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  • Christus, der Herzensoffenbarer (Apostelgeschichte 1,24)

    Das letzte Mal haben wir gesehen, dass es niemanden gibt, der in das Herz des Menschen, in sein Inneres schauen kann, als nur Gott. (Übrigens auch nicht der Teufel, wie gut!) Und trotzdem lesen wir von einem Menschen, der "alle kannte und nicht bedurfte, dass jemand Zeugnis gebe von dem Menschen; denn er selbst wusste, was in dem Menschen war." Johannes 2,24 f. Es ist Jesus Christus, Der "in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch befunden..." wurde. (Philipper 2,7 f.) Doch gleichzeitig als Mensch auf der Erde ist Er Gott geblieben. Er " ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." (1. Johannes 5,20) und "der Christus, der über allem ist, Gott , gepriesen in Ewigkeit." (Römer 9,5). Schau dir die Berichte in den vier Evangelien und vor allem das Johannesevangelium genau an, in dem der Herr Jesus als der ewige Sohn Gottes vorgestellt wird. Dann findest du immer wieder in Seiner Kenntnis der Herzen die Beweise Seiner ewigen Gottheit. Er sah die Gedanken, die in den Herzen der bösen Menschen um Ihn herum aufkamen: „Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich überlegten, und sprach zu ihnen: Was überlegt ihr dies in euren Herzen?“ - Markus 2,8 "Als aber Jesus ihre Überlegungen erkannte, antwortete und sprach er zu ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen?" Lukas 5,22 Er kannte auch die Gefühle der Menschen und ob sie sich Ihm öffnen würden oder ihn ablehnten: „Und er blickte auf sie umher mit Zorn, betrübt über die Verstockung ihres Herzens…“ - Markus 3,5 Er wusste auch alles, was in Seinen Jüngern und Freunden vorging: „Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen?“ Lk. 24,38 Er kennt das Herz des Menschen und weiß ganz genau wozu es fähig ist. Und das hat Er in Seinem Leben hier auf der Erde offengelegt und den Menschen einen Spiegel vorgehalten. (vgl. dazu Matthäus 15,18 ff.; Lukas 6,45) Dazu wurde Er unter anderem auch in diese Welt geboren: "Siehe, dieser ist gesetzt … zu einem Zeichen, dem widersprochen wird,... damit die Überlegungen vieler Herzen offenbar werden." Lukas 2,34 f. Wenn wir wirklich verstehen wollen, was im Herz des Menschen ist, dann wird das vor allem an einem Ort deutlich: Schau nach Golgatha und sieh dir an, was wir Menschen mit dem Sohn Gottes getan haben! Da hat Jesus Christus uns ganz klar gezeigt, wie böse das menschliche Herz ist, aber auch dass Gott Liebe ist. Und so wie damals, so ist auch jeder Mensch heute. Grundsätzlich verändern wir uns nicht, "weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott..." Römer 8,7 "Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken..." Kolosser 1,21 Genauso zeigt sich auch heute an dem Herrn Jesus, was in einem Menschen ist. Entweder ist man für Ihn oder gegen Ihn. Bist du noch gegen Ihn, in Feindschaft gegen Gott? Komm doch zu Ihm, er bietet Dir Frieden und echte Gemeinschaft, Erfüllung und Freude an, wenn du Ihm deine Sünden sagst und glaubst, dass Jesus Christus dafür an deiner Stelle bestraft wurde. (Lies bitte Römer 5,8-10 + 2. Korinther 5,20 f.) Und wenn du die Versöhnung mit Gott und den Frieden mit Ihm schon kennst, dann ist es etwas Wunderbares, dass Er dein Herz kennt und dir zeigen kann, was darin noch verkehrt läuft. Er wird dann auch mit und an dir arbeiten! Das schauen wir uns beim nächsten Mal an. =)

