

Deine Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
1368 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Im Zweifel nie!
"Das Endziel des Gebotes aber ist: Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben." (1. Timotheus 1,5) Warnschilder an Bundesstraßen geben uns den guten Rat, an das Wohl unserer Mitmenschen und an die eigene Sicherheit zu denken und im Zweifel nie zu überholen. Im Straßenverkehr könnte es noch gut ausgehen, im geistlichen Leben aber ist das Unglück schon geschehen, wenn ich „im Zweifel“ handle - das heißt, wenn ich mir nicht sicher bin, ob das, was ich zu tun beginne, in Gottes Augen rein oder unrein ist. Ein Beispiel, das H.A. Ironside einmal erzählt hat, hilft uns, das zu verstehen: Sandry war ein sparsamer Schotte, der auch unnötiges Waschen vermeiden wollte. Wenn er ein gutes weißes Hemd einmal getragen hatte, hängte er es wieder zurück in den Schrank. Als er sich einmal für einen festlichen Anlass ankleidete, holte er ein getragenes Hemd hervor. Er ging damit zum Fenster, um zu prüfen, ob es noch sauber war. Seine Frau Jean bemerkte, wie er zweifelnd den Kopf schüttelte. „Denk daran, Sandry“, sagte sie, „wenn es Zweifel gibt, dann ist es schmutzig.“ Der Christ ist berufen, in den sittlichen Entscheidungen seines Lebens aus Glauben und mit gutem Gewissen zu handeln: „Wer aber zweifelt ..., ist verurteilt, weil er es nicht aus Glauben tut. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde“ (Römer 14,23). Die Unsicherheit, ob etwas rein oder unrein ist, kann übrigens recht schnell beseitigt werden, auch wenn es in einer bestimmten Frage kein ausdrückliches Bibelwort gibt. Fragen wir uns doch einfach: Entspricht das, was ich zu tun beabsichtige, dem Inhalt unserer Berufung als Christen: „Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben“? Unbekannt (von juengerschaft.org) #doubt #zweifel #entscheidung #decision #willofgod #wille #willegottes #glauben #believe #liebe #gewissen #ungeheuchelt #heuchelei #rein #unrein #jesuserlebt
- Die Eidechse – Gottes Ansprache an uns Menschen
Vor einigen Tagen, es war ein sonniger und warmer Frühjahrsmorgen, war ich mit einem Teil meiner Kinder unterwegs, um unsere Ziegen auf eine andere Weide zu treiben. Die bisherige Weidefläche bot aufgrund der anhaltenden Trockenheit und ihrer Lage nicht mehr ausreichend Nahrung. Der Untergrund dort ist relativ steinig und wärmt sich mit seiner Süd-West Ausrichtung im Frühjahr sehr schnell auf. Als wir so unterwegs waren, um den Weidezaun abzubauen, sahen wir plötzlich eine wunderschöne Eidechse vor uns her über den Boden huschen. Mein Sohn hat sie leider einen Augenblick zu spät bemerkt und ohne es zu wollen war er ihr auf den letzten Teil ihres Schwanzes getreten. Die Eidechse blieb nach einem kurzen Stück eiliger Flucht sitzen, sodass wir sie genau betrachten konnten. Der Schwanz war eigentlich unverletzt, aber man konnte erkennen, dass sich eine umlaufende Wunde gebildet hatte. Bei genauerem Hinsehen war erkennbar, dass die Eidechse in ihrer Panik und um die Flucht ergreifen zu können, einen Teil ihres Schwanzes abgeworfen hatte. Eine Verhaltensweise und anatomische Besonderheit, die Gott diesen kleinen Geschöpfen als lebensrettende Maßnahme gegeben hat. Das ließ mich daran denken, was Gott in der Bibel über die Eidechsen sagt: [Spr. 30,28] …die Eidechse kannst du mit Händen fangen, und doch ist sie in den Palästen der Könige. Die Bibel beschreibt die Eidechse als ein wehrloses, jeder Gefahr schutzlos ausgeliefertes Tier. Wenn wir hierin eine Anwendung auf uns Christen machen wollen, dann dürfen wir uns mit den Eidechsen vergleichen. Sind wir nicht auch in gewisser Hinsicht wehrlos? Bewusst wehrlos? Ist es nicht das, was Gott uns in seinem Wort vorstellt, wenn er sagt, dass unser Kampf ein geistlicher Kampf und kein materieller Kampf ist. [Eph. 6,12] Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern. Oder, wenn es um das Vorbild Jesu geht, der sich trotz aller falscher und unberechtigter Vorwürfe und Misshandlungen nicht zur Wehr gesetzt hat. [1. Pet. 2,23] …der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, … Für einen Christen geht es nicht darum „dagegen zu halten“ und Stärke zu demonstrieren. Es geht darum die Gesinnung des Herrn in unserem Leben zu zeigen. Die Gesinnung der Demut und der Selbstverleugnung. [Phil. 2,5-8] Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war, der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Weil er selbst dieses perfekte Vorbild gegeben hat, kann er berechtigt auch von seinen Jüngern fordern: [Lk. 6,29] Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den anderen dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, wehre auch den Leibrock nicht. Besonders schön zu sehen ist auch, dass die Wehrlosigkeit der Eidechse sie nicht davon abhält an den bevorzugtesten Orten zu sein. Sie hält sich trotz aller Nachstellung und den Versuchen sie zu fangen in den Räumen der Könige auf. Ist das nicht im übertragenen Sinn bei uns ähnlich? Wir dürfen Menschen sein, die als Himmelsbürger ihren Weg gehen, die mit dem Herrn der Herren und dem König der Könige in Verbindung stehen. Wir dürfen, obwohl wir noch mit beiden Beinen auf dieser Erde stehen und leben, dennoch wissen, dass unsere eigentliche Berufung droben ist, wo der Christus ist. Wir dürfen uns jetzt schon im Geist in den himmlischen Örtern aufhalten und die himmlischen Segnungen genießen. [Eph. 1,3] Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus, … [Heb. 3,1] Daher, heilige Brüder, Gefährten der himmlischen Berufung, … Ist das nicht wunderbar? Hast du schon einmal über den Reichtum und die Vielfalt der Segnungen nachgedacht, die wir jetzt schon auf der Erde genießen dürfen. Wie bevorrechtigt sind wir doch! Was bedeuten dir diese Segnungen? Und noch etwas: Freust du dich darauf bald am Ziel zu sein? An dem eigentlichen Bestimmungsort eines Christen. In deinem ewigen Zuhause. Freust du dich dort zu sein, wohin uns der Herr Jesus vorangegangen ist, um ihn dann in seiner ganzen Schönheit und Herrlichkeit zu sehen? Was wird das sein, wenn wir ihn zum allerersten Mal sehen? Ich bin überzeugt: Wir werden überwältigt sein und ihn voller Staunen und Bewunderung anbeten. Es wird aber auch der Moment sein, wo wir noch einmal und deutlicher als wir es auf der Erde je verstehen werden, erkennen, wie viel der HERR für dich und für mich gelitten hat, als er am Kreuz hing und das göttliche Strafgericht über die Sünde ertragen hat. Das wird uns so richtig deutlich, wenn wir dann seine Hände und Füße sehen, die in Ewigkeit die Wunden der Nägel tragen. Ich möchte aber nochmal kurz auf die verletzte Eidechse zurückkommen. Diese hatte Glück, dass Gott ihr, durch das Abwerfen ihres Schwanzes, diese Fluchtmöglichkeit geschenkt hat. Denn bei ihr ist es in der Tat so: das Heil liegt in der Flucht. Alles andere wäre Selbstmord. Wie ist das aber bei uns Glaubenden? Wir haben nicht diese „Notfunktion“. Das bedeutet, wir müssen mit aller Konsequenz bei drohender Gefahr die Flucht ergreifen. Hier bleibt keine Zeit zu überlegen. Hier gilt es entschlossen zu handeln. Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen vom unverzüglichen „Fliehen“ (1. Kor. 6, 18 + 10, 14; 2. Thim. 2, 22) Denken wir dabei an Joseph, als ihn die Frau des Potiphar zur Sünde verführen wollte. Er hat die einzig richtige Reaktion gezeigt. Eiligste Flucht vor dem direkten Angriff des Teufels, der ihn durch sein natürliches Fleisch zur Sünde verleiten wollte. [1. Mo. 39,6-13] Und Joseph war schön von Gestalt und schön von Angesicht. Und es geschah nach diesen Dingen, da warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Joseph und sprach: Liege bei mir! Er aber weigerte sich … Und es geschah, als sie Joseph Tag für Tag ansprach und er nicht auf sie hörte, bei ihr zu liegen, bei ihr zu sein, da geschah es an einem solchen Tag, dass er ins Haus ging, um sein Geschäft zu besorgen, und kein Mensch von den Leuten des Hauses war dort im Haus. Und sie ergriff ihn bei seinem Kleid und sprach: Liege bei mir! Er aber ließ sein Kleid in ihrer Hand und floh und lief hinaus. Das sollten wir uns gut zu Herzen nehmen. Möglicherweise haben wir keine zweite Chance zur Flucht, so wie die Eidechsen. Und wenn, so ist es allein Gottes Gnade, die sie uns schenkt. Wir sollten uns aber niemals darauf verlassen, niemals mit der Gefahr spielen. Auch hier gibt uns Gott in seinem Wort eindeutige Hinweise. Denken wir an Simson. Er hat immer neu mit der Gefahr gespielt und musste letztlich die Folgen davon in seinem Leben tragen. Sein Ende war erbärmlich, wenn wir ihn gefesselt und mit ausgestochenen Augen sehen. [Ri. 16,21] Und die Philister griffen ihn und stachen ihm die Augen aus; und sie führten ihn nach Gaza hinab und banden ihn mit kupfernen Fesseln, und er musste mahlen im Gefängnis. Übertragen war ihm, durch seine Sünde, dadurch dass er nicht die Flucht ergriffen hatte, das geistliche Sehvermögen abhanden gekommen. Wie schlimm, wenn das passiert. Dann haben wir keinen Blick mehr für den Segen Gottes, dafür, dass wir eigentliche eine himmlische Berufung haben und werden in letzter Konsequenz unbrauchbar für Gott in unserem Leben. Deshalb mein Appell an uns alle: Lasst uns schleunigst die Flucht ergreifen, wenn der Teufel die Hand nach uns ausstreckt, um uns durch Sünde zu Fall zu bringen. Es geht um unser Leben; - unser geistliches Leben! Und, lasst uns solche sein, die ihrer göttlichen Berufung gemäß leben und sich, trotz einem Leben auf der Erde, im Geist schon im Himmel aufhalten. #eidechse #natur #schöpfung #könig #king #flucht #himmel #heaven #schöpfer #creator #tier #animal #jesuserlebt #dautphe #lord #jesus #herr #demut #gesinnung
- Golgatha (3)
5. Die Soldaten geben Ihm Wein Nachdem der denkwürdige Zug Golgatha erreicht hat, geben die Soldaten dem Heiland ein Gemisch aus Wein und Galle. „…sie gaben in meine Speise Galle“, sagt Er schon in den Psalmen. Galle verdirbt jede Speise! Wie ekelerregend war dieses Getränk. Es sollte Seine Sinne betäuben und die furchtbare Marter erträglicher machen. Bewundernswert, wie der Heiland sich verhält! Obwohl Er wusste, dass Er dieses Getränk nicht nehmen würde, lässt Er sich herab und probiert. Erst dann lehnt Er ab. Er möchte Seine Sinne nicht mit diesem bitter schmeckenden „Fusel“ betäuben. Stattdessen nimmt Er den Kelch, den Sein Vater Ihm gab. Den Kelch, der randvoll war mit bittersten Leiden. Er wollte die ganze Marter bei voller Besinnung durchleben. Und Er hat sie durchlebt! Wir sehen Dich den Kelch der Leiden willig vom Vater nehmen an. 6. Sie kreuzigen Ihn Wie soll man das beschreiben, was nun passiert? Es ist 9 Uhr morgens, berichtet Markus. Soldaten nehmen Jesus und legen Ihn auf ein Kreuz. Er lässt das ohne jede Gegenwehr geschehen. Sie breiten Seine Arme aus und schlagen Nägel durch die Hände und die Füße. In den Evangelien wird dies fast beiläufig beschrieben: „…sie kreuzigten ihn.“ Was Er dagegen empfunden hat, zeigt Psalm 22: „Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben.“ Durchgraben! Das waren keine glatten, scharfen Nägel. Sie waren dick, vielleicht rostig, vielleicht stumpf – so wie Nägel damals waren. Nägel, die Er als Zimmermann schon benutzt hatte. Es rührt mich, darüber nachzudenken, dass ich so! in Seine Handflächen eingezeichnet wurde (Jes.49,16) und dass ich für immer in diesen Handflächen stehen bleibe (Joh.20,20)! Dann richten sie das Kreuz auf. Zwischen Himmel und Erde hängt Er nun da. Freiwillig – nicht allein gehalten von den Nägeln, sondern auch von Seiner Liebe zu Gott und Seiner Liebe zu mir. Viele schauen in diesem Moment zu diesem Kreuz auf. Die Frauen, die Ihn begleitet hatten, Seine Mutter, die Führer des Volkes, die ihn genau dort sehen wollten und das Volk selbst. Soldaten, Simon von Kyrene, die beiden anderen Verbrecher – sie alle stehen vor diesem Kreuz. Was ist wohl in ihnen vorgegangen? Auch ich stehe vor diesem Kreuz. Auch ich sehe meinen Heiland dort hängen. Ich werde still und bin bewegt über das, was Er getan hat. Vor Deinem Kreuz, Herr, will ich stille werden. Vor Deinem Kreuz, Herr, beuge ich mich tief. Ich höre Deine Stimme, die verstummte und doch am Kreuze nach mir rief. Vor Deinem Kreuz, Herr, wird das Elend kleiner. Vor Deinem Kreuz werd ich mir selber klein. Was in der Welt so groß ist, zählt hier nicht mehr, denn Deine Liebe zählt allein. Vor Deinem Kreuz fang ich an zu verstehen, was der Verstand niemals verstehen kann. Die alten Regeln sind am Kreuz zerbrochen. Mit Dir, Herr, fängt das Neue an. Vor Deinem Kreuz will ich die Knie beugen und spüren, wie die Stille mich berührt. Dein Kreuz, Herr, ist das Tor zu wahren Frieden, das aus dem Streit nach Hause führt. Amen! T: Johannes Jourdan, M / S: Klaus Heizmann (1991) #golgatha #calvary #cross #kreuz #jesus #christ #jesuschrist #suffering #leiden #messias #messiah #bible #bibe l#sünden #sin #women #frauen #weinen
- Bist du (gut) vorbereitet?
