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  • Sie wollten uns in Furcht versetzen

    Lies dazu Neh.6,1-9 „Denn sie alle wollten uns in Furcht versetzen, indem sie sprachen: Ihre Hände werden von dem Werk ablassen, und es wird nicht ausgeführt werden.“ (Neh.6,9) Als Nehemia in Persien lebte und Mundschenk (oder Vorkoster) beim König Artasasta war, hatte er ein echtes Interesse an seinem Volk, den Juden, und an der Hauptstadt Jerusalem. Es war ihm ein Anliegen, obwohl er selbst sehr wahrscheinlich in Persien aufgewachsen und vielleicht vorher nie dort gewesen war. Die Antwort traf ihn hart: „Die Übriggebliebenen […] sind in großem Unglück und in Schmach; und die Mauer Jerusalems ist niedergerissen, und seine Tore sind mit Feuer verbrannt.“ (Neh.1,3). Nehemia war von dieser Nachricht so getroffen, dass er tagelang trauerte, fastete und zu seinem Gott betete. Er brachte alles zu Gott. Bereits hier können wir viel von ihm lernen. Nach etwa vier bis fünf Monaten der Trauer trat Nehemia vor den König und berichtete ihm seine Situation. Gott führte alles so, dass der König ihn nach Jerusalem ziehen ließ, um als Statthalter den Wiederaufbau der Mauer und Tore Jerusalems anzuführen. Nehemia war voller Motivation und steckte damit auch die anderen an. Bald bauten Menschen aus allen Schichten Seite an Seite die Mauer Jerusalems wieder auf: „…und das Volk hatte Mut zur Arbeit.“ (Neh.3,38). Doch wie so oft war der Feind auch hier sofort auf dem Plan. In diesem Fall lesen wir von „Sanballat und Tobija und Geschem, der Araber, und unsere übrigen Feinde“ (Neh.6,1). Diese wollten das Werk Gottes und den Bau der Mauer verhindern. Ihr Plan war einfach: Durch ein Gerücht Angst verbreiten, um so die Arbeit an der Mauer, am Werk des Herrn, zum Erliegen zu bringen. Kommt Dir das bekannt vor? Das ist auch in der heutigen Zeit ein gefährliches Mittel des Feindes, um den Dienst und die Arbeit für den Herrn zu lähmen. Er verbreitet Angst vor verschiedenen Dingen. Aber der Herr kennt uns und weiß, wenn wir Angst haben und will uns helfen. Nehemia war aufmerksam und erkannte den Plan der Feinde sofort. Auch wir sollten offene Augen haben. „Und nun, stärke meine Hände!“ (Neh.6,9b) #angstmacher #angst #nehemia #gerücht #jesuserlebt #heute #gemeinde #bauen #mut

  • Damals und heute

    Vor einiger Zeit hat mich eine Gemeindestunde dazu gebracht, in der Bibel zu suchen, was wir vor unserer Bekehrung waren. Hier eine kurze Aufzählung, mit der Reaktion unseres Herrn, die in der jeweiligen Stelle beschrieben wird. 1) kraftlos (Röm.5,6) -> Er ist für Gottlose gestorben. 2) Sünder (Röm.5,8) -> Er hat uns Liebe erwiesen und starb für uns. 3) Feinde (Röm.5,10) -> Er hat uns mit seinem Tod versöhnt. 4) im Fleisch (Röm.7,5) -> Er hat uns losgemacht. 5) unmündig und geknechtet von der Welt (Gal.4,3) und 6) unter Gesetz (Gal.4,5) -> Er wurde auf die Erde gesandt, um uns durch sein Werk loszumachen und uns zur Sohnschaft zu führen. 7) Kinder des Zorns (Eph.2,3) und 8) in Vergehungen tot (Eph.2,5) -> Er hat uns in Seiner Barmherzigkeit geliebt und uns durch Seine Gnade errettet. 9) unverständig, ungehorsam, irregehend, dienten Begierden und Vergnügungen, führten ein Leben in Bosheit und Neid, hassten einander (Tit.3,3) -> Er rettete uns in Seiner Güte und Menschenliebe. Das ist doch gewaltig, oder? Früher nur negative Eigenschaften und jetzt durch das Werk des Herrn Jesus und den Glauben an Ihn Kinder Gottes! Lasst uns Ihm täglich dafür danken und versuchen ein Leben zu führen, das nicht diesen bösen Charakter von früher hat. #thenandnow #sünder #golgatha #jesus #neuesleben #jesuserlebt #danke