  • Unterscheide die Geister

    Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Verflucht sei Jesus!, und niemand sagen kann: Herr Jesus!, als nur im Heiligen Geist. (1.Korinther 12,3) Die Korinther hatten sich zu dem lebendigen Gott bekehrt. Aus diesem Grund mussten sie jetzt lernen wie sie die verschiedenen Geisteswirkungen in ihrem Umfeld, aber auch in der Gemeinde unterscheiden konnten. Eine Geisteswirkung konnte entweder ihre Quelle im Heiligen Geist haben oder aber in einem bösen Geist, einem Dämon. Dabei ist es bemerkenswert, dass der Prüfstein für diese wichtige Unterscheidung die Person des Herrn Jesus ist. Das ist heute noch ganz genauso. Gott hat den Heiligen Geist an Pfingsten auf diese Erde gesandt, damit er den Herrn Jesus großmachen (verherrlichen) und ihm allein Ehre geben sollte (Joh 16,14). Ein böser Geist hat genau das entgegengesetzte Ziel: Er möchte einen Fluch über den Herrn Jesus bringen. Wenn also in der Gemeinde jemand aufsteht und schlecht über den Herrn Jesus redet oder einen Fluch über Ihn ausspricht, weißt Du genau, welcher Geist dahintersteht. Achte genau darauf, was über den Herrn Jesus gesagt wird! Der Heilige Geist hingegen wird immer bewirken, dass die Herrschaft und Autorität Jesu anerkannt wird. Ein böser Geist sagt niemals: „Herr Jesus“! Klar, es gibt Menschen, die reden von dem „Herrn“ und sagen sogar „Herr, Herr“, aber in ihrem Leben machen sie ihr eigenes Ding und fragen gar nicht nach Gott (Mt 7,21). Du kannst Dich richtig fromm geben, ohne dass Seine Herrschaft Realität in Deinem Leben ist. Wie redest Du eigentlich von Deinem Erretter? Ist Er für Dich einfach nur „Jesus“ oder ist Er Dein „Herr“? Dann sprich doch auch in Ehrfurcht von Deinem „Herrn“ Jesus. Gib Ihm die Ehre – kein Lippenbekenntnis, sondern in Wahrheit. Ausblick: In der Zukunft wird „jede Zunge bekennen, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“ (Philipper 2,11)

  • Gott oder Satan?

    Als die Korinther noch nicht bekehrt waren, d.h. als sie von „den Nationen“ waren, wurden sie zu den stummen Götzenbildern hingeführt. Sie gingen zu den heidnischen Götzenaltären und brachten dort ihre Opfer dar. Die Götzenbilder redeten zwar nicht mit ihnen oder äußerten sich auf andere Weise, aber sie waren trotzdem nicht weniger gefährlich. Hinter den Götzenbildern und -altären standen real existierende Dämonen (5. Mo 32,17; 1.Kor 10,20). In der Vergangenheit hatten die Korinther erlebt, was es heißt zu willenlosen Menschen zu werden, wenn sie sich nur einmal den Dämonen ausgeliefert hatten. Sie wurden hingeführt (oder auch „fortreißen“) und geleitet (oder auch „in eine bestimmte Richtung lenken“) und waren selbst dabei „passiv“ und nicht mehr Herr über ihre eigenen Sinne und das eigene Verhalten, sondern Sklaven des Teufels. Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass sie wirklich glaubten „frei“ zu sein! Ist das eigentlich heute anders? In Zeiten der neuen Toleranz und der Proklamation des freien Denkens und der freien Lebensentfaltung, glauben die Menschen auch wirklich frei zu sein. Sie geben sich allen möglichen Dinge hin, die Gottes Wort verurteilt, und merken nicht, dass sie vom Teufel und seinen Dämonen versklavt sind: Denk einmal an die Ideologisierung des „Gendermainstreamings“, an das freie Ausleben der eigenen Sexualität, Drogenkonsum, übertriebenes Karrieredenken, etc. Die Gefahr ist, dass wir uns auch wieder unter eine solche „Sklaverei“ bringen lassen, obwohl unser Lebensinhalt eigentlich Christus sein sollte und sonst nichts anderes. Wenn Du von neuem geboren bist, gibt der Herr Jesus Dir Deine Identität und wahre Freiheit. Wie ist es bei Dir und bei mir? Wir wollen auch achtgeben, was heute in den christlichen Gemeinden und Kirchen unter vermeintlichen „Geisteswirkungen“ angepriesen wird. Liebe Schwester, lieber Bruder, prüfe die Quelle dessen, was Du in Deiner Gemeinde erlebst. Kommt es von dem lebendigen Gott und Seinem Heiligen Geist oder aus anderen Quellen – dämonischen Quellen? „Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen“ (1. Kor 14,33) Übrigens: Eine der größten Verführung des Teufels ist es, dass er die Menschen glauben lässt, dass er nicht existiert!

