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  • Dienst in Demut

    „Und siehe, eine Frau, die in der Stadt war, eine Sünderin, … brachte ein Alabasterfläschchen mit Salböl, und hinten zu seinen Füßen stehend und weinend, fing sie an, seine Füße mit Tränen zu benetzen; und sie trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes und küsste seine Füße und salbte sie mit dem Salböl.“ (Lukas 7,37+38) Beachtet die Demut dieser Frau! Sie hatte einst eine eherne Stirn besessen und keine Scham gekannt; aber jetzt stand sie hinter dem Heiland. Sie drängte sich nicht vor, sondern war mit dem geringsten Platz zufrieden. Sie wagte es nicht, sein Haupt zu salben, aber achtete es als eine Ehre, seinen Füßen einen Dienst zu tun. Die, welche dem Herrn Jesus wahrhaft dienen, empfinden tief ihre eigene Unwürdigkeit. Sie sind zufrieden, wenn sie den geringsten Dienst in seinem Haushalt ausüben dürfen. Das ist kein Dienst für Christus, wenn du durchaus auf dem Ross des Königs reiten, des Königs Kleid tragen und vor dir ausrufen lassen willst: „Dies ist der Mann, den der König ehren will.“ Das heißt, eher dir selbst dienen als Christus, wenn du gern obenan in der ,,Synagoge“ sitzt und dich von den Menschen ,,Rabbi“ nennen lässt. Aber das ist wirklicher Dienst für den Herrn, wenn du gern für die Armen sorgst, dich zu Menschen niedrigen Standes hältst und ein Lehrer der Unwissenden und Führer der Kinder wirst. Der dient gut, der hinter seines Meisters Rücken arbeitet und sich unerkannt, unerwähnt und ohne Beifall für den Herrn abmüht. Sie ließ sich ihren Dienst etwas kosten. Der Glaube einiger Christen versagt, sobald es an den Geldbeutel geht. Es ist grobe Heuchelei, Liebe zu bekennen und dann mit Geld zu geizen. Mögen die, welche schuldig sind, die Rechnung zwischen ihren eigenen Seelen und Gott in Ordnung bringen. Die Frau gab ihre Alabasterflasche aus freien Stücken, und wenn sie mehr gehabt hätte, so hätte sie mehr gegeben. Wie hat die Gnade diese Frau, die von Natur aus selbstsüchtig war, wunderbar verändert und dahin gebracht, freigebig für die Sache des Erlösers zu sein! C.H. Spurgeon #dienst #demut #maria #spurgeon #jesuserlebt

