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- Vor allen Dingen
„Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind,…“ (1.Tim.2,1-2) In seinem Brief an den jungen Timotheus legt der Apostel Paulus großen Wert auf das Gebet. Er beginnt das 2. Kapitel mit einer Ermahnung „vor allen Dingen“. Das zeigt uns welchen Stellenwert das Gebet im Leben eines Gläubigen einnehmen sollte. Auch in seinem eigenen Leben hat Paulus genau diese Erfahrung gemacht. Nachdem er eine überwältigende Begegnung mit dem Herrn Jesus hatte und sich bekehrte, fand man ihn kurz darauf betend in Damaskus (Apg.9,11). Das Gebet ist also essentiell für einen Gläubigen. Für wen oder was sollen wir beten? Flehen ist ein anhaltendes und nachdrückliches Bitten für eine bestimmte Sache. Gebete umfassen alles, was wir Gott sagen. Wir dürfen Ihm auch die ganz alltäglichen Dinge mitteilen. Fürbitten sind konkrete Anliegen, die wir für andere vor Gott bringen. Danksagen dürfen wir Gott immer wieder für das was Er ist, was Er für uns tut und bereits getan hat als Er Seinen Sohn am Kreuz für uns gegeben hat. Es fällt auf, dass niemand ausgenommen ist. Unsere Gebete sollen „für alle Menschen“ sein und für diejenigen, die in hohen Ämtern oder Positionen sind. Es geht hier weniger um die Regierung an sich, sondern um die Personen, die sie bilden. Es ist Gottes Wille, dass alle Menschen zu Ihm finden und gerettet werden. Und es ist unsere Aufgabe dafür zu beten, dass Menschen sich zu Gott wenden und von Ihm retten lassen. Er ist der Retter-Gott. „Denn dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1.Tim.2,3-4) #gebet #regierung #politiker #beten #jesuserlebt #allemenschen
- Allein gegen 400
„Aber Micha sprach: So wahr der HERR lebt, was der HERR mir sagen wird, das werde ich reden!“ (1.Kön.22,14) Im Buch der Könige lesen wir von Josaphat, dem König von Juda und Ahab, dem König von Israel. Ahab plant gegen Ramot-Gilead in den Kampf zu ziehen. Er will von Gott nichts wissen. Um seine Ziele zu erreichen, unterhält er freundschaftliche Beziehungen zu König Josaphat, der Gott treu sein möchte. Als Ahab seine Pläne erklärt, ist Josaphat einverstanden und will ihn im Kampf unterstützen. Doch vorher möchte er den Herrn nach Seinem Willen fragen. Ahab ist einverstanden und befragt 400 Propheten, die einstimmig sagen: „Zieh hinauf, und der Herr wird es in die Hand des Königs geben.“ (V.6) Doch Josaphat ist irritiert, dass keiner dieser Propheten ein echter Prophet des Herrn ist: „Ist hier kein Prophet des HERRN mehr, dass wir durch ihn fragen?“ (V.7). Ahab stimmt dem nur widerwillig zu. Seine Meinung über Micha erfahren wir in Vers 8: “...ich hasse ihn, denn er weissagt nichts Gutes über mich, sondern nur Böses...”. Wenig später steht dieser gottesfürchtige Mann beiden Königen, der gesamten Regierungsetage, sowie den 400 Propheten gegenüber. Was für eine Situation! Doch Micha ist wenig beeindruckt. Es scheint, dass seine erste Antwort sogar sarkastisch ist und zwar so offensichtlich, dass selbst Ahab es sofort bemerkt (vgl. V.16). Er „beschwört“ ihn die Wahrheit zu sagen. So sagt Micha, was er in einer Vision gesehen hat: Der König wird im Kampf fallen und das Volk wird zerstreut werden. Ahab ist empört über diese Weissagung und zieht ignorant in den Kampf. Dabei hat Gott alles in der Hand. Ein „zufällig“ abgeschossener Bogen trifft Ahab zwischen die Schuppen seines Brustpanzers und der König stirbt. Micha hatte recht. Kann es sein, dass auch heute Einzelne die Wahrheit sagen, obwohl die Masse etwas anderes vermitteln will? Geht es nicht auch in der Christenheit häufig mehr um den „Mainstream“ und Gefühle, als um Gottes Wort? Hat die Mehrheit wirklich recht? Was sagt Gottes Wort? #micha #mehrheit #wahrheit #gotteswort #mainstream #jesuserlebt
