top of page
Tippen auf einem Laptop

Deine Suchergebnisse

Diese Website durchsuchen

1368 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Gottes Bach ist voll Wasser

    “Gottes Bach ist voll Wasser.” (aus Psalm 65,10) Wenn ich morgens, meiner Routine nach, laufen gehe, komme ich an einem Bachlauf vorbei. In den Herbstmonaten war der Bach fast ausgetrocknet, aber jetzt, nachdem der restliche Schnee geschmolzen ist und es einige Tage geregnet hat, ist der Bach voll mit Wasser und zu einem kleinen, reißenden Fluss angeschwollen. Es kann sein, dass der Bachlauf in wenigen Wochen wieder nahezu vertrocknet ist, weil er keine große Quelle hat, die ihn speist. Als ich das so beobachtete, musste ich über den obigen Vers nachdenken: “Gottes Bach ist voll Wasser”. Manchmal geht es Dir vielleicht wie mir, dass Du innerlich am Ausdürren bist. Dann fehlt die Freude am Herrn Jesus, das Bibellesen wird zur Schwerstarbeit und das Gebetsleben leidet. Du fühlst Dich ohne Kraft und Dir mangelt es an Glaubensmut. In solchen Phasen fehlt oft der Genuss an der Gemeinschaft mit Gott und Deinen Glaubensgeschwistern. Wenn es eigentlich Zeit ist in die Gemeinde zu gehen, müssen wir uns aufraffen. Das kann vorkommen! Oft ist der Grund dafür, dass wir uns nicht mehr regelmäßig bei Gott aufhalten und in der stillen Zeit den Kontakt mit Ihm pflegen. Es kann aber auch sein, dass Du und ich Sünde in unserem Leben zugelassen haben oder Gott uns auf etwas in unserem Leben aufmerksam machen möchte. Möglicherweise hat sich etwas zwischen Dich und Deinen Herrn geschoben (Ps 106,15). Wenn wir das merken, dürfen wir mit einem Bekenntnis zu Gott kommen und die Gründe für unsere geistliche Dürre vor Gott schonungslos aufdecken (lies 1.Joh 1,9 und Psalm 51). Dann möchte Gott uns zeigen, dass es bei Ihm Segen im Überfluss gibt. “Gottes Bach ist voll Wasser” - bei Ihm bekommst Du jeden Tag aus der Bibel geistliche Nahrung, Führung in allen Lebensfragen, Antworten auf Deine Gebete, eine tiefe Freude in der Gemeinschaft mit Ihm und an Deiner Errettung. Gottes Segenskanäle laufen niemals leer oder versiegen. Sie sind immer voll und Gott steht bereit Seinen Segen im Übermaß auszugießen (Mal 3,10). Wenn Du das einmal erlebt hast, kannst Du andere zu diesem “Bach” führen oder selbst zum Segenskanal für andere werden. #bach #gott #voll #überfluss #fluss #segen #segenskanal #sünde #bekennen #wasser #bibel #gebet #freude #gemeinschaft #natur #errettung #jesuserlebt

  • Kommt her, frühstückt!

    Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; (Joh.21,4) Jesus spricht zu ihnen: Kommt her, frühstückt! (Joh.21,12) Als die Sonne über dem See von Galiläa aufging, stand Jesus am Ufer und ruft seine Jünger. Morgen für Morgen steht er am Ufer unseres Lebens. Morgen für Morgen lädt er uns ein mit Ihm zu frühstücken. Sein Angebot ist einfach und doch großartig. Er fordert uns auf, das aufgewühlte Meer der Welt hinter uns zu lassen und seine Gegenwart zu genießen. Er reicht uns alles was nötig ist - den Fisch, das Feuer, die Gemeinschaft. Die Einladung gilt auch heute Morgen - der Herr bittet dich zu kommen und zu frühstücken. Übersetzt aus dem Kalender “Choice Gleaning 2021” #frühstück #breakfast #bibellesen #beten #gemeinschaft #fisch #feuer #jesus #jesuserlebt #gott #morgen

  • Gebet für alle Menschen, Politiker, Kanzler, Könige ...

    “Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.” (1.Timotheus 2,1.2) Es ist ein unfassbares Vorrecht, dass Du für andere Menschen beten darfst und Gott Dich sogar hört. Allerdings tragen wir als Christen auch eine große Verantwortung wirklich für alle Menschen zu beten, denn Gott möchte sich allen Menschen als der Heiland-Gott zeigen, der sie vor der ewigen Verdammnis retten will. Gottes Herz ist unglaublich weit, es umschließt alle Menschen. Er möchte jeden Einzelnen retten, deshalb sollten auch wir uns immer wieder daran erinnern, wie wichtig das Gebet für alle Menschen ist. Geht es Dir nicht auch manchmal so, dass Du manche Menschen aus deinem Gebet ausschließt? Ob bewusst oder unbewusst - Gott hält es jedenfalls für nötig, uns auf diesem Gebiet eine deutliche Ermahnung zu hinterlassen. Insbesondere sollten wir in unser Gebet die Könige und “alle, die in Hoheit sind” einschließen. Das meint nicht so sehr die Regierung unseres Landes an sich, sondern tatsächlich die einzelnen Personen in Regierungsverantwortung und darüber hinaus alle hochgestellten Personen. Auch sie müssen errettet werden, um nicht ewig verloren zu gehen. Gerade in der aktuellen Zeit, wo politisch vieles Kopf steht, benötigen die regierenden Politiker Weisheit, um gute, vernünftige und nicht törichte Entscheidungen zu treffen. Unsere Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel braucht unser Gebet. Unser Gesundheitsminister Herr Jens Spahn benötigt Dein und mein Gebet. Der Chef des RKI benötigt unser Gebet. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Wir dürfen sie alle vor den Thron der Gnade bringen, damit Gott ihnen hilft die Regierungsgeschäfte zu führen und der Heilige Geist an ihren Herzen und Gewissen wirkt, damit sie auch vor Gott kapitulieren und ihre Sünden bekennen. Sei Dir sicher, das Gebet für “alle, die in Hoheit sind”, wird Dein und mein Herz vor Bitterkeit und Unmut der Regierung gegenüber bewahren. Es macht uns nicht unkritisch oder naiv, sondern weitet unser Herz, um auch sie mit den Augen Gottes zu betrachten. Das Gebet macht Dein Herz in schwierigen Umständen “ruhig und still”. #gebet #politiker #merkel #spahn #regierung #corona #beten #ruhig #still #rettung #seele #verantwortung #vorrecht #ermahnung #wieler #drosten #jesuserlebt #gott #jesus

