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- Lukas - Wertvoll im Hintergrund (2)
Heute wollen wir uns, um Lukas besser kennenzulernen, zwei Bibelstellen genauer ansehen, in denen er namentlich erwähnt wird. „...Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.“ (Phil. V.24) Das erste Kennzeichen von Lukas ist, dass er mitarbeitete. Er begleitete z.B. den Apostel Paulus auf seinen Reisen und stand ihm dort helfend zur Seite. Arbeit für den Herrn muss nicht immer etwas Großes sein. Auch vermeintlich kleine Dinge, wie das treue Ausführen unseres Jobs, das offene Ohr für ein Problem oder das kurze Gebet im Stillen können Aufgaben sein, die wir für den Herrn tun. Lukas war ein Mitarbeiter. Das heißt, er arbeitete mit anderen zusammen und verfolgte dasselbe Ziel. Tust Du das auch oder machst Du gerne Dein eigenes Ding? „Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn“ (Kol.3,23) „Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.“ (Kol.4,14) Lukas war Arzt von Beruf und konnte so vielen Menschen eine Hilfe sein. Was zeichnet einen guten Arzt aus? Ein Arzt, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt, ist freundlich, hilfsbereit und nimmt sich Zeit für ein Problem, selbst wenn eigentlich schon Feierabend ist. Das alles sind Kennzeichen, die uns als Christen auch auszeichnen dürfen. Lukas führte seine Aufgabe so aus, dass er dafür geliebt wurde. Vielleicht besonders von Paulus, weil er ihm bei seinen Leiden und auf seinen Reisen beistand. Mit welcher Hingabe muss er gearbeitet haben. Ein großes Vorbild, oder? „an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil“ (Röm.12,13) #lukas #mitarbeiter #arzt #dienst #aufgabe #hingabe #jesuserlebt
- Lukas - Wertvoll im Hintergrund (1)
Denkst Du auch manchmal: „Ich bin eine einfache Person. In der Öffentlichkeit kennt mich niemand und unter den Gläubigen bin ich auch nicht der Auffälligste. Was will Gott schon mit mir anfangen?“ Aber muss Dienst für den Herrn immer im Vordergrund geschehen? Die Antwort ist ein ganz klares NEIN. Der Herr liebt auch Menschen “aus der zweiten Reihe” und ihren Dienst. Jeder, der die Bibel liest, kennt Lukas. Aber eigentlich wissen wir gar nicht viel über ihn. Dafür ist das, was uns Gottes Wort verrät, sehr beispielhaft für uns. Damit wollen wir uns im nächsten Teil weiter beschäftigen. Der Herr konnte Lukas trotz seiner defensiven Haltung für große und bleibende Aufgaben gebrauchen. Ca. 25% des Textumfangs des gesamten Neuen Testaments sind von ihm geschrieben: das Evangelium, das nach ihm benannt ist und die Apostelgeschichte. Das erkennen wir zum einen an dem Adressaten Theophilus, der einen ersten Bericht (das Lukas-Evangelium → nachzulesen in Luk.1,1-4) und einen zweiten Bericht (die Apostelgeschichte → nachzulesen in Apg.1,1) bekam. Zum anderen spricht der Schreiber Lukas in der Apostelgeschichte bei den Reisen von Paulus immer wieder von „wir“ (Bsp. Apg.16,11). Lukas erfüllte eine schöne Aufgabe, von der wir heute noch viel Nutzen haben! Vielleicht stehst Du in Deiner Jugend oder in Deiner Gemeinde nicht im Vordergrund - das macht nichts. Gerade Dich und Deinen Dienst kann der Herr gebrauchen! #dienst #lukas #zweite #reihe #aufgabe #hintergrund #jesuserlebt
- Letzte Tage (4) - Gnadengabe und Dienst
„Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge … Je nachdem jeder eine Gnadengabe empfangen hat, dient einander damit als gute Verwalter der mannigfaltigen Gnade Gottes. Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht.“ (1. Petrus 4,7+10+11) Wie sollen wir uns als Christen in den letzten Tagen verhalten? Nachdem Petrus zu Anfang eher „passive“ Aktivitäten, wie Gebet und Bruderliebe, in den Vordergrund gestellt hatte, kommt er jetzt auf „aktive“ Aktivitäten zu sprechen. Und das muss die Folge von Gebet, Bruderliebe und auch Gastfreundschaft sein: Sichtbare Aktivität für den Herrn Jesus! Zunächst teilt er den Briefempfängern mit, dass jeder von ihnen eine Gnadengabe bekommen hat. Eine Gnadengabe ist eine Gabe von Gott, die Gott jedem Gläubigen schenkt und oft unseren natürlichen Fähigkeiten entspricht. Es ist wirklich wichtig, dass Du Dir bewusst bist, dass auch Du mindestens eine Gabe von Gott empfangen hast! (vgl. 1.Kor.7,7) Und mit dieser Gnadengabe sollen wir in den letzten Tagen einander dienen. Weißt Du, welche Gabe Gott Dir gegeben hat? Dann setze sie für Ihn ein. Vielleicht bist Du aber auch noch auf der „Suche“. Dann bete, dass Gott Dir klar macht, worin Du gut bist und was Du für Ihn einsetzen kannst. Sei brennend für den Herrn! Nutze Deine Gnadengabe für Ihn. Gehe nicht leichtfertig mit der von Gott gegebenen Gabe um. „Und sagt Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, dass du ihn erfüllst.“ (Kol. 4,17) Aber werde nicht aktiv in Eigeninitiative und im Vertrauen auf die eigene Kraft. Dann geht es schief. Wenn wir reden sollen, dann nicht mit unseren Worten, sondern als Aussprüche Gottes. Aussprüche Gottes kommen immer von Gott selbst. Und diese Aussprüche finden wir in der Bibel. Die Bibel muss Grundlage für jede Aktivität sein! Und sei Dir bewusst, dass in eigener Kraft nichts geht. Bevor Du losgehst, bete, dass Gott Dir Deine Kraft nimmt und Dich mit Seiner Kraft füllt. „Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, die dir gegeben worden ist.“ (1.Tim.4,14) #letzte #tage #aktiv #gnade #gabe #dienst #jesuserlebt
- Jesus Christus wird zum Sündenträger
„Denn Übel zur Unzahl haben mich umgeben, meine Ungerechtigkeiten haben mich erreicht, dass ich nicht sehen kann; zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes, und mein Herz hat mich verlassen.“ (Psalm 40,13) Der 40. Psalm ist wie manch andere Psalmen ein messianischer Psalm. Das bedeutet, dass er direkt vom Herrn Jesus als dem kommenden Messias spricht. Bestätigt wird das bei diesem Psalm durch Gottes Wort selbst. In Hebräer 10,5-7 werden die Verse 7-9 des Psalms zitiert und interessanterweise nicht David, sondern dem Herrn Jesus Christus zugeschrieben. Inhaltlich wird in den Versen 2-5 des Psalms die Auferstehung Jesu beschrieben. Fortfolgend werden das Leiden und Sterben des Messias hier auf der Erde skizziert. In dem obigen Vers geht es um den Herrn Jesus Christus als Sündenträger für jeden, der an Ihn glaubt. Als Jesus am Kreuz auf Golgatha hing und die Sonne sich verfinsterte, hatten Ihn “Übel bis zu Unzahl umgeben” und die Ihn treffenden Ungerechtigkeiten waren “zahlreicher als die Haare” Seines Hauptes. Die Menge der Sünden, die Jesus am Kreuz auf Golgatha stellvertretend trug, ist unvorstellbar groß. Niemand kann die Last ermessen, die Ihn dort traf. Petrus beschreibt das stellvertretende Opfer mit folgenden Worten: “Der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat, […]” (1.Petr 2,24a) Der Messias spricht davon, dass “meine” Ungerechtigkeiten “mich” erreicht haben. Am Kreuz auf Golgatha nahm der Heilige und Reine, der Sündlose und Gerechte meine Sünden auf sich. In Ehrfurcht gesagt, stand der Herr Jesus vor Gott im Gericht und machte meine Schuld zu Seiner eigenen. Er trug meine Sünden im Gericht eines heiligen Gottes und identifizierte sich völlig damit. Jesus trug Gottes gerechten Zorn, damit ich nicht mehr unter den Zorn Gottes kommen muss. Anbetungswürdiger Herr, wie groß bist Du und wie lieb hast Du mich! Glaubst Du schon an den Herrn Jesus Christus, dass Er auch Deine Sünden am Kreuz von Golgatha trug? #kreuz #golgatha #stellvertretung #gericht #sünden #jesus #jesuserlebt
- Hast Du ein Problem mit Kritiksucht?