- Du darfst Gott fragen
Wie lange, HERR, habe ich gerufen, und du hörst nicht! Ich schreie zu dir: „Gewalttat!“, und du rettest nicht. Warum lässt du mich Unheil sehen und schaust Mühsal an? (Hab 1,2–3) Warum greift Gott nicht ein? Wie lange werde ich die Spannung in meiner Ehe noch aushalten müssen? Wann werde ich wieder gesund? Wie lange halten die Probleme in meiner Familie noch an? Christen haben viele Fragen in Bezug auf ihre persönlichen Lebensumstände und wahrscheinlich hast Du auch Fragen. Auch der Prophet Habakuk hatte Fragen. Er sah den Zustand des Volkes Israel kurz vor der Wegführung in die babylonische Gefangenschaft (606-586 v.Chr.) und war entsetzt über die Sünden des Volkes. Er sah Rechtsbrüche, Gewaltverbrechen, Streit und Kriege. Das geltende Gesetz wurde nicht mehr angewendet. Habakuk konnte nicht begreifen, dass das Volk Gottes in einem so schlimmen Zustand war, aber Gott nicht sofort eingriff. Offensichtlich betete Habakuk schon länger in dieser Sache zu Gott. Es war ihm ein echtes Herzensanliegen, sodass er sogar anfing zu Gott zu schreien: “Wie lange, Herr …? … Warum lässt Du mich Unheil sehen?” Manchmal ist gesagt worden, dass wir nicht nach dem “Warum?” fragen dürfen, doch der Dialog zwischen Habakuk und Gott macht sehr klar, dass wir Gott ganz offen unsere Fragen stellen dürfen. Wir verstehen längst nicht alles in unserem Leben und manches macht aus menschlicher Perspektive einfach keinen Sinn. Genau das dürfen wir Gott sagen und Ihm unsere Fragen vorlegen. Natürlich sollten wir nicht mit Gott hadern, aber unsere Zweifel sind Gott keinesfalls egal. Er hört uns zu und wird uns auch Antworten geben. Die Antworten Gottes auf Hiobs Fragen machen uns allerdings klar, dass Gott nicht immer so antwortet, wie wir es erwarten. Er verfolgt mit allem in unserem Leben einen guten Plan (s. Rö 8,28). #fragen #habakuk #questions #jesuserlebt
- So ist Gott!
„Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1.Tim.1,17) Im ersten Brief des Apostel Paulus an Timotheus, schreibt Paulus auch über seine eigene Bekehrung. Dabei stellt er fest, wie groß die Gnade Gottes ist, die ihn gerettet hat. Ausgerechnet ihm, dem „ersten der Sünder“ wie er sich selbst nennt (V.15), der die Christen verfolgte und sie ausrotten wollte, hatte Gott Seine Barmherzigkeit und Langmut (Geduld) gezeigt. Nach diesem Abschnitt (V.12-16) ist Paulus so voller Dankbarkeit, dass er Gott für Seine Gnade loben und danken möchte. Dabei erwähnt er einige wunderbare Eigenschaften Gottes (V.17): König der Zeitalter: Gott ist souverän und lenkt das Weltgeschehen. Er kommt mit allem zu Seinem Ziel (Jes.46,10) Unvergänglich: Im Unterschied zu den Menschen oder Götzen, ist Gott nicht an die Zeit oder den Tod gebunden. Er existiert ewig. Unsichtbar: Gott ist für uns nicht sichtbar und bewohnt „ein unzugängliches Licht“ (1.Tim.6,16). Er hat sich den Menschen in Jesus Christus gezeigt, also sichtbar gemacht (Joh.1,18). Alleinig (Einzig): Gott ist der einzige Gott. Andere Götter sind von Menschen gemachte Götzen. Gott ist in Seinem Wesen einzigartig (Joh.17,3). Danke Gott für das, was Er ist und was Er für Dich getan hat! Er möchte auch im vor uns liegenden Jahr bei uns sein, denn Er verändert sich nie: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch der Schatten eines Wechsels.“ (Jak.1,17) #gott #königderzeitalter #unvergänglich #unsichtbar #alleinig #danke #jesuserlebt
- Wozu das Gesetz?
„Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht, indem er dies weiß, dass für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose...“ (1.Tim.1,8+9) Auch in der Christenheit hört man immer wieder, dass Gläubige sich an das Gesetz halten oder halten wollen. Dabei geht es vor allem um zwei Meinungen, die damit verbunden sind: 1. Das Gesetz wird zusätzlich zum Glauben gehalten, um errettet zu werden (gute Werke) 2. Das Gesetz wird aus Dankbarkeit für die Errettung gehalten Bei beiden Ansichten wird das Gesetz in einer falschen Weise angewendet. Das schreibt auch Paulus in seinem ersten Brief an Timotheus. Wir dürfen die Einhaltung des Gesetzes nicht als Bedingung für die Errettung anwenden. Die Errettung von unseren Sünden geschieht allein auf Grundlage des Glaubens an das Opfer des Herrn Jesus (vgl. Joh.3,16 + Gal.2,16). Darüber hinaus ist das Gesetz, welches dem Volk Israel im Alten Testament (Bund) gegeben wurde, nicht als Lebensregel für Gläubige gedacht. Der Einleitungsvers sagt, dass „das Gesetz für einen Gerechten nicht bestimmt ist“. Als gläubiger Christ bist du in Christus gerecht gesprochen (Röm.5,1). Jetzt können wir uns die Frage stellen: Wozu ist das Gesetz überhaupt da? Es macht Sündern deutlich, dass der Mensch es eben nicht halten kann. Er hat es übertreten und wird es immer wieder tun. Wenn das Gesetz also „gesetzmäßig gebraucht“ d.h. richtig angewendet wird, bewirkt es die Erkenntnis der eigenen Schuld und Sünde. Das Gesetz kann nur verurteilen. Wenn der Mensch erkannt hat, dass Rettung nötig ist, kommt er im Glauben zu Gott. Nach der Bekehrung ist es der Herr Jesus und der Heilige Geist, die dem Gläubigen Kraft geben nach Gottes Willen zu leben und sich von Sünde zu trennen. „...denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ (Röm.3,20b) „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Röm.6,23) #gesetz #jesuserlebt
- Echte Hilfe
„Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?“ - Hebräer 13,6 Dieser Vers wurde bei uns neulich in der Gemeindestunde gelesen. Ich hatte ihn schon oft gelesen. Aber nachschlagen lohnt sich in der Bibel immer wieder! Also habe ich nachgeschlagen, wo dieser aus dem Alten Testament zitierte Vers steht und in welchem Zusammenhang. Es handelt sich um ein Zitat aus Psalm 118,6+7: “Der HERR ist für mich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte der Mensch mir tun? Der HERR ist für mich unter meinen Helfern, und ich werde meine Lust sehen an meinen Hassern.” Im Neuen Testament wird in Hebräer der eigentliche Sinn wiedergegeben und in der Anmerkung steht: “d.h., der Herr... ist der Inbegriff meiner Hilfe (hebr. Ausdrucksweise)”. (vergleiche Psalm 54,6) Das ist doch wirklich der Hammer oder? Der Herr ist die ultimative Hilfe! Was erwartest Du denn von einer Hilfe? Doch wohl, dass sie rechtzeitig da ist, verfügbar und wirklich die Möglichkeit hat, Deine Lage zu verbessern, oder? Und das alles ist und kann unser allmächtiger, allgegenwärtiger und allwissender Gott! Er wird in der Bibel häufiger so bezeichnet. (lies es nach: Psalm 33,20; 40,18; 146,5) Wie schön, dass ER Dir “Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen.” sein will (Psalm 46,2)! Ist es nicht so, dass ER gerade in Schwierigkeiten und heftigen Zeiten, da ist und Sich von Dir finden lässt? Wenn Du es erlebt hast und an eine konkrete Situation denkst, schreib Dir diese als einen “Stein der Hilfe” (= Eben-Eser siehe 1. Samuel 7,12) zur Erinnerung und zum Mutmachen für das, was kommt, auf! Dann kannst Du möglicherweise später auch weitergeben, dass Dein Gott Hilfe ist (siehe der Name Elieser = Mein Gott ist Hilfe, 2. Mose 18,4) und das als Bestätigung über Dein Leben schreiben. Es wird auch andere ermutigen, bei IHM Hilfe zu suchen. #hilfe #beigott #ermutigung #zuflucht #stärke #helfer #jesuserlebt