Der kurze Vers „schicke dich an (…) deinem Gott zu begegnen“ (Amos 4,12) wird häufig verwendet, um in der Öffentlichkeit Menschen anzusprechen. Aber wie viele werden sich wirklich mit dieser Aussage beschäftigt haben? Vielleicht waren sie zu beschäftigt damit, sich auf Dinge in diesem Leben vorzubereiten – auf das Mittagessen für Morgen, auf die Schule, auf eine Prüfung oder auf den geplanten Urlaub. Manche bereiten sich vielleicht auf ihre Hochzeit vor, auf den Kauf eines Hauses oder auf den Ruhestand. All das bedeutet aber, dass man erwartet, dass die Zukunft dabei schon „mitspielen“ wird und man sein Ziel auch erreicht. Der Apostel Jakobus schreibt hingegeben in seinem Brief „…die ihr nicht wisst, was der morgige Tag bringen wird; … (Jak. 4,14). Die Menschen bereiten auch allerlei Dinge vor für die Zeit nach ihrem Ableben und schreiben ihr Testament, aber alles, ohne sich auf den Himmel vorzubereiten. Wie klug von Amos, uns darauf hinzuweisen: „schicke dich an (…) deinem Gott zu begegnen“. Es ist wichtig zu bedenken, dass JEDER Mensch einmal Gott begegnen muss, ob er gläubig ist oder nicht; niemand kann sich vor ihm verstecken an „dem kommenden Tag“ (Mal. 3,19). Jüngeren Menschen kommt dieser Tag sicher noch weit entfernt vor, aber wenn man älter wird, rückt dieser Tag näher. Gläubige Christen sind gut vorbereitet ihrem Gott zu begegnen – sie müssen keine Angst vor dem Gericht haben, da ihre Sünden und Vergehungen durch das Opfer des Herrn Jesus am Kreuz vergeben sind. Die Ungläubigen hingegen sind auf diese Begegnung gar nicht vorbereitet. Wenn die Vorbereitung hier auf der Erde vernachlässigt oder gar ignoriert wird, werden sie sich einmal Gott gegenübersehen und vor dem „großen weißen Thron“ stehen (Off. 20,11-12). Fehlende Vorbereitung bedeutet also, dass Sünder vor dem Richter stehen werden, der absolut gerecht richten wird, aber es wird dort keine Vergebung oder ewiges Leben mehr geben. Die Vorbereitung beginnt also hier und jetzt! Im Alten Testament gab es einen König mit Namen Josaphat, der sein „Herz darauf gerichtet hatte, Gott zu suchen“ (2.Chr. 19,3). Im krassen Gegensatz dazu gab es aber auch König Rehabeam und der „richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen“ (2.Chr. 12,14). Dieser deutliche Gegensatz sollte uns eine klare Warnung sein. Der Herr hat uns versprochen, dass er „hingeht uns eine Stätte zu bereiten“. Er wird zu seiner Zeit wiederkommen und uns für immer zu sich holen (Joh.14,2-3). Um dieses wunderbare Ziel zu erreichen, wird allen, die an ihn glauben, das ewige Heil angeboten. Er hat den Weg zu unserer Erlösung durch sein Sterben am Kreuz bereitet. Aber gleichzeitig hat Gott „seinen Thron zum Gericht aufgestellt.“ (Ps.9,8) Dieser Thron ist für alle, die sich nicht vorbereitet haben, indem sie die Erlösung durch den Herrn Jesus nicht angenommen haben. …(Gott) der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, … (1.Tim. 2, 4-6) #gospel #sünde #gott #richter #vergebung #gottbegegnen #herz #heart #jesus #christ #christus #wiedergeboren #newborn #vorbereitung #areyouready #getready #bereit #jesuserlebt #evangelium #gospel #dautphe
- Der Flug des Adlers (2) – Gottes Ansprache an uns Menschen
Die Aufzucht von Jungtieren im Tierreich zu beobachten ist eine spannende Sache und nicht nur Kinder sind von den Tierbabys angetan. Auch auf Erwachsene übt es eine gewisse Faszination aus. Einige Tierarten lassen sich dabei recht gut beobachten, andere wiederum halten sich lieber vor uns Menschen verborgen. So ist es seit der Sündflut. Dort fiel der Schrecken vor dem Menschen auf die Tiere. Eine weises Handeln Gottes angesichts der Bosheit von uns Menschen. Ich bin überzeugt, dass es heute erheblich weniger Tierarten gäbe, wenn Gott das Fluchtverhalten nicht in die Tiere hineingelegt hätte, und sie sich nicht vor dem Menschen verstecken würden. Haben wir nicht trotz dieser „Rettungsmaßnahme“ Gottes unsagbar gewütet? Wie viele Tiere sind der Profitgier des Menschen zum Opfer gefallen? Sind wir nicht häufig weit über den Auftrag Gottes „uns die Erde untertan zu machen“ hinaus gegangen? Zu einer der Tierarten die sich einen nahezu unerreichbaren Ort, als zu Hause und Ort der Jungtier Aufzucht ausgewählt hat, zählt der Adler. Er baut sein Nest hoch oben in Felswänden; - sicher vor uns Menschen. Zudem ideal für die ersten Flugstunden. [Obad. 4] Wenn du dein Nest auch hoch baust wie der Adler und wenn es zwischen die Sterne gesetzt wäre… [Hiob 39,27-28] Oder erhebt sich auf deinen Befehl der Adler und baut in der Höhe sein Nest? In den Felsen wohnt und hält er sich auf, auf Felsenzacken und den Spitzen der Berge. Manche Tiere zeigen bei der Aufzucht der Jungtiere Verhaltensweisen, die uns zunächst befremdlich erscheinen. Insbesondere das Verhalten der Adler sorgt immer wieder für Gesprächsstoff und Diskussionen bei Ornithologen, den Vogelwissenschaftlern. Das Problem an der Stelle ist, dass die Bibel uns ein Verhaltensmuster beschreibt, das in der Natur bisher nur sehr selten beobachtet wurde. Und weil man fast keine Erfahrungsberichte hat, keine Bilder und Videoaufnahmen besitzt, stellt die Wissenschaft das Wort Gottes und seinen Wahrheitsgehalt in Frage. Für uns Gläubigen stellt das von Gott beschriebene Verhalten kein Problem dar. Wir wissen, Gottes Wort ist die Wahrheit. Die Bibel ist zwar keine wissenschaftliche Abhandlung, aber das was geschrieben steht ist wahr! Jedes Wort, auch in Bezug auf die Vorgänge in der Natur. Wer sollte es besser wissen, als der, der alles gemacht hat; -Der sprach, und es wurde? [5. Mo. 32,11] Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen; Mose beschreibt hier das Verhalten der Alttiere, wie sie ihren Jungen die ersten Flugstunden erteilen. Die Eltern arbeiten zu zweit. Der Vater kreist über dem Nest mit einem wachen Blick auf die Jungen. Übrigens haben Adler fantastische Augen. Man hat herausgefunden, dass sie aus über 2000m Entfernung ein Kaninchen erkennen können. Hiob schreibt auch schon darüber: [Hiob 39,29] …Von dort aus erspäht er Nahrung, in die Ferne blicken seine Augen. Das Adlerauge ist also nicht nur sprichwörtlich, es ist göttliche Realität. Aber zurück zu unsren Adlereltern. Während der Vater über dem Nest schwebt, drängt die Mutter eines der Jungtiere über den Rand des Nestes hinaus, sodass es hinausfällt. Scheinbar eine brutale Art und Weise das Junge zum Fliegen zu zwingen. Aber es sind notwendige Erziehungsmaßnahmen, um das Jungtier zum Fliegen zu bringen. Ohne diese würde es einfach im Nest hocken bleiben. Es ist viel zu bequem, um sich freiwillig in die Luft zu schwingen. Wenn es dann aufgeregt flatternd aus dem Nest gestürzt ist, merkt es schnell, dass