  • Angst

    „Die Völker hörten es, sie bebten; Angst ergriff die Bewohner Philistäas.“ (2. Mose 15,14) Der gesamte Globus lebt in Angst und Schrecken. Es gibt so viele Gründe um Angst zu haben. Wie schlimm ist die Corona-Mutation? Wie kann ich mich vor Ansteckungen am besten schützen? Welche Nebenwirkungen hat der Impfstoff? Was passiert, wenn ich mich nicht impfen lasse? Vielleicht hast Du keine Angst um Deine eigene Gesundheit, Dir machen viel mehr die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns und der Beschränkungen Sorgen. Du bist vielleicht seit Monaten in Kurzarbeit und weißt nicht wie es weiter gehen soll. Vielleicht verlierst Du sogar Deinen Arbeitsplatz, oder hast ihn bereits verloren? Du hast vielleicht Angst um Deine sozialen Kontakte, die seit Monaten nicht richtig gepflegt werden. Du liest verschiedene Überschriften von aktuellen Topmeldungen und die dort genannten Zahlen machen Dir Angst. Jeder von uns kann es tatsächlich unter diesen Umständen mit der Angst zu tun bekommen. Kinder haben Angst, weil sie beim Homeschooling nicht richtig mitkommen, Jugendliche machen sich Sorgen um eine Arbeitsplatzperspektive und ältere Menschen haben Angst vor dem Tod. Wer befreit mich von dieser Angst? Wann kann ich endlich mal wieder ruhig schlafen? Was passiert noch alles? In der Bibel gibt es gestandene Persönlichkeiten, die Angst hatten. Jeremia sagt in den Klageliedern: „Sieh, HERR, wie mir angst ist!“ (Klagelieder 1,20) Paulus hatte es auch in einigen Lebenssituationen mit der Angst zu tun bekommen. Aber er wusste, wo er mit der Angst hinkommen konnte. Zu seinem Gott. Bei Ihm konnte er im Gebet alles abladen, was ihn bedrückte. „In allem bedrängt, aber nicht eingeengt, keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg.“ (2. Korinther 4,8) Wenn Du ein Kind Gottes bist, dann kannst Du trotzdem Angst bekommen. Aber Du kennst eine Person, zu welcher Du mit Deiner Angst hinkommen kannst. „Indem ihr all eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7) Und Du hast eine wunderbare Zukunft im Himmel, wo es keine Angst mehr geben wird. Aber vielleicht bist Du noch kein Kind Gottes. Dann hast Du berechtigter Weise Angst vor der Zukunft. Die Bibel ist da sehr klar: Wenn Du nicht vor Gott Deine eigene Schuld eingestehst und vor Ihm kapitulierst, dann wird Deine Zukunft im Feuersee, in der Hölle sein. Ein Ort voller Angst und Schrecken für alle Ewigkeit. Du brauchst eine Begegnung mit dem Herrn Jesus, Du musst umkehren von Deinen sündigen Wegen und um Vergebung Deiner Schuld bitten. „So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden.“ (Apostelgeschichte 3,19) „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9) Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne! #angst #corona #gebet #homeschooling #arbeit #job #fallzahlen #inzidenz #mutation #mann #frau #socialdistancing #gott #jesus #jesuserlebt #sünde #himmel #hölle #entscheidung

  • Spurensuche im Alten Testament - das Brandopfer (2)