  • Kinder gehören zu ihren Eltern

    “Und sie sah, dass er schön war, und verbarg ihn drei Monate.” (2.Mo 2,2b) Die ersten Monate und Jahre im Leben eines Kindes sind die wichtigsten. Sie sind durch nichts zu ersetzen. Besonders die ersten 3 Lebensjahre sind für Kinder unfassbar prägend. Es werden Grundlagen für das ganze spätere Leben gelegt. Die Kinder lernen laufen, sprechen, zuhören, essen und vieles, vieles mehr. Als der kleine Mose geboren wurde, nutzte seine Mutter die Zeit, um den Jungen vor “der Welt” zu verbergen. Etwas später, nachdem die Tochter des Pharao den kleinen Jungen in dem Kästchen im Nil gefunden hatte, bekam Jokebed noch einmal Zeit, um sich um Mose zu kümmern, bis er nicht mehr gestillt werden musste. Zu dem Zeitpunkt war Mose vielleicht 5 oder 6 Jahre alt, denn die Mütter in dieser Zeit stillten ihre Kinder viel länger, als es heute üblich ist. Erst danach kam Mose an den Hof des Pharaos, um in der Weisheit der Ägypter erzogen zu werden. Auch wenn es in Deinen Augen vielleicht altmodisch und weltfremd klingen mag, möchte ich jede Mutter und jeden Vater dazu ermutigen, den eigenen Kindern so lange wie möglich die “eigenen vier Wände” der Geborgenheit und des Schutzes zu bieten. Sie dort schon von Anfang an für den Herrn Jesus zu erziehen, zu “umbeten”, ihnen den Heiland großzumachen und Samenkörner ins Herz der Kinder zu pflanzen, die aufgehen können, wenn die Kinder größer werden. Mütter und auch Väter, die sich die Zeit nehmen, um für ihre Kinder da zu sein und dabei gleichzeitig auf Beruf und Karriere verzichten, weil sie ihren Kindern Dinge von unschätzbarem Wert mit auf den Weg geben wollen, sind die “wahren Helden” unserer Gesellschaft. Wir brauchen heute mehr denn je Eltern, die in einer elternlosen Gesellschaft bereit sind, sich für ihre Kinder aufzuopfern, anstatt ihre Kinder der Welt zu “opfern”. Als Mose 40 Jahre alt geworden war, weigerte er sich weiter am Hof des Pharaos zu bleiben, weil er im Herzen wusste, dass er zum Volk Gottes gehörte. Ganz sicher war diese Entscheidung das Ergebnis der Erziehung seiner Eltern. (Hebr.11,24) Wie viele Kinder werden sich zum Herrn Jesus bekehrt haben, weil ihre Eltern ihnen den Herrn großgemacht haben!

  • Kinder in einer kinderfeindlichen Welt

    “Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und sie sah, dass er schön war, und verbarg ihn drei Monate.” (2. Mo 2,2) Wir leben heute in einer kinderfeindlichen Welt. Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 100.000 Kinder abgetrieben, die nie das Licht der Welt erblicken, obwohl sie von Gott auf wunderbare Weise darauf vorbereitet werden. Die Kitas im Land erfahren eine Hochkonjunktur. Immer früher können unsere Kinder in die Hände anderer Betreuer gegeben werden. Schüler, die am Mittag nach Hause kommen, erleben oft, dass das Haus leer ist, denn beide Elternteile gehen arbeiten und überlassen die Kinder sich selbst. Die Herausforderungen für Eltern und Kinder könnten nicht größer sein. Sollte man da heute überhaupt noch Kinder bekommen? Mose wurde in einer Zeit geboren als der Pharao befohlen hatte, dass jeder Junge, der geboren wurde, getötet und in den Nil geworfen werden sollte. Die Zeit war also nicht besser. Von Anfang an, war das Leben der Kinder bedroht. Obwohl Amram und Jokebed um das Gebot des Pharaos wussten, entschieden sie sich ganz bewusst für ein 3. Kind, denn Aaron und Mirjam waren schon geboren. "Durch Glauben wurde Mose, als er geboren war, drei Monate von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, dass das Kind schön war; und sie fürchteten das Gebot des Königs nicht.” (Heb 11,23) Die Eltern Moses hatten Glauben. Sie vertrauten auf den lebendigen Gott, der ihnen auch unter schwierigsten Umständen die Kraft und Weisheit schenken würde, ihre Kinder für Gott zu erziehen. Mose und Aaron würden einmal von Gott benutzt werden, um das Volk Israel aus Ägypten herauszuführen. Obwohl jeder Junge dem Pharao “ein Dorn im Auge” war, war Mose “schön für Gott” (Apg. 7,20). Gott hatte einen genialen Plan mit dem kleinen Mose und würde mit ihm zu seinem Ziel kommen. Gott hat auch für jedes unserer Kinder in dieser kinderfeindlichen Welt einen wunderbaren Plan! Wir dürfen im Vertrauen auf den Herrn auch heute noch Kinder bekommen und sie für den Herrn erziehen. #kinder #kinderfeindlich #welt #eltern #vater #mutter #jesuserlebt

  • Wie entscheidest Du Dich?