“Redet nicht gegeneinander, Brüder. Wer gegen seinen Bruder redet oder seinen Bruder richtet, redet gegen das Gesetz und richtet das Gesetz.” (Jakobus 4,11) Böses über einen Bruder oder eine Schwester zu reden, bedeutet Fehler zu finden und diese öffentlich zu machen. Gegeneinander reden kann man in einer gemütlichen Kaffeetisch-Atmosphäre, mit ernster Miene, aber auch über WhatsApp, per Mail oder bei einem Spaziergang. Gegeneinander zu reden kann bedeuten, dass man “kleine Fehler” übertrieben groß darstellt, einen Bruder tatsächlich verleumdet oder sich der Kritiksucht hingibt, weil man selbst gut dastehen will. Wie schnell haben wir uns auf einen Bruder oder eine Schwester “eingeschossen” und sehen nur noch Fehler und Versagen. Leider neigen wir auch dazu Dinge weiterzusagen, die nicht bestätigt sind. Darüber hinaus sprechen wir oft übereinander und nicht miteinander. Wir beurteilen Motive und Beweggründe und lassen oft “kein gutes Haar” an dem Anderen. Und das unter Glaubensgeschwistern! Was ist eigentlich der richtige Weg, wenn man eine Sünde bei einem Bruder oder einer Schwester entdeckt hat? Sprich zunächst mit Deinem Herrn darüber, prüfe Dich selbst, damit Du nicht auch fällst und dann geh zu Deinem Bruder oder Deiner Schwester und besprich die Sache. Bist Du Dir sicher, dass es aus Sicht von Gottes Wort wirklich eine Sünde ist? Geh in einer demütigen Haltung und sei Dir bewusst, dass Du nicht besser bist als er oder sie. Sei taktvoll und nicht von oben herab. Mach es in Liebe, um Deinen Bruder oder Deine Schwester für den Herrn Jesus zu gewinnen. Wenn wir gegen einen Bruder oder Schwester reden, reden wir gegen das Gesetz (V.11b). Das Gesetz verbietet nämlich genau das (3.Mo 19,16). Zudem stellen wir uns als Richter über das Gesetz, weil wir meinen die Dinge besser zu beurteilen als das Gesetz es kann. Gottes Gesetz beurteilt den Menschen und nicht wir. Bist Du jemand, der gerne Fehler bei Deinen Glaubensgeschwistern sucht? Hast Du ein Problem mit Kritiksucht? Bekenne dem Herrn Jesus diese Sünde und bitte Ihn zu lernen, Deine Geschwister mit Seinen Augen zu sehen (1.Joh 1,9). #kritik #böse #bruder #schwester #jesuserlebt
- Es ist Deine Pflicht
„Geliebter, treu tust du, was irgend du an den Brüdern, und zwar an fremden, tust…“ (3.Joh.5) Dieser Vers aus dem dritten Brief des Apostel Johannes an den Bruder Gajus hat mich vor kurzem zum Nachdenken gebracht. Johannes erwähnt zu Beginn wie sehr er sich darüber freut, dass Gajus „in der Wahrheit“ wandelt. Das bedeutet, er war wirklich darauf bedacht nach Gottes Gedanken und Seinen Maßstäben zu handeln (vgl. Joh.14,6). Direkt im Anschluss lobt er seinen Mitbruder für seinen treuen Dienst und die Gastfreundschaft, die er an anderen Brüdern erweist. Waren das Brüder derselben Ortsgemeinde? Brüder, die wir vielleicht seit Jahren gut kennen und die wir schätzen? Nein, es geht hier eindeutig um „Fremde“. Das sind eben Brüder, die wir vorher vielleicht noch nie gesehen haben. Aber uns verbindet der Glaube an den Herrn Jesus Christus. Alle Gläubigen gehören zu dem einen Leib (Eph.4,4). „(die von deiner Liebe Zeugnis abgelegt haben vor der Versammlung)“ (3.Joh.6) Was war das Motiv für den Dienst von Gajus? Echte Bruderliebe wie wir sie in Gottes Wort finden (vgl. z.B. 1.Pet.1,22 / Heb.13,1). Gastfreundschaft ist nicht auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Sie ist sogar unsere Pflicht. „Wir nun sind schuldig, solche aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter der Wahrheit werden.“ (3.Joh.8) #gastfreundschaft #liebe #fremde #pflicht #jesus #jesuserlebt
- Letzte Tage (3) - Gastfreundschaft
„Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge … Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren.“ (1.Pet.4,7+9) Wir leben in den letzten Tagen, das ist Fakt. Wie sollen wir uns als Christen verhalten? Petrus gibt uns eine Hilfe an die Hand. Im vierten Kapitel seines ersten Briefes führt er die Gastfreundschaft an. Wir könnten denken: Warum betont Petrus bezüglich der letzten Tage die Gastfreundschaft? Sie sollte doch schon immer in allen heilsgeschichtlichen Epochen ausgeübt werden. Im Alten Testament finden wir schon viele Männer und Frauen, welche Gastfreundschaft ausgeübt haben. Denken wir mal an die letzten zwei Jahre. Haben wir in dieser Zeit Gastfreundschaft so ausgelebt, wie sie uns in der Bibel vorgestellt wird? Oder waren unsere Haus- und Wohnungstüren wegen Lockdown und Kontaktverbot verschlossen? Gerade in den letzten zwei Jahren ist uns so bewusst geworden, dass wir in den letzten Tagen leben. Und genau im Punkt der Gastfreundschaft haben wir versagt! Wie viele Gläubige hätten in dieser unruhigen Zeit unsere offenen Türen gebraucht. Wenn wir versagt haben gibt Gott uns trotzdem noch die Möglichkeit eines Neuanfangs. Lasst uns diese Chance nutzen und gastfreundlich sein, es sind wirklich die letzten Tage! Gastfreundschaft beinhaltet aber nicht nur das Einladen von Personen, die uns besonders sympathisch sind, mit denen wir auf einer Wellenlänge liegen. Gastfreundschaft bezieht sich in erster Linie auf fremde Gläubige. Aber aus Angst vor möglichen Schwierigkeiten in der Kommunikation oder in der Bewirtung lassen wir es ganz und nutzen unsere Räumlichkeiten lieber für uns alleine. Und wenn wir dann noch daran denken, dass die Gäste vielleicht anstrengend sein können. Oder es sind Kinder dabei, die Unordnung und Dreck hinterlassen. Nein danke, dann lieber nicht. Wenn wir wahre Bruderliebe haben und zeigen, dann können wir auch gastfrei sein, wie es der Herr von uns verlangt. Auch wenn es Zeit und Geld kostet und wir danach vielleicht alles saubermachen und aufräumen müssen. „Die Gastfreundschaft vergesst nicht, denn durch diese haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ (Heb.13,2) #gast #gastfreundlich #bruderliebe #jesuserlebt
- Letzte Tage (2) - Bruderliebe
„Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge … Vor allem habt untereinander eine inbrünstige Liebe.“ (1. Petrus 4,7+8) Wie sollen wir die letzten Tage, in denen wir leben, für den Herrn nutzen? Nachdem Petrus zuerst auf das Gebet zu sprechen kam, teilt er jetzt ein weiteres wichtiges Thema mit: Die Bruderliebe. Lieben wir wirklich unsere Mitgeschwister? Bruderliebe ist nicht nur Sympathie, sondern sie geht viel weiter. Gehen wir mit jedem unserer Glaubensgeschwister so um, dass wir in Liebe den unteren Weg gehen, auch wenn es uns noch so gegen das eigene Ego geht? Können wir in der Liebe untereinander sogar so weit gehen, dass wir über den Anderen noch nicht mal etwas Böses denken? „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes 13,35) Vielleicht sind über viele Jahre hinweg diverse Meinungsverschiedenheiten einfach „unter den Teppich“ gekehrt worden. Es erfordert Mut aufeinander zuzugehen, aber das ist ein Kennzeichen von echter Bruderliebe. Wenn Petrus in Vers 8 weiter fortfährt, indem er sagt, dass die Liebe eine Menge von Sünden bedeckt, so meint das nicht, dass Sünde in irgendeiner Form toleriert werden soll. Sünde muss vor Gott und vor Menschen bekannt werden! Was dieser Vers meint ist, dass vergebene Sünde und Schwachheit im Leben meines Mitbruders oder meiner Mitschwester von mir nicht ständig wieder „aufgewärmt“ werden soll. Die Bruderliebe soll inbrünstig ausgeübt werden. Das kann auch übersetzt werden mit „aus tiefster Seele“, „begeistert“, „begierig“ oder „eifrig“. Sind das wirklich Adjektive, mit denen wir alle unsere Mitgeschwister lieben? „In der Bruderliebe seid herzlich zueinander.“ (Römer 12,10) #ende #letzte #tage #bruderliebe #liebe #christ #kennzeichen #herzlich #jesuserlebt
- Manipulation der Massen