    „Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist, von den Schafen oder von den Ziegen, zum Brandopfer.“ (3. Mose 1,10) „Und wenn seine Opfergabe ein Brandopfer dem HERRN vom Geflügel ist, so soll er von den Turteltauben oder von den jungen Tauben seine Opfergabe darbringen.“ (3. Mose 1,14) (Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 1,10-17) Wir haben bereits gesehen, dass ein Rind als Opfertier gebracht werden konnte. Jetzt werden uns verschiedene Tiere vom Kleinvieh und vom Geflügel beschrieben, welche zum Brandopfer geeignet waren. Da zwängt sich förmlich schon die Frage auf, warum es denn so viele unterschiedliche Opfertiere zum Brandopfer gab und was deren Bedeutung ist? Gott ist ein gnädiger Gott, auch in der Zeitepoche des Gesetzes. Die Vorgehensweise beim Opferdienst wurde von Gott klar vorgegeben. Er überlies es aber dem einzelnen Israeliten, welches Opfertier er letztendlich bringen wollte und konnte. Die Tiere unterscheiden sich in ihrer Größe und in ihrem Wert. Wenn ein Israelit jetzt ein Brandopfer bringen wollte, war es entweder sein „Eigenverschulden“, wenn er nur eine Taube brachte, aber in manchen Fällen war der Israelit zu arm, um sich ein Rind leisten zu können. Somit schuf Gott eine Möglichkeit, dass selbst der ärmste Israelit eine Taube bringen konnte, die er noch nicht einmal selbst besitzen musste, sondern in den vielen Höhlen und Felsspalten, die es in dieser Gegend gibt, einfach fangen konnte. Eine Unterscheidung der Opfertiere gab es aber nicht in dem Punkt, dass der Wohlgeruch für Gott ein anderer gewesen wäre. Jedes Opfer, egal von welchem Tier, war „ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.“ Wie ist das mit uns? Wenn wir uns wenig mit dem Herrn Jesus beschäftigen, dann können wir oft nur eine Taube bringen. Aber vielleicht gibt es auch Situationen in deinem und meinem Leben, wo wir einfach nicht mehr bringen „können“. Und dann ist es gut zu wissen, dass Gott jede Anbetung und jedes Lob gerne von uns annimmt, auch wenn es aus Schwachheit heraus geschieht. Auf der anderen Seite wollen wir uns auch motivieren lassen ein Rind zu bringen. Das Rind steht für Kraft und Tapferkeit, das Schaf steht für Unterwürfigkeit und Geduld, Ziegen stehen für Energie und Entschiedenheit und die Tauben stehen für Frieden. Suche einmal diese Eigenschaften des Herrn Jesus im Neuen Testament. Die Vorgehensweise zum Opferdienst des Kleinviehs und des Geflügels ist ähnlich, wie die Vorgehensweise bei den Rindern. Bei der Darbringung der Tauben gibt es eine Besonderheit: Das Brandopfer war grundsätzlich ein Ganzopfer, aber bei den Tauben musste der Kropf mit seinem Unrat abgetrennt und neben den Altar geworfen werden. Vielleicht kann Gott auch bei mir und dir nicht immer alles gebrauchen. Trotzdem bleibt der Grundsatz bestehen: Wahre Anbetung führt zu einem duftenden Wohlgeruch für Gott. „Es ist ein Brandopfer, ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.“ (3. Mose 1,17) #brandopfer #jesus #spurensuche #at #altestestament #messias #christus #suchen #finden #vorbild #vorausbild #typologie #jesuserlebt #rind #schaf #taube

