben. Ihre Gemeinde ist die einzig wahre. Ihr Dienst für den Herrn ist der Einzige, der zählt. Ihre Ansichten über alle Dinge sind die einzig gültigen. Paulus gehörte nicht zu jener Schule. Er erkannte an, dass auch andere das Evangelium predigten. Zugegeben, einige taten es aus Neid, in der Hoffnung, ihn damit zu ärgern. Aber dennoch konnte er sie dafür loben, dass sie das Evangelium verkündigten, und dennoch konnte er sich darüber freuen, dass Christus gepredigt wurde. In seinem Kommentar über die Pastoralbriefe schrieb Donald Guthrie: „Unabhängige Denker brauchen viel Gnade, um anzuerkennen, dass die Wahrheit auch noch durch andere Kanäle als ihre eigenen fließen kann.“ Es ist ein typisches Kennzeichen der Sekten, dass ihre Führer behaupten, in allen Fragen des Glaubens und der Moral das letzte Wort zu haben. Sie verlangen bedingungslosen Gehorsam allen ihren Forderungen gegenüber und versuchen, ihre Anhänger von jeder eventuellen Berührung mit abweichenden Meinungen zu isolieren. In der selten gelesenen Einleitung der King-James-Übersetzung der Bibel schreiben die Übersetzer von „eingebildeten Brüdern, die ihre eigenen Wege gehen und nichts anderes schätzen, als was von ihnen selbst erdacht und auf ihrem eigenen Amboss geschmiedet wurde“. Wir sollten daraus lernen, großherzig zu sein und jedes Gute anzuerkennen, wo immer wir es auch finden; und einzusehen, dass, wenn wir an christliche Gemeinschaft glauben, wir niemals behaupten können, „wir“ wären die einzig Richtigen und hätten die Wahrheit gepachtet. W.D. #wissen #dienst #anerkennung #jesuserlebt

  • Furchterregende Pracht

    „...um Gott ist furchterregende Pracht; den Allmächtigen, den erreichen wir nicht,...“ (Hiob 37,22f) Vielleicht geht es Dir auch manchmal so, dass du im Alltag an Gott denkst und zu Ihm betest, am Sonntag in den Gottesdienst gehst, aber gar nicht wirklich vor Augen hast wer Gott wirklich ist. Vor kurzem ging es mir auch so. Wenn wir in der Bibel lesen, finden wir unglaublich viele Beschreibungen Gottes und Seiner Größe. Wir sollten dabei aber nie den Fehler machen, Gott mit Menschen vergleichen zu wollen, da wir das (leider) häufig gewohnt sind. Gott ist mit dem menschlichen Verstand nicht zu begreifen. Das hatte auch Elihu in seiner Rede verstanden. Gott ist ein Geist (Joh.4,24) und im Gegensatz zu uns Menschen nicht an Raum und Zeit gebunden. Das bedeutet, dass Er überall sein kann (Jos.2,11). Er bewohnt im Himmel (Ps.115,3) ein unzugängliches Licht und ist unsterblich (1.Tim.6,16). Er ist allmächtig - das heißt, Gott kann tun, was Er will. Es gibt nichts, was zu kompliziert für Ihn wäre (Hi.37,23). Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde (Jes.37,16). Wenn wir darüber nachdenken, merken wir schnell, dass unser Verstand an seine Grenzen stößt. Als Mensch freuen wir uns normalerweise oder staunen, wenn wir etwas Prachtvolles sehen. Doch die Pracht Gottes ist so überwältigend, dass sie furchterregend ist. Ein (sündiger) Mensch hält die Herrlichkeit Gottes nicht aus. „Siehe, Gott ist mächtig, und doch verachtet er niemand…“ (Hiob 36,5) „...Gott ist Liebe.“ (1.Joh.4,8) Doch trotz dieser überragenden Größe sind Gott Seine Geschöpfe nicht egal. Und das, obwohl sie Ihn ablehnen. Er will den Menschen Rettung und Hoffnung anbieten. Wie macht Er das? Indem Er in der Person des Herrn Jesus Mensch wird und „sich selbst zu nichts machte (wörtl. Sich selbst entäußerte)“ (Phil.2,7). Nur so war es möglich für fremde Schuld am Kreuz zu sterben. Nur so können sündige Menschen gerettet werden und vor Gott bestehen. Danke Gott für Seine Größe und für das, was Er für Dich getan hat! „Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held.“ (Zeph.3,17a) #gott #größe #pracht #ewig #allmächtig #schöpfer #retter

