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  • Miterben Christi

    “Ist es ein Geringes in euren Augen, Schwiegersohn des Königs zu werden?” (1.Sam. 18,23) Unsere Stellung ist besser als die Davids! Wir sind keine „Angeheirateten“, sondern Miterben Christi (vgl. Römer 8,14; 16,17). Reicht das nicht als Grund aus, um ganz besonders auf unser tägliches Verhalten aufzupassen? Wir sind Kinder des Königs. Seine Ehre und sein Name stehen auf dem Spiel, also lasst uns als königliche Priester leben. Haben wir Geschmack gefunden an den guten Dingen in der Gemeinschaft mit Ihm? Dann lasst uns ein dankbares Leben führen. Die Menschen um uns her, die unseren Herrn nicht kennen, haben vielleicht von Ihm gehört, aber Ihn nie gesehen. Alles, was sie in diesem Leben von Ihm sehen können, ist das, was sie in uns sehen. Nein, es ist sicher nichts Geringes ein Miterbe Christi zu sein! #könig #erbe #leben #gehorsam #gemeinschaft #gott #jesuserlebt

  • Auf der Suche nach Wahrheit

    Geht es Dir auch manchmal so, dass Du gerne wissen möchtest, was wirklich wahr ist? Besonders in einer Zeit geprägt von Social Media Kanälen, Fake News und hundert Meinungen von diversen TV Sendern. Manchmal hat man das Gefühl, die Informationen, die man von eigentlich seriösen Quellen bekommt, sind geradezu widersprüchlich. Da hilft es uns immer wieder Gottes Wort, die Bibel, in die Hand zu nehmen, die voll von der Wahrheit ist. Aber warum hören wir so vieles, was offensichtlich nicht der Wahrheit entspricht, sondern Lüge ist? Die Antwort ist vielleicht einfacher als Du denkst. Der Teufel, der „Fürst dieser Welt“ (Joh.16,11) regiert hinter dem Bösen und beeinflusst die Menschen. Er wird zwar in der Zukunft von Gott selbst gerichtet und in den Feuersee geworfen (Off.20,10), doch noch kann er frei wirken. Was sagt die Bibel über ihn? „[…] weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und ihr Vater.“ (Joh.8,44) Es kann also nicht anders sein, als dass in einer Welt, die den Herrn Jesus verworfen hat, die Lüge allgegenwärtig ist – ob in der Gesellschaft, der Wirtschaft oder der Politik. Aber das sollte uns auf keinen Fall entmutigen, obwohl das im Alltag leider schnell passieren kann. Wir dürfen den kennen, der von sich selbst sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Joh.14,6) Wenn Du also von vielen Dingen verwirrt oder verunsichert bist, die um Dich herum geschehen, dann mach es wie die Jünger damals: „Lehrer, wir wissen, dass du recht redest und lehrst und die Person nicht ansiehst, sondern den Weg Gottes nach der Wahrheit lehrst. (Lk.20,21)“ Der Herr Jesus möchte, dass die, die an ihn glauben, auch in einer schwierigen Zeit nicht verzweifeln, sondern Ihn um Rat fragen. Wenn Du mit Gebet Sein Wort liest, wird er Dir die Wahrheit zeigen und den Weg, den Du gehen sollst. Er kann nicht anders, da Er selbst die Wahrheit ist! „Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, […] Lüge (Falschheit) hasse und verabscheue ich; ich liebe dein Gesetz.“ (Ps.119,160+163) #suche #wahrheit #gotteswort #jesuserlebt #fakenews #bibel