  • Es werde Licht!

    „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ (1.Mose 1,3a) Es werde Licht! Nachdem Gott das ganze Universum mit einer unzählbaren Menge an Galaxien und Sternen geschaffen hatte, beschäftigt Er sich am ersten Schöpfungstag weiter mit der Erde, die noch „wüst und leer“ war. Hier spricht Gott zum ersten Mal in der Bibel. Jetzt sollten wir gut aufpassen, denn wenn Gott spricht, dann ist es immer von Bedeutung und gerade hier mit großartigen Folgen verbunden. „Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ Es heißt hier nicht, dass Gott an dieser Stelle das Licht erschaffen hat, sondern dass Er es in gewisser Weise einfach herbeiruft, um die noch herrschende Finsternis zu durchdringen und zu erhellen. Dabei dürfen wir das Licht, was Gott am ersten Schöpfungstag ruft, nicht mit der Erschaffung von Sonne und Mond am 4. Schöpfungstag verwechseln. Welche Art von Licht hier beschrieben wird, bleibt offen. Aus 1. Joh 1,5 wissen wir jedoch, dass „Gott Licht ist“. „Licht“ beschreibt Sein eigenes Wesen und gleichzeitig bewohnt Gott ein „unzugängliches Licht“ (1.Tim 6,16). In 2.Kor 4,6 verbindet Paulus den „Licht-Ruf Gottes“ mit der Bekehrung eines Menschen. Der Heilige Geist wirkt am Herzen eines Menschen und Gott lässt durch die Bibel Sein Licht in das Herz eines Menschen strahlen, sodass der Mensch erkennt, wer er ist und was noch viel wichtiger ist - wer der ewige Gott ist! Hat Gott Seinen Lichtstrahl schon in Dein Herz hineinfallen lassen? Dann werden jede Sünde und Schlechtigkeit sichtbar, auch in den versteckten Kammern Deines Herzens. Du wirst zur Buße und zum Bekenntnis geführt und Gott wirkt in Dir die Neugeburt durch Seinen Geist (Joh 3,5). Von Herzen wünschen wir Dir, dass Du Gott persönlich kennenlernst. Nachdem Gottes Licht aufgedeckt hat, spendet es auch eine liebevolle Wärme.