  • Nicht so, mein Vater!

    Als Jakob am Ende seines Lebens stand, kommt Joseph zu ihm und bringt seine Söhne Ephraim und Manasse mit. Jakob war krank und konnte nur noch sehr schlecht sehen. Doch nach allem, was in seinem Leben vorgefallen war, freut er sich besonders darüber, dass er Joseph noch einmal wiedersehen durfte, obwohl er seinen Sohn bereits tot glaubte. Von einem wilden Tier zerrissen (1.Mo.37,33). Aber nicht nur das! Sogar seine Enkelkinder durfte er noch segnen. Dabei war es normalerweise so, dass der Ältere (Erstgeborene) einen größeren Segen erhielt. Doch was war das? Als Joseph seine Söhne zu Jakob bringt, kreuzt dieser seine Hände und segnet den jüngeren Ephraim vor dem älteren Manasse. Die Elberfelder Bibel übersetzt an dieser Stelle: „…er legte seine Hände absichtlich so,“ (V.14). Das bedeutet, Jakob wusste genau, was er tat, obwohl er nur noch sehr schlecht sehen konnte. Es war hier nicht mehr sein Eigenwille, der in seinem Leben häufig zu beobachten war, sondern die geistliche Einsicht eines Mannes, der seinen Weg mit Gott ging: „…der Gott, der mich geweidet hat, seitdem ich bin bis auf diesen Tag“ (V.15). Doch Joseph hatte sich das anders vorgestellt und wollte seinen Vater korrigieren. „Und Joseph sprach zu seinem Vater: Nicht so, mein Vater! […] Aber sein Vater weigerte sich und sprach: Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es.“ (V.18) Jakob wusste genau, was er tat, auch wenn Joseph das nicht verstand. Kennst du das auch von Dir? Manchmal haben wir so unsere Vorstellungen, wie die Dinge laufen sollen. Wir stehen vor einer schwierigen Entscheidung und wissen nicht, was wir tun sollen. Vielleicht ist auch etwas passiert, was uns gerade gar nicht passt. Dann sagen auch wir schnell: „Nicht so, mein Vater!“ Aber dann dürfen wir daran denken und wissen, dass auch unser Gott und Vater sagt: „Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es.“ Er weiß genau, warum Du Dir Sorgen machst und was zu tun ist - auch wenn Du es gerade nicht verstehst. „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.“ (Römer 8,28) #gotteswort #problem #vertrauen #jesuserlebt #jakob #vater #gott

  • Wir sind (waren) alle Esel

    “...so sollst du dem Herrn alles darbringen, was den Mutterschoß durchbricht; und alles zuerst Geworfene vom Vieh, das dir zuteil wird, die Männlichen, gehören dem Herrn." "Und jedes Erstgeborene des Esels sollst du mit einem Lamm lösen...” (2.Mose 13,12+13) Interessant oder? Jede Tierart musste durch das Erstgeborene der eigenen Art gelöst werden, aber der Esel mit einem Lamm. Was kennzeichnet einen Esel? 1. Er ist unrein. 2. Er ist stur und eigenwillig in seiner Art. Gleichen wir nicht auch diesem Esel? 1. Wir sind von Geburt an unrein und haben die Sünde geerbt. (Röm. 5,12) 2. Ein Ungläubiger liebt es, seinen Willen zu tun und fragt nicht nach Gott. (Ps.10,3+4) Aber ausgerechnet bei diesem Tier kommt das Lamm ins Spiel. Ein Lamm das löst. Der Herr Jesus war das vollkommene Lamm Gottes und hat die Sünde all derer auf sich genommen, die an Ihn glauben (Joh. 1,29 / Jes. 53,5+12c). Lasst uns Ihm mehr Danken für das, was Er getan hat und für die wunderbaren Vorbilder im Alten Testament, die uns helfen vieles besser zu verstehen. #esel #lamm #lösen #sünde #jesus #jesuserlebt #lammgottes

  • Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

    “Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie verteilten aber seine Kleider unter sich und warfen Lose darüber.” (Lukas 23.34) Gerade erst hatten die römischen Soldaten Jesus qualvoll an ein Kreuz genagelt. Welche Schmerzen muss Er dabei empfunden haben? Um das Kreuz herum hatten sich die Volksmengen eingefunden, die nichts weiter als Spott und Verachtung für den Herrn Jesus Christus übrig hatten. Bis zu diesem Augenblick hatte der Heiland geschwiegen. Er hatte sich nicht gewehrt, kein Wort der Selbstverteidigung vorgebracht oder auf Sein eigenes Recht gepocht. Doch jetzt öffnet sich Sein Mund! Was wird Jesus sagen? Wir könnten es gut verstehen, wenn Er zu Gott beten würde, um ein sofortiges Gericht über Seine Feinde zu fordern. Auch ein Gebet um Erleichterung Seiner Leiden wäre nur allzu gut nachvollziehbar. Doch nichts von dem geschieht. Aus dem Mund Jesu kommen Worte der Vergebung, Worte der Gnade. Er bittet den Vater um Vergebung, weil die, die Ihn ans Kreuz gebracht hatten, nicht wussten, was sie taten. Das ist göttlich, unvorstellbar. Der Herr Jesus praktiziert das, was Er in Seinem Leben gelehrt hatte: “Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, […]” (Mt 5,44) Das, was die Feinde Jesu mit dem “Herrn der Herrlichkeit” (1.Kor. 2,8) anstellten, war Mord. Nichts anderes. Im Grunde genommen wussten die Feinde Jesu sehr genau, was sie taten. Doch wussten sie nicht wirklich, wer Er war und welches Werk Er vollbringen würde. Durch das Gebet Jesu um Vergebung, versetzte Er das Volk der Juden als auch die Römer in den Status von Totschlägern. Für einen Mörder gab es im mosaischen Gesetz keine Gnade (2.Mo 21,12). Der Mörder musste sterben. Doch für den Totschläger gab es die sogenannten Zufluchtsstädte, die ihm Schutz vor dem “Bluträcher” boten (4.Mo 35). Ist die Gnade des Herrn Jesus nicht unfassbar groß? Gerade diesen Menschen wurde nach Pfingsten in Jerusalem das Evangelium verkündigt und unzählige von ihnen kamen zum Glauben. Bete für Deine Feinde, für die, die Dein Schlechtes suchen. Nimm den Herrn Jesus darin zum Vorbild. (1.Pet 2,21) #feinde #gebet #vorbild #jesus #golgatha