es fliegen kann, aber die Kraft reicht noch nicht weit. Und genau darauf hat der Adler sein wachsames Auge gerichtet. In dem Moment, wo die Kräfte des Jungen schwinden, stößt er herab und fliegt unter sein Junges, um es mit seinen starken Flügeln aufzunehmen. Dort kann sich der Jungvogel dann für einen Moment erholen, bis er erneut eigenständig fliegen muss. Diese Prozedur wiederholt sich mitunter eine längere Zeit. Hierzu gibt es Beobachtungen, die von Übungsstunden berichtet haben, die weit über eine Stunde gedauert haben. Was hat uns das nun geistlicherweise zu sagen? Wo liegt die Ansprache Gottes an uns? Wir sagen manchmal in Bezug auf einen Menschen, für den wir verantwortlich sind: „Dich muss man auch zu deinem Glück zwingen“. Das ist eine Redewendung, die wir immer dann gebrauchen, wenn wir jemandem eine Entscheidung abnehmen, die er selbst so nicht treffen würde, weil er das Gute für ihn in dieser Entscheidung nicht erkennt oder Furcht vor der eigenen Courage hat. Solche Situationen kennen wir sicher alle, besonders, wenn wir Kinder zu erziehen haben. Ist das im Geistlichen nicht genauso? Muss Gott uns nicht auch manchmal einen Schubser geben? Er meint es auch zu jeder Zeit gut mit uns und hat nur Gutes mit und für uns im Sinn. [Röm. 8,28] Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken,… [Ps. 119,68] Du bist gut und tust Gutes. Wenn sein Weg mit uns manchmal für einen „Schreckmoment“ sorgt, so dürfen wir jederzeit wissen: Er liebt uns, es liegt ihm an uns und er gibt auch auf uns acht. Er lässt nicht zu, dass wir einfach fallen. Wenn die Kraft zu Ende geht, dann ist er da, wie der Adler und nimmt uns mit den Flügeln auf. Dann dürfen wir ausruhen, bevor ein neuer Flugversuch beginnt. Er erwartet nicht mehr von uns, als wir können und weil er unser Innerstes kennt, weil wir wie ein offenes Buch vor ihm sind, ist er immer im rechten Augenblick zur Stelle, um uns auf seine Flügel aufzunehmen. Das Ziel der Erziehung ist: Der Adler soll fliegen. Das ist auch in den Erziehungswegen Gottes mit uns sein Ziel. Das neue Leben soll sich entfalten, die göttliche Natur unser Leben bestimmen und wir ihm immer ähnlicher werden. Er will uns dabei helfen, wie der Adler, seinen Jungen hilft flügge zu werden. Es ist seine Liebe zu uns, die ihn so handeln lässt. [2. Kor. 3,17-18] Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bilde von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist. [2. Kor. 5,17] Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden. [Eph. 4,22-24] …dass ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, abgelegt habt den alten Menschen, der nach den betrügerischen Lüsten verdorben wird, aber erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung und angezogen habt den neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. #fly #fliegen #lernen #learn #nest #godisgood #gottistgut #gut #natur #nature #schöpfer #creator #schöpfung #creation #mensch #mann #frau #herz #heart #jesuserlebt #adler #eagle
- Laodizea - Eine Gemeinde am Ende der Christenheit (1)
„Und dem Engel der Versammlung in Laodizea schreibe: Dieses sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:“ (Offenbarung 3,14) Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea bildet den Abschluss von 7 Briefen an 7 Gemeinden in der Region Asia (der heutigen Türkei), die in den Kapiteln 2 und 3 der Offenbarung aufgeschrieben sind. In den Briefen an diese Gemeinden wird auf den damaligen geistlichen Zustand der einzelnen Gemeinden Bezug genommen. Die Briefe stecken somit auch voller Lektionen für die Gemeinden in unserer Zeit und für die ganze Zeit des Christentums. Darüber hinaus enthalten die Sendschreiben eine prophetische Schau über die ganze Zeit der Christenheit – von der Zeit der Apostel bis zum Wiederkommen des Herrn Jesus und Ihrer Aufnahme in den Himmel. Das passt sehr gut in das Buch der Offenbarung, welches ja ein durch und durch prophetisches Buch ist. Es ist wichtig, dass man versteht, dass es in diesem Buch nicht um die Gemeinde Gottes nach dem ewigen Plan Gottes (oder Seinem Ratschluss geht), sondern vielmehr um die Gemeinde unter der Verantwortung des Menschen. Der Herr Jesus wird in Kapitel 1 zunächst in seiner atemberaubenden und ehrfurchtsgebietenden Richterherrlichkeit beschrieben. Er steht inmitten von „sieben goldenen Leuchtern“ (sieben Gemeinden) und beurteilt diese mit Seinem göttlichen Maßstab. Seinem Blick entgeht nichts, Er hat Augen wie eine Feuerflamme und aus Seinem Mund geht ein „scharfes, zweischneidiges Schwert“ hervor (Off 1,12-16). Mit dem Brief an die Gemeinde in Laodizea fängt die letzte Phase der Kirchengeschichte hier auf dieser Erde an, die anhält bis der Herr Jesus zur Entrückung wiederkommen wird. Aus der prophetischen Sicht kann man bei der Gemeinde in Philadelphia an die verschiedenen Erweckungsbewegungen (darunter waren auch Spurgeon, Whitefield, Darby, Müller, Kelly, Groves, Chapman, u.v.a.) im 18. und 19. Jahrhundert denken, die durch wirkliche Kraft, echte Bruderliebe, eine lebendige Erwartung des Herrn, eifrige Missionsbemühungen und ein schriftgemäßes Gemeindeverständnis gekennzeichnet waren. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea beschreibt vielmehr die Bewegungen und Gemeinden heute, die einmal Kraft, ein brennendes Herz und Einsicht in Gottes Wort hatten, aber jetzt durch Hochmut und Heuchelei hervortreten. Sie sind von sich selbst eingenommen, aber Christus ist nicht mehr da. Er steht vor der "Kirchentür" und bittet um Einlass bei dem Einzelnen! Das Hauptmerkmal von Laodizea ist Lauheit, nicht kalt oder heiß. Irgendwo dazwischen, nicht anziehend, sondern so, dass der Herr Jesus diese Gemeinde einmal aus Seinem Mund „ausspeien“ (V.16) wird. Das Sendschreiben an Laodizea beschreibt den Zustand vieler Gemeinden in unserer Zeit! Der Herr Jesus prüft auch heute den Zustand jeder einzelnen Gemeinde. Er stellt fest, ob wir nur Gemeinde spielen, ob wir lau sind oder noch brennend für Ihn. Wo stehst Du persönlich in Deinem Leben? In welchem Zustand ist die Gemeinde, die Du besuchst? Wir wollen uns die Gemeinde in Laodizea näher anschauen … Fortsetzung folgt #church #gemeinde #ende #end #rapture #entrückung #erweckung #versammlung #gemeinde #laodizea #lau #heuchelei #hypocrasy #ohnekraft #endtimes #endzeit #jesuserlebt
- Der Flug des Adlers (1) – Gottes Ansprache an uns Menschen
