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- Antworten auf Lebensfragen
„Dieser kam zu ihm bei Nacht“ (Johannes 3,1-21) Es ist Nacht. Ein Mann schleicht durch die Gassen. Sein Ziel: Er möchte zu diesem Jesus, von dem er gehört hat. Er hat Fragen! Echte Lebensfragen. Vielleicht hat Jesus Christus Antworten, so mag er gedacht haben. Er ist ein geistlicher Führer. Sein Name: Nikodemus. Ein Pharisäer. Unmöglich darf er sich sehen lassen. Wie peinlich das wäre! Und trotzdem. Seine Fragen musste er unbedingt loswerden. So kommt er in der Nacht, im Dunkeln. Der Herr hat Zeit für ihn. Nach einer kurzen, höflichen Begrüßung von Nikodemus kommt Er sofort zur Sache: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ (Joh.3,3). Treffer! Genau ins Schwarze. Es entwickelt sich ein Gespräch. Ein Gespräch um die Fragen, die Nikodemus hat. Für Nikodemus war diese Begegnung lebensverändert. Im Laufe der nächsten Monate entwickelt er sich zu einem Jünger des Herrn. Langsam, aber sicher stellt er sich auf die Seite dieses Verachteten Jesus. Erst mit einem zaghaften Versuch vor seinen Kollegen (Joh.7), am Ende dann aber in aller Öffentlichkeit (Joh.19). Mich beeindruckt diese Geschichte. Ein Mann, der sich fürchtet, gesehen zu werden, bekommt Antworten auf seine Lebensfragen und entwickelt sich zu einem echten Jünger von Jesus Christus. Hast Du auch Lebensfragen? Hast Du auch schon mal überlegt, diese Fragen Jesus Christus vorzulegen? Vielleicht auch, ohne das andere es sehen? Dann los! Der Herr hat immer Zeit. Tag und Nacht. Er hat Interesse an Dir und möchte Dir deine Fragen beantworten. Wie das geht? Mach deine Zimmertür zu und bete zu Ihm. Sage Ihm einfach, was Du auf dem Herzen hast. Nimm eine Bibel und fange an, darin zu lesen. Du wirst Dich wundern. #begegnungen #mitjesus #lebensfragen #nacht #jesus #gotteswort #jesuserlebt #nikodemus #antworten
- Der richtige Weg
"Und nun, wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, so lass mich doch deinen Weg wissen... Und er sprach: Mein Angesicht wird mitgehen und ich werde dir Ruhe geben." (2. Mose 33,13+14) Jeder von uns hat sich sicher schon öfter in seinem Leben die Frage gestellt, ähnlich wie hier Mose: „Was ist der richtige Weg für mich in meiner Situation?“ Mose bekommt eine Antwort. Wenn wir den Herrn fragen, gibt es eine Antwort. Die ist allerdings nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Asaph hat das in seinem Leben auch bemerkt: „Im Meer ist dein Weg, und deine Pfade sind in großen Wassern, und deine Pfade sind nicht bekannt.“ (Psalm 77,20) Es ist erstaunlich, dass Gott Mose keine genauen Details nennt, wie der Weg auszusehen hat, genau wie so oft in unserem Leben, oder? Vielmehr gibt er Mose zwei Hilfsmittel an die Hand: 1) Sein Angesicht geht mit - anders gesagt, der Herr begleitet uns, egal welchen Weg wir einschlagen. Er geht den richtigen Weg mit und auch den falschen Abzweig, um uns zu gegebener Zeit herum zu lenken. Ist das nicht schön? 2) Er will Ruhe geben. Wenn der Weg, den wir einschlagen, nach Gottes Gedanken ist, möchte Er Ruhe schenken. Lasst uns keinen Weg gehen, wo wir beim Schild an der Abzweigung schon ein mulmiges Gefühl haben! Weiß ich den Weg auch nicht, Du weißt ihn wohl; das macht die Seele still und friedevoll. Ist's doch umsonst, dass ich mich sorgend müh, dass ängstlich schlägt mein Herz sei's spät, sei's früh. (Hedwig von Redern, 1901) #derweg #nachfolge #jesus #jüngerschaft #mose #wegweiser #jesuserlebt
- Schon wieder schlechte Nachrichten!