  • Im Anfang schuf Gott

    Unvermittelt beginnt die Bibel mit dem Bericht der Erschaffung des Universums, der Himmel und der Erde an sich: „Im Anfang schuf Gott …“ Dabei wird nicht der „Anfang“ definiert oder etwas darüber gesagt, woher Gott kam. Gott war schon immer da, Er ist ewig. Und das was uns fast den Atem raubt, ist Seine Allmacht, dass Er ein Schöpfungswerk beginnen kann, ohne schon existierende Materie zur Verfügung zu haben, aus der etwas geschaffen werden kann. Er ruft „das Nichtseiende, wie wenn es da wäre.“ (Rö 4,17) Unser Gott benötigt das alles nicht! Er muss nur ein Wort sprechen und das, was Er will, geschieht! Welche Macht liegt allein in Seinen Worten?! (Ps 33,6.9) Im Anschluss an diese einleitenden Worte beschreibt Gott die verschiedenen Schöpfungstage, um uns Stück für Stück ein bisschen mehr mitzuteilen, wie Er die Erde so vorbereitete, dass wir Menschen darauf leben könnten. Ist das nicht krass, dass Gott die Erde zu einem extra Wohnraum für uns Menschen geschaffen hat? „Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen (er ist Gott), der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet): Ich bin der HERR, und sonst ist keiner!“ (Jes 45,18) Wir möchten Dich ermutigen, Gott beim Wort zu nehmen und auch daran im Glauben festzuhalten, dass das Universum und diese Erde ein Meisterstück Gottes sind. Glaub nicht den vielen Theorien und Hypothesen der Wissenschaft, die Gottes Allmacht in der Schöpfung in Frage stellt. Der Herr Jesus selbst ist der Schöpfer und gerade durch die Schöpfung zeigt Er uns Seine wunderbare Herrlichkeit! „Durch Glauben verstehen wir, dass Gott die Welten gemacht!“ (Heb 11,3)

  • Zwei Gefahren für das Beste

    Zwei Gefahren. In 1. Korinther 12 geht es um den Heiligen Geist, die Gaben, die der Heilige Geist gibt und die Aufgaben, die jeder einzelne Gläubige am Leib Christi hat. Ab Vers 12 benutzt Paulus das Bild eines menschlichen Körpers und seinen Gliedern und Funktionen, um zu zeigen wie es mit dem Leib Christi, der Gemeinde oder Versammlung Gottes ist. Gerne möchte ich an der Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass jeder wiedergeborene Christ ein Glied am Leib Christi ist. Glieder sind nicht irgendwelche Gruppen von Christen, Gemeinden oder Kirchen, sondern einzelne Gläubige, die durch das Blut Jesu erlöst sind. Sag mal, bist Du schon ein Glied am Leib Christi? Ab Vers 14 beschreibt Paulus zwei aktuelle Gefahren, mit denen die Glieder am Leib Christi konfrontiert werden: Da ist zum einen die Gefahr des Neides oder der Bequemlichkeit (V.15-17). Gott selbst hat jedes einzelne Glied am Leib gesetzt wie es Ihm gefällt und am besten für das Glied und den ganzen Leib ist. Du bist von Gott an den Platz gestellt, wo Du jetzt bist. Du hast Aufgaben und Gaben bekommen, die Gott Dir gegeben hat. Bist Du damit zufrieden? Ich meine nicht selbstzufrieden – aber, kannst Du Gott dafür danken? Vergleiche Dich nicht mit anderen – Deinen Freunden, Geschwistern oder Gliedern Deiner Ortsgemeinde, weil Du glaubst Du seist zu kurz gekommen oder würdest mit Deinen Gaben nicht gebraucht. Das ist eine große Lüge! Die zweite Gefahr ist Hochmut (V. 21ff), dass Du denkst andere nicht zu brauchen. Dann glaubst Du vielleicht, dass nur Du für einen bestimmten Dienst oder eine spezielle Aufgabe zu gebrauchen bist. Kennst Du das Gefühl über andere „erhaben“ zu sein und Dir selbst auf die Schulter zu klopfen? Auch Du brauchst die Glieder am Leib, die aus Deiner Sicht vermeintlich „minderwertiger“ sind. Gott hat jedes Glied am Leib so platziert, dass wir einander zum Nutzen sein können. Kennst Du persönlich eine der beiden Gefahren? – Dann bitte den Herrn Jesus, dass Er Dir hilft diese Gefahren zu meistern und Dein Denken zu verändern.