- Primetime mit dem Herrn
Hey, schön, dass Du da bist und unseren Kanal abonniert hast! Wir wollen kurz Werbung machen, aber nicht so, wie Du vielleicht denkst. Also bitte nicht wegklicken oder weiter swipen. Zumindest nicht nur diesen Beitrag! Wenn Du etwas schließen möchtest, dann sei konsequent und schließe Instagram und Deine anderen Social-Media Konten...vielleicht machst Du auch ganz Dein Handy aus? Warum das? Nimm Dir Zeit und Ruhe und Deine Bibel zur Hand, frei nach dem Motto aus Jesaja 34,16: “Forsche nach im Buch des Herrn und lies!” Sicher gibt es viele gute und bibeltreue Kanäle und wir hoffen, dass wir auch immer nah an Gottes Wort bleiben und prophetische Worte Gottes für unsere Abonnenten weitergeben! Aber im Vergleich zur Bibel sind alle diese Kanäle wie Flaschen mit abgefülltem Wasser. Die echte, frische Quelle, die Dir Belebung und Freude schenkt, ist das Wort Gottes! (Lies dazu Psalm 119 und zähle die Wirkungen von Gottes Wort auf) Es ist deshalb absolut lebensnotwendig, dass Du diese Quelle täglich anzapfst. Unter Gebet und der Leitung des Heiligen Geistes wird sich das Wort Gottes auch bei Dir heute neu als “lebendig und wirksam” (Hebräer 4,12) beweisen! Also lass Dir die Gelegenheit nicht entgehen und begegne heute aufs Neue Gott in Seinem Wort! Gottes Segen für diesen Tag und Deine Primetime mit dem Herrn! #werbung #primetime #mitdemherrn #liesdiebibel #gotteswort #jesuserlebt
- Lektionen aus der Weihnachtsgeschichte - das Zeichen
Die Hirten auf den Feldern Bethlehems bekommen von dem Engel ein Zeichen mitgeteilt, um den Erretter zu erkennen, der „heute“ geboren ist: In Bethlehem werden sie ein Kind finden, dass in Windeln gewickelt ist und in einer Krippe liegt! Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend. (Lk 2,12) In Jesus Christus besucht Gott uns Menschen, aber Er kommt nicht begleitet von Blitz und Donner, Er kommt auch nicht in einem prächtigen Palast zur Welt und trägt auch keinen Heiligenschein. Die Situation bei der Geburt ist alles andere als heimelig, sie ist vielmehr voller Armut, Demut und großer Hilflosigkeit. Gott wird Mensch und legt in Jesus alle äußere Herrlichkeit und Majestät ab. Jesus wird als vollkommener Mensch unter ärmlichsten Umständen geboren: • Man legte Ihn in eine Krippe oder einen steinernen Futtertrog, aus dem normalerwiese die Tiere fraßen. • Ob Jesus in einem Stall geboren wurde, wissen wir nicht. Vielleicht war es auch eine karge Höhle in Bergen Judäas, die eigentlich den Tieren als Unterstand diente. • Es gibt sogar die Vermutung, dass die Windeln, in die man Jesus wickelte, Stoffstreifen waren, die man eigentlich dazu benutzte, um Verstorbene auf ihr Begräbnis vorzubereiten. Doch obwohl Jesus Christus sich so erniedrigte, war Er doch gleichzeitig der ewige Gottessohn, der Schöpfer des Universums und der Erhalter aller Dinge! Das Kind in der Krippe ist der König der Könige und der Herr aller Herren. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass mit der Geburt Jesu, Seine Erniedrigung erst begann? Sein ganzes Leben, war von Selbsterniedrigung gekennzeichnet, Er machte sich selbst zu nichts, wurde arm für uns und starb am Kreuz auf Golgatha für unsere Sünden (Phil 2,6ff). #Krippe #Kreuz #Windeln #christmas #weihnachten #jesus
- Lektionen aus der Weihnachtsgeschichte (2)