  • Offenbarung lesen macht glücklich

    “Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.” (Off. 1,3) Vielleicht ist das Buch der Offenbarung für Dich bisher eher wie ein Buch mit sieben Siegeln. Du traust Dich nicht dran, weil Du glaubst, dass Du sowieso nicht viel verstehst. Ich möchte Dich ermutigen. Nimm Dir Zeit, das Buch gründlich zu lesen und durchzuarbeiten. In der Offenbarung geht es letztlich um die Zukunft des Herrn Jesus Christus. Es geht um die Zukunft der Welt, der Gemeinde, Israels und auch um die Zukunft der Engel und die Zukunft Satans. In diesem Buch enthüllt (offenbart) Jesus Christus uns die Zukunft und steht dabei selbst im Zentrum dieser Enthüllungen. Das Buch der Offenbarung ist durch zwei Ermutigungen für die eingerahmt, die sich Zeit nehmen und Energie aufbringen, um sich mit dem letzten Buch der Bibel zu beschäftigen. “Glückselig, der da liest und die da hören …" (Off 1,3) und “Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!” (Off 22,7) Niemand, der die Offenbarung unter Gebet liest oder zuhört, wenn das Buch vorgelesen und erklärt wird, wird ohne Segen bleiben. Gott verspricht Dir, dass Du glücklich wirst, wenn Du Sein Wort liest. Das gilt übrigens für das ganze Wort Gottes. Aber es geht nicht nur darum zu lesen und zuzuhören, sondern auch darum, Sein Wort zu bewahren (Spr 4,23). Das, was Du hörst, soll also tiefer rutschen, als nur Deine Neugierde zu befriedigen. Es soll Dein Herz erfüllen und Dein Leben verändern. Wenn Du feststellst, dass Jesus Christus schon ganz bald als der “König der Könige” und “Herr aller Herren” auf dieser Erde herrschen wird und alles Böse gerichtet werden wird, dann darf das jetzt schon ein gewaltiger Ansporn für Dich sein, Dein Leben dem Herrn Jesus unterzuordnen. Jesus wird einmal alle Ehre bekommen und von den Gläubigen und Engeln angebetet werden (Off 5). Das darf heute schon in Deinem Leben so sein! “Denn die Zeit ist nahe!” - Das Gericht über diese Welt und das Kommen Jesu als König stehen unmittelbar bevor. Nutze Deine Zeit, um Dich mit der Offenbarung zu beschäftigen. #jesuserlebt #offenbarung #bibel #zukunft #gericht #maranatha #glückselig

  • Siehe, ich komme - Der Messias kommt

    „Da sprach ich: Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und dein Gesetz ist im Innern meines Herzens.“ (Ps.40,8+9) Nachdem Gott die Erde und den Menschen geschaffen hatte, war alles sehr gut (1.Mo.1,31). Doch obwohl der Mensch in einem perfekten Umfeld lebte, fiel er schon bald in Sünde, indem er ungehorsam war und das einzige Gebot Gottes übertrat. Das Ergebnis war der Tod und die Trennung von Gott. Nun könnte man denken, dass alles aus war. Doch so ist Gott nicht. Wir lesen in Seinem Wort: „Gott ist Liebe“ (1.Joh.4,8) und in dieser göttlichen Liebe wollte Er einen Ausweg für den in Sünde gefallenen Menschen schaffen. Die Forderung eines heiligen und gerechten Gottes war: „...ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung.“ (Heb.9,22b). Nein, es konnte nicht einfach irgendein Opfer sein. Dieses Opfer musste vollkommen, rein und sündlos sein. Dafür kam kein anderer in Frage als Gottes Sohn, der von Ewigkeit her bei ihm ist (Spr.8,29+30). „Und ich hörte die Stimme des Herrn, der sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.“ (Jes.6,8) Der Prophet Jesaja schrieb diese wunderbaren, prophetischen Worte in seinem Buch ca. 700 Jahre vor der Geburt des Herrn Jesus in Betlehem. Auch die Schreiber der Psalmen sprechen an vielen Stellen prophetisch vom Kommen des Herrn Jesus. Auch sie wurden sehr lange vor diesem Ereignis geschrieben. Ist das nicht beeindruckend? Eine Vorhersage, die sich mehrere hundert Jahre später genauso erfüllt hat. Der Herr Jesus wird Mensch und tritt in Seine Schöpfung ein. Aber nicht um zu herrschen oder zu regieren! Das wird in der Zukunft der Fall sein. Nein, Er kam, um den untersten Weg zu gehen, zu leiden und am Kreuz zu sterben! Es war Sein größter Wunsch, den Willen Seines Vaters zu erfüllen. Dankst Du Ihm dafür, dass Er als kleines Kind auf die Erde kam, um am Kreuz zur Sünde gemacht zu werden und zu sterben? Hast du dieses Werk schon im Glauben angenommen? „...denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ (Lukas 19,10) #jesus #advent #jesuserlebt #weihnachten #gott #mensch