  • Christus, der Bürge

    "Schmachtend blickten meine Augen zur Höhe: O Herr, mir ist bange! Tritt als Bürge für mich ein! - Was soll ich sagen? Dass er es mir zugesagt und es auch ausgeführt hat." Jesaja 38, 14b + 15 Ein Bürge ist jemand, der für einen anderen eine Schuld bezahlt, wenn dieser unvermögend und außerstande ist, das selbst zu tun. Gegenüber dem Gläubiger tritt der Bürge auf und steht für die Zahlung der Forderung gerade. Dabei hängt viel von der Person und der Verlässlichkeit des Bürgen ab. Auch Jesus Christus ist unser Bürge gegenüber Gott geworden, indem er für die Schuld, die wir durch unsere Sünden auf uns geladen haben, einsteht. Das Gesetz fordert vom Menschen Gehorsam gegenüber Gott und Seinen Geboten. Aber keiner konnte und kann es jemals halten. - Bis auf Ihn - Jesus Christus stellt sich quasi vor Gott hin und sagt, dass Er die Schuld bezahlen will, weil wir es niemals können. "Und euch, als ihr tot wart in den Vergehungen und in der Vorhaut eures Fleisches, hat er mitlebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat; als er ausgetilgt den uns entgegenstehenden Schuldbrief in Satzungen, der gegen uns war..." Kolosser 2,13 + 14 Das kann Er tun, weil "Er, da Er reich war, um unseretwillen arm wurde, damit wir durch Seine Armut reich würden." (2. Korinther 8,9) Diese Armut bestand einerseits darin, dass Er als Mensch auf diese Erde gekommen ist, aber andererseits, indem Er gehorsam wurde bis zum Tod. ( vgl. Philipper 2,6 ff.) Gott hat diese Bürgschaft angenommen. Jesus Christus hat die Schuld all derjenigen bezahlt, die an Ihn glauben, als Er am Kreuz von Gott verlassen und bestraft wurde. Bevor Er Sein Leben selbständig gegeben hat, sagte Er "Es ist vollbracht!" (Johannes 19,30). Der im griechischen Urtext verwendete Begriff wurde damals unter eine Rechnung oder einen Schuldschein geschrieben und bedeutete: Es ist bezahlt - die Schuld ist beglichen! Gott sei Dank ist Jesus Christus unser Bürge geworden! Er sagt uns die Befreiung von unserer Schuld zu und hat dafür schon alles bezahlt. Soll Er nicht auch für dich als Bürge eintreten? Und wenn Er schon dein Bürge ist, dann verherrliche Gott in deinem Leib, denn du bist um einen Preis erkauft worden! (siehe 1. Korinther 6,20)

  • Gott hat geredet.

    "Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn." (Hebräer 1,1.2a) Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, was passiert wäre, wenn Gott nach Seinen Erfahrungen mit uns Menschen in der Zeit des Alten Testaments, das Buch zugeklappt hätte? Stell Dir vor, Gott hätte ein für allemal einen Schlussstrich gezogen? Wurde nicht sowieso all Sein Reden und Bemühen von uns Menschen abgelehnt? Propheten wie Jesaja, Jeremia oder auch die ganzen kleinen Propheten, hatten es oft mit einem unbußfertigen Haufen von Menschen zu tun. Obwohl sie die Buße predigten, kehrte nur der kleinste Teil wirklich zu Gott um. Gott sei Dank geht die Geschichte nach dem Versagen im Alten Testament weiter - und wie! Gott spricht ab sofort nicht mehr ausschließlich durch Seine Propheten und Diener, sondern jetzt spricht Er in der Person Seines eigenen Sohnes. Jetzt ist es soweit, dass Gott Mensch wird und in unser Verderben hinabsteigt. Unfassbare Liebe, dass Gott uns nach so viel menschlicher Misere noch nicht aufgegeben hatte. Aber jetzt kommt die Krönung; Gott wird Mensch, um in Jesus Christus am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden zu sterben. Tiefere Liebe kann man gar nicht haben. Und diese Liebe richtet sich an Dich und mich ganz persönlich. Gottes Reden "im Sohn", ist Gottes persönliches Reden zu Deinem Herzen. Vertraust Du Ihm schon? Hast Du eine persönliche Beziehung zum Sohn Gottes?