Die Ersten, die von der Geburt des Erretters erfahren sollten, waren die Hirten auf den Feldern rund um Bethlehem. “Und es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Feld blieben und in der Nacht Wache hielten über ihre Herde. Und ⌜siehe,⌝ ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich mit großer Furcht.” (Lk 2,8–10) Hirten standen seinerzeit nicht gerade in besonderem gesellschaftlichem Ansehen. Ihr Beruf forderte sehr viel von ihnen und sie waren vom religiösen Leben weitestgehend ausgeschlossen, weil sie bei ihren Tieren bleiben mussten. Aber Gott wählt gerade diese einfachen Leute, um ihnen die beste Botschaft überhaupt zu verkündigen. Gott spricht durch den Engel zu ihnen als sie gerade treu ihre Arbeit verrichten. Wir lernen, dass Gottes Maßstab für die Wichtigkeit von Personen ein ganz anderer ist als der, den wir oft haben. Gottes gute Botschaft der Errettung ist auch heute noch für alle Menschen da. Er spricht nicht besonders zu denen, die hohes Ansehen genießen, reich, intellektuell oder schön sind. Gott spricht auch zu den “einfachen” Leuten und hat ein Herz für sie. “Sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache; und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt ˹und˺ das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichtemache …" (1.Kor 1,27–28) Lass Deinen Blick durch Gottes Wort neu für alle Menschen schärfen, die in Deinem Umfeld leben, Auch die am Rand der Gesellschaft stehen, die einsam, arm und unwillkommen sind, brauchen den Retter Jesus Christus! #weihnachten #jesuserlebt #christmas #hirten #rettung #retter #heiland #jesus
- Warum eigentlich Weihnachten?
Vielleicht denkst Du beim Lesen des Titels: „Das weiß doch jeder!“ Wirklich? Wenn wir eine Umfrage starten würden, kämen bestimmt viele Antworten heraus: Das Fest der Liebe, Geschenke für die Kinder, freie Tage im Kreis der Familie … All diese Dinge gehören, vielleicht aus Tradition, zum Weihnachtsfest dazu, aber ist das wirklich alles? Am wenigsten denken die Menschen an diesen Tagen an die Geburt Jesu. Schauen wir einmal in die Bibel, dem Buch, wo Du zwar das Wort „Weihnachten“ nicht findest, wohl aber Berichte über die Geburt von Gottes Sohn. Wenn wir den Bibeltext lesen, merken wir schnell:Das war keine Geburt wie jede andere! Hier betritt jemand besonderes diese Erde, ausgestattet mit einem besonderen Auftrag. „Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“ (Mat.1,21) Der Name Jesus bedeutet „Der Herr ist Rettung“ und Sein Auftrag war es, Menschen zu erretten. Die Hirten auf dem Feld verkünden: „Euch ist heute in Davids Stadt ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ (Luk.2,11) Jesus Christus kam auf diese Erde, um Menschen zu erretten. Warum? Weil wir als Menschen versagt haben. Jeder von uns hat gesündigt, d.h. Dinge getan, die gegen Gott und Sein Wort sind. Die Bibel sagt: „Da ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt […].“ (Röm.3,23) So können wir nicht vor Gott bestehen, aber Er möchte eine Beziehung zu uns. Er möchte nicht, dass wir verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Es musste ein Erlöser her, einer der uns rettet, weil wir es selbst nicht können. Deshalb kam Jesus Christus auf diese Erde. Aber nicht allein das. Er starb am Kreuz für unsere Sünden. Er gab Sein Leben als Lösegeld für viele (anstelle von vielen), vgl. Mk.10,45. Hast Du Jesus Christus als Deinen persönlichen Retter angenommen? „Es ist in keinem anderen das Heil in dem wir errettet werden müssen.“ (Apg.4,12) Ich hoffe sehr, dass Du diese Entscheidung nicht aufschiebst. Das Morgen gehört Dir nicht. Vielleicht ist Dein Leben dann bereits zu Ende. Keine Chance mehr! Zu spät! „Es ist dem Menschen gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht!“ (Heb.9,27)
- Lektionen aus der Weihnachtsgeschichte (1)