  • Wie Gott sich dem Menschen vorstellt (5) - Der gute Hirte

    Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. [Joh. 10,11] Beim Lesen der Bibel begegnet uns schon früh im Alten Testament der Hirte mit seinen Schafen. Der erste Hirte, über den uns berichtet wird, war Abel. Abraham war ein Hirte mit großen Herden. Isaak und Jakob hatten große Tierbestände und gerade Jakob war ein ausgezeichneter Schafzüchter. Mose wurde, nach seiner Ausbildung am Königshof, zu einem Schafhirten ausgebildet. In seiner Geschichte, als Führer des Volkes Israel, begegnet uns die vorbildliche Bedeutung der Hirten-Schaf Beziehung sehr eindrücklich. David, der Jüngste unter seinen Brüdern, war ein Hirte, der von großem Mut und Hingabe gekennzeichnet war. Er hat es sogar mit dem Löwen und Bären aufgenommen, um seine Schafe zu schützen. Bei ihm lernen wir im Besonderen die Eigenschaften eines vorzüglichen Hirten kennen. Ich möchte dich an dieser Stelle einladen, deine Bibel selbstständig weiter auf Personen zu untersuchen, die Hirten waren, um herauszufinden, welche besonderen Eigenschaften sie ausgezeichnet haben. Alle Hirten, die du findest, waren gute Hirten, aber keiner von ihnen war „der gute Hirte“. Dieses Prädikat konnte nur der Herr Jesus für sich in Anspruch nehmen. Nur ER hat ein Recht darauf. Vielleicht fragst du dich jetzt, worin dieses Recht begründet liegt? War der Herr Jesus ein so viel besserer Hirte? Hat er sich besser um seine Schafe gekümmert? Die Wahrheit ist: Er hat gar keine Schafe besessen. Ob er jemals Schafe gehütet hat, weiß ich nicht. Gelernter Hirte war er jedenfalls nicht. Er hatte den Beruf des Zimmermanns gelernt. Das zeigt uns also recht deutlich, dass es sich bei der Aussage des Herrn Jesus um ein Bild handelt, das er anwendet, um die Beziehung zwischen sich, dem Hirten, und den Menschen, als Schafe, deutlich zu machen. Wenn du dich gedanklich kurz in die Rolle eines Schafes versetzt und überlegst, wie ein perfekter Hirte sein müsste, dann hatte bereits David ähnliche Gedanken. Auch er hat sich diese Frage schon gestellt. Der Psalm 23, den du bestimmt kennst, ist das Ergebnis seiner Überlegungen. Der HERR war in seinen Augen in jeder Hinsicht der beste, ja der perfekte Hirte. Wenn du die ersten Worte in diesem Psalm liest, kannst du förmlich spüren, wie stolz David ist, dass der HERR sein Hirte ist. Wer wollte nicht auch in seinem Leben von einem solchem Hirten geführt und versorgt werden, wie ihn David kannte? An der Stelle kommen wir jetzt wieder auf den Punkt zurück, warum der Herr Jesus sich berechtigterweise als „der gute Hirte“ bezeichnen kann. Der Herr Jesus hat sich dadurch ausgezeichnet, dass er sein Leben für seine Schafe gegeben hat. Das ist das Einzigartige! Er hat sein Leben für alle die, die an IHN glauben gegeben. Für sie ist er in den Tod gegangen, damit alle, die an IHN glauben, „Leben in Überfluss“ [Joh. 10,10] haben. Das war etwas, was nur der Herr Jesus tun konnte. Niemand sonst war dazu im Stande! Du fragst: „Warum?“ Nun, die Antwort ist, dass der Herr Jesus der einzige gerechte und sündlose Mensch ist, der je auf dieser Erde gelebt hat [1. Pet. 2, 22+23; 1. Pet. 3,18]. Alle anderen Menschen, ich und du eingeschlossen, sind Sünder und haben eine böse, verdorbene Natur, die nichts von Gott wissen will und nichts hervorbringt, was Gottes Annahme findet [Psalm 14, 2+3]. Um dich und mich zu retten und zu einem Schaf in seiner Herde zu machen, ist er am Kreuz der Sündenträger geworden. Dort hat er meine Schuld zu seiner eigenen gemacht [Psalm 40, 13; 1. Pet. 2, 24]; - das ist es, was ihn zu „dem guten Hirten“ macht. Niemand sonst konnte so etwas tun. Die Motivation dahinter ist Liebe. Göttliche Liebe, die dort liebt, wo keine Gegenreaktion zu erwarten ist. Ja, so ist Gott. So liebt er dich. Er will nicht, dass irgendein Mensch verloren geht [2.Pet. 3, 9]. Darum hat er uns sein ganzes Herz voller Liebe gezeigt, als er seinen Sohn Jesus Christus gab [Joh. 3, 16]. Du kannst die Größe der Liebe darin erkennen, dass der Herr Jesus sein Leben hingegeben hat [1. Joh. 3, 16]. Kennst du IHN schon als „den guten Hirten“, der sein Leben für seine Schafe gelassen hat? Als den, „der dich geliebt, und sich selbst für dich hingegeben hat“ [nach Eph. 5, 2]? Was ist deine Antwort auf eine solche Liebe? Kann er nicht erwarten, dass wir IHM dankbar sind und deshalb gerne in seiner Herde laufen? Kann er nicht erwarten, dass wir IHM folgen und nahe bei IHM, dem guten Hirten, bleiben? Das ist nicht immer leicht, weil wir den Schafen im Natürlichen oft ähneln und von Eigenwillen gekennzeichnet sind. Auch als Gläubige sind wir davon nicht frei. Damit das gelingt ist es wichtig, den Blick auf den Herrn Jesus gerichtet zu haben. Beschäftige dich mit seinem Erlösungswerk. Lies die Evangelien und denk darüber nach, wie schwer das Werk am Kreuz für IHN war. Was es IHN gekostet hat, dich zu einem Schaf in seiner Herde zu machen [1. Pet. 1, 18+19]. Vertiefe dich beim Lesen der Psalmen in seine Leiden, die er erlitten hat, nicht nur von den Menschen, sondern auch im Besonderen von Gott, im Strafgericht über die Sünde [Ps. 22, 42, 69, 88, 102, …]. Darin liegt der Schlüssel zu Dankbarkeit, zu echter Liebe und Hingabe an den, der sein Leben gelassen hat: Den guten Hirten! #ichbin #jesus #hirte #schafe #jesuserlebt #leben #tod #sterben #dergutehirte #david #mose #jakob #abel #abraham