Ein Adler am Himmel zieht seine Kreise,- ein wahrhaft majestätischer Anblick. Jetzt noch satte, grüne Berghänge, schneebedeckte Gipfel, in der ferne läutende Glocken und eine Almhütte am Abhang stehend, und fertig ist die großartige Kulisse einer idyllischen Bergwelt. Vielleicht noch ein plätschernder Bach und ein paar Kühe oder Ziegen dazu, lachende Kinder; - perfekt, so könnte man es aushalten. So oder ähnlich stellen wir uns doch manchmal unser Leben vor und wünschen, dass sich diese Träume erfüllen möchten. Aber dann sollten wir schnell wieder an den Adler am Himmel denken. Der weise Salomo schreibt auch schon von ihm. [Spr. 30,18-19] Drei sind es, die mir zu wunderbar, und vier, die ich nicht erkenne: der Weg des Adlers am Himmel, der Weg einer Schlange auf dem Felsen, der Weg eines Schiffes im Herzen des Meeres, und der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau. Ich bin sicher, er hat oft diesen majestätischen Flug beobachtet und hat sich dann die Frage gestellt, wer kennt eigentlich die Bahn des Adlers am Himmel? Wer lenkt seinen Flug? Eine Frage die sich auch in Bezug auf unser Leben stellt. Wir machen ja oft Pläne, aber ist es nicht Gott, der die Fäden unseres Lebens in seinen Händen hält? [Spr. 16,9] Das Herz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte. Von ihm sollten wir uns in allen Entscheidungen und Plänen in Bezug auf unser Leben leiten lassen. Ob jung, ob alt. In Bezug auf die großen Entscheidungen: Die Wahl einer Ausbildungsstelle, des Studiums, die Wahl eines Ehepartners, des Wohnorts…Aber auch in den vermeintlichen kleineren Dingen des Lebens: Die nächste Urlaubsreise, die geplante Anschaffung, die Wohnungsrenovierung usw. Er möchte uns gerne in jeder Situation Wegweisung und Entscheidungshilfe geben; - unabhängig von unserer Einschätzung der Notwendigkeit. Übrigens: Gott kennt keine Entscheidungen kleiner oder großer Wichtigkeit oder trennt nach „wichtig“ und „nicht so wichtig“. Diesen Unterschied machen nur wir Menschen. Er allein kennt zu jeder Zeit den Weg, der wirklich gut für uns ist. Es liegt an uns, ob wir ihn zu Rate ziehen und ihm dann gehorsam folgen. Dann steht der Flug des Adlers aber auch noch für Leichtigkeit und scheinbare Schwerelosigkeit. Ist es nicht beindruckend, wie sich diese gewaltigen Vögel mit ungefähr zwei Meter Flügelspannweite ohne einen einzigen Flügelschlag weit hinauf in die Lüfte schrauben und dabei geschickt die thermischen Gesetzmäßigkeiten ausnutzen? Gott spricht davon, dass unser Glaubensleben auch diese Leichtigkeit besitzen kann, wenn wir ihm und seiner Weisheit vertrauen, mit ihm in enger Gemeinschaft leben und ihn in jede Situation unseres Lebens als HERRN mit einbeziehen. [Jes. 40,28-31] Weißt du es nicht? Oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle. Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin; aber die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht. Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber meinem Glaubensleben fehlt diese Leichtigkeit so oft. Es ist, als sollte ich mit einem Rucksack voller Steine fliegen lernen. Da hat man schneller eine Bruchlandung hingelegt, wie man gucken kann. Manchmal scheint man die Füße gar nicht von der Erde los zu bekommen. Woran liegt das? Was hindert uns am Fliegen? Was sind die Gründe für ein schnelles Ermüden und manchen Absturz? Nun, die Ursache bei mir ist sicher in Teilen eine andere als bei dir und letztlich bei jedem von uns im Detail unterschiedlich. Die Wurzel, so zeigt uns Gottes Wort, ist aber dieselbe. Zum einen braucht der Adler Nahrung. Ohne Nahrung keine Kraft, - ohne geistliche Nahrung, für den inneren Menschen, keine Kraft für den Flug. Zum anderen müssen wir unseren Ballast abwerfen. Alles loslassen, was uns am Fliegen hindert, was uns hindert in Neuheit des Lebens zu wandeln, was uns hindert, dass sich die neue Natur frei entfalten kann. [1. Joh. 3,9] Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, …; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Schlechte Gewohnheiten, irdische, über das normale, nötige Maß hinausgehende Verpflichtungen, Verbindungen zur Welt, ungerichtete Sünde im Leben… Es gibt so viele Gründe, warum wir bildlich gesprochen nicht in die Luft kommen, aber eines ist sicher: Der HERR möchte uns dabei helfen. Wenn wir ihn aufrichtig um Hilfe bitten und unseren Ballast bei ihm abladen, dann gibt er uns nicht nur Kraft, sondern auch Ausdauer, um geistlich in neue Höhen vorzustoßen. [Heb. 12,1b] Deshalb nun, … lasst auch uns, indem wir jede Bürde und die leicht umstrickende Sünde ablegen, … Und wenn dann doch mal wieder ein Absturz kommt, und wer von uns kennt das nicht, dann hilft er uns wieder auf und gibt uns eine neue Chance. Unser Gott ist kein Gott der zweiten Chance, sondern ein Gott der NEUEN Chance. Das darf uns bei allem Versagen immer wieder ermutigen, neu mit ihm zu beginnen. #weg #way #gott #jesus #führen #lead #willegottes #willofgod #sin #sünde #natur #nature #schöpfer #creator #schöpfung #creation #mensch #mann #frau #herz #heart #jesuserlebt
- Der Löwe – Gottes Ansprache an uns Menschen
Der Löwe ist die unbestrittene Nummer eins unter den Tieren. Eben einfach der König der Tiere. Das sagt schon Salomo in den Sprüchen. [Spr. 30,30] Der Löwe, der Held unter den Tieren und der vor nichts zurückweicht Und in der Tat, jeder Ausflug in einen Zoo, ob in Kindertagen oder auch als Erwachsener; - das Highlight ist immer das Löwengehege. Was ist das dann ein Jammer, wenn die Tiere gerade in diesem Moment in der Sonne liegen und dösen und es vorziehen sich nicht den Besuchern des Zoos zu zeigen. Wenn man ihn aber dann doch zu Gesicht bekommt, ist er eine wahrhaft imposante Erscheinung. Besonders das Löwenmännchen, beeindruckt mit ihrer gewaltigen Mähne ungemein. Durch diese wirkt er noch größer als er eigentlich schon ist, und wenn er dann noch brüllt, kommen die Charakterzüge, die Gott ihm in seinem Wort gegeben hat, sehr gut zum Vorschein. Wenn wir die Bibel auf die Bedeutung des Löwen untersuchen, stellen wir mit Erstaunen fest, dass Gott durch zwei verschiedene Charakterzüge Ansprache an uns hält, die in der Bedeutung für uns einander gegensätzlicher nicht sein könnten. Er weist in geistlicher Hinsicht hin auf den Herrn, einerseits - andererseits aber auch den Teufel. Die vielleicht offensichtlichere Ansprache, ist eine Warnung vor dem Teufel, dargestellt in dem furchteinflößenden Bild eines brüllenden Löwen. [1. Pet. 5,8] Seid nüchtern, wacht; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Der Löwe ist immer darauf aus Beute zu machen und es kommt in der Natur nur selten vor, dass ihm ein Opfer, das einmal in seine Fänge geraten ist, wieder entkommen kann. Die Regel ist; - einmal von den mächtigen Tatzen niedergestreckt, bedeutet den sicheren Tod. Dieses Bild gibt uns Gott als Warnung. Wir wollen auf der Hut sein vor dem Teufel, der sich bildlich gesprochen gegen den Wind anschleicht, um uns dann von hinten kommend zu überwältigen. Die Gefahr ist real, sie ist nicht nur theoretisch gegeben. Deshalb lasst uns wachsam sein. