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- Frieden und Sicherheit
Wenn sie sagen: Frieden und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. (1. Thes 5,2-3) Wenn bei einer schwangeren Frau die Geburt losgeht, dann beginnen plötzlich und unaufhaltsam die Geburtswehen. Es gibt kein Zurück mehr. Die Wehen steigern sich in ihrer Intensität, bis das Kind schließlich geboren ist. Genauso wird es mit den Gerichten sein, die nach der Entrückung der Gemeinde über die Erde hereinbrechen werden. Sie kommen erstens unerwartet, zweitens aber auch unaufhaltsam. Viele Menschen werden sich nach der Entrückung in einer falschen Sicherheit wiegen. Voller Stolz auf politische, wirtschaftliche und technische Errungenschaften, werden sie öffentlich “Frieden und Sicherheit” proklamieren. Sie glauben endlich alles unter Kontrolle zu haben! Können wir uns das Denken dieser Zeit heute nicht auch schon etwas vorstellen? Wie viel Wert wird aktuell doch einer Impfung oder einem digitalen Impfausweis beigemessen! Als ob sie die Garanten für die Weltgesundheit und -sicherheit wären. Doch das “Frieden und Sicherheit” ist nur Großtuerei, hinter der sich eine furchtbare Angst, vor dem was noch kommt, versteckt. “Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde Bedrängnis der Nationen in Ratlosigkeit bei dem Tosen und Wogen des Meeres; indem die Menschen vergehen vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, […]” (Lk 21,25.26a) Egal, welche tatsächlichen Friedensbemühungen die Menschen nach der Entrückung noch unternehmen werden, für die ungläubigen Menschen ist es dann zu spät. Keiner, der Jesus Christus in der Zeit der Gnade abgelehnt hat, wird dem Gericht entkommen. Das Gericht über die Menschen auf der Erde wird ein gerechtes Gericht sein, in das der Herr Jesus Christus höchstpersönlich eingreifen wird (Lk 21,27). Heute ist noch Gelegenheit wirklich Frieden mit Gott zu bekommen! Jesus Christus hat alles getan, damit Du Vergebung Deiner Sünden und Frieden mit Gott bekommen kannst. Jeder Frieden, der nach der Entrückung auf der Erde proklamiert werden wird, ist nicht mehr als ein Scheinfrieden oder die Ruhe vor dem Sturm. #frieden #sicherheit #entrückung #gericht #gemeinde #ruhe #sturm #angst #bedrängnis #drangsal #menschen #covid #corona #ratlos #jesus #gott #jesuserlebt
- Spurensuche im Alten Testament - Der Hirte wird geschlagen
“Schwert, erwache gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mein Genosse ist!, spricht der HERR der Heerscharen. Schlage den Hirten, und die Herde wird sich zerstreuen. Und ich werde meine Hand den Kleinen zuwenden.” (Sacharja 13,7) Heute wollen wir uns im Propheten Sacharja auf Spurensuche begeben. Der Prophet Sacharja ist voll von verschiedenen Prophetien über Israel, Christus und die Nationen. In den ersten 6 Kapiteln wird eine Serie von 8 Visionen beschrieben, um Trost für Jerusalem zu geben. In den Kapitel 7 und 8 geht es um die Frage des Fastens und ab Kapitel 9 um verschiedene Vorhersagen in Bezug auf das “Ende der Zeiten der Nationen” (Dan 12,4) und das Wiederkommen des Herrn Jesus Christus. Vielleicht ist es Dir schon einmal aufgefallen, dass der oben angeführte Vers zweimal von dem Herrn Jesus in den Evangelien zitiert wird (vgl. Mt 26,31; Mk 14,27). Es liegt also auf der Hand, dass es in unserer Stelle aus Sacharja 13,7 um Jesus Christus geht. Gott spricht über Seinen Hirten und den Mann, der Sein Genosse ist. Der Herr Jesus ist in Wirklichkeit “der Genosse” des Vaters. Er ist eins mit Ihm. Er ist Ihm gleich in Seiner Gottheit (Joh 10,30). Wenn Du und ich wirklich gerettet werden sollten, musste ein heiliger Gott den Herrn Jesus Christus für