    “Und es geschah in den Tagen, als die Richter richteten, da entstand eine Hungersnot im Land. Und ein Mann von Bethlehem-Juda zog hin, um sich in den Gebieten von Moab aufzuhalten, er und seine Frau und seine beiden Söhne.” (Ruth 1,1) Wie triffst Du Entscheidungen? Als es in den Tagen der Richter zu einer Hungersnot im Land Kanaan kam, traf Elimelech für seine Familie die Entscheidung aus dem verheißenen Land Israel wegzuziehen. Er machte sich auf und ging nach Moab, um sich für eine Zeit dort aufzuhalten. In Moab angekommen, heirateten seine beiden Söhne moabitische Frauen. Als einige Zeit vergangen war, starben sowohl Elimelech, als auch seine beiden Söhne, Machlon und Kiljon. Offensichtlich dachte Elimelech, er würde seine Familie nicht weiter in Israel ernähren können. Seine Entscheidung war eine unmittelbare Reaktion auf die aktuellen Umstände. Er traf die Entscheidung allerdings ohne die langfristigen Folgen zu überdenken: Er plante nicht mit seinem Tod und auch nicht mit dem Tod seiner beiden Söhne. Er hatte nicht im Blick, dass seine Frau zur Witwe werden würde. Dass ein Israelit eine moabitische Frau nahm, hatte Gott im Gesetz verboten (5.Mo 23,3). Elimelech hatte wohl auch nicht darüber nachgedacht, dass die Hungersnot eine Strafe Gottes für das Abweichen des Volkes und dessen Ungehorsam sein könnte. Wenngleich der weitere Verlauf der Geschichte zeigt, dass Gott selbst diese Entscheidung in Seinem souveränen Plan berücksichtigt hatte, traf Elimelech eine schlechte Entscheidung. Seine Entscheidung hing zu sehr von den unmittelbaren Umständen ab. Natürlich kann Gott uns auch durch Umstände Führung geben, aber wir lesen nichts davon, dass Elimelech ins Gebet ging, oder sich anderweitig geistlichen Rat einholte. Gott kann Umstände benutzen, um uns zu einer Entscheidung zu verhelfen, aber er möchte uns in erster Linie durch Sein Wort und Seinen Geist leiten. Umstände und rein menschliche Überlegungen können trügen und uns in die Irre führen. Wenn Du Entscheidungen treffen musst, lass Dich nicht allein durch die Umstände leiten, sondern suche Gottes Willen in Seinem Wort! #hungersnot #entscheidung #ohnegott #ruth #elimelech #jesuserlebt

  • Mitten im Feuer

    „Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer frei umhergehen mitten im Feuer, und keine Verletzung ist an ihnen; und das Aussehen des vierten gleicht einem Sohn der Götter.“ (Daniel 3,25) Im Buch Daniel finden wir viele Ereignisse, die uns als großartiges Vorbild dienen können. Allem voran, dass Verhalten von Daniel und seinen Freunden in schwierigen Umständen in einem fremden Land. Als König Nebukadnezar eine goldene Statue aufstellen lässt, sollen alle Befehlshaber, Minister und hohen Staatsdiener nach Babel kommen, um sie anzubeten. Der Plan dahinter ist eine Staatsreligion einzuführen, der sich alle unterwerfen. So hat er auch die Religion in Babel unter Kontrolle. Daniel und seine Freunde sind zu diesem Zeitpunkt bereits hochrangige Verwalter in Babel (V.12). Das ist Nebukadnezar natürlich bekannt, da er sie in diese Stellung gebracht hat (Dan.2,48-49). Doch für die gläubigen Männer ist es überhaupt keine Option, sich vor diesem Götzen zu beugen und ihn anzubeten. Selbst als mit dem sofortigen Tod durch Verbrennen gedroht wird, weichen sie nicht von ihrer Position ab! Sie können zu diesem Zeitpunkt nicht wissen wie die Sache ausgeht, aber sie wissen eines: Ihr Gott würde mitgehen und das zählt (V.17-18). Dieser Glaube und dieses Vertrauen sind fast unvorstellbar und doch lesen wir davon, um auch unser Vertrauen in den allmächtigen Gott zu stärken! Wie Gott sich dann zu Seinen Dienern bekennt ist beeindruckend: Er hätte sie vor dem Feuer bewahren können, das Feuer löschen können oder, oder… Aber nein: In größter Gefahr kommt Gott Selbst zu ihnen. Der Sohn Gottes, der Herr Jesus, ist bei ihnen im Feuer. Es konnte ihnen nichts anhaben! So kommt Er auch heute noch Dir und mir zur Hilfe, wenn wir auf Ihn vertrauen und zu Ihm rufen. Er steht nicht nur am Rand und schaut zu. Nein, Er ist bei Dir mitten im Feuer. „Und das Haar ihres Hauptes war nicht versengt, und ihre Mäntel waren nicht verändert, und der Geruch des Feuers war nicht an sie gekommen.“ (Dan.3,27b) #mittenimfeuer #hilfe #not #gefahr #rettung #treu #vertrauen #jesuserlebt