An keinem gehen die Neuigkeiten der Medien vorbei. Wieder kommt der Winter, schon wieder steigen die Zahlen, es gibt Corona-Ansteckungen trotz häufiger Impfung, die Regierung ist ratlos und prognostiziert das Schlimmste. Zwei Fragen zum Nachdenken für uns: Was machen diese Nachrichten mit uns? Psalm 112,7: Er (der Gerechte) wird sich nicht fürchten vor schlechter Nachricht; fest ist sein Herz, es vertraut auf den Herrn. Was machen wir mit den Nachrichten? Psalm 55,23: Wirf auf den Herrn, was dir auferlegt ist! Diese beiden Verse wollen uns Mut machen. Wir haben einen Vater im Himmel, der unsere und auch die Zukunft dieser Welt kennt. Ihm wollen wir vertrauen. Er wird einen geebneten Weg für uns finden, auch wenn der manchmal steinig ist und ausweglos scheint. Schlechte Nachrichten brauchen uns Christen nicht in Angst und Schrecken versetzen. Wir dürfen alle unsere Bedenken vor den Herrn bringen und ihm ganz beruhigt das Zepter unseres Lebens überlassen. Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung. (Psalm 62,2) #psalmen #hoffnung #mut #keineangst #vertrauen #gott #badnews #jesuserlebt #bibel
- Da sein, wo Er ist
“Aber Ittai antwortete dem König und sprach: So wahr der HERR lebt und mein Herr König lebt, an dem Ort, wo mein Herr, der König, sein wird, sei es zum Tod, sei es zum Leben, dort wird auch dein Knecht sein!” - 2. Samuel 15,21 Ittai übergab sich David ganz freiwillig. Niemand überredete ihn, es zu tun, und David selbst scheint ihm davon abgeraten zu haben. David prüfte ihn, aber er sprach freiwillig aus vollem Herzen: “An welchem Ort mein Herr und König sein wird, daselbst soll auch dein Diener sein!” Wenn ihr glaubt, dass der Herr Jesus euer ist, so übergebt euch Ihm durch eine bestimmte Tat und Handlung. Wartet nicht, bis euch eure Pflicht eingeschärft wird; denn je freier die Hingabe, desto annehmbarer wird sie sein. Man sagt, dass kein Wein so köstlich ist wie der, der beim ersten sanften Druck aus der Traube fließt. Wir lieben den Dienst nicht, der aus einem Menschen herausgepresst wird, und gewiss wird der Gott der Liebe nicht gezwungene Arbeit annehmen. Ittai schwor einen Eid, was wir Christen nicht tun sollten. Aber wir sollten unsere Übergabe ebenso ernst nehmen. Ihr seid teuer erkauft, und ihr solltet deshalb ausdrücklich eures Herrn Eigentumsrecht an euch anerkennen und alle Ansprüche auf euren Leib, Seele und Geist Ihm übertragen. Ittai brachte das öffentlich zum Ausdruck und als David sprach: “So komm und geh mit!”, war Ittai der erste Mann, der über den Bach ging. Wenn du ein Christ bist, solltest du nicht versuchen, durch Hintergassen in den Himmel zu schleichen, sondern geh den schmalen Weg wie ein Mann hinauf, ja wie dein Meister. Er schämte Sich deiner nie, obwohl Er es hätte tun können. Wie kannst du dich Seiner schämen, wenn in Ihm nichts ist, dessen man sich schämen könnte? Manche Christen scheinen zu denken, dass sie ein einfacheres Leben führen können, wenn sie nie ein offenes Bekenntnis ablegen. Wie eine Ratte hinter dem Getäfel kommen sie in der Nacht heraus, fangen einen Krumen, ziehen sich dann wieder zurück. Ich möchte nicht ein solches Leben führen. Aus: Auf Dein Wort von C.H. Spurgeon #nachfolge#jesuserlebt#mut#freiwillig#diener#treue#jüngerschaft#ausliebe
- Der Generationenkonflikt
„Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Älteren unter. Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt.“ (1. Petrus 5,5) Ältere gegen Jüngere, Jüngere gegen Ältere. Der Generationenkonflikt ist immer ein aktuelles Thema. Und je nachdem zu welcher Generation man gerade gehört, sieht man sich im Recht und die anderen im Unrecht. Ältere verurteilen die Jüngeren als „Rebellen“ und Jüngere stempeln die Älteren ab, indem sie behaupten, sie hätten keine Ahnung vom Leben und dem aktuellen Zeitgeist. Leider ist der Generationenkonflikt auch ein großes Problem unter den Gläubigen. Wie sollen wir damit umgehen, was sagt die Bibel dazu? Der junge Timotheus sollte „lehren“ und „gebieten“ (1. Timotheus 4,11) und das auch vor Älteren. Aber entscheidend war die Art und Weise, wie er das tun sollte. „Einen älteren Mann fahre nicht hart an, sondern ermahne ihn als einen Vater“ (1. Timotheus 5,1). „Der Ton macht die Musik“. Das ist das Wichtigste in der Kommunikation zwischen Jung und Alt. Jüngere werden aufgefordert respektvoll mit den Älteren umzugehen und sich ihnen unterzuordnen. Ältere hingegen haben die Verantwortung, die biblische Lehre und die Erfahrungen mit Gott an die jüngere Generation weiterzugeben. „Wir wollen dem künftigen Geschlecht den Ruhm des HERRN und seine Stärke und seine Wunderwerke, die er getan hat, erzählen“ (Psalm 78,4). Aber warum kommt es dann immer wieder zu Problemen zwischen den Generationen? Warum ist so wenig Verständnis füreinander da? Jüngere neigen dazu, alles auf den Kopf zu stellen und es anders machen zu wollen. Ältere stehen in der Gefahr nach Traditionen zu handeln und nicht nach dem Wort Gottes. Wenn Jüngere bestimmte Dinge hinterfragen, dann ist das gut. Das Wort „hinterfragen“ hat oft einen negativen Anstrich, da es eng mit „Rebellion“ verbunden wird. Aber ein biblisches Hinterfragen und den Willen Gottes in der Schrift erkennen zu wollen, ist immer gut. Aber auch hier ist es so wichtig, wie das Hinterfragen kommuniziert wird. Ist der Umgang dann immer noch respektvoll? Die Lösung des Problems liegt im Gebet. Wenn wir füreinander beten, machen wir den ersten Schritt um aufeinander zuzugehen. Der daraus resultierende Austausch zwischen Jung und Alt wird zum Segen für beide Seiten sein! „Der Schmuck der Jünglinge ist ihre Kraft, und graues Haar die Zierde der Alten“. (Sprüche 20,29) #altundjung #generationen #respekt #gotteswort #jesuserlebt #miteinander #füreinander
- Nur der getroffene Hund bellt!
Kennst Du dieses Sprichwort? Ein Beispiel: In meiner Kindheit wurde Zuhause oft gestritten. Es kam zur Auseinandersetzung mit dem Vater und den Geschwistern, um herauszufinden wer wohl Schuld hatte am Vergehen. Wer rechtfertigte sich am meisten? Leider derjenige, der es war und es nicht zugeben wollte! Aber gibt es das nicht im geistlichen Leben auch? Was machst Du, wenn Du Dich z. B. in einer Predigt angesprochen fühlst? Du hast zwei Möglichkeiten, die wir auch in der Bibel wiederfinden: 1) Du resignierst und blockst die Korrektur ab oder bist sogar böse auf den Redner: Als Stephanus seine Rede hält, stellt er seinen Zuhörern ganz klar vor, was sie falsch machen, und wie ist deren Reaktion? Apg. 7,54: "Als sie aber dies hörten, wurden ihre Herzen durchbohrt, und sie knirschten mit den Zähnen gegen ihn." Später wurde er sogar von ihnen gesteinigt! Traurig, oder? 2) Du bist getroffen und überlegst wie Du für Besserung sorgen kannst: Als Petrus die erste große Predigt der Christenheit hielt, war die Reaktion positiv. Apg. 2,37: "Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun Brüder?" Wie schön wäre es, wenn Du und Ich auf eine Ansprache Gottes auch getroffen "bellen" würden, aber nicht rebellisch, sondern in Reue, wie die Menschen im zweiten Beispiel. Es spricht nämlich kein Mensch zu uns, sondern der Herr Jesus Selbst, der uns liebend für sich gewinnen möchte. #gehorsam #nachfolge #gotteswort #jesuserlebt #ansprache
- Begegnungen mit dem Auferstandenen