  • Geboren in Bethlehem - Der Messias kommt

    “Und du, Bethlehem-Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.” (Micha 5,1) Ist es nicht erstaunlich, dass der Prophet Micha, der im 8.Jahrhundert vor Christus wirkte, eine Prophezeiung über den kommenden Messias machte, die sich bis ins letzte Detail im Leben Jesu erfüllte? Das ist übrigens mit allen Prophezeiungen über die Geburt, die Leiden, das Leben und den Tod Jesu im Alten Testament so. Alles hat sich zu 100% erfüllt. Wenn wir uns den obigen Vers ein wenig anschauen, landen wir also nicht einfach einen Zufallstreffer. Der kleine Ort Bethlehem, ca. 10 km von Jerusalem entfernt, war zur Zeit Jesu ein mehr oder weniger unbedeutender Ort. Es lebten dort wahrscheinlich nicht einmal 1000 Menschen. Das ist genau das, was Micha angekündigt hatte. Bethlehem war “zu klein”, um “unter den Tausenden von Juda zu sein”, aber es würde dadurch ausgezeichnet, dass der Messias aus Bethlehem kommen würde. Und genauso ist es geschehen. In diesem Zusammenhang ist auch interessant zu sehen, dass es den geistlichen Führern des Volkes Israels völlig klar war, dass sich die Prophezeiung von Micha auf das Kind in der Krippe bezog. Sie wussten genau, dass der Messias in Bethlehem geboren werden sollte. (Lies Mt. 2,1-6) Jesus kam als Mensch auf diese Erde und wurde als Baby in eine Krippe gelegt und in Windeln gewickelt. Der große Schöpfer machte sich für uns Menschen ganz klein. Seine ganze Herrlichkeit und Größe verbarg Er hinter Seiner Menschheit. Und doch weist uns der Prophet Micha auch darauf hin, dass der kommende Herrscher Israels, nicht nur in Bethlehem geboren werden sollte, sondern dass “seine Ursprünge von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her” sind. Jesus Christus ist also nicht nur Mensch, sondern Er ist auch ewiger Gott. Er hat eine ewige Existenz als Gott und tritt in der Zeit als Mensch in Seine Schöpfung ein. Darin ist der Herr Jesus völlig erhaben (Lies Joh. 1,1ff)! Bald kommt der Augenblick, wenn Jesus Christus als Herrscher in Frieden und Gerechtigkeit über diese Erde herrschen wird! Freust Du Dich darauf? #messias #advent #weihnachten #jesus #jesuserlebt #bethlehem #gott #mensch

  • Gedanken zu Versen aus den Psalmen - Freude

    Du hast Freude in mein Herz gegeben, mehr als zur Zeit, als es viel Korn und Most gab. (Psalm 4,8) Wie passt das denn zusammen? Freude haben, obwohl die Umstände nicht rosig sind? Leben wir im Moment nicht auch in so einer Zeit? Lebensmittel haben wir noch genug, aber die Einschränkungen, Probleme und Nöte sind nicht von der Hand zu weisen. Der eine spürt das mehr, der andere weniger. Aber genau dann, wenn es uns nicht gut geht, will der Herr Jesus uns Freude schenken. Das möchte dieser Vers uns sagen. Wenn wir mit den Dingen, die uns beschäftigen zu Ihm kommen, dann freut nicht nur Er sich, sondern auch wir können ruhig werden und Freude mit Ihm spüren: Freude darüber, dass Er uns gerettet hat. Freude darüber, dass Er uns jeden Tag bewacht. Freude darüber, dass Er uns und unsere Nöte kennt. Freude darüber, dass Er uns immer helfen will. Freude darüber, dass Er immer bei uns ist. Freude darüber, dass ... Unbequeme Zeiten (auch unsere) können etwas Gutes haben. Sie lassen uns Dinge (Freuden) erleben, welche wir nie erfahren hätten, wenn immer alles glatt läuft. Auch wenn der Weg durch Wogen, durch Dunkelheiten führt, steht Jesus doch am Ufer, von uns oft unerkannt. Was unsere Augen sehen, ist das was uns beschwert, doch Er ist in den Leiden, von uns oft unerkannt. (Frank Ullrich, 2011) Freude im Herrn Jesus macht mich allezeit glücklich und zufrieden, selbst in Schmerz und Leid. (Walter Keune, 2010) Freut euch in dem Herrn allezeit! (Philipper 4,4) #freude #umstände #jesus #jesuserlebt #psalmen

  • Freust Du Dich auf die Gemeindestunden?