  • Vorbilder im Kleinen - Aristarchus

    Auf der Suche nach Vorbildern in der Bibel strahlt wohl kaum einer so hervor wie Paulus. Aber viele haben in seinem Schatten mitgearbeitet, von denen kaum etwas bekannt ist. So auch Aristarchus, von dem wir keine detaillierte Beschreibung finden. Sein Name bedeutet “der beste Fürst” und hat scheinbar keine wirkliche Erfüllung in seiner Person gefunden. Aber wir sollten nicht zu früh und nach dem Äußeren urteilen. (1. Sam. 16,7) Was wir von ihm finden, spricht für eine besondere Treue und Verlässlichkeit. So hat er Paulus auf vielen seiner Reisen begleitet und wird öfter in der Apostelgeschichte erwähnt. (z.B. Ephesus, Asien, Fahrt nach Rom - Apg. 19,29; 20,4; 27,2). Er war ein Mazedonier aus der Stadt Thessalonich und daher in der Provinz zuhause, hätte aber nicht unbedingt so weite Wege mitziehen müssen. Er war bereit, sich zum Wohl von Paulus und im Dienst für den Herrn einzusetzen. Das ging so weit, dass er Paulus auch im Gefängnis von Rom begleitete und ihm diente, wahrscheinlich sogar selbst inhaftiert war. Paulus nennt ihn seinen Mitgefangenen (Kol. 4,10) und seinen Mitarbeiter. (Phil. 24) Paulus hat Aristarchus und seinen Dienst geschätzt und von ihm profitiert, selbst wenn wir nichts von seinen Aktivitäten lesen. Doch wie wichtig ist es, im Dienst für den Herrn oder auch im Glaubensleben zusammenzustehen und jemanden zu haben, der mitgeht. Schon der Prediger Salomo wusste, dass zwei zusammen mehr Mut und Kraft haben. (Pred. 4,9-12) Gerade wenn es Widerstand und Anfeindung gibt! Auch Paulus war kein Übermensch, sondern benötigte selbst Trost und Ermunterung. Denken wir auch an den Herrn Jesus, Der die Jünger auswählte, um bei ihm zu sein. (Mk. 3,14) Am Ende seines Weges sagt er von Ihnen, dass sie mit ihm ausgeharrt haben. (Lk. 22,28) Er sagt auch, dass wer groß sein möchte, aller Diener sein soll. (Mk. 9,35) Bist Du auf diese Art und Weise “der beste Fürst”? Bist Du verlässlich und setzt Dich für andere ein, unterstützt und richtest auf? Aristarchus zeigt, wie wichtig dieser Dienst im Kleinen ist und wie Gott ihn bewertet! #fürst #vorbild #aristarchus #dienst #verlässlich #fürandere #jesuserlebt