Die Geburt Jesu fand zu einer Zeit statt, als die bekannte zivilisierte Welt unter der Herrschaft des römischen Reiches stand. Augustus war Kaiser in Rom und auch Israel stand unter Regierung Roms. Der Prophet Micha hatte in Micha 5,1 vorhergesagt, dass der Messias einmal in Bethlehem geboren werden sollte, aber Maria und Joseph befanden sind kurz vor der Geburt Jesu noch in Nazareth, was ca. 150 km von Bethlehem entfernt liegt. “Und du, Bethlehem-Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.” (Micha 5,1) Wie sollte diese Prophezeiung Michas in Erfüllung gehen? Ungefähr um das Jahr 8. v.Chr. erging der Erlass des Kaisers, dass sich alle Menschen in seinem Reich in ihrer Heimatstadt in sogenannte Steuerlisten einschreiben lassen sollten. Da Joseph aus Bethlehem stammte, machte er sich mit Maria auf den Weg von Nazareth nach Bethlehem, um der Aufforderung des Kaisers nachzukommen. In Bethlehem angekommen, konnte dann die Geburt Jesu, des Messias, stattfinden. Kaiser Augustus ahnte nicht im Geringsten, dass Gott ihn als Werkzeug gebrauchte, um Seine Pläne zur Erfüllung zu bringen. Er war zwar der mächtigste Herrscher seiner Zeit, doch in Wirklichkeit hatte Gott alles unter Kontrolle. Gott lenkt die Herzen der Könige und Kaiser wie Wasserbäche und gebraucht sie, um Seine viel größeren Ziel zu erreichen (Spr 21,1). Auch in Deinem und meinem Leben hat Gott alles unter Kontrolle und lenkt es zum Guten, so dass Sein Plan mit Dir in Erfüllung geht (Rö 8,28). “Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis° einzuschreiben. Die Einschreibung selbst geschah als erste, als Kyrenius Statthalter von Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine Stadt. Es ging aber auch Joseph von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt … ” (Lukas 2,1-4a) #christmas #weihnachten #krippe #bethlehem #jesus #augustus
- Ich weiß nicht genug über Gott - Moses Einwände
“Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen spreche: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie zu mir sagen werden: Was ist sein Name?, was soll ich zu ihnen sagen? Da sprach Gott zu Mose: „Ich bin, der ich bin.“ Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt.” (2.Mose 3,13.14) Gott wollte Mose gebrauchen, um Sein Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten herauszuführen. Er hatte ihnen das fruchtbare Land Kanaan versprochen. Dafür musste Mose zum Pharao gehen. Als Gott ihm diesen Auftrag gibt, fängt Mose an zu protestieren und seine Bedenken vorzutragen. Der zweite Einwand, den Mose vorbringt, bezieht sich auf seine Kenntnis über Gott. Er meinte nicht genug über Gott zu wissen, wenn das Volk ihn fragen würde, was der Name Gottes sei. Wer war denn sein Auftraggeber? Zweifel machten sich in Mose breit. Gottes Antwort ist so schön wie verwunderlich. Moses Zweifel wurde der Anlass, dass Gott sich ihm als der “Ich bin, der ich bin” offenbarte. Dem Namen “Ich bin, der ich bin” liegt im Hebräischen das Wort “sein” (hyh) zugrunde. Was Gott damit sagen wollte ist auch für Dich und mich zur Ermutigung: - Er ist der Unveränderliche, der in sich selbst besteht. - Er ist der vollkommen Unabhängige, der nichts und niemanden nötig hat. Er findet alles in sich selbst und ist auf niemanden angewiesen. - Er ist sich selbst immer treu. - Er ist der Anfang und das Ende, der der schon immer da war und immer da sein wird. Gott ist der “Ich bin, der ich bin”, Er ist der Gott, der für alle Bedürfnisse Moses vollkommen ausreichend war. Dieser Gott ist auch für all Deine und meine Bedürfnisse ausreichend. In Jesus Christus hat Er sich weiter als der ewige “Ich bin” (Joh 8,58) offenbart. “Ich bin das Brot des Lebens”, “Ich bin die Auferstehung und das Leben”, “Ich bin die Tür”, “Ich bin der gute Hirte” … Gott ist für Dich alles, was Du wirklich brauchst. Gott ist mehr als genug. Mit dieser Gewissheit dürfen wir jeden Auftrag von Gott annehmen und mit Ihm beginnen! #mose #schulegottes #auftrag #mission #jesuserlebt #ichbin #ichbinderichbin