  • Du brauchst gute Gewohnheiten

    Die aktuelle Zeit ist wirklich herausfordernd für alle von uns. Vielleicht geht es Dir so wie mir: Seit fast einem Jahr fahre ich morgens nicht mehr regelmäßig ins Büro, sondern nur noch hin und wieder, wenn ein Kunde einen persönlichen Termin haben möchte. Ansonsten erledige ich meine Arbeit aus dem Home-Office. Der tägliche Weg ins Büro war für mich eine Gewohnheit seit über 10 Jahren. Auch Du kennst wahrscheinlich einige Gewohnheiten in Deinem Leben, die sich seit Corona grundlegend verändert haben oder ganz weggefallen sind. Der Weg zu Schule, in die Uni, der wöchentliche Besuch bei Deinem besten Freund, oder vieles andere mehr … Auch der Herr Jesus hatte in Seinem Leben verschiedene Gewohnheiten, von denen wir etwas lernen können. Manchmal sind Gewohnheiten oder Routinen etwas verpönt, es hört sich altbacken an, Dinge immer nach dem gleichen Schema zu tun. Aber aus dem Leben des Herrn Jesus lernst Du, dass es wirklich gute Gewohnheiten gibt. “Und er kam nach Nazareth, wo er auferzogen worden war; und er ging nach seiner Gewohnheit am Tag des Sabbats in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.” (Lukas 4,16) Es verging kein Sabbat an dem Jesus nicht in die Synagoge gegangen wäre. Dort hat er das Wort Gottes vorgelesen, weil sein Herz voll davon war. Es ist eine gute Gewohnheit regelmäßig in der Bibel zu lesen, sich dafür Zeit zu reservieren, um den Herrn Jesus und Seinen Willen für Dein Leben besser kennenzulernen. Genauso wichtig ist es, dass Du nach Möglichkeit die Gemeindestunden Deiner Ortsgemeinde besuchst. Gott verheißt Dir einen besonderen Segen, wenn Du die Zusammenkünfte der Gemeinde besuchst, weil der Herr Jesus in der Mitte der Gläubigen sein möchte (Mt 18,20). Wenn irgend möglich, reserviere Dir die Zeit für den Gemeindebesuch auch während Corona und gib Dich nicht einfach mit einem Gottesdienst oder einer Predigt von Deiner Couch aus zufrieden. Die Gemeinschaft mit anderen Kindern Gottes ist unersetzlich (Hebr 10,25). Wenn diese Gewohnheit bei Dir eingerissen ist, dann nimm Dir heute neu vor die Gemeindestunden wieder regelmäßig zu besuchen. “Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach an den Ölberg; es folgten ihm aber auch die Jünger.” (Lukas 22,39) Jesus ist in seinem Leben oft auf dem Ölberg gewesen - der guten Gewohnheit nach, ging er dort hin. Es war ein Rückzugsort für Ihn, dort verbrachte Er Seine Zeit allein, aber auch mit Seinen Jüngern. Manchmal hat er sogar dort übernachtet (Joh 8,1; Lukas 21,37). Der Ölberg war für den Herrn Jesus mit tiefsten Empfindungen im Hinblick auf Sein Werk auf Golgatha verbunden. Dort betete Er, dort rang Er im Gebet, um schließlich ein klares “Ja” zu dem Willen Gottes zu sagen. Wenn auch während Corona das öffentliche Leben komplett heruntergefahren worden ist, darf es keinen “Lockdown” in meinem und Deinem Gebetsleben geben. Das Gebet ist das Atmen Deiner Seele, durch das Du Gemeinschaft mit dem großen Gott und Deinem Vater im Himmel pflegst. Lass es nicht zu, dass diese Gewohnheit in Deinem Leben einreißt. Ich empfehle Dir morgens früh aufzustehen, um Zeit mit Dem Heiland haben zu können. Auch der Herr Jesus reservierte die ersten Stunden des Tages für Seinen Gott, um zu beten (Mk 1,35). Es gibt viele gute Gewohnheiten, die Du unbedingt pflegen solltest. Vielleicht hast Du aktuell mehr Zeit als vorher, dann mach Dir einen Plan wie Du Deinen Tag gestalten möchtest. Überlass es bitte nicht dem Zufall. Neben der Zeit mit Gott im Gebet und der Bibel, brauchst Du auch Gewohnheiten, die Deinen Körper in Form halten, die Dich wachhalten, um nicht durch Müdigkeit oder Langeweile dem Teufel unnötige Angriffsflächen zu bieten. Wenn möglich, geh raus in die Schöpfung und staune über Gottes Wunderwerke! Du brauchst gute Gewohnheiten. #gewohnheit #jesus #beten #lesen #routine #frühaufstehen #gemeinde #versammlung #gottesdienst #gott #mann #frau #junge #mädchen #plan #jesuserlebt

  • Schau nach oben - look up!

    "Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.” (Lukas 21,28) Gottes Wort möchte Dir Mut machen! Du sollst gerade heute neuen Mut fassen, denn die Lage ist nicht hoffnungslos. Es gibt großartige Neuigkeiten für Dich. Die Welt um Dich her versinkt im Chaos, Regierungen zerfallen, Menschen gehen mit zunehmender Gewalt auf die Straße und ein Virus versetzt die Menschheit über den ganzen Globus hinweg in Angst und Schrecken. Gerade die Gesellschaften in den Ländern Europas verabschieden sich mit wachsender Geschwindigkeit von christlichen Werten, bewährten Vorstellungen von Moral und Ethik und opfern diese auf dem Altar des Individualismus und der Selbstvergötterung. Täglich werden wir überflutet von Schreckensmeldungen über Kriege, Naturkatastrophen, Terror, Klimakollaps usw. … Diese Ausgangslage bietet nicht viel Potential, um Dir und mir Mut für die Zukunft geben zu können! Dem oben genannten Vers aus Lukas 21 geht die Beschreibung der Zeichen der Endzeit voraus. Angefangen von der Zeit nach der Himmelfahrt Jesu bis zu Seinem Wiederkommen “in Macht und großer Herrlichkeit” (V.27) werden verschiedene Zeichen geschehen, auf die die Jünger Jesu vorbereitet sein sollten. Sie sollten die Zeichen der Zeit erkennen, um nicht zu erschrecken und in Sorgen zu verfallen. Das, was für die Welt ohne Christus in einem Alptraum enden wird, sollte für die Jünger des Herrn Jesus eine große Ermutigung sein. Wir dürfen wissen, dass Gott nicht das Weltgeschehen entglitten ist, sondern, dass sich alles das erfüllen wird, was er vorhergesagt hat (2.Kor 1,20). Die Welt geht auf das Gericht zu und das, was Du um Dich her geschehen siehst, sind die Vorzeichen von dem bald hereinbrechenden Gericht. Die gute Botschaft ist: Deine Erlösung naht! Du darfst jetzt schon nach oben schauen, zum Himmel, von woher der Herr Jesus kommen wird, um Seine Gemeinde zu sich zu holen, bevor die Gerichte beginnen (1.Thes 4,16ff). Schau nicht so viel in die Mainstreammedien, beschäftige Dich nicht immer wieder mit der Tagespolitik und den Geschehnissen rund um Corona. Das größte Ereignis der Weltgeschichte hat keine Zeitung auf dem Schirm und dagegen wird alles andere verblassen. Lieber Bruder, liebe Schwester – schau nach oben – erwarte Deinen Heiland! Er kommt bald, Deine Erlösung ist so nah wie nie zuvor. Lass Dir keine Angst einjagen, halte Durch und bleib bei dem HERRN! Du musst Deinen Kopf nicht hängen lassen, denn Deine Lage ist alles andere als hoffnungslos. Das Beste kommt noch! #lookup #schaunachoben #jesuskommtwieder #entrückung #corona #erwartung #lassdirkeineangsteinjagen #erlösung #gott #kontrolle #jesuserlebt