uns “schlagen”. Das geschah am Kreuz auf Golgatha, wo Gott Seinen eigenen Sohn für Deine und meine Sünde bestrafte. Als sich die Erde verfinsterte und Gott den Herrn Jesus verließ, traf Ihn das “Schwert” des Gerichtes. Eine Sünde ist in Gottes Augen so schlimm, dass wir dafür die ewige Verdammnis verdient hatten. Dieses Gericht, nahm der Herr Jesus aus Liebe zu uns auf Sich. Es war auf dem Weg nach Golgatha, als sich “die Herde” zerstreute, alle Jünger von dem Herrn Jesus flohen und Jesus von allen allein gelassen wurde. Doch auch nach der Eroberung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. wurde das Volk Israel in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Heute erleben wir vor unseren Augen wie viele Israeliten dahin zurückkehren, von wo sie vertrieben wurden. Gott ist so gnädig! Danke dem Herrn Jesus dafür, dass Er sich für Dich hat “schlagen” lassen! #spurensucheimat #messias #hirte #golgatha #kreuz #jesus #gott #genosse #einheit #zerstreuung #israel #jesuserlebt #sacharja
- Israel und der Feigenbaum - Gott schreibt Geschichte!
Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich wird und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass es nahe an der Tür ist. (Mt 24,32-33) Immer wieder benutzt der Herr Jesus Beispiele aus der Natur, um uns geistliche Lektionen zu verdeutlichen. In Johannes 15 spricht Er vom Weinstock, in Johannes 12 vom Weizenkorn und hier spricht Jesus vom Feigenbaum, dessen Zweige weich werden und Blätter hervortreiben. Wenn der Feigenbaum zu grünen beginnt, ist das ein Zeichen dafür, dass der Winter vorbei ist und der Sommer vor der Tür steht. Der Feigenbaum ist in Gottes Wort oft ein Bild für Israel (Vgl. Hos 9,10; Mt 21,18-22). Über viele Jahrhunderte war der Feigenbaum “Israel” kahl und ohne Blätter. Israel war ein Volk, das über die Welt zerstreut lebte, keinen eigenen Staat und keinen Tempel mehr besaß und darüber hinaus ständig unter dem Druck und der Verfolgung anderer Staaten zu leiden hatte. Der Gipfelpunkt des Schreckens in der Geschichte der Israeliten war das unfassbare Verbrechen des Holocausts. Doch seit dem 14.Mai 1948 gibt es wieder einen eigenen Staat für Israel. Das Volk Gottes des Alten Testaments hat wieder ein eigenes Land, auch wenn es geistlich noch nicht wieder erweckt worden ist (Hes. 37). Seit Beginn der ersten großen Einwanderungswelle in 1882 sind Millionen von Juden in ihr Land zurückgekehrt. Der “Zweig” ist schon weich geworden und treibt “Blätter” hervor. Der Sommer steht vor der Tür. Jesus Christus wird bald wieder kommen, um Sein herrliches Friedensreich zu errichten. Aktuell schreibt Gott mit Israel vor unseren Augen eine fantastische Geschichte. Die Gründung des Staates und die Rückkehr unzähliger Juden ist die Erfüllung biblischer Prophetie. Das Kommen Christi als Messias für Sein Volk steht vor der Tür! Aber noch viel näher ist das Wiederkommen Jesu zur Entrückung der Gemeinde. #israel #holocaust #prophetie #erfüllung #rückkehr #juden #land #staatsgründung #jesus #messias #jesuserlebt #gott #feigenbaum #sommer #frieden #zweig #blätter #einwanderung
- Gott zuerst
"So spricht der Herr der Heerscharen: Dies Volk sagt: 'Die Zeit ist noch nicht gekommen, dass das Haus des Herrn gebaut werde!'" (Haggai 1,2) Der Teufel bietet stets das Äußerste auf, um das Werk Gottes aufzuhalten. Damals hinderte er den Tempelbau der Juden, heute sucht er das Volk Gottes an der Ausbreitung des Evangeliums zu hindern. Dem Allerhöchsten soll ein geistlicher Tempel aufgerichtet werden. Wenn aber der Feind durch irgendein Mittel den Aufbau desselben hindern oder hinausschieben kann, schreckt er vor nichts zurück. Wenn er uns vom