„Da spricht Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht; geht hin, verkündet meinen Brüdern, dass sie hingehen sollen nach Galiläa, und dort werden sie mich sehen. […] Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder;“ (Mt.28,10+17) Nachdem der Herr Jesus am Kreuz die größten Schmerzen erdulden musste und in den drei Stunden der Finsternis das Gericht Gottes über die Sünde getragen hatte, wurde Sein Leib in eine neue Gruft gelegt, in der zuvor noch nie ein Mensch gelegen hatte (Joh.19,41). Dann geschah etwas Wunderbares! Nach 3 Tagen nahm der Sohn Gottes Sein Leben wieder und stand aus den Toten auf (Joh.10,18). Genauso hatte Er es Seinen Jüngern vorhergesagt. Diese Auferstehung ist wohl eines der umstrittensten Ereignisse der Geschichte, obwohl sie doch sehr gut bezeugt ist. Neben den Frauen, die an der Gruft waren und den Jüngern des Herrn Jesus, erschien Er nach Seiner Auferstehung noch über 500 Gläubigen (1.Kor.15,6). Die Soldaten, die die Gruft bewachten, wurden schnell von den Hohenpriestern und Ältesten bestochen damit sie erzählten, dass Jesus nachts von Seinen Jüngern mitgenommen worden sei, als die Soldaten schliefen (Mt.28,12+13). Doch dieser Versuch der Vertuschung wirft zu viele Ungereimtheiten auf: Wieso schliefen alle Soldaten zur gleichen Zeit? Wie konnten die Jünger den Stein wegrollen, ohne sie zu wecken? Wenn sie schliefen, woher wussten sie dann, dass es die Jünger waren? Wenn ihre Erzählung wahr war, wieso mussten sie dann bestochen werden? Nein, all das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Herr Jesus wirklich auferstanden ist! Da darfst Du dir sicher sein. Gott, der Vater, hat Sein Werk vollkommen angenommen. Nun thront Er hoch erhoben zur rechten Gottes: „Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge,“ (Phil.2,9+10). Was für eine wunderbare Aussicht für die Zukunft, dass Er auch zu Dir und mir sagt: „und dort werden sie mich sehen.“ (Mt.28,10). „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.“ (Joh.14,3) #jesuschristus #auferstehung #golgatha #hoffnung #begegnungen #jesuserlebt
- Schnelles Handeln gefragt
"Und Abraham stand frühmorgens auf und sattelte seinen Esel und nahm mit sich zwei von seinen Knaben und Isaak, seinen Sohn. Und er spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf und zog hin an den Ort, den Gott ihm gesagt hatte.” (1. Mose 22,3) Er stand des Morgens früh auf. Die meisten von uns würden sich einen langen Schlaf gestattet haben oder hätten bis zur Mittagszeit gelegen, ruhelos hin und hergeworfen, wenn sie nicht hätten schlafen können. “Was? Meinen Sohn erschlagen, meinen einzigen Sohn Isaak? Der Befehl bestimmt nicht die Stunde; es gibt kein ausdrückliches Wort über die Zeit des Aufbruchs zu dieser furchtbaren Reise. Wenigstens wollen wir sie um Isaaks willen solange wie möglich hinausschieben. Lasst ihn solange wie möglich leben.” Nein. Verzögerung kam dem Patriarchen nicht in den Sinn. Der heilige Mann steht früh auf. Er will seinen Gott sehen lassen, dass er Ihm vertrauen kann und Seinen Befehl ohne Widerstreben erfüllen will. Oh Gläubige, tut immer rasch, was Gott euch gebietet. Zögert nicht. Wirklicher Gehorsam zeigt sich darin, dass man sich beeilt, des Herrn Gebot zu erfüllen. Er zeigte seine Willigkeit dadurch, dass er das Holz selbst bereitete. Es wird ausdrücklich gesagt, dass er das Holz spaltete. Er hatte über viele Knechte zu gebieten, aber er wurde ein Holzspalter. Er hielt keine Arbeit für gering, wenn sie für Gott getan wurde. Mit zerrissenem Herzen spaltete er das Holz, Holz für das Opfer seines eigenen, geliebten Kindes! Hierin seht ihr die Bereitwilligkeit Abrahams. Gebe Gott, dass wir mit demselben Eifer gehorchen, so dass man sieht, dass wir nicht unwillige Sklaven sind, zum Dienst gepeitscht durch die Drohungen des Gesetzes, sondern geliebte Kinder eines Vaters, Dem zu dienen für uns die größte Freude ist, selbst wenn dieser Dienst das Opfer unseres Isaak einschließen sollte. #gotteswillen#früh#frühmorgens#schnell#opfer#gehorsam#issak#abraham#jesuserlebt#gott
- So kann Gott Dich gebrauchen!