  • Autoritäten im Leben des Christen - Aufseher und Führer im Volk Gottes (2)

    Wir haben im letzten Beitrag darüber nachgedacht wie wichtig Führer im Volk Gottes sind. Die klaren Anweisungen, wie wir uns ihnen gegenüber verhalten sollen, findest Du z.B. in Hebräer 13,7 + 17 oder 1. Petrus 5,5. Wenn sie die von Gott verliehene Aufgabe und Autorität ausführen, sollen wir ihnen gehorchen und uns ihnen unterordnen. Nicht modern und schon so gar nicht passend für das eigene Ich… das weiß ich selbst nur zu gut! Aber das ist nun mal Gottes Anweisung dazu. Selbstverständlich sollen wir alles prüfen und beurteilen, ob die Entscheidungen mit dem Wort Gottes übereinstimmen und die Aufgabe gottgemäß ausgeübt wird. Wenn das so ist, sollen wir die Aufseher und Führer besonders ehren und ihnen die besten Motive unterstellen. (Was wir ohnehin allen Gläubigen gegenüber tun sollten! -> lies dazu 1. Tim. 5,17 + 1. Thess. 5,13) Nun gibt es Fragen, die eindeutig anhand der Bibel beantwortet und entsprechende Entscheidungen getroffen werden können. Ich denke, da ist die Sache klar: Wenn es in Übereinstimmung mit Gottes Wort ist, haben wir dem zu folgen. Aber Gottes Wort lässt uns, besonders im Hinblick auf unsere Gemeindestunden und die Dinge drumherum viel Freiraum, sodass wir oft keine direkten Antworten in Gottes Wort finden. Aufgrund von Erfahrung, den Grundsätzen von Gottes Wesen und einem Bild gesunder Worte, sprich einer gesunden Lehre, können aber auch dort Entscheidungen getroffen werden, die Gott gefallen. Dafür haben die Aufseher eine besondere Verantwortung, dann aber auch jeder einzelne Gläubige. (Röm. 12,2 und Phil. 1,9f.) Was aber ist zu tun, wenn Entscheidungen nicht so getroffen werden? Wenn Deiner eigenen Einschätzung nach Fehler begangen werden und etwas nicht nach Gottes Wort ist? Zunächst ist Dein Respekt dem Alter und den „Funktionen“, die Gott an Deinem Ort gegeben hat, gefordert. So sollte ein älterer Mann nicht hart angefahren werden und das direkte Gespräch gesucht werden, um dadurch den anderen zu gewinnen. (1. Tim. 5,1; Mt. 18,15f.) Natürlich muss in den Fällen, wo gegen Gottes Wort gehandelt wird, die Sache zu gegebener Zeit öffentlich, „vor allen“, geklärt und richtiggestellt werden. Aber oft sind wir leider von dem uns umgebenden Zeitlauf so geprägt, dass wir unser rebellisches Herz und unseren Eifer (für die Sache des Herrn) nicht im Griff haben. Rebellion, öffentliche Anschuldigungen, Abstimmungen, üble Nachrede, unterstellte Motive und Herzenseinstellungen, wer kennt das nicht? Geh ins Gebet und übergib die Dinge, die Deiner Ansicht nach falsch laufen, zuerst dem Herrn! Tut das als solche, die darüber einmütig sind, gemeinsam und prüft es unbedingt anhand von Gottes Wort. Du und ich sind nicht der Maßstab aller Dinge, auch wenn wir das oft meinen und unser Bildungssystem uns das heute so beibringt. Wie viele Probleme, Streitigkeiten und letztendlich Parteiungen, Trennungen entstehen durch vorschnelles Urteilen, Reden und Handeln in Gottes Volk! Kann das zu Seiner Ehre sein, der die „eine, sehr kostbare Perle“ erworben hat, indem Er alles verkauft hat, um sie zu erwerben? (Mt. 13,45f.) Doch wie viel Segen für alle, Wachstum, Frucht und Ehre für Gott würde daraus entstehen, wenn die Angelegenheiten anhand der Bibel und unter Gebet gemeinsam geklärt und dann eine gereinigte, erneuerte und geheiligte Ortsgemeinde endlich das tun würde, was nach Gottes Willen ist! Ohne Bitterkeit im Herzen des einen gegen den anderen, ohne Parteiungen, ohne Ehr- und Ruhmsucht, ohne Eigenwillen, Rebellion und öffentliche Diskussion. Alles das funktioniert nach Gottes Wort allein auf dem Weg der Demut und Sanftmut, nicht nach einer von Menschen vorgegebenen Ordnung, sondern nach Dem, Der ein Gott des Friedens ist. (1. Kor. 14,33) „Die Frucht der Gerechtigkeit in Frieden aber wird denen gesät, die Frieden stiften.“ – Jakobus 3,18 (Verse 13-18) „Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: aus euren Begierden, die in eueren Gliedern streiten?... Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ...“ – Jakobus 4,1f. Mir ist bewusst, der eigentliche Sinn von Johannes 10 ist ein anderer und das Folgende ist nur eine Anwendung auf uns heute. Aber es steht in Gottes Wort und ist auch zu unserer Belehrung geschrieben. Daher: Folgst Du dem Beispiel des guten Hirten und willst auf die Stimme des Hirten hören, um so die Herde zusammenzuhalten? „Der Mietling aber und der nicht Hirte ist … sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. … sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.“ – Johannes 10,12.16 #führung #aufseher #älteste #autorität #demokratie #kirche #gemeinde #versammlung #leader #steuerung #lenkung #kirche #richter #bibel #gotteswort #jesuserlebt #führer