treuen, glaubensmutigen Wirken zur Verherrlichung Gottes abhalten kann, wird er es sicherlich tun. Er ist sehr schlau und weiß genau, wie er seinen Widerstand ändern muss, ohne jedoch sein Ziel aus dem Auge zu verlieren. Bei den Juden, die aus der babylonischen Gefangenschaft zurückgekehrt waren, suchte er den Bau des Tempels dadurch zu verhindern, dass er sie selbstsüchtig und weltlich machte. So war ein jeder eifrig darauf aus, sein eigenes Haus zu bauen, während er sich um den Bau des Hauses des Herrn nicht kümmerte. Bei jeder Familie standen die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund. Nach der Rückkehr in ein lange wüst gelegenes Land musste viel geschehen, um das Versäumte wiedergutzumachen. Und um sich selbst zu versorgen, war jede Familie gezwungen, das Äußerste aufzubieten. Aber dann wussten sie es sogar bis zum Luxus zu bringen, während die schon vor Jahren gelegten Fundamente zum Tempel entweder blieben, wie sie waren, oder mit noch mehr Schutt bedeckt wurden. Die Leute waren nicht zum Bauen des Hauses Gottes zu bewegen, sondern beantworteten jede Mahnung dazu mit der Entschuldigung, die Zeit zum Bauen des Hauses Gottes sei noch nicht gekommen. Eine passendere Zeit lag für sie stets in der Zukunft, aber in Wirklichkeit kam sie nie. Ähnlich wie die Juden machen es heute auch viele Christen: Indem sie zuerst für sich selbst säen, dauert es lange, bis Gott an die Reihe kommt. Deshalb ruft der Prophet: "Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt?" CHS #haggai #bau #tempel #luxus #bedürfnisse #baustopp #hausgottes #jesus #gott #prioritäten #jesuserlebt
- Wie ein Dieb in der Nacht
“Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht." (1. Thessalonicher 5,2) Jesus Christus wird bald wiederkommen. Ich hoffe, dass Du schon ganz gespannt auf Sein Wiederkommen wartest?! Aber der Herr Jesus wird nicht nur kommen, um die Gläubigen der Gemeinde und des Alten Testaments in den Himmel zu holen. Jesus Christus wird auch noch einmal wiederkommen, um Gericht über diese Erde zu bringen. Der Tag des Herrn fängt mit den Gerichten über diese Erde an. Wenn die Gemeinde in den Himmel entrückt ist beginnt dieser Tag, der aber vielmehr eine Zeitperiode von mehr als 1000 Jahren beschreibt als nur einen Tag von 24 Stunden. Der Tag des Herrn ist die Zeit, wenn der Herrn Jesus öffentlich in das Geschehen hier auf der Erde eingreifen wird. Dann haben nicht mehr Könige, Despoten, Präsidenten oder Kanzler das Sagen auf dieser Erde, sondern der Herr Jesus Christus selbst. Die Gerichte, die den Tag des Herrn einleiten, werden in Offenbarung 6-18 beschrieben. Am Ende dieser Gerichtszeit wird der Herr Jesus persönlich auf diese Erde zurückkehren und mit den Gläubigen in die Gerichte eingreifen (Off 19), um danach als König ein 1000-jähriges Friedensreich zu errichten. Der Tag des Herrn wird für die ungläubigen Menschen, die nach der Entrückung der Gemeinde auf der Erde leben, wie ein Dieb in der Nacht kommen. Wenn die Gläubigen entrückt sind, wird die Finsternis keine Grenzen mehr kennen. Das Böse wird tief in jeden Lebensbereich eindringen und alles beherrschen (2.Thes 2,3ff). Niemand wird mit dem Tag rechnen. Die Menschen werden überrascht sein, weil sie sich in Sicherheit gewogen haben. Sie begegnen diesem Tag völlig unvorbereitet. Als Kind Gottes kommt Jesus für Dich nicht wie ein Dieb in der Nacht, Du erwartest auch nicht den Tag des Herrn. Du darfst heute schon mit der Entrückung der Gemeinde rechnen und Seine Erscheinung lieben (2.Tim 4,8)! #dieb #nacht #entrückung #tagdesherrn #jesus #gott #gerichte #offenbarung #frieden #reich #retter #jesuserlebt #zukunft #prophetie #jesuskommtbald #jesuskommtwieder