    Ich freute mich, als sie zu mir sagten: Lasst uns zum Haus des Herrn gehen! (Psalm 122,1) Ist das bei uns auch der Fall? Vielleicht dürfen wir alle einmal ein paar Fragen auf uns wirken lassen: Freue ich mich, dass es wieder Sonntag ist und wir da sein können wo der Herr auch sein will? Freue ich mich, Ihm Danke zu sagen für Seinen Kreuzestod? Freue ich mich auf die Predigt, um etwas von Ihm für mein Glaubensleben zu lernen? Freue ich mich auf die Gebetsstunde, wo wir nicht alleine, sondern mit vielen zusammen Bitten und Dank zum Ausdruck bringen können? Freue ich mich auf neue Impulse aus Gottes Wort für die Woche und darüber hinaus? Ich muss sagen bei mir ist da noch viel Luft nach oben. Oft ist die Haltung leider eine andere. Vielleicht geht es euch ähnlich. Lasst uns in Zukunft mehr auf die Stunden freuen und sie auf keinen Fall gleichgültig versäumen, denn sie haben alle einen Zweck. #gemeinde #bibel #gebet #predigt #gotteswort #jesus #jesuserlebt

  • Der Weg aus der Pandemie

    „Rede, HERR, denn dein Knecht hört.“ (1. Samuel 3,9) Politik und Wissenschaft sind sich einig: „Der Weg aus der Pandemie ist die Impfung.“ Rein menschlich gesehen kann das ein Hilfsmittel sein, aber vergessen wir dann nicht etwas? Das Ende der Pandemie bestimmt Gott. Nur Gott allein. Die Impfquote kann bei 100% liegen und trotzdem kann Corona mit seinen Folgen immer noch präsent bleiben. Verlassen wir uns nicht auf Zahlen und Meinungen, sondern lasst uns unser ganzes Vertrauen in den großen Gott setzen. Vielfach ist unter uns Christen schon besprochen worden, was Gott uns durch die Pandemie sagen möchte. Wir erkennen das Reden Gottes zu uns, aber sind wir auch bereit Sein Reden ernst zu nehmen und es umzusetzen? Wenn wir Gott nach den Gründen der Pandemie fragen, dann können die Antwort und ihre Auswirkungen sehr unbequem für uns sein. Sind wir wirklich dazu bereit Gottes Korrekturen anzunehmen? Wir stehen in der Gefahr die Sache nach dem Motto „Augen zu und durch“ anzugehen. Wir versuchen die offensichtlichen „Baustellen“ auszusitzen und hoffen, dass irgendwann “Gras über die Sache wächst”. Wenn wir so handeln, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Gott noch ernster und deutlicher zu uns spricht. Letztendlich ist das Handeln Gottes mit uns ein Akt Seiner Liebe und Seiner Gnade. Gott ist gut! „Niemand ist gut als nur einer, Gott.“ (Markus 10,18) Wir brauchen es nicht medizinisch zu erforschen, wann ein Ende der Pandemie absehbar ist und trotzdem liegt es auch an uns, wann das Ende erreicht ist. Das Ende der Pandemie ist dann erreicht, wenn Gott mit uns zu Seinem Ziel gekommen ist. Wenn wir erkannt haben, was Gott uns zu sagen hat und wir dementsprechend gehandelt haben. Inwieweit ändert sich wirklich etwas bei uns, persönlich und gemeinsam? Dazu müssen wir ins Gebet. Persönlich und gemeinsam. Wir müssen Gottes Stimme erkennen, wir müssen vor Gott aufdecken, wir dürfen nichts beschönigen und wir müssen Korrekturen auch wirklich umsetzen. Der Weg aus der Pandemie wird durch Gebet erreicht! „Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel.“ (Jakobus 5,16) #gott #gehorsam #impfung #ansprache #jesuserlebt #sünde #korrektur #bekenntnis #gebet