  • Autoritäten im Leben des Christen -Aufseher und Führer im Volk Gottes (1)

    Im letzten Artikel dieser Beitragsreihe haben wir uns angeschaut, wie wir uns gegenüber den Autoritäten verhalten sollen, die wir als Christen in dieser Welt über uns haben. Als Christ bewegst Du Dich aber nicht nur in Deinem Berufsleben oder allgemein in der Gesellschaft, sondern auch in der Gemeinde/Versammlung Gottes. Nun wollen wir anhand der Bibel prüfen, ob es auch hier Autoritäten gibt und welche Anweisungen Gottes Wort uns dazu gibt. Die Versammlung Gottes ist entgegen der Entwicklungen in unserer Zeit und der Prägung, die jeder von uns bekommen hat, keine demokratische Einrichtung. Der Ursprung des Begriffes Demokratie ist altgriechisch und bedeutet so viel wie „Führung des Volkes“. Es ist also eine Führung von unten nach oben, wobei die Masse bestimmt, was getan werden soll. In Gottes Wort kann man diese „Organisationsform“ nicht finden, sondern Gott ist es, Der von oben her Autorität verleiht. Das ist nach Gottes Gedanken gut, ja nützlich für die Menschen. „Wo keine Führung ist, verfällt ein Volk; aber Rettung ist bei der Menge der Ratgeber.“ – Sprüche 11,14 Wenn die Autorität zur Führung richtig und gottgemäß ausgeübt wird, ist das zur Freude aller, die sich darunter befinden. Das sehen wir z.B. bei dem Volk Israel im Buch Richter: „Weil Führer führten in Israel, weil freiwillig sich stellte das Volk, preist den HERRN!“ – Richter 5,2 Hier gab es eine Zeit, in der Gott immer wieder Richter einsetzte, die das Volk befreiten, richteten, entschieden und von den Feinden befreiten. Ansonsten war diese Zeit von Anarchie geprägt: „In jenen Tagen war kein König in Israel; jeder tat, was recht war in seinen Augen“ (Richter 21,25) Im Alten Testament wurden Menschen zu Königen und Fürsten aufgrund ihrer Abstammung und sozialen Stellung, aber in vielen Fällen auch durch die direkte Berufung Gottes. In der neutestamentlichen Zeit der Kirche sollten soziale Unterschiede und die Abstammung eines Menschen natürlich nicht mehr die Position ausmachen, die er im Volk Gottes einnimmt. Stattdessen sind es solche, die der Herr, der Heilige Geist, als Älteste (= Aufseher) eingesetzt hat. (siehe Apg. 20,28) Es sind solche, die Gott in der Versammlung gesetzt und mit einer besonderen Gnadengabe der Regierung (auch Steuerung oder Lenkung) ausgestattet hat. (siehe 1. Korinther 12,28 mit Anmerkung) Das ist die Seite Gottes: Es gibt solche, die Er dazu befähigt und bestimmt hat, über Sein Volk zu wachen, Entscheidungen zu treffen und den Gläubigen vorzustehen. (Röm. 12,6.8) Wir als Gläubige können sie u.a. daran erkennen, dass sie ein moralisch einwandfreies Leben führen, dem Herrn und den Gläubigen dienen und ihrer Autorität, wo sie ihnen von Gott gegeben ist, gut und richtig ausüben. (Merkmale von Ältesten/Aufsehern findest Du vor allem in 1. Tim. 3,1-7 und Tit. 1,5-9) Du darfst Dir sicher sein, dass wir die Möglichkeit haben, sie zu erkennen, denn Gott fordert uns dazu in 1. Thess. 5,12 f. auf! Fortsetzung folgt #führung #aufseher #älteste #autorität #demokratie #kirche #gemeinde #versammlung #leader #steuerung #lenkung #kirche #richter #bibel #gotteswort #jesuserlebt #führer

  • Spurensuche im Alten Testament - das Brandopfer (1)