- Nur kein Neid
Lies am besten zuerst 4.Mose 16 Im 4. Buch Mose finden wir die Geschichte von Korah und einer Gruppe von Anhängern, die nicht damit zufrieden sind, dass Mose und Aaron die Führer des Volkes Israel auf der Wüstenreise sind. Sie werfen ihnen vor, sich über die “Versammlung des Herrn” zu erheben (V.3). Dabei hatte Gott selbst sie für diese Aufgabe ausgewählt. Um sich etwas mehr Gehör zu verschaffen versammelt Korah über 250 angesehene Männer hinter sich. Diese Männer werden als “Fürsten der Gemeinde” oder “Berufene” (V.2) beschrieben. Es handelt sich also um Männer, die zusammengerufen wurden, um Angelegenheiten der Gemeinde zu regeln. Korah war aus dem Stamm Levi. Wie wir in 4. Mo. 1 erfahren, hatte Gott die Leviten für den Dienst an Seiner Wohnung (der Stiftshütte) ausgesondert. Sie sollten die Stiftshütte tragen, sie auf- und abbauen, wenn das Volk lagerte sowie alle Geräte transportieren, die dazu gehörten. Das war eine sehr große Aufgabe. Doch dieser Dienst, diese Aufgabe vonseiten Gottes, war offenbar nicht gut genug in den Augen Korahs. Nachdem die Rebellen gegen Mose aufgetreten waren, sagt Mose zu Korah: “Ist es euch zu wenig, dass […] ihr den Dienst der Wohnung des Herrn verrichtet […]” (V.9). “Und ihr trachtet auch nach dem Priestertum!” (V.10). Gott muss auf diese Auflehnung gegen Seine Anweisungen mit strengem Gericht antworten. Korah und alle Anhänger müssen sofort sterben (V.31-35). Kennst du solche Gedanken auch? Ist da manchmal Neid gegenüber anderen, die eine “bessere” Stellung haben im Beruf oder im Dienst für den Herrn? Vielleicht eine Aufgabe, die mehr in der Öffentlichkeit stattfindet? Gottes Wort warnt deutlich davor: “Denn wo Neid und Streitsucht ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat.” (Jak. 3,16) Gott selbst ist es, der jedem Gläubigen austeilt, so wie Er es für richtig hält. Dabei ist Er völlig souverän. Du darfst sicher sein, dass Er auch für dich eine Aufgabe vorgesehen hat und wir dürfen Ihn auch bitten uns diese deutlich zu zeigen. Mach es nicht wie Korah und sieh auf dich – nicht auf die anderen. “Je nachdem jeder eine Gnadengabe empfangen hat, dient einander damit als gute Verwalter der mannigfaltigen Gnade Gottes.” (1.Pet.4,10) #neid #gnadengabe #streit #eifersucht #zerstörung #korah #gott #jesus #jesuserlebt
- Mehr von Gott suchen
„Und er sprach: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!“ (2. Mose 33,18) Als Mose die Herrlichkeit Gottes sah, bat er darum, mehr davon sehen zu dürfen. Als Gott ihm offenbarte, dass er Gnade gefunden hatte, wollte er mehr Gnade. Denke daran: Der Mensch, der am meisten von Gott hat, ist der, der am leidenschaftlichsten mehr von Gott sucht… Ich war außerordentlich und zutiefst darum bemüht, dass du und ich mehr tun als nur zuzuhören; dass wir es wagen, zu Gott zu gehen und uns trauen, Ihn um eine treue, väterliche Wunde zu bitten - vielleicht auch drei davon, wenn es dir gefällt: Uns mit einem Empfinden unserer eigenen sündigen Unwürdigkeit zu verwunden; uns mit den Leiden der Welt und den Nöten der Kirche zu verwunden; und uns schließlich mit dem Verlangen nach Gott zu verwunden, einem Durst, einem heiligen Durst und einer Sehnsucht, die uns in Richtung Vollkommenheit tragen wird… Fast jeden Tag meines Lebens bete ich, dass „ein glückliches Schmachten und Verlangen nach Gott“ die evangelikalen Kirchen wieder erreicht. Wir brauchen dieses Verlangen nach Gott, das unsere geistlichen Fluten und Wirbelstürme des Suchens und der Selbstverleugnung herbeiführt - das hat unsere Mitte fast verlassen. #herrlichkeit #gott #erweckung #gottsuchen #suchen #leidenschaft #jesus #jesuserlebt A.W.T.