“Er aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrien übermäßig und sagten: Er werde gekreuzigt!” (Matthäus 27,23) Noch nicht einmal eine Woche war es her, als Jesus triumphal auf einer Eselin nach Jerusalem eingezogen war. Eine sehr große Volksmenge hatte Ihm zugejubelt. Sie hatten ihre Kleider ausgezogen und auf dem Weg ausgebreitet. Von den Bäumen hatten die Volksmengen Zweige abgehauen, um sie auf die Straße zu “streuen”. “Der rote Teppich” für den Herrn Jesus war ausgerollt. Eingerahmt von den jubelnden Menschenmassen zog Jesus zur Stadt hinein: “Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!” (Vgl. Mt 21) Die ganze Stadt war wegen Jesus in Bewegung! Auch zu anderen Zeiten in Seinem Leben, hatte Jesus diese Zustimmung erfahren. Einmal kamen Seine Jünger zu Ihm, um Ihm zu sagen, dass “alle Ihn suchten” (Mk 1,37). Immer wieder folgte Ihm eine “große Volksmenge” (Mt 4,25). Sie hörten Seine Lehre, erlebten die Wunder und wünschten von Ihm geheilt zu werden. Jesus war innerlich bewegt über die Menschen, die Ihm folgten, weil sie aus Seiner Sicht “wie Schafe waren, die keinen Hirten haben” (Mt 9,36). Wie konnte sich das Blatt so schnell wenden? Hatten sie wirklich jemals an Jesus geglaubt und in Seinem Licht den eigenen verlorenen Zustand erkannt? Als Jesus vor Pilatus geführt wurde, um von Ihm verurteilt zu werden, “störte” Pilatus` Frau die Szene. Sie hatte einen Boten zu ihrem Mann gesandt, um ihm sagen zu lassen, dass er es mit einem “Gerechten” zu tun habe und sie deshalb im Traum gelitten hatte. Gott hatte ihr offensichtlich das Unrecht vor Augen geführt. Es scheint so, als hätten die Hohenpriester und Ältesten der Juden die “Gunst der Stunde” ausgenutzt, um das Volk zu überreden, sich gegen Jesus und für Barabbas zu entscheiden. Der Jubel des Palmsonntags verwandelte sich urplötzlich in ein widerliches “Kreuzige ihn”! Sie hatten die Massen manipuliert und auf ihre Seite gezogen. Es macht mich nachdenklich wie schnell ein Volk durch geschickte Manipulation in eine verheerende Richtung gelenkt werden kann! Auf welcher Seite stehst Du? Wählst Du Jesus? #manipulation #massen #jubel #kreuz #jesuserlebt
- Letzte Tage (1) - Gebet
„Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet.“ (1. Petrus 4,7) „Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden …“ (2. Timotheus 3,1) Petrus teilt seinen Briefempfängern und auch uns mit, wie wir die letzten Tage nutzen sollen. Paulus beschreibt in dem zweiten Brief an Timotheus die Charakterzüge der letzten Tage. Er teilt uns mit, wie die Menschen im Allgemeinen sein werden: Selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, usw. Dass wir in den letzten Tagen leben, ist uns bestimmt allen klar. Falls nicht: Wir leben in den letzten Tagen, unmittelbar vor der Ankunft des Herrn! Wie würdest Du Deine Zeit verbringen, wenn Du wüsstest, dass der Herr Jesus in einer Woche wiederkommen und die Gläubigen zu Sich in den Himmel holen würde? Man könnte meinen, Petrus fordert jetzt zur uneingeschränkten Aktivität auf. Aber er fängt mit einer Aufforderung zur Besonnenheit an. Besonnenheit meint, dass wir vernünftig und überlegt handeln sollen, also nicht chaotisch und mit dem Kopf durch die Wand. Daraufhin folgt direkt die nächste Aufforderung von Petrus: „Seid nüchtern zum Gebet.“ Es fällt auf, dass immer noch nichts von großer Aktivität zu lesen ist. Warum stellt Petrus die Besonnenheit und das Gebet an vorderste Stelle? Weil genau darin unser Problem liegt: Wir beten zu wenig! Persönlich beten wir zu wenig, gemeinsam beten wir zu wenig. Gebet ist Ausgangspunkt für jeden Dienst, den wir in aller Schwachheit für den Herrn tun können. Lasst uns mehr beten! Persönlich Vollgas geben im Gebet und immer wieder die Gemeinschaft im Gebet mit mehreren suchen. Darin sollten wir als Gläubige in den letzten Tagen gefunden werden. Wenn Du wüsstest, dass der Herr Jesus in 7 Tagen wiederkommt, würdest Du dann die ersten 4 Tage im Gebet verbringen? „Im Gebet haltet an.“ (Römer 12,12) #letzte #tage #gebet #besonnen #aktiv #jesus #kommt #wieder #jesuserlebt