„Da sprach der HERR zu ihm: Was ist das in deiner Hand? Und er sprach: Ein Stab.“ (2.Mo.4,2) Als Mose das Volk Israel aus der Gefangenschaft im Land Ägypten herausführen soll, fühlt er sich dazu überhaupt nicht in der Lage. Doch Gott selbst spricht in einem brennenden Dornbusch zu Seinem Diener. Er hat das Leid des Volkes gesehen und will sie aus der Sklaverei befreien. Er wollte Mose für diese Aufgabe gebrauchen. Doch Mose fallen dazu direkt einige Ausreden ein: „Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israel aus Ägypten herausführen sollte?“ (2.Mo.3,11). Oder: „Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören"; (2.Mo.4,1) Und das, obwohl Gott gesagt hat, Er würde das Volk aus der Sklaverei erretten und aus Ägypten herausführen (2.Mo.3,8). Dann stellt Gott Mose eine einfache Frage: „Was ist das in deiner Hand? Und er sprach: Ein Stab.“ (2.Mo.4,2) Als Mose auf Gottes Befehl den Stab auf den Boden wirft, wird er sofort zu einer Schlange. Und als er die Schlange am Schwanz packt, hat er wieder seinen Stab in der Hand. Dieses Wunder würde das Volk überzeugen, dass Gott wirklich zu Mose geredet hatte und sie würden ihm glauben. Als Mose wenig später von Midian nach Ägypten zurückkehren soll, lesen wir plötzlich: „und Mose nahm den Stab Gottes in seine Hand.“ (2.Mo.4,20) Das Werkzeug in der Hand Moses war zu einem mächtigen Werkzeug Gottes geworden. Mose hatte nur einen einfachen Stab bei sich und viele Ausreden. Doch diesen Stab stellt er Gott zur Verfügung, und Er würde damit Großes bewirken! Hast Du auch ein einfaches Werkzeug dabei wie Mose? Vielleicht Deine Fähigkeiten, Dein Geld, Dein Auto oder etwas anderes? Vielleicht denkst Du: „Ob Gott damit etwas anfangen kann?“ Gib es Ihm und bitte Ihn es zu verwenden. Plötzlich wird daraus ein Werkzeug Gottes. Im Neuen Testament hat der Junge nur 5 Brote und 2 Fische dabei und diese gibt er dem Herrn. Mehr als 5000 Männer essen davon „so viel sie wollten“ und werden alle satt (Joh.6,11). „Und diesen Stab sollst du in deine Hand nehmen, mit dem du die Zeichen tun sollst.“ (2.Mo.4,17) #dienst #stab #mose #Fähigkeiten #ausreden #werkzeuggottes #mann #frau #jesus #jesuserlebt
- Denn durch die Gnade seid ihr errettet
"Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme." (Eph.2,8+9) Als der Herr Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, hingen neben ihm noch zwei Verbrecher (Lk.23,33). Doch der Sohn Gottes, der nichts verbrochen hatte, wurde in die Mitte gehängt, als ob Er der größte Sünder gewesen wäre. Doch was dann passierte ist beeindruckend. Während einer der Räuber über Jesus lästerte, wurde er von dem anderen zurechtgewiesen. Dieser hatte erkannt und verstanden, dass sie zurecht dort am Kreuz hingen. Für sie hatte nun die letzte Stunde geschlagen. „Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan.“ (Lk.23,41) Es gab keinen Ausweg mehr, das Urteil war gesprochen. Nicht mehr lange und sie würden dort am Kreuz sterben. Aber da war ja noch der Mann in der Mitte. Die einzige Rettung. Wir lesen die verzweifelte Bitte: „Und er sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst!“ (V.42) Wie reagiert der Herr Jesus? Er hätte allen Grund gehabt zu schweigen, denn Er ertrug unvorstellbare Schmerzen – die Hände und Füße waren durchbohrt und Dornen drangen in Seinen Kopf. Aber nein, der Sohn Gottes kann nicht anders, denn Er ist die Liebe selbst (1.Joh.4,8+9). Der Verbrecher hört die wunderbaren Worte: „Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ (V.43) Das war es. Gerettet! Für immer in Sicherheit! Es war das Eingeständnis seiner Schuld und die Anerkennung des Herrn Jesus als Retter aus diesem verlorenen Zustand. Fällt Dir etwas auf? Der Verbrecher hing bereits am Kreuz. Hoffnungslos verloren. Er konnte nichts mehr tun. Keine guten Taten für seine Mitmenschen. Keinen Taufschein vorzeigen. Keine Konfirmationsurkunde. Nichts davon konnte ihn retten – nur die Gnade Gottes und das Werk, dass der Herr Jesus dort am Kreuz vollbracht hat. Hast Du dieses Werk schon für Dich im Glauben angenommen? Der Verbrecher auf der anderen Seite hat es leider verpasst. Für immer. #Gnade #glauben #gerettet #saved #Sicherheit #kreuz #jesus #jesuserlebt #verbrecher
- Nachgedacht - Begegnungen
Saul ist tot. Im Kampf gegen die Philister nimmt er sich selbst das Leben. David erfährt davon und schreibt ein Lied. Er nennt es "Das Lied vom Bogen". Die Israeliten sollten dieses Lied lernen. Ich finde dieses Lied erstaunlich. Saul hat mehrfach und mit enormen Anstrengungen versucht David zu ermorden. Eifersucht und Neid waren die Ursache. Gott wachte über David und so überlebte er. Jetzt, in diesem Lied ist davon nichts zu hören. Im Gegenteil. Nur die positiven Dinge im Leben Sauls werden erwähnt. David reimte Sätze wie: "Deine Zierde Israel ist erschlagen" "Saul und Jonathan die Geliebten und Holdseligen in ihrem Leben, sind auch in ihrem Tod nicht getrennt; sie waren schneller als Adler, stärker als Löwen" "Töchter Israel, weint um Saul, der euch kostbar kleidete in Karmesin, der goldenen Schmuck über eure Kleider zog!" "Wie sind die Helden gefallen" Keine Bitterkeit, keine Genugtuung, nur echte Trauer und Liebe sprechen aus seinem Lied. Wie kommt das? David hat immer geglaubt, dass Saul der von Gott bestimmte König in Israel ist. Sich unter Gottes Willen beugend hat er auch angenommen, was Gott ihm durch Saul begegnen ließ. Später, als David erneut auf der Flucht ist, zeigt er das gleiche Verhalten. Simei verflucht David und wirft mit Steinen nach ihm. Abisai will Simei einen Kopf kürzer machen. Die Reaktion Davids: "Ja, mag er fluchen! Denn wenn der Herr ihm gesagt hat: Fluche David, wer darf dann sagen: Warum tust du so?" (2.Sam.16,10). Schön, oder? David sieht hinter den Personen, die ihm begegnen immer Gott und nimmt an, was Gott ihm begegnen lässt. Sanftmut ist hier das Zauberwort und es bewahrt diesen Mann vor selbstzerstörerischer Bitterkeit. Hier können wir von ihm lernen. Was siehst du in deinem Gegenüber und in seinem Verhalten dir gegenüber. Einfach einen Menschen in seiner Willkür, oder Gott, der dir diesen Menschen in den Weg stellt? Zweites hilft dir besser mit Verletzungen umzugehen und dabei nicht bitter zu werden. #begegnungen #verletzung #bitterkeit #sanftmut #trauer #liebe #saul #david #jesus #jesuserlebt
- Sicher ist sicher - Begegnungen mit Jesus