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, dass der Teufel uns äußerlich Schaden zufügt und wie es in vielen Gegenden der Erde der Fall ist, die Gläubigen zu Tode bringt, sondern es geht primär um unseren Glauben, um unser Inneres, unser Herz. Darum lasst uns Acht geben auf die weise Empfehlung Salomos, geleitet durch den Geist Gottes: [Spr. 4,23] Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. Wir wollen uns kurz drei Personen ansehen, die den Angriffen des Teufels in dieser Weise in Besonderheit ausgesetzt waren, aber bewahrt blieben, durch Gottes Macht und seine Gnade. [Ps. 22,22] Rette mich aus dem Rachen des Löwen! Zunächst unser geliebter Herr. Er war am Kreuz in den drei Stunden der Finsternis den furchtbarsten Angriffen des Teufels ausgesetzt, die überhaupt denkbar sind. Von dieser Zeit redet unser Psalmwort. Der Teufel wollte ihn abhalten das Werk der Erlösung zu vollbringen. Dazu setzte er seine ganze Gewalt ein. Unser Herr fühlte die ganze Macht Satans, aber Gott sei ewig Dank dafür, dass er als Sohn Gottes in sich selbst die Kraft gefunden hat, diesen Angriffen zu begegnen, standzuhalten und den Sieg zu erringen. Ja, er hat überwunden. Er hat den Teufel am Kreuz ein für alle Mal besiegt. [Off. 5,5] Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel. Das ist übrigens die zweite Charakterseite, in der uns der Löwe vorgestellt wird. Die Stärke des Löwen ist ein Kennzeichen unseres Herrn. Er ist der Überwinder; - Nichts und niemand kann ihm widerstehen. Das hat er durch seinen Sieg am Kreuz eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auf seiner Seite bist du auf der Seite des Siegers. Kennst du deinen Standort? Bist sicher erlöst durch sein Blut? [Dan. 6,23] Mein Gott hat seinen Engel gesandt und hat den Rachen der Löwen verschlossen, dass sie mich nicht verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde; und auch vor dir, o König, habe ich kein Verbrechen begangen. Als zweite Person sehen wir Daniel, wie er die drohende Gefahr der Löwen ganz real erlebt war, gleichzeitig aber auch die geistliche Anwendung, der Angriff auf den Glauben, auf das Herz Daniels stattfand. Er sollte seinen Gott verleugnen, ihn durch einen Menschen ersetzen. [2. Tim. 4,17] Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Predigt vollbracht werde, und alle die aus den Nationen hören möchten; und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen. Als dritte Person wird uns Paulus vorgestellt. Auch bei ihm ging es um die Gefahr, durch die Löwen in der Arena zerrissen zu werden. Aber im Vordergrund steht der Angriff des Teufels auf Paulus, seinem Glauben abzuschwören und dadurch aus der Gefangenschaft frei zu kommen. Wenn wir heute Glaubensfreiheit genießen, so dürfen wir unserem Herrn dafür unendlich dankbar sein. Die Gefahr wie bei Paulus und Daniel, durch die Macht des Teufels körperlich zu Tode gebracht zu werden, ist also derzeit in unserem Land nicht vorhanden. Dennoch gilt es auf der Hut zu sein, denn die Anstrengungen des Teufels unserer Seele Schaden zuzufügen haben nicht nachgelassen. Jeder Gläubige der aktiv für seinen HERRN unterwegs ist, der von ihm zeugt, der an seinem Wort festhält und seine Wesensarten in seinem Leben sichtbar werden lässt, ist ihm ein Dorn im Auge. Diese wird er sich „vornehmen“. Aber noch einmal, unser HERR, mit dessen Hilfe wir rechnen dürfen, ist der Sieger! Er hat überwunden und er möchte auch uns zu Überwindern machen. Er lässt Treue zu ihm nicht unbelohnt! [Off. 3,20-22] Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater gesetzt habe auf seinen Thron. #löwe #teufel #satan #lion #widersacher #christen #gläubige #verschlingen #fressen #versuchung #achtung #attention #jesus #kreuz #mann #frau #gefahr #jesuserlebt
- Die Ameise – Gottes Ansprache an uns Menschen
Wenn wir an einem sonnigen Frühjahrsmorgen einen Spaziergang durch Gottes Schöpfung unternehmen, entdecken wir immer wieder, an geschützten Plätzen angelegt, große Ameisenhügel. Es beeindruckt uns, wenn wir die Größe der Wohnungen sehen und beobachten welche Kräfte die kleinen Tiere mobilisieren, um Gegenstände, die an Größe und Gewicht ihre eigene Größe weit übersteigen, fortzubewegen. Unsere heimische Waldameise kann das bis zu 50fache ihres eigenen Gewichts tragen. Stellen wir uns das mal auf den Menschen bezogen vor; - das wären bei 80kg Körpergewicht 4000kg die wir durch die Gegend tragen würden. Zudem ist der Ameisenbau unterirdisch mindestens nochmal genauso groß, wie der oberirdisch angelegte Teil. Faszinierend, dass so ein Ameisenvolk mit bis zu 1 Mio. Tieren funktioniert. Und das obwohl wir Menschen vordergründig keinerlei Struktur erkennen, wenn wir das Gewimmel beobachten. Wir dürfen dahinter Gott den Schöpfer sehen, der die Tierwelt in wunderbarer Weisheit geschaffen hat. Gott hat aber auch bei aller Freude, die wir bei der Beobachtung des Gemachten haben dürfen, eine wichtige Ansprache an uns. Insbesondere die Ameisen sind uns als ein eindrückliches Beispiel gegeben, um für unser Leben als Gläubige zu lernen. Ich möchte einmal fragen: Hast du schon einmal eine Ameise beobachtet, die sich ausgeruht hat? Die gechillt hat, wie wir heute sagen. Genau darin liegt die Ansprache an uns Menschen. Und das zu allen Zeiten und an jeden von uns. Wir wollen dazu einmal die Bibel zur Hilfe nehmen. Dort finden wir Gottes Lektion beschrieben: [Spr. 6,7-11] Sie, die keinen Richter, Vorsteher und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, hat in der Ernte ihre Nahrung eingesammelt… [Spr. 30,25-26] …die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise. Wir verstehen also, dass die Ameise fleißig ist. Äußerst fleißig, davon können wir uns beim Beobachten selbst überzeugen. Sie ist aber nicht nur fleißig. Sie ist auch weise. Sie nutzt die gelegene, die günstige Zeit des Sommers aus, um Nahrung für den Winter zu sammeln. Auch in unserem Leben gibt es bildlich gesprochen Sommer- und Winterzeiten. Ich habe den Eindruck, dass wir gerade geistlich gesehen eher eine Winterzeit durchleben. Die Lektion, die wir also lernen sollen, ist, grundsätzlich fleißig zu sein. Nicht nur im natürlichen Leben, in der Versorgung unserer Familien, indem wir unserer Arbeit mit Eifer gewissenhaft nachgehen, sondern speziell auch in Bezug auf das Sammeln geistlicher Nahrung wünscht sich Gott einen „Ameisenhaften“ Fleiß. Und dabei sollten wir auch die gelegene Zeit maximal ausnutzen, um in Winterzeiten, in Zeiten wo das Nahrungsangebot mitunter nur eingeschränkt verfügbar ist, dennoch nicht Mangel und Hunger zu leiden. Erleben wir