  • Kleine Füchse

    „Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben.“ (Hohelied 2,15) Im geistlichen Weinberg gibt es Füchse mancherlei Art. Da ist zunächst der Kritiker. Er verdirbt die Weinstöcke, wenn er kann, und besonders die, welche zarte Trauben angesetzt haben. Bei allem, was junge Gläubige tun, findet er irgendwelche Fehler. Manchmal legt er dir auch eine Schlinge und lockt dich hinein, reizt dich zum Zorn, kehrt sich dann um und sagt: „Das ist wohl dein Christentum?“ Möge dich Gott vor diesen grausamen Füchsen bewahren! Ein schlimmerer Fuchs ist jedoch der Schmeichler. Er tritt lächelnd und schmunzelnd an dich heran und beginnt damit, dein Christentum zu loben, und wahrscheinlich sagt er dir, welch prächtiger Mensch du bist. Du bist so gut, dass er meint, du nähmst es zu genau. Er sagt, dass er deinen Glauben für richtig hält, obgleich du nicht so denken wirst, wenn du dein Leben überschaust. Aber er sagt, dass er die Leute nicht leiden kann, die allzu gerecht sind. Er sagt: „Du könntest etwas weltlicher sein, und es wäre nicht nötig, dass du dich von deinen gottlosen Freunden trennst.“ Ich weiß, was er vorhat: Er will dich zu den Gottlosen zurückführen. Satan vermiest dich und möchte dich gern zurückhaben, und so sendet er Herrn Schmeichler, der dich, wenn möglich, wieder unter seine Knechtschaft bringen soll. Wenn irgendwelche Zeichen geistlichen Lebens an dir zu erkennen sind, so sei sicher, dass der Teufel und seine Füchse hinter dir her sind. Halte dich ganz zum Herrn und zum Volke Gottes. Das ist die beste Gesellschaft für dich. C.H. Spurgeon #wachsam #hohelied #füchse #satan #nahbeijesus #freunde #jesuserlebt

  • Die Ehe - am Bespiel der Eltern Moses

    “Und ein Mann vom Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis." (2Mose 2,1) In einfachen Worten beschreibt Gottes Wort die Eheschließung von Amram und Jokebed, den Eltern Moses. “Ein Mann” ging hin und nahm “eine Tochter” Levis zur Frau. Die beiden heirateten in einer außerordentlich schwierigen Zeit und bekamen gemeinsame Kinder - Mirjam, Aaron und Mose. Gott geht davon aus, dass ein Mann und eine Frau eine Ehe schließen. Ein Mann ist erwachsen geworden, bereit Verantwortung zu übernehmen und sein Elternhaus zu verlassen. Er hat ein geistliches Fundament unter den Füßen und kann im besten Fall auch finanziell auf eigenen Füßen stehen. “Eine Frau” ist kein Mädchen mehr, sondern hat gelernt fürsorglich für andere da zu sein. Sie ist nicht mehr von ihrer eigenen Mutter abhängig, sondern bereit für die eigene Familie und den eigenen Mann da zu sein. Beide müssen bereit sein, einander zu dienen und zu lieben. Schon ganz am Anfang der Bibel, bringt Gott es auf den Punkt: “Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.” (1.Mo 2,24) Das ist übrigens nicht “alte Schule”, sondern topp aktuell. Gottes Vorgabe für das Zusammenleben von Mann und Frau, ist immer noch die Ehe. Auch dann, wenn in unserem Land die Ehe langsam aber sicher abgeschafft wird. Amram und Jokebed kamen beide aus der Familie Levis. Die Leviten waren Diener, die später besonders für den Dienst am Haus Gottes, der Stiftshütte, zuständig waren. Ihr Leben war in besonderer Weise Gott geweiht. Das macht klar, dass für einen gläubigen Mann nur eine Ehe mit einer gläubigen Frau in Frage kommen sollte (vgl. 2.Kor 6,14). Wenn Du über Deinen zukünftigen Ehepartner nachdenkst, dann überlege auch, ob er oder sie bereit ist, dem Herrn zu dienen. Könntet ihr es gemeinsam tun? #ehe #mose #mann #frau #jesuserlebt