  • Alpha und Omega

    “Ich bin das Alpha und das Omega […]” (Off 1,8a) Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Zusammen umschließen diese beiden Buchstaben das ganze Alphabet. Aber wer ist es eigentlich, der diese Aussage macht? Jesus Christus spricht hier, um uns zu zeigen, dass Er “der Erste und der Letzte” ist (Off 1,17; 2,8), der schon immer da war und ewig existieren wird. Er selbst ist der Ewige, der Jahwe des Alten Testaments (Jes 44,6). Er selbst ist das Wort Gottes. Alles beginnt mit dem “Wort Gottes” (Joh 1,1) und was Er sagt, hat ewig Bestand und wird sich niemals verändern. Das was Er verspricht, hält Er unter allen Umständen ein. Alles, was Jesus Christus als das “Alpha” begonnen hat, wird Er als das “Omega” auch zu Ende bringen. Auch in Deinem Leben. Er umschließt die ganze Weltgeschichte in sich selbst, steht im Zentrum aller Ereignisse und wird einmal das letzte Wort haben! Wer hat eigentlich das letzte Wort in Deinem Leben?

  • Zeichen am Horizont

    "[...] Das Angesicht des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen?” - Matthäus 16,2f. “Morgenrot schlecht Wetter droht”; “April, April macht was er will!” So und so ähnlich lauten einige alte Bauernregeln in Bezug auf das Wetter, die auch heute noch bekannt sind. Einige sind direkt in unseren Sprachgebrauch übergegangen und an den meisten ist tatsächlich auch etwas Wahres dran. Die Leute waren früher auf die Beurteilung des Wetters angewiesen, hatten noch keine Meteorologen, die Prognosen abgeben konnten. Durch Beobachtung konnten die Menschen verschiedene Muster im Wetter erkennen und ihre Schlüsse auf mögliche Ernteerträge im jeweiligen Jahr ziehen. Anscheinend war das schon zu der Zeit Jesu auf der Erde normal und wurde von den Menschen angewandt. Hierauf bezieht Er Sich und stellt das ins Verhältnis zu viel wichtigeren Ereignissen als dem Wetter von morgen. Anhand der Zeichen der Zeiten kann man laut Jesus Christus auch schon annähernd erahnen, was als Nächstes kommt. Wie ist das heute? Wenn Du um Dich herschaust und das Chaos siehst, das uns umgibt, dann stellt sich Dir doch bestimmt auch die Frage, wohin das alles führen soll. Wird alles gut werden oder stellt sich nicht vielmehr eine dumpfe, böse Vorahnung ein, dass es nicht mehr lange so weitergehen kann? Und tatsächlich können wir erkennen, dass diese Welt reif ist, reif für das Gericht Gottes. Die Bibel nennt das z.B. “den Schrecken des Herrn”. (2. Korinther 5,11) Es ist ein Tag von Gott festgesetzt, an dem Er die Welt richten wird. (Apostelgeschichte 17,31) Das wird durch Jesus Christus geschehen, Den Gott zum Beweis aus den Toten auferweckt hat. Es wird ein Tag sein, der die Welt überrascht und mit einem Schlag trifft. (1. Thessalonicher 5,2f.) Wann es soweit ist, kann ich Dir nicht sagen, nur, dass dieser Tag bestimmt kommt und wenn Du noch nicht mit Gott versöhnt bist, wird Er Dein Richter sein. Es muss dazu wirklich nichts mehr geschehen und es ist höchste Zeit, darum muss ich Dir zurufen: “Lass Dich versöhnen mit Gott!” (2. Korinther 5,20) und “Verhärte Dein Herz nicht, wenn Du heute Gottes Stimme hörst!” - (vgl. Hebräer 3+4) #wetter #zeit #chaos #jesuserlebt

  • Kommen wir alleine klar?