- Spurensuche im AT – Joseph (2)
Lies erst einmal 1.Mose 37,12-24 Im ersten Teil haben wir die bevorzugte Stellung Josephs gesehen und wie sich der Hass seiner Brüder immer mehr steigerte. Wir lesen nun, dass die Brüder von Joseph erneut die Herde ihres Vaters weiden. Jakob möchte wissen, wie es ihnen und der Herde geht. Dazu schickt er Joseph los, obwohl er sicher mitbekommen hatte, dass seine Brüder ihn hassten. Schon hier sehen wir ein sehr schönes Bild auf den Herrn Jesus. Auch er wurde vom Vater hier auf diese Erde gesandt! (Joh.1,14) Dorthin, wo die Menschen ihn hassten und ablehnten. Doch wir sehen in beiden Fällen eine wunderbare Antwort. Joseph sagt zu seinem Vater: “Hier bin ich.” (1. Mo. 37,13). Von dem Herr Jesus lesen wir: “Hier bin ich, sende mich.” (Jes.6,8). Er war bereit Mensch zu werden, um in Seine Schöpfung und zu Seinen Geschöpfen zu kommen. In Vers 16 sehen wir ein Vorbild der Liebe des Herrn Jesus zu uns Menschen. So wie Joseph sagt: “Ich suche meine Brüder;” (V.16) so sucht auch Er damals wie heute Menschen, die an Ihn glauben und Ihm nachfolgen wollen. Als Joseph sich seinen Brüdern nähert, stößt er auf harte Herzen (V.18). Ihr Hass war so groß, dass sie Joseph sogar töten wollten. Doch Ruben, der mutig ist, kann diesen Plan vereiteln. Trotzdem wird Joseph gefangen genommen, ausgezogen und in eine leere Grube geworfen (V.23-24). Wie du sicher schon beim Lesen bemerkt hast, sind die Parallelen zum Herrn Jesus nicht zu übersehen. Wie wurde Er von den Soldaten gefangen genommen, ausgezogen, verspottet und geschlagen. Einen großen Unterschied finden wir allerdings bei der Grube: Bei Joseph war diese Grube “leer, es war kein Wasser darin.” (V.24). Bei dem Herrn Jesus sah das ganz anders aus. Als Er für deine und meine Sünden am Kreuz im Gericht Gottes war, ist Er “versunken in tiefen Schlamm und kein Grund ist da;” (Ps. 69,3). In den Psalmen lesen wir wie der Herr prophetisch klagen muss: “Du hast mich in die tiefste Grube gelegt, in Finsternisse, in Tiefen.” (Ps.88,7) Ja, damit unsere Sünden gesühnt werden konnten, gab es keinen anderen Weg. Der Herr Jesus selbst musste in diese tiefste Grube hinabsteigen. Dankst du Ihm immer wieder dafür? #joseph #spurensuche #spurensucheimat #vorbild #typus #typologie #jesus #christus #messias #jesuserlebt #mensch #erniedrigung #menschwerdung
- Glauben nachahmen
„Gedenkt eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben, und, den Ausgang ihres Wandels anschauend, ahmt ihren Glauben nach.“ (Hebräer 13,7) Was ist Glaube? Laut Duden ist der Glaube eine gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten oder Ähnlichem bestimmte unbedingte Gewissheit oder Überzeugung. Eine biblische Definition des Glaubens finden wir in Hebräer 11,1: „Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“ In der Bibel finden wir viele Männer und Frauen, deren Leben von Glauben gekennzeichnet war. Die Jünger Jesu hatten Glauben, indem sie ihren Arbeitsalltag völlig aufgaben und in die Nachfolge Jesu gingen, ohne zu wissen was sie erwartet. Der Apostel Paulus hatte Glauben, als er auf einer lebensgefährlichen Schiffsreise war, auf eine unbekannte Insel verschlagen und später ins