das nicht gerade in gewisser Weise? Durch die momentan bestehenden Kontaktbeschränkungen und Versammlungsverbote fehlt uns doch ein gewisser Teil des „Nahrungsangebots“. Es fühlt sich nach einer Winterzeit an. Haben wir, jeder persönlich, vorgesorgt? Sind unsere Vorratskammern gefüllt? – oder nagt der Hunger schon an uns und wir stehen in Versuchung uns mit der Nahrung dieser (christlichen) Welt zufrieden zu geben? Nahrung die nicht satt macht. Nahrung die keine Nährstoffe für unsere Seele bietet. Als Väter unserer Häuser sind wir speziell gefordert, um auch unseren Familien die notwendige Nahrung geben zu können. Als Brüder obliegt uns eine besondere Verantwortung für die „Herde Gottes“. Wenn wir, jeder ganz persönlich, in dieser Beziehung nachlässig sind, wird früher oder später die Niederlage kommen, der geistliche Hunger sich einstellen. Gott findet deutliche Wort für uns, wenn wir dem in der Natur für uns gegebenen Beispiel nicht folgen. [Spr. 6,6] Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege und werde weise. [Spr. 13,4] Die Seele des Faulen begehrt, und nichts ist da; aber die Seele der Fleißigen wird reichlich gesättigt. Deshalb wollen wir uns ermuntern allen Fleiß anzuwenden, in dem Lesen der Bibel mit Gebet und dem Nachdenken über Gottes Wort, mit dem Wunsch im Herzen, immer mehr von den göttlichen Gedanken zu erkennen und ihm in unserem praktischen Leben und unserer Gesinnung immer ähnlicher zu werden. #ameise #nahrung #food #sommer #winter #sammeln #faul #fleiß #nature #natur #schöpfer #creator #ant
- Innerlich bewegt
„Er (Jesus) wurde innerlich bewegt über sie, weil sie wie Schafe waren, die keinen Hirten haben.“ (Mk 6,34) Wenn Du mit offenen Augen durch diese Welt gehst, dann stellst Du ziemlich schnell fest, dass Du von Problemen, Elend, Trauer und Not umgeben bist. Gerade in diesen Tagen von Corona wird uns das noch einmal neu bewusst. Du hörst von schlimmen Erkrankungen, Gewalt in Familien und Ehen, vernachlässigten Kindern, von Kriegen, Hungersnöten, usw. Jeden Tag aufs Neue türmen sich die Schreckensnachrichten nur so vor uns auf und wir haben manchmal echt Mühe, das alles recht zu verarbeiten, zu sortieren, um nicht den Halt in unserem Leben zu verlieren. Vielleicht ist es Dir aber auch schonmal so ergangen, dass Du feststellen musstest, dass Dich all das irgendwie kalt lässt und gar nicht mehr richtig berührt - dass Du unterkühlt bist, weil Du Dich an die Not gewöhnt hast und vielleicht gar nicht mehr so richtig empfindest, dass alles das Folgen der ersten Sünde sind. Jesus Christus ist da ganz anders. Es ist sehr zu Herzen gehend, wenn Du den Herrn Jesus hier auf dieser Erde beobachtest, wie Er mit all der Not und den Folgen der Sünden umgegangen ist. Er hatte in jeder Situation die richtige Reaktion, volles Mitempfinden, tiefe Gefühle, ein offenes Herz und das passende Wort zur richtigen Zeit. In den Evangelien werden einige Begebenheiten berichtet, wo Jesus „innerlich bewegt“ war. Wörtlich bedeutet das, dass sich „seine Eingeweide umdrehten“, es drehte Ihm den Magen um, Er war aufs Tiefste berührt, wenn er das Elend sah. Das war kein oberflächliches Mitempfinden, sondern echte, ungeheuchelte Gefühle, die unser Herr hatte, weil Er die Menschen mit den Augen Gottes sah. Jesus war innerlich bewegt bei Trauer, bei Tod, bei Aussatz, bei Hunger und wenn Er die Menschen sah, die völlig orientierungslos umherirrten. Im Allgemeinen waren die Leute seiner Zeit wie Schafe ohne Hirten. Kein Ziel vor Augen, keinen wirklichen Lebensinhalt und belastet mit Schuld und Nöten. Aber Jesus war nicht nur innerlich bewegt, sondern Er wusste dann auch immer, was zu tun ist. Er heilte die Schwachen und Kranken, belehrte die Volksmengen, sorgte dafür, dass sie satt wurden, tröstete, erweckte zum Leben, usw. Wenn ich den Herrn Jesus so kennenlerne, dann habe ich den tiefen Wunsch, Ihm ähnlicher zu werden, auch so zu empfinden, wie Er empfindet. Hast Du auch diesen Wunsch? Such einmal in den Evangelien nach den Stellen, wo Jesus „innerlich bewegt“ war. #jesus #gott #bibel #bible #christus #christ #innerlichbewegt #empathy #empathie #gefühle #feelings #emotions #herz #heart #gospel #evangelien #not #elend #sorgen #jesuserlebt
- Gott kommt zu Frauen
Hast du bemerkt, dass Männer in der Schrift prinzipiell in die Berge gehen, um mit Gott Gemeinschaft zu haben? Doch in der Schrift hören wir so gut wie gar nicht von Frauen, die in die Berge gehen und wir wissen warum - richtig? Weil die Frauen zu beschäftigt waren, das Leben am Laufen zu halten; sie konnten die Babys, Mahlzeiten, Häuser, Feuer, Gärten und tausend andere Verpflichtungen nicht verlassen, um in die Berge zu steigen. Ich beschwerte mich neulich gegenüber einer Freundin darüber und sagte, dass selbst ich mich als moderne Frau nie „frei“ genug fühle von meinen Verpflichtungen, nie an einem wirklich ruhigen oder heiligen Ort, um die Qualität der Gemeinschaft mit Gott zu haben, die ich möchte. Ihre Antwort verblüffte mich: „Darum kommt Gott zu Frauen. Männer müssen den Berg besteigen, um Gott zu begegnen, doch zu den Frauen kommt Gott, da wo sie sind”. Ich habe wochenlang über ihre Worte nachgedacht und nachgeforscht, um zu sehen, dass das, was sie sagt, wahr ist. Gott kommt wirklich zu Frauen, da wo sie sind, wenn sie ihre normale, alltägliche Arbeit tun. Er begegnet ihnen an Brunnen, wo sie Wasser für ihre Familien schöpfen, in ihren Häusern, in ihren Küchen, in ihren Gärten. Er kommt zu ihnen, wenn sie neben Krankenbetten sitzen, Kinder gebären, sich um die Älteren kümmern und die notwendigen Trauer- und Begräbniszeremonien durchzuführen. Sogar die Frauen am leeren Grab, die die ersten Zeugen der Auferstehung Christi waren, waren nur deshalb da, weil sie die weibliche Arbeit taten, den Leib Christi nach dem Begräbnis angemessen herzurichten. In dieser scheinbar irdischen und üblichen Aufgabe standen diese Frauen der Göttlichkeit gegenüber. Wenn du also – wie ich- anfängst, die Tatsache zu bedauern, dass du nicht so viel Zeit in den Bergen mit Gott verbringen kannst, wie du möchtest, bedenke: Gott kommt zu Frauen. Er weiß, wer wir sind und kennt die Lasten, die wir tragen. Er sieht und wenn wir unsere Augen und unsere Herzen öffnen, werden wir Ihn sehen, sogar an den gewöhnlichsten Orten und in den gewöhnlichsten Dingen. Unbekannt (übersetzt von juengerschaft.org) #gott #frauen #women #frau #woman #gottkommtzufrauen #männer #mann #berge #hill #mountain #gemeinschaft #man #men #jesuserlebt #juengerschaft #alltag #verpflichtungen #jesus #bibel
- Die Füchse – Gottes Ansprache an uns Menschen