    „Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie wieder Böses vor dir.“ (Neh.9,28a) Nachdem unter Nehemia die Stadtmauer Jerusalems wieder aufgebaut worden war, wohnten einige Israeliten in der Stadt. Auch das religiöse Leben fing erneut an und das Volk erlebte eine geistliche Erweckung. In Kapitel 9 lesen wir, wie das Volk zu einem großen Sündenbekenntnis zusammenkam. Umgerechnet lasen sie etwa 3 Stunden die „Gesetze des HERRN“ und bekannten 3 Stunden lang ihre Sünden. Sie begannen bei der Schöpfung und blickten zurück auf die Geschichte ihres Volkes. Dabei wurde ihnen bewusst, wie der Herr immer wieder Seine große Treue bewiesen hatte. Wir wollen uns ein paar Verse anschauen, die hier erwähnt werden. Dabei fällt auf, wie der Lebensweg des Volkes ohne Gott im Chaos endet. Das hat sich bis heute nicht geändert: „Aber sie, nämlich unsere Väter, waren übermütig, und sie verhärteten ihren Nacken und hörten nicht auf deine Gebote. Und sie weigerten sich zu gehorchen […] Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte, und du verließest sie nicht." (Neh.9,16f). „Aber sie wurden widerspenstig und empörten sich gegen dich und warfen dein Gesetz hinter ihren Rücken;[…] und zur Zeit ihrer Bedrängnis schrien sie zu dir, und du hörtest vom Himmel her und gabst ihnen Retter nach deinen großen Erbarmungen,“ (V.26f) „Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie wieder Böses vor dir. Da überließest du sie der Hand ihrer Feinde, […] und sie schrien wieder zu dir, und du hörtest vom Himmel her und errettetest sie nach deinen Erbarmungen viele Male." (V.28) Es ist nicht schwer hier ein gewisses „System“ zu erkennen. Ohne Gott ging es immer nur eine kurze Zeit gut, dann folgte Rebellion, Übermut und große Probleme. Dann schrie das Volk und Gott vergab immer wieder. Seine Liebe ist wirklich ohne Ende! Wie oft ist das auch bei Dir und mir der Fall? Wir kommen eben nicht alleine klar. Danke Gott dafür, dass Er immer wieder da ist, auch wenn wir so oft versagen. „Aber in deinen großen Erbarmungen hast du ihnen nicht den Garaus gemacht und sie nicht verlassen; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.“ (V.31) #gnade #gott #hilfe #menschen #böse #barmherzigkeit #vergebung #liebe #jesuserlebt

  • Warum schlechte Zeiten?