Lies Markus 5,25-34 Seit zwölf Jahren blutet sie jetzt schon im Intimbereich. Peinlich, diese Krankheit. Sie schämt sich! Mit niemanden kann sie über ihre Krankheit reden. Und damit nicht genug, seit zwölf Jahren ist sie eine unreine Person in Israel (3.Mo.15,25-27). Berührungen anderer verunreinigten diese. Sie konnte sich nicht in größeren Gruppen aufhalten oder Gottesdienste besuchen. Der Tempel war für sie tabu (3.Mo.15,31). Dabei hatte sie wirklich alles versucht! Ihr ganzes Vermögen hatte sie für die Ärzte ausgegeben, hatte furchtbare, leidvolle und peinliche Behandlungen in Kauf genommen. Und? Nichts! Niemand konnte ihr helfen. Jede Behandlung hat sie Geld gekostet und war umsonst gewesen. Deprimierend! Angst vor der Zukunft, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit kennzeichnen ihr Leben. Doch dann hat sie eine Begegnung. Eine Begegnung mit Jesus Christus. Sie hatte von Ihm gehört. Und was sie gehört hatte, hat sie geglaubt. Er konnte ihr helfen. Doch wie sollte sie zu Ihm kommen? Ständig war er umringt von Menschen. Und dann waren da auch immer diese Jünger. Sie konnte Ihm doch unmöglich ihr peinliches Anliegen vor den Ohren anderer vortragen. „Eine Berührung muss reichen“, so mag sie gedacht haben. Sie ist so verzweifelt, dass sie es wagt. Trotz ihrer Unreinheit drängelt sie sich durch die Menschenmenge, bis sie bei Ihm ist. Dann berührt sie Seine Kleider. Was ist das? Sie spürt augenblicklich, dass sie geheilt ist. Halleluja! Jetzt aber nichts wie weg. Keiner braucht wissen, was hier passiert ist. Der Herr merkt, dass jemand Ihn glaubensvoll angefasst hat. Kraft ist von Ihm ausgegangen, – wie immer, wenn Er jemanden geheilt hat. „Er hat unsere Leiden getragen und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen.“ (Jes.53,4). Er schaut sich um. „Wer hat meine Kleider berührt?“, fragt Er. Von den Jüngern erntet Er für diese Frage nur Unverständnis, doch Er sucht weiter. Zitternd und voller Angst kommt die Frau zu Ihm und fällt vor Ihm auf die Knie. Es bricht aus ihr heraus und sie sagt Ihm vor den Ohren aller Anwesenden die ganze Wahrheit. Warum tut der Herr das? Warum lässt Er sie nicht ziehen? Warum bringt Er sie in diese unangenehme Situation? Es mag mehrere Gründe dafür geben. Einer ist sicherlich Sein Interesse an Ihrer Seele, denn was nützt es, einen gesunden Körper zu haben, aber eine angstvolle Seele, die den gesunden Zustand nicht genießen kann? Nichts! „Ob die Krankheit wieder kommt? Bin ich wirklich dauerhaft gesund?“ So, oder so ähnlich hätte sie sich gefragt, wenn sie sich so davongestohlen hätte. Mindestens einmal im Monat hätte sie sich angstvolle Fragen gestellt. „Wird es wieder aufhören?“ Jetzt aber erlebt sie, wie Er zu ihr spricht! Wie Er ihre Seele erleichtert. „Tochter, dein Glaube hat dich geheilt; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage.“ Mit anderen Worten: „Du bist gesund. Die Krankheit kommt nicht wieder. Du brauchst nie wieder Angst davor zu haben. Du darfst in Frieden leben.“ Sie hat Sein Wort! Mit ihrem Glauben darf sie sich auf das stützen, was Er ihr gesagt hat. So entlässt Er sie mit einem gesunden Körper und einer beruhigten Seele. Zweifelst du manchmal daran, ob der Herr dich wirklich „geheilt“ hat? Ich meine, geheilt von deinen Sünden? Fragst du dich, ob du wirklich gerettet bist? Ob deine Bekehrung gereicht hat? Diese Geschichte darf dir Mut machen! Der Herr hat dich nicht nur gerettet, sondern Er will dir auch die Sicherheit geben, dass du gerettet bist! Du bist absolut sicher! „Niemand wird sie aus meiner Hand rauben“, hat Er in Johannes 10 gesagt. So wie diese Frau, darfst du dich auf Sein Wort stützen und Ihm glauben. Was Er sagt, ist und bleibt wahr! Er rettet für immer! „Jesus spricht: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ Joh.5,24 #glaube #rettung #krankheit #heilung #hoffnung #jesus #jesuserlebt