Gefängnis geworfen wurde. Auch das Alte Testament ist voll von Glaubenshelden. Hebräer 11 gibt eine gute Zusammenfassung dieser Helden im Glauben. Auch im 18. und 19. Jahrhundert gab es beeindruckende Persönlichkeiten, wie zum Beispiel John Wesley, Georg Whitefield, Georg Müller oder Amy Carmichael. Sie alle kennzeichnete ein einfacher Glaube, gepaart mit völligem Vertrauen auf Gott und seinen Zusagen. Ihr Glaube wurde durch ihre Taten sichtbar und dadurch zeigten sie die Größe Gottes. „Denn in diesem Glauben haben die Alten Zeugnis erlangt.“ (Hebräer 11,2) Jetzt könnten wir einwenden, dass die beschriebenen Glaubenszeugnisse lange Jahre her sind und wir heute in einer anderen Zeit leben. Das stimmt, aber es ist keine Ausrede dafür, heute andere Maßstäbe anzuwenden. Gott ist heute wie damals derselbe. In Hebräer 13 haben wir gelesen, dass wir den Glauben der geistlichen Führer nachahmen sollen. Und das gilt heute genauso, wie vor 2.000 Jahren. Wie ist das mit unserem Glauben und mit unserem Gottvertrauen? Wir haben es uns in Deutschland sehr bequem gemacht. Wir sind sozial abgesichert, haben für jede Eventualität eine Versicherung und schließen eine Altersvorsorge nach der anderen ab, um im Rentenalter einen wohlverdienten und wohlhabenden Ruhestand führen zu können. Ist das der Sinn des Lebens? Ist das die Aufgabe, die wir von Gott für diese Erde bekommen haben? Durch die Corona-Pandemie ist unser ruhiges Leben mal ein bisschen unruhiger geworden. Sicherheiten waren auf einmal nicht mehr so sicher, viele Dinge schienen hoffnungslos. Das zeigt schon, dass ein kleines Virus unseren Glauben und unser Gottvertrauen ganz schön auf die Probe stellen kann. Aber mittlerweile haben wir uns mit der Pandemie arrangiert. Wo ist unser Glaube? Wo ist unser Vertrauen? In unserer materialistisch geprägten Zeit fällt es uns zunehmend schwer wirklich an Gott zu glauben und Ihm zu vertrauen. Dabei möchte Er das so gerne von uns. Und Er wird es belohnen, auch wenn es für uns das Aufgeben von Sicherheiten, Rechten, Geld und Zeit bedeutet. „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss Glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.“ (Hebräer 11,6) #glaube #alltag #mut #vertrauen #vorbilder #corona #zeit #gottistderselbe #jesus #jesuserlebt #
- Glaube und Zeichen
„Ich will es nur noch einmal versuchen mit dem Fell“ (Richter 6,39). Manchmal gibt es Situationen, in denen Gläubige nur dann im Glauben vorwärts gehen, wenn sie von Gott ein Zeichen bekommen. Sie betasten ihr "Fell" wie Gideon, und wenn es nass ist, sind sie bereit, Gott zu vertrauen. Das kann echter Glaube sein, aber er ist unvollkommen. Er ist immer von Gefühlen oder irgendeinem Zeichen neben dem Wort Gottes abhängig. Es bedeutet jedoch ein beträchtliches Wachstum im Glauben, wenn wir Gott ohne ein besonderes Gefühl oder Zeichen vertrauen. Es gibt aber eine höhere Stufe des Glaubens, die über den Glauben von Gideon hinausgeht. Sie besteht darin, Gott und seinem Wort zu vertrauen, selbst wenn Umstände, Gefühle, äußerer Schein, Menschen und Verstand dagegen sprechen. Paulus übte diesen Glauben in Apostelgeschichte 27,20: "Da aber während mehrerer Tage weder Sonne noch Sterne schienen und heftiger Sturm anhielt, schwand endlich alle Hoffnung, dass wir gerettet würden." Trotzdem sagt er aber in Vers 25 weiter: "Darum seid guten Mutes, ihr Männer! Denn ich vertraue Gott, dass es so gehen wird, wie es mir gesagt worden ist." Gott schenke uns einen solchen Glauben, dass wir Seinem Wort völlig vertrauen, auch wenn alles auf das Gegenteil hinweist! #glaube #verstand #gefühle #zeichen #gott #jesus #umstände