    Warum gibt es schlechte Zeiten, wie die aktuellen Tage? Vielleicht zwei Gründe dafür: 1) Wenn Du den Herrn Jesus nicht als Herrn und Retter kennst: "Lege Furcht auf sie, Herr; mögen die Nationen wissen, dass sie Menschen sind!" (Ps.91,21) Der Mensch hat über Jahre großes aufgebaut in Wissenschaft, Technik, Medizin usw. Nichts schien mehr unmöglich. Viele Menschen dachten groß und unabhängig von sich, aber wegen einem kleinen Virus beherrscht innerhalb von Tagen nicht Macht, sondern Angst diese Erde. Die ungläubigen Menschen haben keinen Halt. Und Gott zeigt dem, der es zulässt, dass er ein kleines Wesen in Gottes Schöpfung - ein Mensch ist! 2) In der Nachfolge des Herrn Jesus: "Der Herr prüft den Gerechten" (Ps.11,7) Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was tut dann der Gerechte? (Ps.11,3) "Bei dem Herrn suche ich Zuflucht" (Ps.11,1) Auch wir als Gläubige haben uns daran gewöhnt ein uneingeschränktes Leben, Wohlstand und Vergnügen zu haben. Wir sind daran gewöhnt mehrmals die Woche Glaubensgeschwister zu treffen, Gemeindestunden zu haben, Gottes Wort zu hören. Aber was ist, wenn uns diese Grundpfeiler des “normalen” Lebens und auch des geistlichen Lebens weggerissen werden? Was tun wir aktuell? Der Herr möchte mich und vielleicht auch Dich prüfen. Hält unser Bild stand? Stehen wir besonders geistlich auf gutem Grund? Am besten wir suchen gerade jetzt Zuflucht bei Ihm, unserem Retter und Herrn. #furcht #prüfung #schlechtezeiten #zuflucht #hilfe #gott #jesuserlebt

  • Inhaltsleer oder –schwer?!

    Ich weiß nicht, wie es Dir in dieser Zeit geht, aber man hat den Eindruck, dass es selbst unter Christen extrem schwerfällt, nicht die gleichen Themen zu behandeln wie die Welt um uns her. Das sollte aber doch eigentlich nicht so sein, sondern wir wollen uns doch vorrangig über den Herrn und das gemeinsame Heil unterhalten. Sonst geht es uns wie Judas, der aber auch einen speziellen Auftrag dazu hatte. (Judas 3) Schau Dir den Apostel Paulus an, der von Bibelkritikern und sogar Theologen zwar oft zerrissen wird, aber trotzdem ein großes Vorbild für uns ist. Paulus hatte einen sehr hohen Bildungsstand und konnte sicherlich zu jedem Thema, ob politisch, religiös, philosophisch oder zeitkritisch, etwas sagen. Aber womit hat er sich beschäftigt und worüber hat er sich ausgelassen? Direkt nach seiner Bekehrung heißt es von ihm: “Und sogleich predigte er in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes ist.” (Apg. 9,20) Später war er dann auf dem Areopag in Athen, wo die größten Philosophen und Denker seiner Zeit nichts anderes taten, als etwas Neues zu sagen oder zu hören. (Apg. 17,21) Paulus aber spricht über Gott und den einen Mann, den Er als Richter und Retter bestimmt hat. (Apg. 17,31) Am Ende seiner Reisen konnte er bezeugen, dass er nichts Nützliches zurückgehalten hat. (Apg. 20,20f.) Auch bei den Gläubigen in Korinth verhielt er sich so, wenn er sagt: “Denn ich hielt nicht dafür, etwas unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus und ihn als gekreuzigt.” - 1. Kor. 2,2 So sollen auch wir mit- und zueinander reden. (Eph. 5,19) Gerade unter Christen sollte der Herr auch in unseren Gesprächen und gemeinsamen Zeiten den ersten Platz haben. Wie schlimm wäre es, wenn es dem Feind gelingt, dem Herrn auch hier die Ehre zu rauben, wie es schon oft genug in dieser Welt und auch in meinem Leben passiert! Füllen wir unser Reden mit dem besten Inhalt –Christus- statt mit leeren Worten! Wenn wir doch mit den Söhnen Korahs sprechen könnten: “Mein Herz ist bewegt von gutem Wort. Ich sage: Meine Gedichte dem König! Meine Zunge sei der Griffel eines fertigen Schreibers! Du bist schöner als die Menschensöhne...” - Ps. 45,2f. #guteworte #reden #jesus #thema #gott #jesuserlebt

  • Gott hilft spätestens rechtzeitig!