  • Hilferuf - zu Gott schreien

    „Höre, Gott, mein Schreien, horche auf mein Gebet!“ (Psalm 61,2) Viele von uns kennen diese Situation: Man sieht nur noch Niederlagen und Ausweglosigkeit. Man hört förmlich den Teufel lachen: „Du, ausgerechnet du willst es schaffen?“ Weltmenschen lächeln: „Na, mit deinem Christenstand scheint es auch nicht zum Besten zu stehen!“ Das Glaubenslicht scheint zu erlöschen. Da rafft sich der gläubige Mensch auf und er lernt es, zu Gott zu schreien. Das ist wohl etwas anders als beten. Ich weiß nicht, wie viel dabei herauskommt, wenn es in der Kirche heißt: „Wir wollen das Vaterunser beten.“ Ich fürchte, dass da nur Wenige mit dem Herzen dabei sind. Das Schreien eines Glaubensmenschen, der am Erliegen ist, klingt anders. Davon ist nicht viel zu sagen. Es will erfahren sein. Aber dies gilt: Der Mann von Golgatha, der Sieger vom Ostermorgen, hört das Schreien und greift ein. (Wilhelm Busch) #beten #schreien #rufen #vaterunser #wilhelmbusch #jesuerlebt

  • Liebe zu allen Heiligen

    “Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus allezeit, indem wir für euch beten, nachdem wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt,…" (Kolosser 1,3.4) Die Gläubigen in Kolossä liebten Gott und sie liebten einander. Die Reihenfolge ist dabei entscheidend: Nur aus einer echten Liebe zu Gott und dem Glauben an den Herrn Jesus Christus, kann auch Liebe zu allen Gläubigen hervorkommen. Der Glaube an den Herrn Jesus und die Neugeburt durch Wasser und Geist ist die Voraussetzung für echte Bruderliebe in der Familie Gottes – sie ist die Folge der Neugeburt (vgl. 1.Petrus 1,22). Paulus hatte von der Liebe der Kolosser zu “allen Heiligen” gehört und war Gott unendlich dankbar für das geistliche Wachstum der Kolosser. Kennst Du auch Gläubige, bei denen wirklich sichtbar wird, dass sie “alle Heiligen” lieben? Dann danke Gott dafür! Der Schwerpunkt der Aussage von Paulus über die Kolosser liegt auf “allen” Heiligen. Die Liebe der Kolosser grenzte nicht bestimmte Gläubige aus und galt auch nicht nur einer elitären Gruppe von Christen. Die Liebe zu allen Heiligen ist nicht sektiererisch und beschränkt sich nicht auf die eigene Gemeinde oder Denomination. Immer dann, wenn wir einem Gläubigen begegnen, wird die Liebe zu ihm aktiv, weil er von Gott geliebt ist. Leider neigen wir sehr schnell dazu, solche Christen mehr zu schätzen und zu lieben, die das gleiche Verständnis zu bestimmten relevanten Lehrfragen haben, wie wir selbst auch. Dann stehen wir in Gefahr auf andere Christen von oben herab zu blicken. Das tut die Liebe nicht! Liebst Du “alle Heiligen”? "Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.” (Johannes 13,34) #liebe #einander #gebot #alleheiligen #einleib #gemeindegottes #jesuserlebt