  • Flucht vor Hindernissen

    „Da verließen ihn die Jünger alle und flohen.“ (Matt. 26,56) Im Garten Gethsemane musste der Herr Jesus Seine Jünger aufwecken. Sie waren eingeschlafen, da sie keine Kraft mehr hatten, um mit dem Herrn gemeinsam zu beten. Kurz nachdem sie alle zusammen den Garten verlassen hatten, sahen sie viele Fackeln auf sich zukommen. Es war Nacht, sie konnten nichts Genaues erkennen, aber es mussten viele Menschen sein, die da jetzt auf sie zukamen. Im Licht der Fackeln blitzten einige Schwerter und schwach konnte man den Umriss von Holzknüppeln erahnen. Was erwartete die Jünger und den Herrn jetzt? Angeführt wurde die Menge von Judas Iskariot. Der Judas, welcher über drei Jahre lang mit Jesus gegangen war. Der Judas, welcher Verantwortung über die gemeinsame Kasse der Jünger hatte. Es war genau dieser Judas, der jetzt den wütenden Mob anführte. Was dachten wohl die Jünger in dieser Situation? Konnte das alles wahr sein? Das war doch jetzt nicht Judas - unmöglich! Doch, es war Judas und er verriet den Herrn mit einem Kuss. Daraufhin wollte die Menge Jesus greifen. Jesus reagiert mit milden Worten auf den wütenden Mob. Er ließ Sich sogar freiwillig binden und abführen. Das konnte doch jetzt wohl nicht wahr sein! Verteidigt der Herr sich nicht? Die Gedankenwelt der Jünger spielt Karussell. Ihre Reaktion? Die Flucht! Einfach nur weg. Es bestand keine Hoffnung mehr. Sie hatten Angst um ihr Leben. Wir brauchen die Jünger nicht zu verurteilen. Hätten wir in so einer Situation anders gehandelt? Wohl kaum. Eher tendieren wir dazu, bei viel geringeren Problemen zu fliehen. Wie ist das bei uns, wenn Probleme in der Familie oder in der Gemeinde entstehen? Fliehen wir dann? Oder stellen wir uns dem Problem? Das ist nicht einfach, aber der Herr belohnt Ausharren. Lasst uns nicht vor jedem Hindernis die Flucht ergreifen. Der Herr Jesus fordert uns auf, auf Ihn zu blicken und Ihm zu vertrauen. Das nimmt die Probleme vielleicht nicht weg, aber es verändert unsere Herzen und wir bekommen Kraft zum Ausharren. „Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen fallt, da ihr wisst, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.“ (Jak. 1,2+3) #flucht #hindernis #angst #widerstand #prüfung #freude #jesus #problem #jesuserlebt

  • Ja, ich komme bald. – Amen; komm, Herr Jesus!

    “Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. – Amen; komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen Heiligen!” (Offenbarung 22,20.21) Letzte Worte sind entscheidende Worte. Noch viel bedeutsamer werden letzte Worte allerdings, wenn wir darauf achten, wer sie spricht. Ganz am Ende des Buches der Offenbarung, weist der Geist Gottes noch einmal darauf hin, dass Jesus Christus selbst alle Dinge bezeugt hat, die in den 22 Kapiteln des letzten Buches der Bibel zu finden sind. Er steht zuverlässig hinter dem, was Er über die Zukunft vorhergesagt hat und was sich Kraft der Autorität Seiner Person auch genauso erfüllen wird. Alles wird so kommen, wie Er es gesagt hat. Wie gut aber, dass die Offenbarung nicht mit Warnungen und Gerichtsankündigungen endet. “Ja, ich komme bald.”, sind die letzten Wort des Herrn Jesus und gleichzeitig eine Antwort auf die Bitte des Heiligen Geistes und der Braut (alle Gläubigen der Gemeinde), die in Vers 17 mit einem “Komm!” ihrer Sehnsucht nach dem Herrn Jesus Ausdruck verliehen hatten. Jesus kommt bald. Nichts steht Ihm mehr im Weg. Es muss nichts mehr geschehen, weshalb Er heute noch kommen könnte. Dann folgt die Antwort derer, die den Herrn Jesus lieben, sich nach Ihm sehnen und Ihn täglich erwarten. “Amen; komm Herr Jesus!” (vgl. 1.Kor.16,22) Es wird ein herrlicher Augenblick sein, wenn wir Ihn das erste Mal sehen werden. Von Angesicht zu Angesicht mit unserem Heiland und Herrn. Nie mehr getrennt von Ihm. Sehnst Du Dich auch danach, dass der Herr Jesus kommt? Und wenn es vielleicht doch noch eine gewisse Zeit dauert, bis der Herr Jesus wiederkommt, dann hat Gott in Seiner Liebe schon für uns vorgesorgt. In der Zeit des Wartens bis zu Seiner Wiederkunft, steht uns die Gnade des Herrn Jesus Christus zur Verfügung. Er weiß heute genau, was Du nötig hast. Er weiß es auch schon für morgen und gibt Dir alles, was Du brauchst, um in dieser verrückten und herausfordernden Zeit für Ihn zu leben. #erkommtwieder #amen #jesus #ankunft #jesuserlebt #bald #liebe #fürsorge