    Ihr kennt sicher die Geschichte von Esther und Mordokai. Beim Lesen des Buches, in dem der Name Gottes zwar kein einziges Mal erwähnt wird, fällt dennoch auf, dass Er alles lenkt. Die Geschichte: Esther, eine Jüdin, wird Königin an Vastis Stelle. Haman, ein aufstrebender Mann im Reich, hasst die Juden und besonders Mordokai (Kap.5,9). Er hat die Erlaubnis vom König die Juden umzubringen (Kap.3,12) und auch für seinen Erzfeind hat er bereits einen Marterpfahl errichtet (Kap.5,14). Alles sieht so aus, als wäre die Vernichtung der Juden nicht mehr aufzuhalten. Aber jetzt greift Gott ein. Er wird nicht erwähnt und zeigt Sich auch nicht, aber im Hintergrund hat Er alle Fäden in Seiner mächtigen Hand. Ausgerechnet in der Nacht vor Mordokais geplanter Hinrichtung kann König Ahasveros nicht schlafen. (Kap.6,1) Ausgerechnet dann lässt er sich aus den Büchern die Heldentat Mordokais vorlesen (Kap.6,1+2), worauf der König eine Belohnung vergeben möchte. Ausgerechnet dann ist wer im Hof? (Kap.6,4) Haman, der große Judenfeind, der siegessicher meint, alle Ehre (Königskleider, Krone, Jubel des Volkes) würde ihm gelten, aber es ist der Anfang vom Ende für ihn (Kap.6,6-11). Mordokai wird doch noch gerettet und sogar erhöht (Kap.8,2+15+Kap.9,4). Was für eine Wendung, beeindruckend, oder? Und heute? Wir alle haben Probleme. Manche offensichtlich, manche unscheinbar. Der Eine hat kleine, ein anderer aber auch große Sorgen. Manchmal scheint alles unüberwindbar und völlig aussichtslos. Aber egal wie groß die Not auch ist, der Herr ist größer und hilft zu Seiner Zeit - spätestens rechtzeitig. Lasst uns an Ihm festhalten, alles bei Ihm abladen, Hilfe und Ruhe bei Ihm suchen. Er möchte uns an die Hand nehmen. „Am Tag des Wohlergehens sei guter Dinge, aber am Tag des Unglücks bedenke: Auch diesen wie jenen hat Gott gemacht (Pred.7,14).“ „Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, weder HÖHE noch TIEFE noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. (Röm.6,38+39).“ #gott #hilfe #not #problem #vertrauen #jesuserlebt

  • Die Jungfrau wird schwanger - Der Messias kommt

    “[...] Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen.” (Jes. 7,14) Die Jungfrauengeburt ist heute in der Christenheit und auch darüber hinaus, eines der am meisten angegriffenen Wunder in Gottes Wort. Doch so sehr dieses Wunder auch geleugnet wird, so grundlegend ist es für unseren Glauben an den Herrn Jesus Christus. Weil der König Ahas sich gegenüber Jesaja weigerte, ein Zeichen zu fordern, kündigte Jesaja das Kommen des Messias durch die Jungfrauengeburt nicht nur für den König Ahas, sondern vielmehr für das ganze Haus Davids an (V.13). Als die Geburt Jesu durch Maria gerade bevorstand, nimmt der Geist Gottes durch den Evangelisten Matthäus Bezug auf genau diese Stelle aus dem Propheten Jesaja (vgl. Mt. 1,23). Alle Umstände der Geburt Jesu machen klar, dass es sich um eine außergewöhnliche Schwangerschaft Marias handelt. Zu einer Schwangerschaft gehört, dass Mann und Frau geschlechtlich zusammengekommen sind. Doch Joseph war von der Schwangerschaft Marias so überrascht, dass er Maria heimlich wegschicken wollte. Er war mit ihr verlobt, die Hochzeit hatte noch nicht stattgefunden, weshalb für ihn klar war, dass ein anderer Mann im Spiel gewesen sein musste. Diese Angst nimmt Gott weg, indem er ihm im Traum durch einen Engel sagen lässt, dass die Zeugung durch den Heiligen Geist stattgefunden hatte (Mt. 1,20). Warum ist die Jungfrauengeburt Jesu eigentlich so wichtig? Wenn Jesus wie Du und ich “in Sünde empfangen” worden wäre (vgl. Ps. 51,7), dann wäre Er selbst nicht in der Lage gewesen, das Opfer für fremde Sünden am Kreuz auf Golgatha zu werden. In Ehrfrucht gesagt – Er wäre Selbst nicht sündlos gewesen. Gott sei Dank, ist Jesus Christus Der, Der keine Sünde tat, Der keine Sünde kannte und in Dem keine Sünde ist. Aus diesem Grund konnte Er am Kreuz unsere Sünden an Seinem Körper tragen (vgl. 1. Petr. 2,22ff). Die Ankündigung Jesajas enthält aber noch ein Wunder: Der Sohn, der geboren würde, sollte Immanuel heißen (“Gott mit uns”). Das geborene Kind würde Gott Selbst sein! Gott hätte gegen uns sein müssen, weil wir nichts von Ihm wissen wollten, doch in Jesus ist Gott uns ganz nahegekommen. #jungfrau #maria #jesus #advent #jesuserlebt #weihnachten #wunder #heiligergeist #gott #immanuel