  • Der letzte Schritt

    Im Sommer hatte ich mit meinen Mitarbeitern eine Freizeit in Urach. Eines Tages waren wir im Schwimmbad. Dort wurde unsere Aufmerksamkeit auf einen Vater gelenkt, der seinem Sohn das Springen beibringen wollte. Der Junge stand auf dem Sprungbrett. Bald ging er entschlossen nach vorn. Doch wenn er den Wasserspiegel sah, schreckte er zurück. Der Vater redete ihm zu. Vergeblich! Bald waren alle meine erfahrenen Leiter um das Sprungbrett versammelt und halfen mit. Der eine machte vor, wie einfach so ein Sprung sei. Andere redeten dem Jungen zu. Es war eigentümlich, wie oft der Junge mutig nach vorne ging und dann doch aufgab. Als wir am Abend das Lied sangen: „Wag es mit Jesus!“, da fiel mir der Junge ein. Stehen nicht viele so vor dem letzten Schritt einer Lebensübergabe an Jesus? Man hat seinen Ruf gehört. Man weiß: Ich sollte mich in seine Arme werfen und alle Bedenken hinten lassen. Aber dann kommt's doch nicht dazu. Warum nicht? Von dem jungen König Josaphat heißt es: „Sein Herz gewann Mut auf den Wegen des Herrn!" (2. Chronika 17,6) Für sein ganzes Leben. Und Gott war mit ihm. Wilhelm Busch #mutig #lebenmitjesus #springen #derletzteschritt #jesuserlebt

  • Nie vergessen!

    Möglicherweise geht es Dir wie den meisten Menschen immer mal wieder im Leben. Wenn Du zur Ruhe kommst, für Dich alleine bist, dann kommst Du ins Grübeln. Wenn dann noch eine Notsituation da ist und Du jemanden zum Reden oder einfach zum Anlehnen bräuchtest, kommt dieses Gefühl: Einsamkeit! Und ehe Du Dich versiehst, denkst Du, Du bist alleine auf der Welt, keiner registriert Dich und Deine Not. Keiner fragt nach, wie es Dir geht. Schon zur Zeit der biblischen Schreiber ging es den Menschen ähnlich und ihre Gefühle drücken auch unsere Nöte und Empfindungen aus. Denn der Mensch und die Welt um ihn herum hat sich im Grunde nie geändert. So sagst Du vielleicht mit David in Psalm 40,18: “Ich aber bin elend und arm,…" Gib diesen Gefühlen nicht den Raum, den sie gar nicht verdienen und lass sich vor allem nicht die Gedanken in Deinem Kopf festsetzen, damit Du nicht in einen Negativkreislauf kommst. Mach es wie David und füge sofort den nächsten Teilsatz an: “…, der Herr denkt an mich. Meine Hilfe und mein Erretter bist du, mein Gott.” Es gibt Einen, Der immer an dich denkt. Einen, Dem Du nie egal bist. Einen, Der Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück über dich hat und Dir Ausgang und Hoffnung gewähren möchte. (Jesaja 29,11) Nimm das mit, gerade in den Tagen, die jetzt vor uns liegen. Nicht nur wegen der neuen Jahreszeit wird unsere Welt dunkler! Komm zum Herrn im Gebet und sage Ihm deine innersten Gefühle und Gedanken. Du wirst sehen, dann denkst Du an Ihn und dein Vertrauen wird durch Sein Wort gestärkt. Das ehrt Ihn und erleichtert Dich! Dann kannst Du auch mit David folgendes Lob weitersagen: “Und in meinen Mund hat er gelegt ein neues Lied, einen Lobgesang unserem Gott... Glückselig der Mann, der den HERRN zu seiner Zuversicht macht... Vielfach hast du deine Wundertaten und deine Gedanken gegen uns erwiesen, HERR, mein Gott; nicht kann man sie der Reihe nach dir vorstellen. Wollte ich davon berichten und reden, es sind ihrer zu viele, um sie aufzuzählen.” - Psalm 40,4-6 (mit Auslassungen) #jesuserlebt #vergessen #nichtvergessen #gottdenktandich

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