- Jedes Knie wird sich beugen
“Und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie spien ihn an, nahmen den Rohrstab und schlugen ihm auf das Haupt.” (Mt 27,29b.30) Siehst Du die römischen Soldaten, wie sie vor Jesus auf die Knie fallen? Es ist nicht Ehrfurcht oder Anbetung, die sie auf die Knie treibt, sondern maßloser Spott und unfassbare Selbstüberschätzung. Ihr Gruß dient der Verachtung und nicht der Wertschätzung des Messias. Nein, noch haben sie nicht verstanden, wer da überhaupt vor ihnen steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie voller Rücksichtlosigkeit und Brutalität über den Herrn Jesus Christus herfallen. Ihre Entwürdigung kennt keine Grenzen: Sie spucken Jesus an, nehmen den Rohrstab und schlagen Ihm damit auf den Kopf. Wir wollen uns in Zurückhaltung über die körperlichen Leiden Jesu üben, aber auf den Kopf Jesu hatten die Soldaten ein wenig vorher die Dornenkrone gesetzt. Unvorstellbar, welche Schmerzen Jesus von Seiten der Menschen erduldet hat! Hörst Du nur eine Klage des Herrn Jesus? Beschwert Er sich oder wehrt sich gegen Seine Feinde? “Der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden, der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet;” (1.Petr 2,22.23) Das Blatt wird sich wenden. Wenn Jesus Christus einmal als König auf dieser Erde erscheint, dann wird jeder Ihn anerkennen. Und wer bisher nicht freiwillig Seine Knie vor dem König der Könige und Herr der Herren gebeugt hat, wird es dann ganz sicher tun. “Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.” (Phil 2,9-11) Ist Jesus schon Dein Herr? Oder bist Du noch auf der Seite derer, die Jesus verwerfen? #knie #herr #jesus #ehrfurcht
- Zwei Kronen
"Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Rohrstab in die Rechte; und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden!” (Mt 27,29) Der Spott könnte nicht größer sein. Die römischen Soldaten hatten Jesus mit in das Prätorium, den Amtssitz des Statthalters Pilatus, geführt. Rücksichtslos hatten sie Ihm, angesichts einer ganzen Kohorte (ca. 600 Soldaten), Seine Kleider ausgezogen und Ihm einen scharlachroten Mantel angezogen. Für Seinen Kopf hatten die Soldaten eine Krone aus Dornen geflochten und sie Jesus aufgesetzt. Mit einem Rohrstab in der rechten Hand Jesu, wurde der Hohn perfekt. Die römischen Soldaten fielen vor Ihm auf die Knie, um Ihn zu verspotten und sich über Ihn lustig zu machen: “Sei gegrüßt, König der Juden!” Wenn die Soldaten doch gewusst hätten, dass Er wirklich der Messias, der König der Juden, war! Die Dornenkrone Jesu erinnert uns daran, dass die “Dornen” die Folge der Sünde der ersten Menschen sind (1.Mo 3,18). Letztlich erklärten die Soldaten Jesus zur Ursache dafür, dass die Sünde in die Welt gekommen ist. Wenn sie doch gewusst hätten, dass der Herr Jesus wenige Stunden später wirklich zum Sünderträger und von Gott zur Sünde gemacht werden würde! Es wird nicht mehr lange dauern, dann wir der Herr Jesus Christus alle Seine Feinde auf dieser Erde mit einem gerechten Gericht richten (Off 6ff). Dann wird Er wieder eine Krone tragen! Doch es ist keine Dornenkrone mehr, sondern eine goldene Krone, die von göttlicher Herrlichkeit und Seiner absoluten Gerechtigkeit spricht: “Und ich sah: Und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich dem Sohn des Menschen, der auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.” (Off 14,14) Wenn Jesus wenig später persönlich auf dieser Erde erscheinen wird, dann ist Er an Glanz nicht zu überbieten: Auf Seinem Kopf sind viele “Diademe” und die Kriegsheere des Himmels folgen ihm. (Off 19,11) Jetzt wird völlig klar sein: Er ist der “König der Könige und der Herr der Herren”! Jeder Spott wird verstummen, weil nur Ihm die Ehre gebührt. #krone #könig #jesus #jesuserlebt #spott