[Hld. 2,15] Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge sind in der Blüte! Wir wollen uns heute einmal damit beschäftigen, was uns die Bibel über den Fuchs und seine Bedeutung für uns Menschen, insbesondere für die Gläubigen, zu sagen hat. Die Erwähnung des Fuchses beschränkt sich auf einige wenige markante Stellen. Um den Fuchs und seine Verhaltensmuster zu kennen, sind wir an der Stelle aber nicht zwingend auf die Erklärungen der Bibel angewiesen. Dadurch das der Fuchs auch in unserer Region heimisch ist, wissen wir alle um seine Lebensweise. Jeder kennt die sprichwörtlichen Redenweisen über die List, Schläue und Verschlagenheit des Fuchses. Die Bibel bestätigt in der zitierten Stelle in Hohelied 2, 15, dass es wichtig ist, auf den Fuchs zu achten, damit er keinen Schaden anrichtet und sich nicht unkontrolliert vermehrt. Wir lernen, dass der Weinberg ein Lieblingsort des Fuchses ist. Die Gründe hierfür sind mehrere. Zu einen sind Weinberge warme Gegenden, die sich hervorragend zum Anlegen des Erdbaus, der Höhle, eignen, um dort die Jungen groß zu ziehen. [Mt. 8,20] Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege. Zum anderen ist in einem Weinberg das Nahrungsangebot hervorragend. Es wimmelt hier nur so von Mäusen, Kaninchen und anderem Kleingetier. Dann ist da aber auch noch der Weinstock. Und gerade dieser ist es, der im Frühjahr, wenn die Natur zum Leben erwacht, wenn die Blütezeit, beginnt eine besondere Anziehungskraft auf den Fuchs ausübt. Diese Zeit im Frühjahr ist auch die Wurfzeit der kleinen Füchse, die ja noch so ungefährlich, so spielerisch, scheinbar niedlich erscheinen. Das ist aber nur die vordergründige Wahrnehmung. Die kleinen Füchse haben das Bedürfnis, sobald die ersten Zähne gewachsen sind, auf allem herumzukauen, was vor sie kommt. Dadurch richten gerade die kleinen Füchse in den Weinbergen großen Schaden an, indem sie die jungen Reben zerbeißen und so den Ertrag des Weinbergs schädigen. Mitunter machen sie sich sogar über die Wurzeln her, indem sie diese ausgraben und zerbeißen. So sorgen die kleinen Füchse bereits in einem frühen Stadium der Blütezeit dafür, dass der Weinstock weniger oder keine Frucht bringt. Im Sommer, wenn dann die Trauben reifen, zählen diese wiederum zur Leibspeise unserer Füchse. Der Jungen wie der Alten. Wenn sie sich jetzt noch über die verbliebenen Früchte hermachen, können wir die Aussage in Gottes Wort verstehen, dass es so wichtig ist, die Füchse zu fangen und ein unkontrolliertes Vermehren zu verhindern. Gibt der Weinbauer hier nicht acht, kann es sein, dass sein Weinberg innerhalb kurzer Zeit keine Frucht mehr bringt. Hier sind wir dann auch an dem Punkt angelangt, der für uns Gläubige von größter Wichtigkeit ist. Auch in unserem Leben kann es „kleine Füchse“ geben, die Schaden anrichten und letztlich durch ihr Treiben verhindern, dass wir Frucht für Gott bringen. Das kann in einer Beziehung der Fall sein, darum geht es in unserer Stelle in Hohelied. Um die Beziehung zwischen Mann und Frau. Wir dürfen dieses Prinzip aber auch anwenden auf jeden einzelnen persönlich. Es ist wichtig, zunächst zu verstehen, was solche kleinen Füchse in unserem Leben sein können, um sie dann in der rechten Weise fangen oder bekämpfen zu können. Ich habe für mich den Eindruck, dass ein kleiner Fuchs „Zeitmanagement“ genannt werden sollte. Liegt hier nicht oft ein großes Problem, dass wir die Prioritäten nicht recht setzen? Wir kennen das doch alle aus Erfahrung. Wie viel Zeit lassen wir in Bezug auf „Frucht für Gott“ ungenutzt verstreichen! Nicht unbedingt, weil wir mit per se Bösem beschäftigt sind. Das kann auch sein, würde aber nicht dem Charakter des kleinen Fuchses entsprechen, der so verspielt, so ungefährlich wirkt. Wieviel Zeit aber haben wir schon durch surfen im Internet, durch spielen am Computer, durch unsere Hobbys verstreichen lassen, die wir besser hätten einsetzen können? [Eph. 5,15-16] Seht nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die gelegene Zeit auskaufend,… Manchmal kann auch einfach das „Nichts tun“ zum Problem werden. Hier beschreibt Gottes Wort einen Fall eines Weinbauern, der einfach nichts getan hat. Der seine, ihm zur Verfügung gestellte, Zeit einfach verstreichen ließ und schlussendlich ein armer Mann wurde. [Spr. 24,30-34] An dem Acker eines faulen Mannes kam ich vorüber, und an dem Weinberg eines unverständigen Menschen. Und siehe, er war ganz mit Disteln überwachsen, seine Fläche war mit Brennnesseln bedeckt, und seine steinerne Mauer eingerissen. Und ich schaute es, ich richtete mein Herz darauf; ich sah es, empfing Unterweisung: Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen – und deine Armut kommt herangeschritten, und deine Not wie ein gewappneter Mann. Sind das nicht ernste Worte: faul, Schlaf, Schlummer…; - kleine Füchse, die verhindern, dass aus unserem Leben Frucht für Gott hervorkommt. Wenn wir an unsere Beziehungen denken, an unsere Ehen und Familien, dann kann es auch dort solche kleinen Füchse geben. „Egoismus oder Selbstsucht“ kann einer genannt werden. Jede Gemeinschaft lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme, von aufeinander Achthaben. Wenn wir aber nur an uns denken, und dieses gesellschaftliche Problem macht auch vor uns Christen nicht halt, dann sind die kleinen Füchse am Werk. Sie graben sich, wenn wir nicht achtgeben, bis zu den Wurzeln vor und nehmen unseren Ehen oder Familien die Basis, die Liebe untereinander und die Liebe zum Herrn, weg. Wie fatal, dass wir die Schäden, die entstanden sind, vielfach erst in einem fortgeschrittenen Zustand erkennen. Daher ist es so wichtig, dass wir in täglichem Selbstgericht vor dem Herrn stehen und unser Leben immer wieder neu, anhand seines Wortes, prüfen. Das Schlimmste, was die Füchse anrichten können, ist tatsächlich, wenn sie die Wurzeln der Weinstöcke zerbeißen, sodass diese keine Nährstoffe und Wasser mehr aufnehmen können. Wenn unser persönliches geistliches Leben zum Erliegen kommt, weil die Wurzeln fehlen. Wenn dir die Bibel und die Gemeinschaft mit dem Herrn und auch mit anderen Gläubigen nichts mehr bedeutet. Wenn du nicht mehr betest, dann haben die kleinen Füchse schlimmes Schaden angerichtet. Sollte das bei dir der Fall sein, dann bitte ich dich: Geh dringend im Gebet zu deinem Herrn. Bitte ihn, dass er dir zeigt, wo überall in deinem Leben die kleinen Füchse Schaden angerichtet haben. Wenn du aufrichtig den Wunsch hast, dass dein Leben wieder neu Frucht für Gott bringen soll, dann darfst du sicher mit der Hilfe des Herrn rechnen. Er wird dir helfen die kleinen Füchse „einzufangen“! #fuchs #fox #nature #creator #schöpfer #sünde #sin #sünden #jesus #vine #weinwerg #blüte #vinyard #jesuserlebt #dautphe #gott #god #tier #animal