  • Freche Fragen

    Freche Fragen. Vielleicht hast Du schon einmal den Propheten Maleachi gelesen – dabei ist Dir möglicherweise auch aufgefallen, dass die Empfänger der Botschaft Gottes mit Fragen antworten. Und um ehrlich zu sein, es sind wirklich „freche Fragen“. Wir wollen uns heute eine dieser Fragen anschauen. Maleachi ist der letzte Prophet des Alten Testaments, nach ihm gibt es ca. 400 Jahre Schweigen im Reden Gottes. Gott zieht in gewisser Weise einen Schlussstrich unter den moralischen Zustand des Volkes Israel, bevor Er dann nach 400 Jahren seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde schickt, um erneut „im Sohn“ (Hebr 1,2) zu den Menschen zu reden. Das Volk war zum Teil aus der babylonischen Gefangenschaft zurück nach Jerusalem gekommen und der Altar als auch Tempel waren wieder aufgebaut worden. Unter Nehemia wurde sogar die Stadtmauer Jerusalems wieder errichtet (Neh 3) und es gab zeitweise eine wirkliche Erweckung unter den Gläubigen in Israel. „Ich habe euch geliebt, spricht der HERR; aber ihr sprecht: „Worin hast du uns geliebt?““ (Maleachi 1,2) Leider gehörte das jetzt alles der Vergangenheit an. Obwohl Gott Sein Volk erneut daran erinnert, dass Er sie geliebt hatte, antworten sie voller Gleichgültigkeit und stellen Gottes Liebe in Frage: „Worin hast Du uns geliebt?“ Brauchten sie wirklich noch mehr Beweise? Gott hatte sie erwählt, aus Ägypten herausgeholt und in das verheißene Land gebracht. Er hatte Seine Liebe wirklich übermäßig ausgeschüttet. Auch in Deinem und meinem Leben kann sich Gleichgültigkeit gegenüber Gottes Liebe breitmachen, so dass wir Seine Liebe zu uns ebenso in Frage stellen. Dann liegt es nahe, dass wir selbst unsere erste und beste Liebe verlassen haben (Offb 2,4). Wo stehst Du gerade? Empfindest Du noch wie sehr Gott Dich geliebt hat, dass Er seinen eigenen Sohn für Deine Sünden hingegeben hat?

  • Ruhezeiten

    König Asa und das ganze Land Juda hatten eine Zeit des „Aufräumens“ und „Saubermachens“ hinter sich. Das Südreich Israels war von den schlimmsten Arten des Götzendienstes befreit worden – die Folge war, dass Gott selbst ihnen Ruhe gab. Schon am Ende von 2. Chr. 13 lesen wir, dass es unter König Asa eine 10-jährige Ruhezeit gab. Keine Überraschungsangriffe der Feinde, keine übermäßige Rebellion von Innen. Der HERR hatte dem König und seinem Reich Ruhe verschafft! „Und er baute feste Städte in Juda; denn das Land hatte Ruhe, und es war kein Krieg gegen ihn in jenen Jahren, denn der HERR hatte ihm Ruhe verschafft.“ (2. Chronika 14,5) Heute müssen wir schon fast in die Geschichtsbücher schauen, um zu realisieren wie lange wir in Deutschland eigentlich schon in Ruhe leben können. Seit 1945 gibt es keinen Krieg mehr, wir haben weitestgehend stabile Regierungen gehabt und als Christen dürfen wir nach wie vor unseren Glauben ausleben. Gott sei Dank! Das ist nicht selbstverständlich. Nun wieder zu Asa: Er nutzte die Zeit der Ruhe, um sein Reich zu befestigen und Städte, Mauern, Tore, Türme und weitere Sicherungssysteme zu bauen. Er wappnete sich für die kommenden Angriffe der Feinde. Wie nutzen wir eigentlich die Zeit der äußeren Ruhe hier in Deutschland? Du in Deinem Leben – in der Gemeinde, wo Du zu Hause bist? Durch Asa werden wir angespornt, uns aufzumachen und mitzubauen an der Gemeinde Gottes auf dieser Erde. Wir brauchen gesunde Gemeinden, Brüder und Schwestern, die eifrig sind, um das Evangelium weiterzusagen, damit noch Menschen gerettet werden. In den Gemeinden brauchen wir auch heute noch Gemeindezucht, damit Gott die Ehre bekommt und die Sünde draußen bleibt (1. Kor 5). Wir brauchen Aufseher und Älteste, die Wachen sind, um die Gefahren von innen und außen zu erkennen, denn auch die evangelikale Welt wird zunehmend von Charismatik, Managementmethoden, Materialismus und Klerikalismus durchdrungen. Bitte den Herrn Jesus, dass Du ganz persönlich die Zeit der Ruhe nutzen kannst, um Reichgottes Arbeit zu tun (1. Kor 15,58).