- Daran werden alle erkennen
Ist es dir auch schon einmal so gegangen, dass dir etwas “an den Kopf geworfen” wurde, was dich verletzt hat? Manchmal reicht auch nur ein Blick oder eine Geste und du bist innerlich getroffen. Und das von einem Bruder oder einer Schwester im Glauben. Danach regt sich schnell Ärger oder sogar Wut. Wie war das denn jetzt gemeint? Was habe ich ihm denn getan? Hat er mit seinem Blick eben mich gemeint? Diese und ähnliche Fragen kommen dann sehr schnell in dir auf. Aber leider bist du zu ängstlich, zu stolz oder zu verärgert, um auf den anderen zuzugehen und die Sache zu klären. Das Ergebnis ist eine allmähliche Distanz und dein innerer Ärger bleibt oder wächst. Viele von uns kennen sicherlich solche Situationen. Zunächst machen wir uns keine Gedanken darüber, der Kontakt wird vielleicht weniger und immer wenn man diese Person wieder sieht, regt sich da der Ärger, dieser Gedanke an den Blick von damals… Der Herr Jesus sagt selbst zu Seinen Jüngern im Johannes Evangelium: “Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.” (Joh.13,35) Das ist es, was Er sich von seinen Jüngern wünscht. Es ist sogar ein direkter Befehl. Er macht deutlich, dass durch die Liebe, die wir zu anderen Gläubigen haben, auch unser Zeugnis vor der Welt beeinflusst wird. Die Menschen um uns her werden erkennen, zu wem wir gehören, wenn wir mit unseren Glaubensgeschwistern in Liebe zusammenleben. Wie oft wird da unser eigener Stolz zum Hindernis. Eine Beziehung, vielleicht früher eine gute Freundschaft, geht kaputt, weil keine Bereitschaft da ist, Liebe zu zeigen und zu vergeben. Denke heute noch einmal darüber nach. Der Herr Jesus will dir dabei helfen. Er hilft dir die richtigen Worte zu finden. Er, der dir und mir alles vergeben hat durch Sein Werk am Kreuz, gibt auch dir die Kraft dazu. Damit wieder Freude da ist und auch die Menschen um uns her erkennen, dass wir Seine Jünger sind. Vor allem habt untereinander eine inbrünstige Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. (1. Pet. 4,8) #jünger #erkennen #liebe #untereinander #jesus #jesuserlebt #gott
- Ungelehrte Leute
Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute waren, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren. (Apg. 4,13) Die Welt verachtet vielleicht unsere fehlende Belehrung, aber wenn sie bemerken, dass wir mit Jesus waren, werden manche aufmerken und darauf achten, was wir zu sagen haben. Möge der Herr uns helfen viel Zeit in seiner Gegenwart zu verbringen, sein Wort zu lesen und darüber nachzudenken, sodass etwas von seiner Schönheit, Männer und Frauen zu ihm zieht. Übersetzt aus dem Kalender “Choice Gleaning 2021” #mitjesus #gemeinschaft #ungelehrt #ungebildet #gott #jesus #jesuserlebt