  • Wann gebe ich Anstoß?

    „Du sollst einen Tauben nicht fluchen und vor einem Blinden keinen Anstoß legen, und du sollst dich fürchten vor deinem Gott. Ich bin der HERR.“ (3. Mo. 19,14) Den Begriff „Anstoß geben“ benutzen wir Christen gerade in Zeiten der Pandemie sehr häufig. Was sagt die Bibel zu dieser Begrifflichkeit? Um eine biblische Definition herausfinden zu wollen, ist es gut, wenn man im Wort Gottes nachschaut, wo dieses Wort das erste Mal vorkommt. Das ist in dem Eingangsvers in 3. Mose 19 der Fall. Laut dem Gesetz sollte man einem Blinden nichts in den Weg legen, worüber er dann stolpert und fällt. Der Apostel Paulus greift dieses Bild in seinen Briefen im Neuen Testament öfter auf und benutzt es, um zu verdeutlichen, wie wir als Christen miteinander umgehen sollen. „Lasst uns nicht mehr miteinander richten, sondern richtet viel mehr dieses: dem Bruder nicht einen Anstoß oder ein Ärgernis zu geben.“ (Rö. 14,13) Es geht also darum, dass ich als Christ einen anderen Christen zum Sündigen verleite, indem ich ihm durch mein Verhalten und meine Taten etwas in den Weg lege, worüber er stolpert und fällt. Somit bin ich gegenüber meinem Mitbruder, meiner Mitschwester ein Hindernis für den Glauben, was für meinen Gegenüber viele Übungen und evtl. Abfall vom Glauben nach sich zieht. Das Wort „Anstoß“ kann auch mit „Ärgernis“ übersetzt werden. Mit dem Wort „Ärgernis“ ist ebenfalls ein Bild verbunden. Hier geht es um einen Fallstrick, welcher nach Berührung ausgelöst wird und man somit in einer Falle gefangen ist. Ich kann also gegenüber meinem Mitgläubigen auch einen Fallstrick legen, sodass er durch mein Verhalten „gefangen“ wird und sich selbst nicht mehr befreien kann. Der Effekt ist derselbe: Abfall vom Glauben. Anstoß geben kann ich somit nur gegenüber einem Gläubigen. Denn nur ein Gläubiger kann stolpern und fallen. Ein Ungläubiger lebt in der Sünde und kann nur sündigen. „Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, dass ihr würdig wandelt der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander ertragend in Liebe, euch befleißigend, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens.“ (Eph. 4,1-3) #anstoß #glauben #jesuserlebt #pandemie

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