  • Der in den Riss tritt

    Der Begriff "in den Riss treten" oder vielleicht eher geläufig mit "in die Bresche springen" kommt aus der Militärgeschichte. Bei der Belagerung einer Stadt oder Burg konnte es sein, dass die Angreifer ein Loch in die Mauer gerissen hatten und durch dieses angreifen wollten. Dann suchte man nach mutigen Kämpfern, die die Lücke füllten, Hilfe brachten und den Feind abwehrten, was sie oft mit ihrem Leben bezahlten. Dieses Bild wird auch in der Bibel gebraucht und zwar in Bezug auf den Kampf, den Gott mit dem Menschen führen muss. Gott ist nicht der Feind des Menschen, aber Gott kann Sünde nicht dulden und muss sie strafen. Außerdem sind durch die Sünde alle Menschen von Natur aus in Feindschaft gegen Gott. So muss Gott im Alten Testament bezogen auf sein Volk Israel klagen: "Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riss treten würde für das Land, damit ich es nicht verderben würde; aber ich fand keinen.“ Hesekiel 22,30 "Und er sah, dass kein Mann da war; und er staunte, dass kein Vermittler (Fürbittender) eintrat.“ Jesaja 59,16 Eine Ahnung, was es bedeutet, vor Gott für Andere in den Riss zu treten, vermittelt uns Mose, der immer wieder für das Volk Israel zu Gott betete und sich selbst sogar stellvertretend von Gott töten lassen wollte. (z.B. 2. Mose 32,12 - 14) "Da sprach er, dass er sie vertilgen wollte, wenn nicht Mose, sein Auserwählter, vor ihm in den Riss getreten wäre, um seinen Grimm vom Verderben abzuwenden." Psalm 106,23 Doch der wahre "Breschenspringer", der echte Auserwählte ist Jesus Christus, der " … die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan hat." (Jesaja 53,12) Er hat sich wirklich für uns Verlorene eingesetzt und für jeden, der an Ihn glaubt, die Feindschaft mit Gott beendet und die Lücke gefüllt, die die Sünde geschlagen hat. Als Gerettete brauchen wir jetzt keine Angst mehr vor einem zornigen Gott zu haben! (vgl. Johannes 3,36) Das hat Ihn alles gekostet, sogar sein Leben. - Dank sei Ihm dafür! "Es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle (der Gottheit), in ihm zu wohnen und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen, – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln. Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod" Kolosser 1,20 + 21 "Denn wenn wir, die wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, die wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden." Römer 5,10