  • Das Glaubensbekenntnis des Narren

    „Der Narr spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!“ (Ps.14,1) Das Glaubensbekenntnis des Narren lautet: „Es gibt keinen Gott!“ Er will nicht, dass es Gott gibt darum leugnet er die Existenz Gottes. Das ist eine irrationale Haltung. Zuallererst erhebt man dadurch den Anspruch, allwissend zu sein, denn man sagt damit: „Ich weiß alles. Es ist unmöglich, dass außerhalb der Grenzen meiner Erkenntnis ein Gott existieren kann.“ Zweitens behauptet man damit, allgegenwärtig zu sein; man sagt damit so viel wie: „Ich bin zu jeder Zeit an jedem Ort des Universums gegenwärtig, darum ist es unmöglich, dass es einen Gott geben kann, sonst müsste ich es wissen.“ Außerdem ignoriert diese Haltung die Wunder Gottes in der Schöpfung – die Unermesslichkeit des Universums, die bewundernswerte Präzision der Planetenbewegung, die erstaunliche Eignung der Erde für die Erhaltung des Lebens, den komplizierten Bau des menschlichen Körpers, die fantastische Komplexität des menschlichen Gehirns und die außerordentlichen Eigenschaften von Wasser und Boden. […] Die Möglichkeit, dass dies alles per Zufall geschehen sein könnte, ist zu klein, um eine ernsthafte Überlegung zu rechtfertigen. Darum sagt die Bibel, Atheisten seien Narren. Sie sind moralische Narren; denn das ist nicht eine Frage des Intelligenzquotienten, sondern ihres Moralquotienten. Gottes Urteil über diese Narren ist, dass sie sich selbst verderben und abscheulich handeln. Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Glaubensbekenntnis und dem Verhalten eines Menschen. Je niedriger seine Gottesvorstellung ist, umso niedriger pflegt seine Moral zu sein. Entweder als Ursache oder als Folge sind Atheismus und Agnostizismus mit einem verdorbenen Leben verbunden. Barnes schreibt: Der Glaube, es gebe keinen Gott, ist gewöhnlich durch den Wunsch begründet, ein böses Leben zu führen, oder er wird von solchen gern angenommen, die tatsächlich ein solches Leben führen. Sie möchten sich selbst in ihrer Verderbtheit rechtfertigen und die Angst vor einer zukünftigen Vergeltung vertreiben. "Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis;..." (Hiob 36,26) W.M.D. #gott #existenz #keinzufall #atheist #schöpfer #jesuserlebt

  • Wahrheiten (2) - Gott ist ein gerechter Richter

    In unserer Gesellschaft wird Toleranz großgeschrieben. Das Spektrum an Meinungen, Anschauungen und Verhaltensweisen, die heutzutage toleriert werden, könnte kaum größer sein. Und Toleranz ist per se gut und nichts Schlechtes. Allerdings tolerieren wir auch Dinge bei anderen, die fernab jeder Moralvorstellung und strafwürdig sind. Als Eltern schrecken wir manches Mal davor zurück unsere Kinder zurechtzuweisen und die Lehrer in der Schule kommen in Bedrängnis, wenn sie ihren Schülern eine gerechte Strafarbeit aufgeben wollen (es gibt auch Ausnahmen). Auch in unserem eigenen Leben versuchen wir oft Schuld wegzuschieben oder zu relativieren, um unser Gewissen zu beruhigen. Wir tolerieren unser eigenes Versagen. Dabei besteht die Gefahr, dass wir unseren Umgang mit Schuld auf den heiligen Gott projizieren. Wir glauben, dass Gott so mit Schuld umgeht, wie wir es tun. “[…] aber keineswegs hält er für schuldlos den Schuldigen [...]” (2.Mose 34,7) Die Bibel zeigt uns, dass Gott ein absolut gerechter und unbestechlicher Richter-Gott ist. Bei Ungerechtigkeit drückt Gott nicht einfach ein Auge zu oder schaut in eine andere Richtung. Gott schiebt die offensichtliche Schuld bei uns Menschen nicht weg, sondern wird Seine Gerechtigkeit durchsetzen. Gott ist kein “Kuschelgott”, den wir irgendwie besänftigen könnten, sondern ein Gott, der jede Sünde und jede Schuld der Menschen in Augenschein nimmt. Der Autor des Psalm 130 fragt einmal völlig zurecht: “Wenn du, Jah (Gott), auf die Ungerechtigkeiten achtest: Herr, wer wird bestehen?” Es gibt also keinen Grund, dass ein Sünder von Gott etwas anderes erwarten könnte, als die gerechte Strafe für seine Sünden. Gott sei Dank, es gibt eine Hoffnung. Doch, um zu verstehen, dass Gottes Gnade viel größer ist als unsere Schuld, muss Du zunächst verstehen, dass Gott ein gerechter Richter ist. #schuld #sünde #gott #gerecht #richter #wahrheit #hoffnung #jesuserlebt

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