  • Hilferuf: Sein HERR, aber ihr Gott

    „...und Josaphat schrie; und der HERR half ihm, und Gott lenkte sie von ihm ab.“ (2.Chr.18,31) Hast Du Dir schon einmal Gedanken über die Namen Gottes und ihre Bedeutung gemacht? Im Alten Testament finden wir dazu ein interessantes Beispiel. Im zweiten Buch Chronika ist in einem Vers vom HERRN und Gott die Rede. Das wollen wir uns näher anschauen. Das Wort Gottes ist vom Heiligen Geist inspiriert und wurde von Menschen aufgeschrieben (vgl. 2.Pet.2,21). Deshalb hat jedes Wort in der Bibel seine Bedeutung. Die Formulierungen sind nicht einfach nur Zufall oder Ideen der Schreiber. Wenn wir an den Anfang der Bibel schauen, finden wir in 1.Mose 1 immer wieder den Namen „Gott“ (hebräisch: Elohim): „Im Anfang schuf Gott (Elohim) die Himmel und die Erde.“ (1.Mo.1,1) Dieser Name Gottes kommt in diesem Kapitel 33-mal vor. Er zeigt uns etwas von Gott als der Ewige, ohne Anfang und Ende. Außerdem sehen wir darin Seine Größe und Allmacht. Er schuf die Himmel und die Erde aus dem Nichts (vgl. Röm.4,17). In 1.Mose Kapitel 2,4 lesen wir plötzlich von „Gott der HERR“ (hebr: Jahwe Elohim). In diesem Kapitel tritt Gott in Beziehung zu dem Menschen, den Er geschaffen hatte. Er redet zu dem Menschen im Garten Eden, gibt ihm Anweisungen usw. Dieser Name erinnert uns daran, dass es Gottes Wunsch ist eine Beziehung zu Seinen Geschöpfen zu haben. Das ist bis heute so. Im einleitenden Vers befand sich Josaphat, der König von Juda, im Krieg mit dem König von Syrien und seinem Heer. Als die Wagenkämpfer Josaphat sahen, versuchten sie ihn zu töten und Er schrie in seiner Not zu wem? Seinem HERRN (Jahwe)! Er hatte eine persönliche Beziehung zu Ihm und wurde aus der Not gerettet. Im nächsten Teil heißt es: „und Gott lenkte sie von ihm ab.“ Der allmächtige und gerechte Gott (Elohim) vertrieb die Angreifer, die keine Beziehung zu Ihm hatten. Wie ist das bei Dir? Hast Du schon eine persönliche Beziehung zu Deinem HERRN? Er will Dich retten durch das Werk am Kreuz. Aber wenn Du keine Beziehung zu Ihm hast, wird Er einmal Dein Richter sein. „Aber ihr werdet von dort den HERRN, deinen Gott, suchen; und du wirst ihn finden,“ (5.Mo.4,29) #hilfe #hilferuf #name #gottes #jesuserlebt #herr

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