  • Beispiels-weise

    Wer hat nicht schon vor einem komplizierten Thema gesessen und ist einfach nicht durchgestiegen? Oft hilft es hier ein Beispiel einzubringen, indem durch eine bildhafte Darstellung und anschließende Übertragung (Abstraktion) ein Sachverhalt verdeutlicht wird. So hat es auch Jesus Christus gemacht, als er hier auf der Erde lebte: Er redete in Gleichnissen (Matthäus 13, 35; Markus 4,2), um die Prinzipien seiner Lehre zu erklären (z.B. die Gleichnisse vom Reich der Himmel in Matthäus 13) und die Menschen zum Nachdenken anzuregen. (Lukas 18,9) Zum Teil waren Seine Zuhörer aber auch in einem schlechten Zustand, sodass er nicht offen reden konnte. (Markus 4,33; Johannes 10,6; Johannes 15,25) Letzten Endes war es auch ein Gericht Gottes an dem Volk der Juden. (Matthäus 13,13; Lukas 8,10) Doch das Großartigste ist, dass Er Selbst ein Beispiel für dich und mich geworden ist und wir uns Ihn zum Vorbild nehmen können. Wir benötigen keine Idole oder Stars dieser Welt, um uns nachahmenswerte Eigenschaften zu zeigen! „Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt." 1. Petrus 1,21 Der nächste Vers zeigt, wie wir uns generell verhalten, aber insbesondere in Drucksituationen und bei Widerstand (speziell im Dienst für Ihn) reagieren sollen: „…der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden, der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet…“ 1. Petrus 2,22 + 23 Darin können wir Sein Verhalten imitieren, von Ihm lernen, wie Er es Selbst in Matthäus 11,29 sagt: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ Doch in einem können wir Ihm nicht folgen bzw. das Gleiche tun, weil Er einmal die Grundlage für unsere Errettung und den Empfang des ewigen Lebens gelegt hat - Gott sei Dank. „der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat“ 1. Petrus 2,24 Da müssen und dürfen wir einfach nur dankbar sein, dass Er „mit einem Opfer für immer die vollkommen gemacht hat, die geheiligt werden.“ (Hebräer 10,14) und aus Dankbarkeit „den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben“ (1. Petrus 2,24). Aber durch das Anschauen Seines Vorbilds im Reden und Handeln, können wir Ihm ähnlicher (Kolosser 3,9) und an Seinem Beispiel weise für unser tägliches Leben und den Umgang mit den Menschen in unserem Umfeld werden. (Jakobus 3,13 ff.) Insbesondere sollen wir einander dienen, damit die Gemeinschaft mit dem Herrn wieder neu genossen und vertieft werden kann. Das zeigt uns Jesus Christus ganz praktisch in der Fußwaschung der Jünger in Johannes 13 und fordert uns auf, es Ihm nachzumachen. „Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit, wie ich euch getan habe, auch ihr tut.“ Johannes 13,15 Die Fußwaschung bedeutet in der Übertragung, dass wir den Anderen in einer demütigen Haltung (sich beugen, um an die Füße zu kommen) durch das Wort Gottes (im Bild des Wassers) von der Beschmutzung durch die sündige Welt, die uns alle umgibt und auf uns abfärbt, reinigen. So kann er wieder voll die Gemeinschaft, das Teil mit Ihm (Johannes 3,8), genießen und echte Freude erleben. (1. Johannes 1,3+4) Wenn wir uns so durch Seinen Geist und in Seiner Kraft von Ihm verändern lassen und Ihm ähnlicher werden, dann geben wir Sein Beispiel an andere weiter. Wir können sogar selbst Vorbilder sein, immer auf Ihn hinweisend, Der das perfekte Vorbild ist. „Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi.“ 1. Korinther 11,1 „Seid zusammen meine Nachahmer, Brüder, und seht hin auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.“ Philipper 3,17 Den Aufgaben und der Verantwortung, die Er uns gegeben hat, können wir dann einfach und in Treue nachkommen, so dass unser Handeln und Reden zueinander passen und dadurch Zeugniskraft haben. (1. Tim. 4,12; Titus 2,6 + 7; Hebräer 13,2 + 3) Dann hat unser Leben und das, was wir tun, ewigen Wert, ist aber auch jetzt schon wertvoll für Ihn und unsere Mitmenschen. So schließt sich der Kreis: Werde durch Sein Beispiel weise, lebe vorbildhaft, sei nachahmenswert!

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