    „Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer vom Rindvieh ist, so soll er sie darbringen.“ (3. Mose 1,3) (Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 1,1-9) Das erste Opfer, welches im dritten Buch Mose beschrieben wird, ist das Brandopfer. Es war ein freiwilliges Opfer und man konnte dafür entweder ein Rind, ein Schaf, eine Ziege, oder eine Taube verwenden. Das Opfertier musste männlich sein und durfte keine Fehler aufweisen. Das bedeutet, das Opfertier musste „vollkommen“ sein, es durfte kein Makel daran zu finden sein. Dies ist ein sehr deutliches Vorausbild auf den Herrn Jesus, der als Sohn Gottes auf diese Erde kam, um Mensch zu werden und dann am Kreuz zu sterben. Er war der einzige vollkommene Mensch, der je auf dieser Erde gelebt hat. “Der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.” (1. Petrus 2,22) „Der sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.“ (Philipper 2,8) Der Israelit damals, musste das Opfertier zuhause sorgfältig aussuchen, um es dann am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft als Opfer zu bringen. Das Opfer sollte zum Wohlgefallen für den HERRN sein. Finden wir das nicht auch im Sterben des Herrn Jesus am Kreuz wieder, dieser duftende Wohlgeruch für Gott? Für Gott bedeutete dieser Wohlgeruch, dass Er sich vollkommen an dem Herrn Jesus erfreuen konnte. „als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ (Epheser 5,2) Bevor das Tier geschlachtet wurde, sollte der Opfernde die Hand auf den Kopf des Brandopfers legen. Er hat sich somit mit dem Opfertier identifiziert. Das Opfer war zum Wohlgeruch für Gott und durch diese Identifikation nahm Gott nicht nur das Opfer an, sondern auch den, der das Opfer brachte. So ist auch unsere Stellung als sündige Menschen vor Gott. Durch das Opfer des Herrn Jesus und den damit verbundenen Wohlgeruch, nimmt Gott nicht nur das Opfer an, sondern auch uns, für die das Opfer bestimmt ist. Nur in Christus kann uns Gott annehmen und allein in Christus findet Gott Freude an Dir und mir. Das Blut des Opfertieres wurde von den Priestern, den Söhnen Aarons, ringsum an den Altar gesprengt, dann wurde dem Brandopfer die Haut abgezogen und es wurde in Stücke zerlegt. Bis jetzt war nur das Äußere des Tieres zu sehen gewesen, es war ohne Fehl, ohne Makel. Jetzt kam auch das Innere zum Vorschein. Auch bei unserem Herrn Jesus kam das „Innere“ zum Vorschein. Damit sind Seine Heiligkeit, Seine Gerechtigkeit, Seine Wahrheit und Seine Liebe gemeint, die er besonders durch Sein Sterben gezeigt hat. Nachdem nun das Feuer auf dem Brandopferaltar angesteckt wurde, mussten die Eingeweide (innere Reinheit des Herrn Jesus durch Gefühle) und die Beine (äußere Reinheit durch Kraft) noch mit Wasser gewaschen werden und das ganze Opfer wurde dann auf dem Altar geräuchert. „Es ist ein Brandopfer, ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.“ (3. Mose 1,9) Es lohnt sich, wenn Du dich intensiv mit dem Herrn Jesus beschäftigst und Ihn weiterhin im Vorausbild der Opfer suchst. #brandopfer #jesus #spurensuche #at #altestestament #messias #christus #suchen #finden #vorbild #vorausbild #typologie #jesuserlebt

  • Der Gott der zweiten Chance

    „Und das Wort des Herrn geschah zum zweiten Male zu Jona.“ (Jona 3,1) Hier haben wir eine Botschaft, die Hoffnung und Verheißung ausstrahlt. Wenn jemand versagt hat, ist das für Gott noch kein Grund, ihn jetzt einfach abzuschreiben. Davids Vergehen werden mit schonungslosem Realismus berichtet. Wenn wir sie lesen, sitzen wir mit ihm im Staub und vergehen vor Scham. Aber David ließ sich auch vor dem Herrn zerbrechen und lernte, radikal Buße zu tun. Und Gott hatte mit ihm nicht abgeschlossen. Er vergab ihm und stellte ihn wieder her, um in seinem Leben erneut Frucht zu bringen. Jona verweigerte sich Gottes Ruf zur Mission und endete schließlich im Bauch eines großen Fisches. In diesem lebenden Unterseeboot lernte er Gehorsam. Als Gott ihn zum zweiten Mal rief, ging er nach Ninive, predigte das unmittelbar bevorstehende Gericht und erlebte, wie sich die ganze Stadt zu tiefer Buße kehrte. Johannes Markus machte einen glänzenden Anfang mit Paulus und Barnabas, aber dann stieg er plötzlich aus und ging nach Hause. Gott aber ließ ihn nicht im Stich. Markus kehrte wieder in den Kampf zurück, erwarb sich wiederum das Vertrauen von Paulus und wurde berufen, das Evangelium des nie versagenden Knechtes zu schreiben. Petrus verleugnete den Herrn trotz seiner Beteuerungen unverbrüchlicher Treue. Menschen hätten ihn abgeschrieben und gesagt, dass der Vogel mit dem gebrochenen Flügel in Zukunft wohl nicht mehr so hoch fliegen würde. Doch Gott schrieb ihn nicht ab, und Petrus flog höher als je zuvor. An Pfingsten öffnete er die Tür des Reiches Gottes für 3000 Menschen auf einmal. Er arbeitete unermüdlich und erlitt wiederholt Verfolgungen. Er schrieb die zwei Briefe, die seinen Namen tragen, und krönte schließlich ein herrliches Leben im Dienst für Gott mit dem Tod eines Märtyrers. Was also den Dienst betrifft, so ist Gott der Gott der zweiten Chance. Er ist nicht fertig mit jemand, nur weil dieser versagt hat. Wann immer Er ein zerschlagenes und zerbrochenes Herz vorfindet, beugt er sich hernieder, um das Haupt Seines gefallenen Kämpfers wieder aufzurichten. Damit wollen wir jedoch keineswegs Sünde oder Versagen rechtfertigen. Die Zerknirschung und die Gewissensbisse, den Herrn enttäuscht zu haben, sollten Abschreckung genug sein. Ebenso wenig heißt dies, dass Gott dem unbußfertigen Sünder eine zweite Chance nach diesem Leben gibt. Der Tod ist eine furchtbare Endgültigkeit. Für den Menschen, der in seiner Sünde stirbt, gilt der schreckliche Satz: „An dem Orte, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen“ (Prediger 11,3). William MacDonald #gott #jesus #petrus #markus #chance #versagen #sünde #david #zweitechance #dergottderzweitenchance #treue #jesuserlebt #jona

bottom of page